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Topic: Mit welchem Arduino soll ich anfangen? (Read 145747 times) previous topic - next topic

postmaster-ino

Hi

Ein Uno-Klon lag einem Roboter-Bausatz (so ein Dreirad-Ding) bei - leider ist Das auch das Einzige, was bei dem Bausatz irgendwie passte :)
Nachdem ich das Teil 'nen Monat oder Zwei links liegen lassen hatte (Hochsprache ... hmmm ... Assembler rules :) ...), habe ich doch Mal reingeschnuppert und fand Gefallen - wenn mir auch C++ nicht sonderlich leicht von den Fingern geht.
Dazu muß man aber auch sagen, daß die IDE unter Linux etwas (arg) spartanischer  als unter Win ist - weshalb das Arduino-Zeug jetzt in einer Win7-VM (VirtualBox, gibt's auch für Win) läuft.

Mittlerweile habe ich hier einen Uno als Arduino-ISP (für meine ATtiny45) und noch zwei/drei so rumfliegen, Die irgend was machen (ein Display befeuert, LEDs blinken lassen - den üblichen Kram halt) wie drei arbeitslose Mega's (wobei Einer eine 4x4 WS2812er Platine die LEDs durchfadet, wenn Er Mal Strom kriegt) wie auch noch eine Hand voll Nano's. Die den Uno's die Arbeit streitig (also auch eher weniger Sinnvolles) machen.

Angedacht war, daß diverse Nano's mit 'nen paar LEDs an einer Powerbank hängend im Baum verschwinden, kann aber ja auch noch passieren ... Morgen wäre der letzte Arbeitstag für dieses Jahr, also noch massig Zeit ;)

Welcher nun der Richtige ist?
Denke, zum Anfang fährt man gut mit Einem, Der direkt per USB programmiert werden kann - wobei ich noch Keinen OHNE USB benutzt habe - vll. irre ich hier auch.

MfG

drc

Hi wollte auch mal ein zwei worte dazu sagen vlt hilft es jemanden.

habe mir nach ca 2 jahren beobachtungzeit endlich mal einen wemos d1 mini pro geholt.
wollte eigentlich erst einen htpc mit ambilight, mit einem udoox86 und ein paar apa102 led erstellen.

da ich aber keine weihnachtslichter finden konnte die mir gefallen haben,
dachte ich mir ich probier erst einmal ein einfaches led project zum einstieg in die materie aus,
bevor ich mit dem richtigen ambilight htpc project beginne.....
dachte eigentlich alles für die led lichterkette kommt sehr günstig und bis auf "ein paar" dinge brauche ich nichts...falsch gedacht, trotz viel plannung haben sich die plänne dann doch abgeänert und es hat wieder was gefehlt....

ich habe auch ewig lange damit verbracht, mich zu entscheiden ob ich nen arduino,  sparkfun attinyUSB, oder irgendwas anderes hole, es gibt wirklich viele zur auswahl...

bin dann am ende beim WEMOS D1 MINI PRO hängen geblieben , das direkte programmieren über usb und der esp8266 chip in diesen kleinen format haben mich mehr oder weniger übezeugt...
auch der preis ist wirklich super!!! gibts schon für 2euro auf alibaba mittlerweile...
der einzige nachteil den ich sehe sind die 3,3v signale die man aber leicht mit dem EVIL GENIUS LED LEVEL SHIFTER SHIELD umwandeln kann.

bin dann aber schnell an den punkt gestossen wo ich bemerkt habe das das equipment das ich brauche wesentlich mehr kostet als die hauptteile für mein project...
das problem ist am anfang gar nicht der microcrontroller bzw nuc..
meiner meinung nach sind die doch alle zeimlich identisch vorallem alles was mit arduino zu tun hat...

ich finde eher man sollte sich mehr gedanken um das equipment machen.
ohne equipment kann man nicht arbeiten egal welchen chip man rum liegen hat.
vorallem wenn man etwas selbst startet und keine anleitung rumliegen hat oder ein tutorial befolgt!

