Show Posts
Pages: 1 2 3 [4] 5 6 ... 77
46  International / Deutsch / Re: Wieso hat Arduino 5V und alle Sensoren und andere Module nur 3,3v? on: May 26, 2014, 10:23:26 am
Das hat einfach historische Gründe.

Und, ja, die ATmegas sind vom Konzept her "alte" Prozessoren.

Früher war einfach 5V "die" Spannung für digitale Elektronik. Daher waren auf lange Zeit die Microprozessoren eben auch auf 5V ausgelegt. Inzwischen sind die Technologien schon soweit fortgeschritten, die Strukturen schon so klein und Frequenzen so hoch, dass 5V Corespannung ein echtes Hindernis sind: Zu viel Verlustleistung, zu hohe Spannung für die kleinen Strukturen.

Deshalb ging man irgendwann den Schritt zu kleineren Spannungen, zuerst 3,3V

moderne Microcontroller, wie der TriCore von Infineon oder die AVR32 Serie von Atmel haben inzwischen eine Corespannung von nur 1,5 bzw 1,8V. Um trotzdem kompatible I/Os zu haben wird die Peripherie mit 3,3V gespeist, teilweise sogar 5V und die Pegelwandler sind auf dem Chip integriert. Nach aussen wirkt er wie eine 3,3V Microcontroller, intern läuft er mit 1,8V.

So hat sich 3,3V als der "neue" Standard für digitale Schaltungen gebildet.
47  International / Deutsch / Re: 3kW Heizung, Leistung regulieren und messen on: May 26, 2014, 02:19:27 am
Seit gestern funktioniert dies irgendwie nicht mehr und versteh nicht warum so plötzlich.
Was hast du denn seit gestern geändert?


Das könnte z.B. eine schlechte Verbindung sein.
48  International / Deutsch / Re: Festlegen eines Analogen wertes, wenn er für mehrere Sekunden stabil bleibt. on: May 23, 2014, 04:02:37 am
Du mußt dir zuerst darüber klar werden wie der Ablauf beim Einschalten und hinstellen des Boards ablaufen soll. erstmal ganz ohne Software.
Z.B.:
- Board hochnehmen, Elektronik montieren.
-  Elektronik einschalten.
- Board hinstellen.
- Sensor kalibriert sich.
-  Piep oder LED-Blitzen zum Zeichen dass Kalibrierung abgeschlossen.

oder, kürzer:
- Board abstellen.
-  Elektronik einschalten.
- Sensor kalibriert sich.
-  Piep oder LED-Blitzen zum Zeichen dass Kalibrierung abgeschlossen.

Erst wenn du das für dich geklärt hast, dann kannst du anfangen das in SW umzusetzen.

Zum Abgleich selber:
Wenn du den Punkt, an dem deine Abgleich beginnen soll festgelegt hast, dann fängst du an, in festgelegten Abständen zu messen. (z.B. 1 sek). Dann prüfst du immer die letzten 5(?) Messwerte darauf, ob sie gleich sind. (innerhalb eines Fensters liegen)
Wenn sie gleich sind, dann ist der Wert gültig, wird gespeichert und das "Fertig" Signal ausgegeben.
49  International / Deutsch / Re: Zwei Led`s-ein Pin? on: May 23, 2014, 02:41:30 am
Du kannst auch das probieren:

Parallel zu der Diodenschaltung, die du ja schon hast, vom µC-Pin je einen 4,7k nach GND und 5V.
Damit ziehst du, wenn der Pin auf Input steht, die Spannung am Pin auf 2,5V.
Dann sollten beide Dioden aus sein.
50  International / Deutsch / Re: Zwei Led`s-ein Pin? on: May 22, 2014, 08:58:17 am
Mein Bauch sagt mir, dass es mit höheren Basiswiderständen womöglich doch noch gehn würde...?
Dein Bauch täuscht sich. Das geht nicht, es werden immer beide leuchten, es sei denn du wirst extrem hochohmig, dann aber leuchten sie aber auch wieder nicht richtig wenn sie hell sind.
Der Grund ist, dass die Summe der beiden Uf den Basis-Emitter Dioden deutlich kleiner ist als 5V. Du könntest nun natürlich jeweils noch eine Z-Diode in Reihe schalten.

Aber es spricht auch wirklich nichts dagegen, die LEDs direkt an den Pin zu hängen. Im ATMega sind letztlich auch nur Transistoren drin, die kann man Nutzen. Also:
+5V --- LED >| --  150R -- Pin -- 150R --  LED >| -- GND
Wenn die LEDs eine Flußspannung > 2,5V haben, dann funktioniert das hervorragend.
51  International / Deutsch / Re: 3kW Heizung, Leistung regulieren und messen on: May 22, 2014, 03:35:48 am
Ist es irgendwie möglich die Zeit zwischen Nulldurchgang und Anschnitt automatisch anzeigen zu lassen? Damit das präziser ist?
Ich kenne dein Oszi nicht, kann also dazu nichts sagen. Aber die Cursor-Methode ist doch gut.

