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46  International / Deutsch / Re: Finde den Fehler. Mein Code funktioniert hinten und vorne nicht richtig... on: June 22, 2014, 08:55:07 am
Das mit der Stacktiefe ist kein Gerücht, tritt aber in der Arduino Welt eher selten auf. Ein tiefer Stack fängt bei >100 Schachtelungsebenen an. Wenn der Code nicht rekursive aufgebaut ist, dann nimmt da der Überblick so langsam aber sicher ab. In der Arduino Welt passiert sowas aufgrund des geringen Speichers eher selten.
47  International / Deutsch / Re: Finde den Fehler. Mein Code funktioniert hinten und vorne nicht richtig... on: June 22, 2014, 04:48:47 am
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Programmiere modular mit wiederverwertbaren Funktionen, die vom Code her auf eine Bildschirmseite passen, also nicht mehr als ca. 25 Codezeilen in eine Funktion packen! Diese Funktionen einzeln Testen mit Debugausgaben auf Serial. Und die getesteten Funktionen dann zu einem ganzen funktionierenden Programm zusammensetzen!

Das Gerücht mit der Funktionenlänge wird immer wieder gerne hochgebracht ist aber falsch. Fehlerquote und Länge sind nicht korreliert. Das Problem mit kurzen Funktionen ist oft die dadurch hervorgerufene erhöhte Stacktiefe. Diskussionen um brauchbare Metriken gibt es hier: http://stackoverflow.com/questions/187289/what-code-metrics-convince-you-that-provided-code-is-crappy?lq=1. Erkenntnis: so einfach ist die Welt leider nicht.
48  International / Deutsch / Re: Funkaktivierung on: June 21, 2014, 01:29:05 am
Ich finde den Olimexino auch am Besten konstruiert. Bei einem Quarz musst Du mit ~/- 30 ppm rechnen. Der Temperatureinfluß in dem Bereich in dem Du unterwegs bist ist höchstens +/- 3ppm. --> etwa 1/10s pro Stunde ohne überhaupt etwas einzustellen.
49  International / Deutsch / Re: Funkaktivierung on: June 20, 2014, 02:01:51 pm
@Jurs:: heutzutage hat fast jeder PC Netzwerkzugang. Wenn's also drauf ankommt --> NTP. Und falls kein Netz da sein sollte NTPD + Funkuhr, geht auch mit Arduino http://blog.blinkenlight.net/experiments/dcf77/meinberg-emulator/ / http://blog.blinkenlight.net/experiments/dcf77/meinberg-emulator/ntpd-configuration/

Die Kalibrierungstheorie wird bei Resonatoren nicht funktionieren.  Einen Resonator auf 500 ppm genau zu bekommen ist mehr als sportlich und funktioniert nicht. Das ist genauso wie der sinnlose Versuch auf 10% Widerständen die 10% zu suchen die auf 1% genau sind. Das Problem ist immer das gleiche: ungenaue Bauteile halten die Genauigkeit nicht, auch dann nicht wenn man sie ausmisst.

Der eingebaute Temperatursensor des Arduino ist auch nicht hilfreich. Der misst die Die Temperatur. Was benötigt würde wäre aber die Oszilatortemperatur.

Wenn aber eh schon XBees da sind: warum steuert der Rechner nicht einfach alles direkt darüber? Das scheint mir die erfolgversprechendste Methode zu sein. Oder gibt es auf der Bühne zuviele Störungen?
50  International / Deutsch / Re: Funkaktivierung on: June 20, 2014, 12:15:27 pm
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Die Rede war von 20 - 30s, da ist der Fehler doch recht überschaubar.

20-30s bis zum Start. Ein Lied hat aber normalerweise irgendwas zwischen 2 und 5 Minuten. Zum Ende hin wird da das Eis schon dünner.

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Und wozu können wir programmieren?

Wenn der Arduino seine Zeitbasis per Software bildet, dann können wir diese Zeitbasis auch per Software manipulieren, und wir können damit Taktabweichungen vom exakten 16 MHz Takt korrigieren, so dass der Arduino dann mit irgendeiner anderen Zeitquelle synchron läuft.

Tja, das dachte ich auch mal. Nur funktioniert das so nicht. Du kannst das machen wenn die Temperatur konstant bleibt. D.h. wenn das Teil vorher auf Körpertemperatur gebracht wird und dann eingestellt wird, dann klappt das wohl sehr gut. Wenn das Teil aber vorher auf Raumtemperatur ist und dann während der Vorstellung auf Körpertemperatur kommt kannst Du den Ansatz komplett vergessen.

--> Ich sag nur DS3232 RTC ~2 ppm genau. Sowas in der Bauart würde ich nehmen. Alles andere funktioniert nicht zuverlässig.
51  International / Deutsch / Re: 16Mhz Crystal für Atmega8 on: June 20, 2014, 12:09:17 pm
Die Belastbarkeit ist geringer. Zum Ausgleich ist die Empfindlichkeit auf äußere Einflüße größer. Wenn Du also nicht unbdedingt Platz sparen mußt nimmst Du die Dinger nicht.
52  International / Deutsch / Re: Funkaktivierung on: June 20, 2014, 10:32:04 am
Falls die Sequenzen länger sind brauchst Du etwas das die Zeit genau hält. Ein Uno hat einen Resonator statt einem Quarz, der läuft pro Sekunde auch mal locker 5ms weg. D.h. nach 200 Sekunden kann der Fehler schon auf 1s angewachsen sein. Falls die Sequenzen also synchron zur Musik sein sollen wird das so nicht funktionieren.

--> Du brauchst was mit Quarz oder eine RTC oder Du überträgst die Sequenzen direkt vom Computer zum Arduino.

