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646  International / Deutsch / Re: Text eingabe und ausgabe über serielle Schnittstelle on: May 16, 2014, 08:38:25 am
Die Aufgabe besteht darin, eine Übertragung zwischen zwei seriellen Schnittstellen zu realisieren.

Dabei soll eine Startsequenz(1-5 Zeichen) als Bedingung für den Übertragungsbeginn und eine Stoppsequenz(1-5 Zeichen) als Bedingung für das Übertragungsende definiert werden können.

Zusätzlich soll während der Übertragung eine Filterfunktion realisiert  werden. Es gesucht und ersetzt werden, d.h. es sollen 1-5 Zeichen gesucht werden und durch 1-5 Zeichen ersetzt werden können.

Dann bedeutet "Kann mir jemand mal den Code schreiben" so viel wie "Kann mir mal jemand meine Hausaufgaben für lau machen" oder was soll das darstellen?
647  International / Deutsch / Re: Text eingabe und ausgabe über serielle Schnittstelle on: May 16, 2014, 08:26:47 am
Kann mir jemand mal den Code schreiben, dass wenn ich die Textzeile "HalloStartWetterStopHallo" , dass der Arduino mir nur ab der Startsequenz "Start" die bis zur Stopsequenz "Stop" eingelesenen Bytes ausgibt?  smiley-confuse
also nur "StartWetterStop".

Musst Du wirklich Romane über die serielle Schnittstelle übertragen mit ganzen Wörtern wie "Hallo" am Anfang und am Ende? Und wie sieht es da mit der Eindeutigkeit aus, ist ein empfangenes "Hallo" nun der Startbefehl zum Empfangen oder das Ende? Ist Mitzählen auf Dauer zuverlässig, wenn z.B. Übertragungsfehler auftreten und die Synchronität verloren gehen kann?

Kannst Du nicht in der ASCII-Zeichentabelle zwei einzelne Zeichen finden, die Du als Startzeichen und Stopzeichen verwenden kannst? Z.B ein Sternchen * als Startzeichen und die Doppelraute # als Stopzeichen?

So dass Du beim Senden von:
*Wetter#
den Text zwischen * und # bekommst (oder ähnlich)?

Oder eines der ganz gängigen Protokolle zu verwenden, das "Text" von der seriellen Schnittstelle liefert, mit Ignorieren der Steuerzeichen unterhalb ASCII-32 und als Ende der Eingabe ASCII-13 (CR, Carriage Return, Enter-Taste)?

Wenn Du längere Sequenzen zum Starten und Stoppen der Übertragung verwendest anstelle einzelner Zeichen, verkompliziert das die Sache nur. Und macht die Übertragung langsamer als notwendig.
648  International / Deutsch / Re: H-Brücke für Rechts-/Linkslauf mit Relais on: May 16, 2014, 06:32:52 am
ich habe ein Verständnis Problem mit den Freilaufdioden.
Wo werden die Angeschlossen ?
Das ich 4 brauche, weil der Motor ja Rechts und links laufen soll, habe ich schon von Jurs erfahren,

Um einen DC-Gleichstrommotor mit Relais für Rechts-/Linkslauf anzuschließen, verwendet man die H-Brückenschaltung mit zwei einpoligen Umschalt-Relais, das hast Du richtig herausgesucht.

Dein Anschlußbild mit der H-Schaltung ist völlig korrekt, nur die Freilaufdioden als EMV-Schutzmaßnahme beim Betrieb eines DC-Motors an den Relaisausgängen fehlen noch.

Du hast mit zwei Umschaltrelais insgesamt vier geschaltete Kontakte, und über jeden geschalteten Kontakt gehört eine Freilaufdiode in Sperrichtung geschaltet, so dass normalerweise kein Strom fließen kann, egal in welcher Schaltstellung sich die Relais befinden.

Im Zeitpunkt des Abschaltens wird dann das Magnetfeld des Motors in Form von Rückstrom über diese Freilaufdioden (Rückstromdioden) abgebaut.

Ein Schaltbild habe ich Dir mit Fritzing gemacht, im Gegensatz zu PM-Messages läßt sich im Forum ein Dateianhang dranhängen.

Vorsicht: Wenn auch nur eine einzelne Diode verpolt wird und falsch angeschlossen ist, hast Du einen fetten Kurzschluß! Die Dioden müssen auf jeden Fall in Sperrichtung geschaltet sein.