Quote
Raus kam (wie ungefähr von dir vermutet) immer eine Differenz von 440µs oder 480µs. Genauer hab ich es nicht hingekriegt. Ich würde jetzt einfach erstmal den Durchschnitt 460µs nehmen.
ist doch schön, dass sich die ca.500µs, die ich ja nur aus deiner Excel-Tabelle mal rausgesehne habe, nun durch eine echte Messung bestätigt sind!

Klingt für mich so, wie wenn du auf dem richtigen Weg wärst.
52  International / Deutsch / Re: RPM Sensor an Arduino on: May 20, 2014, 07:39:11 am
Aber ist schon in den Verbrennungsmotor verbaut. Daher wollte ic h den Übernehmen.

Egal, wer sich die Arbeit gemacht hat, diesen analogen Sensor einzubauen: Mit genau demselben Aufwand hätte er auch einen digitalen Hall-Sensor einbauen können, den man direkt an einen Mikrocontroller hätte anschließen können.
Induktive Sensoren dieser Art waren jahrzehntelang Standard bei Verbrennungsmotoren. Sie sind billig, sehr präzise und robust.
Erst als die Hallsensoren billiger und besser wurden, haben die sich verbreitet.

Es gibt einige brauchbare OP-Schaltungen, die Signale dieser Art von Sensoren brauchbar auswerten können.
Das was ich kenne, geht aber in die Richtung Postionserkennung, z.B. um exakt positionierte Zündpulse zu erzeugen. Eine Schaltung die nur die Drehzahl erkennen soll ist einfacher.
53  International / Deutsch / Re: 3kW Heizung, Leistung regulieren und messen on: May 20, 2014, 01:56:03 am
Gut das ich mir vor kurzem ein ordentliches Oszilloskop bestellt habe. smiley
Kannst du mir beschreiben wo ich wie,was messen muss damit um diese Verzögerung zu ermitteln?

Du legst auf den einen Kanal die Netzspannung, auf den anderen Kanal die Ausgangsspannung mit dem Phasenanschnitt.
dann stellst du im Code eine feste Phasenanschnittzeit von z.B. 3ms ein und vermisst am Oszi die reale Zeit zwischen Nulldurchgang und Anschnitt. die Differenz der gemessenen Zeit zu den eingestellten 3ms ist die Verzögerung.
54  International / Deutsch / Re: RPM Sensor an Arduino on: May 19, 2014, 05:54:24 am
Induktive Sensoren brauchen eine Ferromagnetische Markierung. Entweder einen "zahn" oder auch ein Loch im Schwungrad.
jedesmal, wenn die Markeirung vorbeikommt, wird ein Sinusähnliches Signal induziert:
Wenn der magnetische Fluß anfängt sich zu ändern, wird eine Spannung induziert, die ansteigt, dann wieder abfällt bis zur MItte, dort die Polaritiät wechselt, und die negative halbwelle erzeugt.
Die induzierte Spannung an sich kann je nach Drehzahl, material, Abstand von 1-2V bis zu über 100V reichen.
Das Auszuwerten ist sinnvoll nur mit (aufwändiger) HW möglich. Nimm lieber einen HALL sensor.
55  International / Deutsch / Re: Hilfe Bei der Bauteilsuche on: May 19, 2014, 05:48:18 am
Ich denke die Frage des Kollegen, das Arduino-Forum betreffend, ist mehr die hier:
Um den Strom zu messen wurden mir die Strommessmodule von von LEM empfohlen. Da habe ich das LEM HAS 200-s gefunden (gibt je nach strom +-4 Volt aus). Nun die Frage ist dieses Bauteil ausreichend um max 176A zu messen und dann über ein Mikrocontroller (Arduino) aus zu werten und dann an einem LCD dar zu stellen? Da kommt mir die Nächste frage, der AD Wandler im Atml kann doch keine negativen spannungen lesen oder? mit ner Offste spannung komm ich doch über die max 5v die der ADwandler kann... Evtl nen OPV davor schalten, aber wie stellt sich mir da die Frage....
Kennt Ihr vielleicht ein anderes Bauteil was für meine Zwecke geeigneter wäre.
Ja, für 176A ist das ausreichend.
Du müßtest, wie schon bemerkt, einen Offest von 2,5V draufschalten, und das Signal mittels eines Spannungsteilers runterteilen.
OPV brauchts nicht.
Andere Strommesser gäbe es schon, aber wenn bidirektionaler Strom gemessen werden soll, dann ist damit fast immer auch Signalausgabe +/- Spannung verbunden.
56  International / Deutsch / Re: 3kW Heizung, Leistung regulieren und messen on: May 19, 2014, 01:40:38 am
Nun möchte ich das ganze noch präziser machen. Dafür muss ich die Funktion U_Netzlesen() präziser machen, also mehr Werte nach oben und unten eintragen, richtig?
Die Tabelle nach oben und unten zu erweitern mußt du machen, damit jeder mögliche AD-Wert innerhalb des Wertbereichs liegt und entsprechend eine Spannung ermitteln kann. Genauer wird dadurch nicht. Die Genauigkeit steckt in deiner Schaltung und den zugehörigen Tabellenwerten.

