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ElEspanol

Von WLAN für die Patienten habe ich nichts gesehen,
Privatpatienten zu sein, hat da bestimmt Vorteile :)

postmaster-ino

Hi

Privatpatienten zu sein, hat da bestimmt Vorteile :)
Keine Angst, staatlich bist Du Da nicht drin, dafür bist Du noch privat genug!
Hatte bisher nur öfter das Vergnügen, meinen alten Herren für den einen oder anderen Monat dort besuchen zu dürfen.
Das letzte Mal ist aber, Gott sei's gedankt, schon ein paar Monate her - da gab's noch DVB-T (also ohne Zwei).

Allerdings immer mit WLan - den Key musste man sich öfter (kA, ob täglich) an der Information abholen - für einen bettlägrigen Patienten etwas 'unpraktisch'.
Laptop, DVB-T-Empfänger für Diesen und Kopfhörer und die Welt war nicht mehr ganz so klein, auch war Er damals noch aktiver, hatte also Gedrechselt/Gedreht und war auch etwas aktiv in diversen Foren.
Zu der Zeit hatte ich viel mit IP-Kameras gespielt und konnte so zumindest (ab und zu bewegte) Standbilder vom Weihnachtsbaum ins WWW senden - mal mit Kater, mal mit Zwei.

Hoffe, daß Dir Da nicht die Decke auf den Kopf fällt, gute Besserung

MfG

kulturbereicherer

Als ich mal ins Krankenhaus musste hab ich gefragt ob es erlaubt ist einen Computer im Zimmer zu haben. Es gab keine Einwände also nahm ich meinen C64, Diskettenlaufwerk mit großem RöhrenTV und paar Diskettenboxen und Joystick mit. Beim Computer haben die noch geschluckt, den Mikrowellenherd hatte ich nur zwei Tage im Zimmer.

War spaßig mit den Nachtschwestern den Joystick im Mehrspielermodus zur Glut zu bringen (Summer Games I + II)

Franz54

Ich werde bald wieder ein paar Klinikbesuche haben. Da werde ich mir wohl auch ein kleines Kistchen mit meinem Arduino Zeug schnüren. Und den Notebook dazu. Ist schon schöner wenn man was zu tun hat. :-)

Gute Besserung
Franz

DrDiettrich

Danke für alle Kommentare :-)

Momentan durchlebe ich einen steten Wechsel von Ups und Downs, und ich kann nicht erkennen, wie es weitergehen wird. Am schlimmsten ist eigentlich die Bürokratie, die mir z.B. seit Wochen einen Rollator verweigert, und eine Aufklärung über einen sachgerechten Umgang mit der Krankheit. Es kann also jederzeit vorkommen, daß ich mich aus dem Fenster stürze, um den Qualen zu entkommen - besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Aber das ist wirklich nur der letzte Schritt, ansonsten versuche ich, mich irgendwie weiter durchzumogeln. Und wenn ich gehe, dann ohne Bitterkeit - ich habe schon zwei Leben gelebt (vor und nach dem Krebs), und habe dabei nichts ausgelassen, das ich jetzt noch nachholen müßte. Vom Leben erwarte ich nur noch einen gnädigen Tod, ohne viel Panik oder Schmerzen, aber der darf sich auch noch viel Zeit lassen!

Ein Arduino im Krankenhaus wäre durchaus eine Option, auch wenn mir das auf einem Breadboard nicht mehr viel Neues bringen kann. Ich wollte schon Einführungskurse abhalten, nur fehlt dazu eine Räumlichkeit, die meiner derzeitigen Behinderung gerecht wird. Damit ist und bleibt das Forum die beste Möglichkeit, Kontakt mit dem Rest der Welt zu halten. Zwar haben die meisten Krankenhäuser inzwischen WLAN, aber dummerweise nicht bis in jedes Stockwerk - da muß man oft schon ziemlich mobil sein ;-)

Damit möchte ich diesen Thread schließen. Falls ich irgendwann mal weg bin, dann denkt nicht nur an mich, sondern auch an euch selbst - was wäre wenn mir irgendwas dazwischen kommt?

