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16  International / Deutsch / Re: Probleme mit LCD-Initialisierung (I2C-LCD) on: August 25, 2013, 02:51:30 pm
Hallo,

nach welcher Schaltung hast Du das aufgebaut?

Denke daran, dass der PCF8574 'Open Collector'-Ausgänge hat, d.h. es müssen alle Ausgänge auf logisch '1' gesetzt werden, damit sie auf GND gezogen werden.
Evtl. werden hier auch noch Pull-Up-Widerstände (z.B. 10 K-Ohm) benötigt.

Pull-Up-Widerstände für SDA und SCL vorhanden?


Gruß

Martin
17  International / Deutsch / Re: alternative zu MCP4921 on: August 20, 2013, 02:19:55 pm
Hallo Masterboy,

Du brauchst keinen anderen D/A-Wandler!

Das gleiche Problem hatte ich auch.
Man muss 'nur' den Inhalt der SPI-Register sichern, dann die SPI-Kommunikation starten, nach Beendigung der SPI-Kommunikation das die SPI-Register wieder herstellen und schon funktioniert die SD-Card wieder:

saved_spcr = SPCR;
saved_spsr = SPSR;

Jetzt wird die SPI-Kommunikation gestartet
Ist die SPI-Kommunikation fertig, geht das ganze andersherum, d.h. die SPI-Register werden wieder auf den ursprünglichen Wert gesetzt:

SPCR = saved_spcr;
SPSR = saved_spsr;

Diesen Trick hat mir ein freundlicher Kollege hier aus dem Forum verraten.


Gruß

Martin
18  International / Deutsch / Re: Spannung/Strom Messen on: August 15, 2013, 02:21:35 pm
Hallo Terwi,

eine denkbare Lösung für die Strommessung wäre, den Arduino auf die interne 1,1V-Referenzspannung umzuschalten, dann wird der Spannungsabfall über dem Shunt nicht allzugroß.

Kann man allerdings nur Spannungsabfall im mV-Bereich akzeptieren, kommt man um Verstärkung nicht herum.

Da aber der Fragesteller laut eigenem Bekunden eher Anfänger in Sachen Elektronik ist, scheidet dies hier meines Erachtens aus.

Die Skalierung 9 - 15V nach 0 - 5V ist nicht ganz trivial!
Hierzu ist mir auf die Schnelle keine Lösung eingefallen, hier ist allenfalls denkbar, die Messschaltung um die 9V 'hochzulegen'.
Dann hast Du aber unterschiedliche Massepotenziale und benötigst deshalb externe A/D-Wandler, welche dann über SPI und Induktivkoppler (zur Potenzialtrennung) mit dem Arduino verbunden werden.


Gruß

Martin
19  International / Deutsch / Re: Sicherheits-USB-Kabel (-adapter) on: August 08, 2013, 02:04:24 pm
Hallo Chris,

es gibt mittlerweile Trennmodule für USB, welche den USB-Port vom PC galvanisch trennen, so hättest Du maximalen Schutz Deines PC's.
Allerdings sind die nicht ganz billig.
Schau mal bei REICHELT nach, die haben so Dinger im Angebot.
Ich weiß allerdings nicht, was diese Module an der ARDUINO-Seite an Überspannung abkönnen, da müsstest Du das Datenblatt studieren.

Die abschaltenden Sicherungen, welche Uwe erwähnt, sind graue Theorie, die stehen zwar in den USB-Empfehlungen, nur halten sich die Mainboardhersteller nicht immer daran!
So hat infolge eines USB-Gerätes mit mehr als 500mA Stromverbrauch die Schwägerin meines Bruders bei einem teuren Markennotebook einen USB-Anschluss 'abgeschossen', weil eben dort anstelle der eigentlich vom USB-Konsortium vorgesehenen rückstellenden Sicherung aus kostengründen ein simpler Widerstand eingebaut war, welcher dann eben Sicherung gespielt hat und abgebrannt ist.

Es ist also (meiner Meinung nach) keineswegs Luxus, zum Schutz des eigenen PC's ein HUB zu verwenden!


Gruß

Martin
20  International / Deutsch / Re: Hat jemand nen Löttipp bzw. Lötfehlersuche Tipp für mich? on: August 08, 2013, 01:50:32 pm
Hallo Currymütze,

zum einen muss ich mich Kurti's Meinung anschliessen: Zuerst mal Strom messen.

Zum zweiten könntest Du mal unmittelbar am Spannungsregler zwei Keramikkondensatoren von etwa 100nf jeweil von Ein- bzw. Ausgang nach Masse einlöten.
Bei meinen Layoutentwürfen setze ich die Kondensatoren so dicht wie möglich neben den Regler, 100nf Keramik zu den Elkos parallel.