Quote
Den t wert habe ich auch schon um 500µs korrigiert. Könnte es nicht auch sein das man diesen Wert noch präziser machen kann?
Immerhin misst die Vorrichtung auf +-1V genau. Die Abweichung des Reglers beträgt jedoch 3-4V.
Kann ich irgenswie diesen Verzögerungswert bei mir genauer ermitteln?
Ohne Oszilloskop wird das nicht möglich sein.

Ich habe mit deinen Code aus Reply #100 nochmal angesehen:
Du hast hier in der Tabelle in Sollwert() Werte für die Phasenanschnittzeit bis zu 20ms drin.
Da du aber in 20ms Zwei Halbwellen hast, können das maximal 10ms sein. Auch hier gilt wieder: Alle möglichen Werte abfangen!
Die Tabelle sollte bei 0 beginnen und über 100 hinausgehen, oder du mußt vorher deinen Wert begrenzen z.B. mit
"if (Faktor_G > 100)Faktor_G = 100;"

Den Versatz deiner Nulldurchgangserkennung kannst du ohne Oszilloskop nur empirisch ermitteln.
Du definierst dir ein Konstante
"const int Zero_delay = 500;"
Dann kannst du mit den Werten spielen, bis die gemessene Spannung mit den errechneten übereinstimmt. (und hoffen, dass es wirklich ein konstanter Wert ist.)
57  International / Deutsch / Re: DS3231 kühlen? on: May 18, 2014, 10:06:28 am
Es nützt nichts, die RTC zu "kühlen", also mit einem Kühlkörper zu versehen.
die mißt einfach nur die Umgebungstemperatur. Und in deinem Gehäuse ist es, dank der vielen elektrischen Verbraucher, einfach wärmer als ausserhalb. Die RTC mißt völlig korrekt.
Du mißt einfach nur am falschen Platz.
Vielleicht solltest du einen kleinen Sensor spendieren (z.B. den DS1820), der dann ausserhalb des Gehäuses mißt.
58  International / Deutsch / Re: H-Brücke für Rechts-/Linkslauf mit Relais on: May 17, 2014, 10:36:42 am
So schwer wie Du auf dem Schlauch stehst, solltest Du aber unbedingt die Polung der Dioden (Dioden in Sperrrichtung!)  dreifach kontrollieren, bevor Du Strom an die Schaltung legst, damit Du keinen Kurzschluss (Dioden in Durchlassrichtung) fabrizierst.

So in etwa:
59  International / Deutsch / Re: kleiner integrierter PC speaker mit arduino Leonardo betreiben on: May 17, 2014, 07:05:04 am
Sowas wäre ein Piezzo Buzzer, der auf dem Mainboard zum Einsatz kommt zur Ausgabe von Fehlercodes smiley-wink

Aber Gunther, die Teile können schon ein bisschen mehr wie *piep* smiley-wink
Stefan hier muß ich dir wiedersprechen: Das im Video ist kein Piezo Buzzer oder Piezo Summer, das ist ein Piezo-Lautsprecher.
Ein Piezo Buzzer / Summer erzeugt selbsttätig beim Anlegen einer Versorgungsspannung einen (sehr lauten) Ton fester Frequenz.
Den muß ich nur EIN- und AUSschalten.

Wohingegen ein Piezolautsprecher eben ein Lautsprecher ist, den ich mit einer Frequenz speisen muß, damit er einen Ton von sich gibt.
60  International / Deutsch / Re: 3kW Heizung, Leistung regulieren und messen on: May 17, 2014, 06:58:50 am
Was mache ich den anders als du smiley?
ich blieb mit meinen AD-Werten im (von dir!) definierten Bereich!
Du verwendest AD-Werte, die du nicht definiert hast!
in deiner Tabellendefinition hast du als maximalen Wert 730 drin, der Wert, der gelesen wird, ist aber darüber.
Das Thema haben wir schon mal diskutiert: du mußt alle möglichen Werte abfangen!

Am einfachsten, in du die Tabelle auf den maximal möglichen Wertebereich erweiterst.
Z.B.:
Code:
 const int Tabpunkte = 7;
  const float U_Ntab[Tabpunkte][2]={
   { 0, 0},
  { 725, 223.1},
   { 727, 223.6},
   { 728, 224},
  { 729, 224.4},
                                        { 730, 224.7}
   { 1023, 320}};

du kannst natürlich auch mal das Messprogramm fahren, das ich schon vor vielen Posts mal skizziert habe, um zumindest nach unten echte Werte zu erhalten.  (das war: langes Kabel + Heizlüfter o.ä. um niedrige Spannung zu bekommen)
Pages: 1 2 3 [4] 5 6 ... 77