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Topic Summary

Posted by pylon
 - Nov 21, 2012, 10:45 pm
Quote
Ist die Herabsetzung der Geschwindigkeit (des Taktes) beim I2C auch mit der Reduzierung der Rechengeschwindigkeit des Prozessors verbunden? Müsste so sein, oder?


Nein, der Takt für den I2C-Bus wird durch eine Frequenzteilung aus dem Systemtakt gewonnen, der Haupttakt muss deswegen nicht heruntergesetzt werden.
Posted by michael--g
 - Nov 21, 2012, 10:36 pm
Guten Abend,

vorweg: die Geschwindigkeit herabzusetzen war eine gute Idee, hat aber an meinem Problem nichts geändert :-/

Es ist unglaublich, was einem so auf dem Weg zum hoffentlch einmal perfekten Sketch begegnet.
Bei der Anstreuerung des i2c-LCD-Display habe ich nach langem Suchen einen weiteren Fehler gefunden, der das Kaulderwelsch auf dem LCD produziert haben könnte: lcd.init() muss nach dem wire.begin() stehen. Steht so in der library irgendwo. Sollte man also auch lesen. (Trotzdem stürzt das LCD regelmäßig ab - aber ich find's noch!)

Man lernt nie aus und niemals aufgeben.

Ist die Herabsetzung der Geschwindigkeit (des Taktes) beim I2C auch mit der Reduzierung der Rechengeschwindigkeit des Prozessors verbunden? Müsste so sein, oder?

Herzliche Grüße
Michael
Posted by michael--g
 - Nov 17, 2012, 12:59 pm
Guten Morgen,

danke für den Tipp und Link. Ich habe die Geschwindigkeit auf die Hälfte heruntergesetzt, mal sehen, ob das signifikante Besserung bringt. Ich berichte.

Grüße
Michael
Posted by pylon
 - Nov 16, 2012, 07:42 pm
Nick Gammon hat das auf seiner I2C-Seite (unter "Timing"): http://www.gammon.com.au/forum/?id=10896
Posted by michael--g
 - Nov 16, 2012, 07:37 pm
Hallo Pylon,

danke für Deinen Hinweis. Ein paar Meter sind es bei mir schon - diese kann ich nicht überbrücken. Da mein "Sonderzeichenproblem" selten und unregelmäßig auftaucht, wäre ich für die Busgeschwindigkeit-Lösung.
Hast Du bitte einen Tipp, wo ich nachlesen kann, wie das bewerkstelligt wird?

Viele Grüße
Michael
Posted by pylon
 - Nov 16, 2012, 06:36 pm
Einen I2C-Bus solltest Du tunlichst unter 1m halten. Kannst oder willst Du das nicht, gibt es noch die Möglichkeit, die Geschwindigkeit zu reduzieren, was die Störanfälligkeit heruntersetzt (der kapazitive Einfluss sinkt, die Flanken haben mehr Zeit, einen vernünftigen Wert zu erreichen).

Bei längeren Leitungen würde ich die Verwendung eines RS485-Busses vorschlagen, dem sollten auch einige Dutzend Meter nichts anhaben können.
Posted by michael--g
 - Nov 16, 2012, 06:08 pm
Guten Abend,

endlich konnte ich nach einigen Tagen Pause mit dem Projekt weitermachen - und hier ist eine Lösung meines Schwankungsproblems!
LM35 sind die Sensoren, einige Meter vom Arduino entfernt. Ohne viele Worte zu verlieren: Glücklich, wer das Datenblatt lesen kann (ich war zuerst wegen der guten und "glatten" Ergebnisse in der Nähe des Arduino davon aisgegangen, dass ich nicht mehr an in der Richtung lesen/machen muss, vgl . Datenblatt des LM35, Fig 4., bei mir allerdings ohne Widerstand, wird glatter). Ein Kondensator zwischen Messleitung und GND wirkt Wunder!