jeder hat zb ein cutter messer rumliegen, womit man auch mal abisolieren kann...
aber mal ehrlich das dauert länger und die gefahr mal ein paar adern etc mit abzuschneiden ist sehr gross und dauert ewig..
mit einer abisolierzange geht das ruckzuck ohne rumgefummel...
ich denke dadurch spart man allein schon geld weil man nicht so viel "verschnitt" hat und weniger kaputt macht...

meiner meinung nach gibts einige dinge die zur grundaustattung gehören,
ohne das kann man nur schlecht oder nur provisorisch arbeiten...


dazu zählt zb
eine anständige abisolierzange für elektronik 25e
ein anständiger seitensschneider für elektronik 15e
eine lötstation+lötzinn+flussmittel 40e
dritte hand 5e
ein multimeter 30e
heissklebepistole :D (immer gut um was mal zu fixieren sollte nur nich warm werden am chip)
-------------------------------------------------------
schrumpfschläuche
breadboard (oder lochrasterplatinen)
kabelrolle (am besten litze meiden und nur kabel it draht für den ardruino selbst nehmen)
jst oder molex connectors FM 2pin / 3pin 10er set
jst oder molex buchsen zum driekt veröten 10er set
xt30 stecker für die strom kabel 10x 10er set
anständiges netzteil mit mehreren spannungen (5v/12v)
evtl noch ein paar sicherungen , wiederstände, etc..

ich kann zb nichts mit jumperkabel anfangen, die "leihern" bei mir immer aus und sind meiner meinung nach wirklich nur zum kurzen testen, kann mir auch gut vorstellen das die abrechen können und dann in den female part im arduino drin stekcen...! haben auch keine gute verbindung vorallem nicht auf dauer...
ich werde da beim nächsten mal nur noch mit schraubklemmen arbeiten,
und wenn die verbindung feste sein soll nur noch mit festgelöteten buchsen oder kabeln ohne litze.

hoffe vlt kann ich jmd damit helfen :D

guten rutsch
und schönen abend

greetz dave


LukMoeler

Salut,

Also ich habe mir am Anfang den " ThemostcompleteStarter " Bausatz gekauft.
in diesem Bausatz ist ein Arduino UNO R3 inbegriffen.

Grüße Luk Moeler

uwefed

@drc
Nur schade daß der WEMOS D1 MINI PRO kein Arduino ist.
Grüße  Uwe

dony

Hallo,

Ich kannte zwar bereits Ohm'sche Gesetz, aber einen µC konnte ich nicht programmieren. Anfangs, (vor ca. 5 Jahre) hab ich mir ein fertig Roboter Bausatz vom Conrad gekauft. Bis auf die paar Beispiel Codes die dabei waren, konnte ich aber nichts damit anfangen.
Keine Tutorials, Bücher oder sonst was brauchbares (für einen blutigen Anfänger).

Als ich dann vom Arduino gehört habe, hab ich mir das Arduino Starter Kit gekauft. Das Büchlein (auf Englisch) hat mir mehr geholfen als alles andere davor. Obwohl es kostengünstigere Starter Kits gibt würde ich mich wieder dafür entscheiden.

Es ist wohl die Kombination aus einem Arduino Uno, den Bauteilen und vor allem das Buch, das mir wirklich beim Einstieg in die Arduino und Elektronik Welt geholfen hat.
Auf der einen Seite hat man schnell Erfolgserlebnisse die motivieren, während man gleichzeitig die Grundlagen lernt.  :)

Lg dony
Newsticker:
Die Änderung meines Abschied Grußes ist Teil meiner Corporate Identity/Design Anpassung.

Grooxy

Hallo,
Also der Duemilanove, der Uno und der Leonardo sind alle gut zum anfangen. Doch der Duemilanove ist als Offizielles Produkt (also nicht aus China las clone) am günstigsten (ca. 21€), der Leonardo ist auch günstig (ca. 25€) und der Uno kostet ca. 26€. Der Leonardo besitzt aber einen Micro USB Anschluss und 1 PWM Pin mehr!
Der Mega funktioniert auch ziemlich gleicht kostet jedoch 29-32€!

uwefed

#261
Jan 06, 2018, 11:17 pm Last Edit: Jan 10, 2018, 06:04 pm by uwefed
Wo willst Du einen Duemilanove (2009) herbekommen wenn dieser seit 7 Jahren nicht mehr produziert wird?
Ein orginaler Arduino MEGA 2560 kostet mehr.