Die Regler sind sehr schwingfreudig (Alte Elektronikerregel: Ein Verstärker schwingt immer, ein Oszillator nie!), dies führt zu erhöhtem Stromverbrauch und infolge dessen zur übermäßigen Erwärmung, wenn dem Regler kein Kühlkörper spendiert wird.
Selbst wenn der Stromverbrauch nur 50 - 100mA beträgt, wird der Regler, selbst im größeren TO220-Gehäuse, ohne Kühlkörper heiß.

Für solche Zwecke verwende ich mittlerweile gerne Gleichspannungswandler des Herstellers TRACO, diese gibt es Pinkompatibel zu den bekannten 78xx-Reglern, so dass diese Teile sich auch in bereits vorhandenen Leiterplattenlayouts einbauen lassen.
Der Vorteil ist, dass kein platzfressender Kühlkörper benötigt wird.


Gruß

Martin
 
21  International / Deutsch / Re: Arduino Uno an 48V AC möglich? on: July 31, 2013, 01:40:02 pm
Hallo,

mit diesem Spannungswandler bitte aufpassen, dessen Ausgangsspannung ist nämlich nicht stabilisiert!

Beim gleichen Lieferanten gibts auch Spannungswandler mit stabilisierten Ausgängen, die sind zugegebenermaßen nicht ganz billig (kosten so um die 8,50€), erreichen aber Wirkungsgrade von bis zu 85% und benötigen demzufolge keine Kühlung.
Diese sind Pinkompatibel zu den bekannten 3-Beinreglern 78xx und liefern ebenfalls bis zu 1A Ausgangsstrom.
Hersteller der Teile ist TRACO.


Grüße

Martin
22  International / Deutsch / Re: arduino 2560 and ethernet shield on: July 24, 2013, 02:05:41 pm
Hallo Thorsten,

bei 'kompatiblen' Shields sollte es so sein, dass diese nicht nur die am Rande liegenden Buchsenleisten kontaktieren, sondern auch die 6-polige Programmierstiftleiste.

Auf diese Stiftleiste sind u.a. die SPI-Pins geführt, da diese auch zur Programmierung benötigt werden.
Das sind beim MEGA eben die Pins 51 bis 53.

Sollte also Dein Shield diese Verbindung haben, müsste es problemlos funktionieren, allerdings eben beim MEGA mit den Pins 51 bis 53.


Gruß

Martin
23  International / Deutsch / Relais, Schutzbeschaltungen on: July 24, 2013, 02:00:42 pm
Hallo zusammen,

da hier immer wieder von Problemen im Zusammenhang mit Relais berichtet wird, habe ich mal die möglichen Schutzbeschaltungen für Spule und Kontakt zusammengetragen.
Wichtig ist hier vor allem der Schutz der Elektronik vor der Abschaltspannung der Relaisspule.
So eine Spule ist ein ganz 'gemeines' Bauteil, dieses will nämlich beim Abschalten den Stromfluss aufrecht erhalten und produziert dann sehr hohe, entgegengesetzt gepolte Abschaltspannungen.
Hier habe ich an 24V-Spulen mittels Speicheroszilloskop schon Abschaltspannungen von deutlich über 700V gemessen!
Durch die geringe gespeicherte Energiemenge klingt diese Abschaltspannung jedoch bei entsprechenden Vorkehrungen schnell (innerhalb einiger ms) ab.

Vielfach werden SSR (Solid-State-Relay) als 'Allheilmittel' angepriesen, jedoch sind diese nicht für alle Arten von Verbrauchern benutzbar.
Diese Art von Relais sind meist für Netzspannung ausgelegt und beinhalten die erforderlichen Schutzbeschaltungen.

Schaltskizzen für konventiolelle Relais findet Ihr im Dateianhang.

Spulenseite:
Da bei der Entstörung der Relaisspulen der Abschaltstrom durch den meist relativ hohen ohm'schen Widerstand der Relaisspule begrenzt wird und die gespeicherten Energiemengen gering sind, sind hier meist Kleinsignaldioden ausreichend.

A: Stellt die wohl gängigste Schutzbeschaltung dar. Wer sich hier was gutes tun will, nimmt eine schnelle Diode, also z.B. eine UF4001 anstelle einer 1N4001.
Es ist aber die Polarität zu beachten, sonst raucht die Diode und/oder der Treiber ab!

B: Bei dieser Art der Schutzbeschaltung ist die Polarität gleichgültig und ist somit auch für bistabile Relais, welche durch Umpolen geschaltet werden, einsetzbar.
Aufgrund der Toleranzen (üblich: +- 5%) wird man die Zenerdioden einen Normwert höher wählen als die Relaisspannung, also z.B. für ein 12V-Relais 15V-Dioden.