-Udo
53  International / Deutsch / Re: gewöhnliche Lebensdauer eines 3.2 TFT LCD Panel on: June 20, 2014, 10:29:39 am
Einbrennen bei LCDs gibt es nicht. Es gibt lediglich das hier: https://de.wikipedia.org/wiki/LCD-Memory-Effekt. Das ist aber deutliche weniger schlimm als das bei Bildröhren tatsächlich vorhandene Einbrennen.
54  International / Deutsch / Re: 16Mhz Crystal für Atmega8 on: June 20, 2014, 10:27:28 am
An den Fuses musst Du nichts ändern, Du müesstest aber für die Frequenzen entsprechend die Boardeinstellungen ändern. Ansonsten sind alle Schnittstellenfrequenzen entsprechend daneben.

Daß man mit Trimmern und Kondensatoren einen Quarz _dauerhaft_ auf die richtige Frequenz bringen kann ist allerdings falsch. Einer der größten Faktoren für Frequenzabweichungen ist die Temperatur. Ohne massiven Aufwand kriegt man das nicht sauber hin. Und ich befasse mich damit schon etwas länger (siehe etwa hier: http://blog.blinkenlight.net/experiments/dcf77/crystal-frequency-compensation/)

Für den Arduino nimmst Du einfach irgendeinen 16 Mhz Quarz. Allerdings keinen in den kleinen Röhrschen sondern einer der von der Bauform aussieht wie das was immer verbaut wird. Dann schaust Du im Datenblatt nach der "load capacity" und berechnest diese  entsprechend. Oder Du nimmst einfach 2*12 pf. Besonders genau wird die Konstruktion eh nicht (~30 ppm). Wenn Du genaue Zeit brauchst, dann nimm einen DS 3232 RTC. Der hat einen TCXO drin, das kannst Du mit vertretbarem Aufwand so gut wie gar nicht toppen. Das ist vermutlich auch die Art von Konstruktion die in der genannten Breitling drin ist.

-Udo
55  International / Deutsch / Re: 433 MHz Fernsteuerung on: June 19, 2014, 09:20:26 am
@Sven, ja ich bin mir absolut sicher. Wie gesagt habe ich per DSO nachgeschaut. Die TI Clock kommt der Sache schon recht nahe. Aber etwas zu teuer.
56  International / Deutsch / Re: 433 MHz Fernsteuerung on: June 19, 2014, 08:52:23 am
Das Problem ist, das Du antwortest ohne den Rest gelesen zu haben. Genau diese Fernsteuerung habe ich hier rumliegen --> funktioniert nicht. Hatte ich bereits oben geschrieben.
57  International / Deutsch / Re: 433 MHz Fernsteuerung on: June 19, 2014, 07:55:53 am
Habe ich schon probiert. Die Dinger taugen nicht wirklich. Hat 20 Minuten gebraucht bis ich das Teil endlich angelernt hatte. Dann hat es zweimal funktioniert und dann nie wieder.
58  International / Deutsch / 433 MHz Fernsteuerung on: June 19, 2014, 06:35:42 am
Ich will gerade meine Garagentorsteuerung klonen (da der Hersteller der Sender nicht mehr auffindbar ist). Ich will die Steuerung nicht umbauen weil die Garage nur gemietet ist.

Per DSO habe ich schon herausgefunden, daß die Steuerung Amplitudenmoduliert ist. Das Signal wird mit 1 kHz digital moduliert, sowas bekommt man mit einem Controller leicht hin. D.h. ich könnte jetzt einfach bei Ebay einen 433 MHz Sender bestellen und die Sache wäre elektrisch erledigt. Nur fehlt mir dann ein Gehäuse mit WAF (Woman Acceptance Factor).

Falls ich nun eine Fernsteuerung finden würde die auf 433 MHz arbeitet und mit einem Atmel Controller bestückt wäre, dann könnte ich diese ja einfach umflashen. Nur stellt sich dann die Frage wer so eine Fernsteuerung vertreibt. Kennt hier jemand im Forum eine Fernsteuerung die diese Anforderungen erfüllt? Es wäre auch zu verschmerzen wenn so ein Sender 30 Euro kostet.

Im schlimmsten Fall würde ich auch einen anderen Controller nehmen falls es einen Open Source Toolstack dafür gibt.

Eine weite Möglichkeit wäre ein Sender der nicht in SMD Technik aufgebaut ist, dann könnte ich den Controller ja auch tauschen.

-Udo
59  International / Deutsch / Re: Beste und schnellste Möglichkeit zum Auslesen eines ADC on: June 17, 2014, 11:34:35 am
Mit 500 000 Baud kann man (unkomprimiert) keine 100 kBytes pro Sekunde übertragen.

--> Was Du brauchst ist eine schnellere Schnittstelle z.B. etwas das nativ USB unterstützt (wie z.B. der Leonardo).  Um 250 kByte / Sekunde zu übertragen muesste der Arduino pro Sekunde 2 000 000 Bits durchschieben, also alle 4 Takte ein Bit. Das stelle ich mir mehr als sportlich vor.
60  International / Deutsch / Re: Grundsätzliche Fragen zu Bewässerung mit Arduino on: June 12, 2014, 10:50:04 am
Was spricht gegen einen fertigen Bewässerungstimer. Für 40 Euro bist Du dann im Spiel und hast die ganzen Probleme nicht. Eine Bastellösung wirst Du kaum billiger hinbekommen, von der Zeit ganz zu schweigen.

Bei den fertigen Bewässerungstimern wird die Stromversorgung oft per Batterie gelöst. Mit dem Arduino ist das eine Herausforderung die Anfänger eher nicht in den Griff bekommen.

Wenn der schlimmste Fall tolerierbar ist, dann giese die Pflanzen vorher kräftig und schau welche überleben...
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