Der Tread soll eine Hife sein damit ein Anfänger einen guten Ratschlag für den Einstieg bekommt. Deine Infos helfen dabei nicht.

Von einem Leonardo als ersten Arduino rate ich ab da viel mehr Beispiele für den Arduino UNO vorhanden sind und weil ein Leonardo viel leichter durch einen Programmierfehler blockiert wird.

Grüße Uwe

Geigerzaehler

Also ich würde mit einem Starter Set anfangen. In den Dingern sind immer verschiedene Experimente zum ausprobieren. Außerdem hat man dann direkt ein paar Teile daheim, mit denen man spielen kann.

drc

@drc
Nur schade daß der WEMOS D1 MINI PRO kein Arduino ist.
Grüße  Uwe

läuft aber auch über die arduino ide :D
mir gehts nicht um den arduino oder ein anders board...
im endeffekt  wollte ich mit meinem vorherigen post sagen...das man für das restliche equipment mehr plannung benötigt als für den arduino oder welches board auch immer selbst...


was den arduino betrifft...
denke da kann man nicht wirklich sagen welcher am anfang am besten ist etc...da muss man gucken was man für anforderungen hat und was man genau braucht... irgendwie können sie zu 80% das gleiche für einen anfänger ist das eher irreführend wenn nur so kleinigkeiten anders sind..

mit dem normalen uno macht man nicht viel verkehrt... aber sowie es aussieht geht jetzt viel in richtung 3,3v wie mit dem 101...

uwefed

Man kann genau sagen was für einen Anfänger am einfachsten und besten ist. Ein Anfänger hat weder eine Idee welches Projekt er verwirklichen will, noch wie Arduino funktioniert, noch Kenntnisse in Elektronik, noch eine Idee welche Platienen es auf dem Markt gibt und was ihre Vor und Nachteile sind.

Für den Anfang muß der Arduino einfach zu bedienen sein, mit möglichst viel Dokumentation, Tutorials, Beispielen, beschriebene Projekte, vorhandenen Bibliotheken.
Das alles trifft für den Arduino UNO zu. Danach wenn der Anfänger eine Wissens-Basis hat kann er für sein Projekt auch eine andere, besser geeignete Platine erwerben.

Gegenfrage: wer hat denn einen 101?
Nicht zu Unterschätzen ist auch die Robustheit des UNO im Bezug auf Falschbeschaltung. Einen Kurzschluß an einem Ausgang überlebt er meistens.

Grüße Uwe

michael_x

Quote from: drc
für einen anfänger ist das eher irreführend wenn nur so kleinigkeiten anders sind..
Genau das spricht doch für den original Arduino UNO. (Und für 5V)

Der ist zwar "sauteuer", aber erst wenn man sich an chinesische Preise gewöhnt hat.
Eigentlich ist er locker 3 bis 0,5 Stundenlöhne wert, wenn man den Preis der IDE mitrechnet ;)

MiReu

Moin,

vielleicht sollte man auch mal klarstellen was ein Anfänger ist bzw. welche Anfänger hier gemeint sind.
Ich bin z. B. ein Arduino Anfänger, aber ein gelernter Elektroniker der seit fast 25 Jahren diesen Beruf nicht mehr ausübt. Zum Arduino bin ich gekommen weil es den Hersteller meiner Lötstation nicht mehr gibt :(
Bei meiner Suche nach Ersatz bin ich auf die "Ersatzschaltung" für Weller Lötspitzen gestoßen :)
Das ganze drumherum war kein Problem, aber was ist das für eine Basisplatine? Und damit fing die Begeisterung an :)
Also, einen Uno und eine Lötspitze besorgt, alles auf dem Hirschmann Steckbrett (Foto im Mikrocontroller Forum gefunden) aufgebaut und ich war begeistert. Da der Uno aber so riesig ist und ich die Lötstation klein(er) bauen wollte, kam dann der erste Nano ins Haus. Den habe ich dann, warum und wie auch immer, erst mal geschrottet. Na da war meine Neugier erst richtig geweckt.

Oder kurz gesagt, wer bei Null beginnt, also wirklich keine Ahnung hat wo der Lötkolben warm wird :D für den ist ein Starterset und entsprechende Literatur sinnvoll. Andere können auch direkt mit Projekt bezogenen Varianten starten.