C: Auch mit einem Varistor (VDR) kann die Überspannung beim abschalten unschädlich gemacht werden.
Da jedoch Varistoren erst ab Betriebsspannungen von 30V (zumindest bei REICHELT) zur Verfügung stehen, wird diese Lösung erst bei Relais mit Spulenspannungen von >= 24V interessant.

Kontaktentstörung:
Auch die Kontakte müssen entstört werden, wenn man mal von Kleinsignalanwendungen wie z.B. Eingangswahlschalter in Vorverstärkern absieht.
Eine Enstörung ist ebenfalls entbehrlich, wenn es sich um rein Ohm'sche Verbraucher handelt, was aber in den wenigsten Fällen der Fall sein dürfte.

1: Klassische Entstörung mit Funkenlöschdiode, funktioniert aber nur bei Gleichspannungen und feststehender Polarität.
Die Funkenlöschdiode muss an den Verbraucher angepasst werden, bei größeren Gleichstrommotoren sind Dioden für 10A Betriebsstrom kein Luxus, evtl. muss auch über einen angepassten Widerstand der Diodenstrom begrenzt werden!

2: Entstörung mit Zenerdioden. Diese Entstörschaltung funktioniert auch mit Wechselspannungen, hier müssen dann allerdings die Zenerdioden für die Scheitelspannung (Effektivwert * 1,41) bemessen werden, also z.B. bei 24V Wechselspannung für mindestens 39V!
Da es jedoch mit zunehmender Spannung schwierig wird, passende Zenerdioden zu bekommen, wird man bei größeren Spannungen den Schaltungen 3 bis 5 den Vorzug geben.
Bei größeren Verbrauchern wird evtl. noch ein Strombegrenzungswiderstand zum Schutz der Dioden von zu hohen Strömen benötigt.

3: Entstörung mit RC-Glied parallel zum Kontakt.
Dies ist die klassische Entstörschaltung vor allem bei Wechselspannungen.
Kondensator und Widerstand müssen für den Anwendungsfall angepasst werden, hierzu gibt es im Internet Berechnungshilfen.

4: Entstörung mit RC-Glied parallel zum Verbraucher.
Hierzu gilt das unter 3 gesagte.

5: Entstörung mit VDR
Der VDR muss an den Verbraucher (Betriebsspannung und Belastbarkeit) angepasst werden, dazu sind die Datenblätter von Verbraucher und VDR heranzuziehen.


Die Entstörmittel sollten so nahe wie möglich an den Verbraucher gesetzt werden sollten, da jeder cm Zuleistung als 'Antenne' für abgestrahlte Störungen wirkt, weiterhin können sich in Kabelbündeln ausbreitende Störungen auch auf Signalleitungen einkoppeln und so Störungen verursachen.
Ebenso sollte das Relais so nah wie möglich an den Verbraucher, da sich die Relaisspulen aufgrund der geringen gespeicherten Energiemenge relativ einfach entstören lassen.
Für große Verbraucher im Netzspannungsbereich gibt es ausserdem im Handel (Reichelt, Conrad) fertige Entstörfilter, welche meiner Meinung nach selbst gebastelten Lösungen unbedingt vorzuziehen sind.

Weiterhin versorge ich meine Relais generell aus einem separaten Netzteil (meist 12V), somit sind die Relais von der eigentlichen Microcontollerschaltung schon mal durch die Treiber entkoppelt, evtl. entstehende Spannungsspitzen fängt der letzte Ladekondensator im Netzteil (oder ein in der nähe befindlicher Stützkondensator) ab.

Diese angegebenen Schaltungen sind als Anregungen für eigene Versuche zu sehen.
Jedenfalls hatte ich bis dato noch keine Probleme mit Relais.


Grüße

Martin
24  International / Deutsch / Re: Bistabiles Relais und Freilaufdioden on: July 20, 2013, 02:16:07 pm
Hallo Marcus,

das erste der beiden Relais ist eines mit zwei Spulen, allerdings mit gemeinsamem + Anschluss, d.h. Du musst die Spulen jeweils über einen Transistor auf Masse ziehen.
Hier ist die Anordnung der Freilaufdioden wie üblich.

Das zweite hat nur eine Spule, dieses wird dann durch Polaritätswechsel umgeschaltet.
Hier brauchst Du zum ansteuern eine Brückenschaltung und für jeden der vier Transistoren eine Freilaufdiode.

Den Stromverbrauch würde ich nicht als Problem sehen, da zum Umschalten der Relais ja nur Impulse benötigt werden (das ist ja auch der Sinn bistabiler Relais).