Und die zweite Frage, kann/muss man auf der Arduino-Seite noch einen Kondensator mit dran machen?
Glättungskondensator oder so ?

Nein, im 5V-Primärkreis ist die Freilaufdiode bereits auf dem Relais-Modul enthalten und sichert damit Deinen Mikrocontroller gegen Überspannung beim Abschalten des Spulenstroms ab. Halte auf Deinem Relais-Modul mal Ausschau nach Bauteilen mit der Beschriftung "D1" und "D2", die sollten dort vorhanden sein. Das sind die Freilaufdioden für die Relaispule als induktive Last am Relais-Eingang.
649  International / Deutsch / Re: Regelungsproblem on: May 16, 2014, 03:34:13 am
Alle Effekte, die ich bisher geschrieben habe, funktionieren in einem Array: CRGB leds[NUM_LEDS]

Hast Du schon mal über Effekte nachgedacht, die Du im HSV-Farbraum statt im RGB-Farbraum generierst? Die FastSPI_LED2 Library unterstützt auch modifizierte HSV-Farbräume, bei denen als "V" der Hellwert vorgegeben werden kann:
http://de.wikipedia.org/wiki/HSV-Farbraum

Und falls Du bei RGB bleiben möchtest:
Wenn ich mich nicht täusche, bringt die FastSPI_LED2 Library auch schnelle Umrechnungsfunktionen zwischen RGB und HSV mit, so dass sich im Zweifelsfall ein bestimmter Farbwert auf eine gewünschte Helligkeit bringen läßt, indem man:
- den originalen RGB-Wert in einen HSV-Wert umrechnet
- den Hellwert V im HSV-Wert auf die gewünschte Helligkeit setzt
- den in der Helligkeit modifizierten HSV-Wert wieder zurück in RGB umwandelt

Hinter "durchschnittliche Helligkeit" (bright) feststellen steckt die Idee, dass sich viele weiße Pixel in einem relativ hohen bright Wert wiederspiegeln. Und mein Ansatz ist, in Abhängigkeit von bright (vor/nach dem addieren) mehr oder weniger stark runterzuskalieren, um in Abhängigkeit vom momentanen Bildinhalt und dem zu erwartenden Ergebnis nach der nächsten Addition dynamisch gegenzusteuern - so, dass das Ergebnis nicht zu dunkel (schwache Farben) und nicht zu hell (weiß) wird.

Wenn es nur um die Vermeidung übermäßig heller Pixel geht, dann wäre meine Idee: Immer dann, wenn ein Pixel droht weiß zu werden, einfach die Helligkeit halbieren.
Code:
  byte r,g,b;
...
  if ((int)r+g+b>612) // Werte als Integer zusammenzählen, 612 ist 80% vom Weißwert 765
  {
    r= r>>1;
    g= g>>1;
    b= b>>1;
  }
650  International / Deutsch / Re: Eine Art Schachuhr mit nur einen Auslöseknopf on: May 15, 2014, 02:21:51 pm
Wo steckt da der Fehler?

In der Logik, mit der Du versuchst, die LEDs zu schalten.

Versuch's mal damit:

Code:
void ausgabe()
{
  lcd.setCursor(0,0);
  lcd.print("Gelb: ");
  printTimer(timerYellow);
  lcd.setCursor(0,1);
  lcd.print("Blau: ");
  printTimer(timerBlue);
  switch (playerMove) // in playerMove steht drin, wer mit dem Zug dran ist, davon abhängig wird geschaltet
  {
    case PLAYERYELLOW: // Gelb ist am Zug
      digitalWrite(led1, HIGH); //Schaltet den gelben LED Stripe ein
      digitalWrite(led2,LOW); //Schaltet den blauen LED Stripe aus
      break;
    case PLAYERBLUE: // Blau ist am Zug
      digitalWrite(led1,LOW); //Schaltet den gelben LED Stripe aus
      digitalWrite(led2,HIGH); //Schaltet den blauen LED Stripe ein
      break;
    default: // Spiel hat noch nicht begonnen, alle LEDs aus
      digitalWrite(led1,LOW); //Schaltet den gelben LED Stripe aus
      digitalWrite(led2,LOW); //Schaltet den blauen LED Stripe aus
  }
}

Oder umgekehrt, ich bin mir über die genaue Logik bei Deinem Spiel nicht im Klaren.
651  International / Deutsch / Re: Eine Art Schachuhr mit nur einen Auslöseknopf on: May 15, 2014, 04:28:05 am
Ich hab hier im Forum ein Zeitprogramm gefunden. Doch leider zählen die alle runter. Ich hab ein Programm empfohlen bekommen. Kann man das so modifizieren, das es anstatt runter, hoch zählt? Und die Minuten/Sekundeneingabe kann wegfallen. Dafür ein Reset zum Nullen beider Zeiten. Ich hab hier nur erstmal vobn einen normalen Display auf ein Serialdisplay "umgebaut".