Ich habe dem Uno inzwischen ein Acylgehäuse verpasst, für Schreibtisch Basteleien (also neben der Tastatur, nicht auf der Werkbank) und nutze ansonsten Nano oder Pro-Mini, je nach verfügbarem Platz.

Gruß

MiReu
Wer nix macht, macht nix falsch, lernt aber auch nix.

drc

ich habe gar keinen arduino im endeffekt hier, da ich mehr auf kleine chips stehe :D

ich habe mit wemos d1 mini pro und einer lichterkette angefangen, hat auch ziemlich gut geklappt für den anfang... hatte mehr probleme mit dem lötten etc als mit der software...
dann habe ich mir noch einen udoox86 geholt, welcher sozusagen einen 101 integriert hat...
werde den 101 aber nicht wirklich nutzen da da der udoox nur als hyperion server mit kodi läuft...
die lichterketten sind alle per wemos und wifi damit verbunden...

was 5v betrifft habe ich das gefühl das alle neueren(kleineren) boards nur noch mit 3,3 laufen...
bei den neueren boards ist die community auch meistens sehr klein... was nicht gerade gut ist wenn ein anfänger fragen stellt... ich würde auch sagen der uno ist "einfachsten" für einen anfänger....

 
ich denke auch die meisten anfänger starten überhaupt mit arduino etc weil sie ein projekt sehen welches sie interressiert. meistens ist da dann auch eine anleitung und eine einkaufsliste dabei. viele kaufen natürlich dann einfach das was im tutorial drin steht. deswegen wird sich auch oft wenig gedanken gemacht was es für alternativen gibt... zb für eine led lichterkette benötige ich keinen arduino da reicht ein 5euro wemos etc...
denke viele hätten gar keinen arduino und hätten was anderes wenn sie wüssten das es günstigere und kleinere bzw bessere lösungen gibt...






tito-t

#268
Jan 26, 2018, 06:38 pm Last Edit: Jan 26, 2018, 06:45 pm by tito-t
einen esp8266 / nodeMCU / wemos d1 mini pro würde ich absolut NICHT empfehlen für absolute Arduino-Anfänger, da sie von Pin-out und speziellen Besonderheiten für setup() und loop() inkompatibel sind zu gängigen Arduino-Standards.

Ansonsten halte ich jedes Anfängerset für geeignet, egal ob Original oder Chinaklon, wenn es mit einem verständlichen Tutorial geliefert wird, sei es in Englisch wie viele Sainsmart-Sets, oder deutsch, wie z.B. von Franzis.
Dabei dürfen die Arduinos sowohl Unos, Nanos, Megas, Zeros oder Dues sein, Hauptsache, die mitgelieferten Bauteile samt Tutirorials sind darauf zugeschnitten.

Es stimmt auch, dass viele althergebrachte Arduinos noch die alte 5V Technik haben, aber die ist eigentlich überholt, 3.3V ist der weit modernere Standard; und 3.3V sind auch völlig OK, wenn das Set darauf angelegt ist. Hinzu kommt, dass die 5V cpus Uno und Nano ein derart mikriges RAM haben, dass sie auf Dauer für anspruchsvollere Projekte ungeeignet sind: warum dann nicht gleich eine leistungsfähigere cpu? - Hauptsache, das Tutorial dazu ist gut.

Dabei kosten Uno-, Nano- und Mega Klone aus China nur 5-10 EUR  und ein Zero- oder Due-Klon nur 10-15 EUR (versandkostenfrei), bei den Sets mit Bauteilen und Tutorials sind es dann insg. ca. 20-30 EUR je nach Umfang und cpu-Typ.

gregorss

Ich schließe mich denen an, die für den Uno plädieren. Der ist robust und für den gibt es vermutlich die meisten Shields. Den „Umstieg" zum Nano habe ich erst gemacht, nachdem ich immer mehr mit Steckbrett-Steckereien gespielt habe. Der Nano passt da so schön drauf, der Uno leider nicht.

Gruß

Gregor
Wenn man keine Probleme hat, kann man sich welche machen (Häuptling „Großes Lötauge" der M3-Hopi)

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