Zur Ansteuerung würde ich hier allerdings wegen des benötigten Stromes Darlington-Transistoren oder FET's bevorzugen.


Gruß

Martin
25  International / Deutsch / Re: Anfänger: Projekt Blaswandler: Mp3, Lcd, etc. on: July 12, 2013, 02:29:34 pm
Hallo,

wenn schon I²C für das Display verwendet wird, könnte auch ein Portexpander wie z.B. ein PCF8574 für die Tasten zur Menüauswahl benutzt werden.

Da der PCF8574 bereits Pull-Up-Widerstände hat, braucht man mit den Tastern die Anschlüsse nur auf Masse ziehen, einfacher geht's fast nicht mehr.


Grüße

Martin
26  International / Deutsch / Re: 100 A DC schalten - womit? on: July 11, 2013, 01:41:03 pm
Hallo,

aufpassen mit Zenerdioden!

Die werden schon ein ganzes Stück vor der nominalen Durchbruchspannung leitend!

Nötigenfalls muss der Arbeitsbereich der analogen Eingänge z.B. auf 0 - 3,5V eingeschränkt werden, dann kann der Eingang mit einer 4,7V-Zenerdiode geschützt werden.

So eine Zenerdiode ist leider kein digitales Bauteil!


Grüße

Martin
27  International / Deutsch / Re: Digitales Potentiometer gesucht on: July 10, 2013, 01:25:52 pm
Hallo Gelegenheitsbastler,

ersetze beim Nachverstärker den 47 Kiloohm-Widerstand durch einen Spindeltrimmer mit 50 Kiloohm.
Dann kannst Du die erforderliche Verstärkung einstellen.
Es wird in der Praxis ohnehin etwas weniger als 2,4-fach sein, da der Operationsverstärker bei 12V Versorgungsspannung wohl kaum auf 12V Ausgangsspannung kommt.


Gruß

Martin
28  International / Deutsch / Re: Digitales Potentiometer gesucht on: July 09, 2013, 02:13:45 pm
Hallo Gelegenheitsbastler,

Du könntest die vom Poti kommende Spannung für IC2B über einen externen DAC (z.B. MCP4921) erzeugen.
Dieser hat eine theoretische Auflösung von 12bit = 4095 Schritte.

Dazu musst Du dann allerdings die Verstärkung von IC2A anpassen oder das Signal des DAC mit einem weiteren Operationsverstärker nachverstärken.
Dieser DAC benötigt dann allerdings noch eine 5V-Versorgung sowie eine Referenzspannung.


Gruß

Martin
29  International / Deutsch / Re: Volt, Ampere, Watt, Temperatur (und evtl. Uhrzeit) auf LCD ausgeben on: July 01, 2013, 02:15:43 pm
Hallo Frank,

die Spannung über dem Shunt kannst Du ja mit einem OP verstärken.

Dazu empfiehlt sich dann ein Einfach-Typ mit herausgeführten Anschlüssen zum Nullpunktabgleich (z.B. TL071).

Die symmetrische Spannung für den OP kannst Du evtl. über einen kleinen Gleichspannungswandler aus der 5V-Versorgung des Arduino erzeugen, da brauchts ja nur ein paar Milliampere.
Am besten das ganze dann mit einstellbarer Verstärkung, dazu Spindeltrimmer verwenden.


Gruß

Martin
30  International / Deutsch / Re: Volt, Ampere, Watt, Temperatur (und evtl. Uhrzeit) auf LCD ausgeben on: July 01, 2013, 02:00:08 pm
Hallo Gelegenheitsbastler,

bevor Du das ganze angehst, solltes Du Dich mit der Schaltung des zu verwendenden Netzteils befassen!

Es gibt nämlich auch Netzteilschaltungen mit schwebender Masse, die kannst Du dann schon nicht mehr direkt mit dem Arduino verbinden, da benötigst Du dann eine galvanische Trennung, am besten dann über SPI und Induktivkoppler mit externen A/D-Wandlern (z.B. MCP3201 mit Induktivkoppler ADuM1401).

Des weiteren wirst Du das Signal des Fühlerwiderstands für den Strom verstärken müssen, sonst müsstest Du ja bei maximalem Strom einen Spannungsabfall von 5V über dem Fühlerwiderstand haben!

Als Display kannst Du evtl. auch ein grafisches Display mit KS0108-kompatiblem Controller ins Auge fassen, die können bei einer Auflösung von 128x64 Pixel bis zu 8 Zeilen zu 21 Zeichen darstellen, die GLCD-Library findet Du auf der Arduino-Seite.


Gruß

Martin
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