Vielen Dank für Eure Beiträge. Auch wenn sie nicht einschlägig waren, habe ich daran viel gelernt!

Eine Frage hätte ich noch. SDL und SCA des I2C-Busses gehen auch über ziemlich lange Leitungen. Gibt es neben dem I2C-Extender noch eine andere Möglichkeit, Störeinflüsse wie bei meinem LM35 gesehen, zu reduzieren (das LCD Display prodziert manchmal seltsame (Sondern-) Zeichen).

Grüße
Michael
Posted by uwefed
 - Oct 24, 2012, 11:01 am

Wenn du das Display mit eigenem Netzteil versorgst hast du auch die Massen verbunden wenn nicht wird das dein Problem mit dem nichts anzeigen sein. Wenn man mehrere Versorgungen hat an einem Projekt müssen die Massen(GND) unbedingt verbunden sein.
Gruß
Der Dani


Laut Schaldbild hat er die Massen verbunden.
Grüße Uwe
Posted by volvodani
 - Oct 24, 2012, 09:42 am
Wenn du das Display mit eigenem Netzteil versorgst hast du auch die Massen verbunden wenn nicht wird das dein Problem mit dem nichts anzeigen sein. Wenn man mehrere Versorgungen hat an einem Projekt müssen die Massen(GND) unbedingt verbunden sein.
Gruß
Der Dani
Posted by uwefed
 - Oct 24, 2012, 01:17 am
Ich befürchte "schrottiges Multimeter"
Kannst Du eines ausleihen oder mit Hilfe eines Besitzers Dein Netzteil nachmessen?
Grüße Uwe
Posted by michael--g
 - Oct 23, 2012, 11:36 pm
Hmmm,

habe gerade ein paar Netzteile durchgemessen. Alle zeigen sie ca. im AC-Modus das Doppelte des DC-Wertes. Also entweder schrottiges Multimeter (was mind. im Rahmen des Möglichen bei mir wäre) oder Gedankenfehler.

Grüße
Michael
Posted by uwefed
 - Oct 23, 2012, 11:20 pm
Genaue Erklärung.

Im Wechselspannungsbereich mißt Du die der Gleichspannung von 5V überlagerte Wechselspannung. Diese rührt von einer ungenügenden Filterung (Kondensatoren zu klein) oder Spannungsstabilisation die nicht funktioniert.



Linke Grafik rote Kurve:
Das ist eine Gleichspannung von ca 19V mit 0,7V Wechselspannung (Effektivwert, 2V Spitze Spitze).
Wenn Deine Messungen richtig sind und Dein Meßgerät halbwegs Effektivwert anzeigt hast Du 5V mit riesigen Wechselspannungsanteil. 

Ich habe aber ein Bißchen die Befürchtung, daß hier ein Meßfehler vorliegt, 10V AC sind einfach etwas sehr viel.

Welches Meßgerät hast Du? (Foto)

Grüße Uwe
Posted by michael--g
 - Oct 23, 2012, 11:17 pm
Der Arduino hängt an einem Netzteil mit
DC 7,4V
AC 15,4V
Die Angaben aus dem Posting vorher bezogen sich auf das Netzteil des LCD.

Die Kombination lief so seit paar Wochen.

Dennoch Grüße in leichter Panik
Michael
Posted by uwefed
 - Oct 23, 2012, 11:09 pm
Hast Du richtig gemessen?

wenn ja: Schmeiß sofort das Netzteil weg. Du reskierst den Arduino kaputzumachen.
Versuchs mal an einem anderen Netzteil.

Grüße Uwe


Posted by michael--g
 - Oct 23, 2012, 10:55 pm

Restwelligkeit ...
Wenn Du die 5V mit eingeschaltenen Arduino und Display mißt auf dem wechselstromBereich des Multimeters mißt, was erhälst Du?


Aha, für mich jenseits der Schulphysik, mal gucken....

Spannung
DC ist 5,09V
AC 10,3V

Interessant - und was sagt uns das bitte?

Grüße
Michael