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Topic: ATTiny und Bootloader (Read 261 times) previous topic - next topic

beeblebrox

Hallo,

ich wollte mal ein paar Versuche mit Attiny85s machen.
Jetzt habe ich da beide Möglichkeiten mit Bootloader oder mit Uno als ISP die Software rein zu laden.
Bootloader wäre ja eigentlich dumm bei dem bischen Platz das man hat also biete sich ja UNO an.
Weiss denn IDE dann auch das ich mehr Platz im Flash habe oder muss ich ihr das noch Mitteilen ?
(Die gleiche Frage gilt eigentlich auch für den Atmega328 und alle anderen.

By the way, was ist eigentlich der Defaulttakt der Tinies wenn man sie frisch bekommt ?

Ulli

HotSystems

#1
Jun 08, 2016, 02:56 pm Last Edit: Jun 08, 2016, 02:59 pm by HotSystems
Hallo,

ich wollte mal ein paar Versuche mit Attiny85s machen.
Jetzt habe ich da beide Möglichkeiten mit Bootloader oder mit Uno als ISP die Software rein zu laden.
Bootloader wäre ja eigentlich dumm bei dem bischen Platz das man hat also biete sich ja UNO an.
Weiss denn IDE dann auch das ich mehr Platz im Flash habe oder muss ich ihr das noch Mitteilen ?
(Die gleiche Frage gilt eigentlich auch für den Atmega328 und alle anderen.

By the way, was ist eigentlich der Defaulttakt der Tinies wenn man sie frisch bekommt ?

Bei dem Attiny gibt es keinen "echten" Bootloader.
Der heißt nur in der IDE so und es werden dann nur die Fuses geflasht.
Das verbraucht keinen weiteren Speicher.

Und du kannst den nur per ISP (also auch per Arduino as ISP) flashen. Eine "Bootloader-Variante" gibt es nicht direkt.

Es gibt eine Ausnahme, wo eine zusätzliche Software drauf ist, aber nicht auf den einzelnen Attinys.
Das wäre dann der "Digispark Kickstarter ATTINY85".
I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

beeblebrox

Je mehr ich darüber nachdenke, desto überflüssiger ist ein Bootloader eigentlich.
Ok wenn ich einen Atmega in einer fertigen (selbstgebauten) Schaltung ohne Ausbau oder
Gehäuseöffnung mit einem Update flashen will ist es praktisch, aber eigentlich ......

Ulli

HotSystems

Ok wenn ich einen Atmega in einer fertigen (selbstgebauten) Schaltung ohne Ausbau oder
Gehäuseöffnung mit einem Update flashen will ist es praktisch, aber eigentlich ......
Das geht mit dem ISP aber auch. Dafür ist der ja gebaut. ;)
I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

beeblebrox

Und du kannst den nur per ISP (also auch per Arduino as ISP) flashen. Eine "Bootloader-Variante" gibt es nicht direkt.


Also gibt es in dem Hardwareordner der Tinies einen "Pseudo"-Bootloader mit dem ich beim flashen dann
nur die Fuses verfusen kann  :o  ?

Ulli

HotSystems

Also gibt es in dem Hardwareordner der Tinies einen "Pseudo"-Bootloader mit dem ich beim flashen dann
nur die Fuses verfusen kann  :o  ?
Jaein...

Du musst erst die Attiny-Erweiterung installieren.
Dann gibt es auch die Möglichkeit den "Bootloader" zu flashen.

Anschließend dann den Sketch.
I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

beeblebrox

Weiss denn IDE dann auch das ich mehr Platz im Flash habe oder muss ich ihr das noch Mitteilen ?
(Die gleiche Frage gilt eigentlich auch für den Atmega328 und alle anderen.
Ulli

D.h. beim 328 spare ich gar keinen Platz im Flash weil der Bootloaderbereich eh' reserviert ist ?

Ulli

HotSystems

D.h. beim 328 spare ich gar keinen Platz im Flash weil der Bootloaderbereich eh' reserviert ist ?
Ich habe es bisher noch nicht getestet, aber entsprechend Infos hier im Forum, soll man Speicherplatz (0,5 k) im Flash sparen, wenn kein Bootloader installiert wird.
Bei den 328'er war es bei mir bisher nicht notwendig.
I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

beeblebrox

Jetzt will ich es mal ganz genau wissen.
Wenn ich den Bootvorgang vom 328 richig verstehe verzweigt der wenn die Bootloaderfuse gesetzt ist
in den hohen Speicherbereich und nach einiger Zeit (oder nie) gibt der Bootloader dann die Kontrolle
an Adresse 0000 ab und das eigene Programm startet.

Wenn ich per ISP meine eigene Software direkt in den Atmega flashe ist der Bootloader definitiv
weg (oder nicht mehr ansprechbar) ich kann meine Software also per USB nicht mehr ändern / überschreiben. Dazu muss ich erst wieder den Bootloader über den ISP installieren.
Resettet die IDE also bei Programmierung über ISP die Bootloader Fuse ?

Ulli

HotSystems

Jetzt will ich es mal ganz genau wissen.
Wenn ich den Bootvorgang vom 328 richig verstehe verzweigt der wenn die Bootloaderfuse gesetzt ist
in den hohen Speicherbereich und nach einiger Zeit (oder nie) gibt der Bootloader dann die Kontrolle
an Adresse 0000 ab und das eigene Programm startet.
Hierzu kann ich dir nichts sagen, das sollten die "Fachleute" machen.

Quote
Wenn ich per ISP meine eigene Software direkt in den Atmega flashe ist der Bootloader definitiv
weg (oder nicht mehr ansprechbar) ich kann meine Software also per USB nicht mehr ändern / überschreiben. Dazu muss ich erst wieder den Bootloader über den ISP installieren.
Resettet die IDE also bei Programmierung über ISP die Bootloader Fuse ?
Ja, das stimmt. Zumindest werden die Fuses überschrieben.
I2C = weniger ist mehr: weniger Kabel, mehr Probleme. 8)

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