Franz54

#35
Nov 20, 2017, 10:46 am Last Edit: Nov 20, 2017, 04:12 pm by Franz54
Ja, das kann ich alles seeeehr gut nachvollziehen. Die einen haben das Problem dass man an ihrer Krankheit sterben kann, die anderen haben das Problem dass man an ihrer Krankheit nicht sterben kann.

Für beide Gruppen sollte es die Möglichkeit gegen selbst zu bestimmen, wann Schluss ist. Bei Tieren sagt man, weiter zu leben ist Quälerei und man hilft ihnen mit einer Spritze. Bei Menschen ist man total anderer Meinung. Und warm? ..........bei den Menschen kann man die Krankekasse melken. Da sind für die Pharmafirmen viele hunderttausend Euro pro Patient zu verdienen. Das lässt man sich nicht engehen. Für Geld bleibt die Menschlichkeit auf der Strecke. Und die Politiker verstecken sich hinter Christlichen Argumenten. Jeder betroffene Patient weiß, dass das mit Christlichkeit NICHTS zu tun hat. Es ist das was ist, Quälerei, die anderen die Taschen randvoll mit Geld füllt und die Betroffenen zu Bittstelleren macht.

Zu der zweiten Sache, die Einführungskurse. Ich denke die Volkshochschule hätte sicher interesse daran, solche Kurse anzubieten. Und viele wären sicher auch sofort als Schüler dabei, wenn es so ein Angebot gäbe.

LG
Franz

agmue

Ein Arduino im Krankenhaus wäre durchaus eine Option, auch wenn mir das auf einem Breadboard nicht mehr viel Neues bringen kann.
Gestern konnte ich erleben, wie viel Aufmerksamkeit, die ich garnicht nicht wollte, man mit ein paar blinkenden LEDs erhalten kann. Du könntest in Gespräche geraten, die das Thema Krankheit mal für eine gewisse Zeit ausblenden.

Zwar haben die meisten Krankenhäuser inzwischen WLAN, aber dummerweise nicht bis in jedes Stockwerk - da muß man oft schon ziemlich mobil sein ;-)
Darum Obacht bei der Wahl der Krankheit, sie sollte in eine Krankenhausabteilung mit WLAN führen ;D

kulturbereicherer

Quote
Bei Tieren sagt man, weiter zu leben ist Quälerei und man hilft ihnen mit einer Spritze. Bei Menschen ist man total anderer Meinung. Und warm? .
Bei Tieren sagt man auch gern, ist zu teuer (selbst bei Kleinigkeiten), dann lieber Spritze und neues Tier holen oder man geht wegen den Kosten überhaupt nicht zum Tierarzt und lässt das Tier krepieren. Und in den Ländern wo es Sterbehilfe gibt gab es auch schon den Fall wo eine Familie einen Urlaub geplant hat und sich die Urlaubsreise nicht versauen wollten mit dem Todesfall der Großmutter, ob man diese nicht vor dem Urlaub sozusagen unter die Erde bekommen kann. Das war nach etwas blabla eines Psychologen der Hintergrund warum die alte Oma ursprünglich den Sterbewunsch äußerte da diese von den Verwandten dahingehend bearbeitet wurde.

Da läuft viel scheiß ab...   das Leben ist für viele scheiße und bezüglich Schmerzen gibt es längst super Schmerzmittel die einem nicht benebeln nur die Ärzte aus Unkenntnis diese neuen Opiate nicht anwenden. Wenn es leider die Gewissheit gibt das man nicht mehr lange zu leben hat, ist man besser in einem Hospitz mit Palliativabteilung und Psychologischer Begleitung aufgehoben als in einem 0815 Krankenhaus wo die Klinikleitung lieber schnell neue freie Betten haben will und das Pflegepersonal total überfordert ist.

Und WLAN sollte in den verdammten Krankenhäusern längst Standart sein aber dank der Kack-Regierung mit ihren Störhaftung, Urheberrechtsscheiß werden da allerlei Steine in den Weg gelegt, mal schnell ein WLAN Netz aufzuspannen.

Und wenn DrDiettrich ein Angehöriger von mir wäre, ich würde die Filiale der Krankenkasse zerlegen bis diese einen Rolator raus rücken wo auf das Gestell die letzten vier Formel1 Weltmeister unterschrieben haben.

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