Der Sketch wurde von mir hier als Kurzzeitmesser/Countdown-Timer mit vorwählbarer Laufzeit in Minuten und Sekunden gepostet:
http://forum.arduino.cc/index.php?topic=231846.msg1672443#msg1672443

Natürlich läßt sich so ein beispielhaftes Programm mit den Funktionen "eingabe()", "verarbeitung()" und "ausgabe()" auch umprogrammieren, indem man die Funktionen so verändert wie man es braucht.

Z.B. kann man die Einstellmöglichkeit für Minuten und Sekunden weglassen und die Timerlaufzeit als MAXTIME Konstante im Sketch deklarieren. Man kann auch anstelle eines Countdown-Timers einen Countup-Timer machen, indem man die Sekunden hoch- statt runterzählt. Und last but not least kann man das Runterzählen der Sekunden auch auf zwei Zählvariablen verteilen: Mal wird die eine Variable runtergezählt und mal die andere, abhängig davon, wie oft ein Button gedrückt wurde.

Ich habe da mal was vorbereitet und auch noch eine "GameOver" Funktion eingebaut, die nach Zeitablauf für einen Spieler eine abschließende Anzeige macht und danach in eine Endlosschleife geht, bis zum nächsten Reset.

Der Reset-Button des Arduino-Boards setzt alles wieder zurück und startet das Programm neu.

Wenn die Ausgabe nicht nur auf LCD erfolgen soll, sondern auch mit Licht- und Soundeffekten aufgepeppt werden soll, wäre die Funktion "ausgabe" (und ggf. "gameOver")im Programm die Stelle, an der es eingebaut werden müßte.

Code:
#define MAXTIME 3600     // Vorgabezeit in Sekunden
#define START_SWITCH 16  // Pin an dem der Button angeschlossen ist
#define PLAYERYELLOW 0   // symbolische Konstante für gelben Spieler
#define PLAYERBLUE 1     // symbolische Konstante für blauen Spieler

#include <Arduino.h>
#include <Wire.h>
#include <LiquidCrystal_I2C.h>
LiquidCrystal_I2C lcd(0x27, 2, 1, 0, 4, 5, 6, 7, 3, POSITIVE);

/* in der nachfolgenden Zeile wird festgelegt, ob die Schalter
   mit PullUp oder PullDown Widerständen beschaltet sind.
   INPUT_PULLUP aktiviert die internen PullUp-Widerstände des Atmega
   INPUT setzt voraus, dass die Schalter mit externen PullDown-Widerständen beschaltet sind
*/
#define INPUTMODE INPUT_PULLUP  // INPUT_PULLUP oder INPUT setzen

int timerYellow = 0;
int timerBlue = 0;
int playerMove= PLAYERYELLOW; // Gelb fängt an
boolean timerGestartet=false;
int winnerIs=-1;

void eingabe()
{
  static boolean oldStartSwitch=false; // Statische Variable für letzten Schalterzustand
  boolean StartSwitch= digitalRead(START_SWITCH); // aktueller Schalterzustand
  if (INPUTMODE==INPUT_PULLUP) // Vertauschte Schaltlogik bei PullUp
  {
    StartSwitch=!StartSwitch; // ausgelesenen Zustand vertauschen wg. PullUp
  }
  if (StartSwitch==HIGH && oldStartSwitch==LOW) // Zustandsänderung gedrückt?
  {
    if (timerGestartet==false) timerGestartet=true;
    else if (playerMove==PLAYERYELLOW) playerMove=PLAYERBLUE;
    else playerMove=PLAYERYELLOW;
  }
  oldStartSwitch=StartSwitch; // aktueller Schalterzustand wird zum alten Schalterzustand
}

void verarbeitung()
{
  static unsigned long lastMillis=0; // statischer Zähler für letzten Stand des millis() Timers
  static unsigned long timedMillis=0;// statischer Zähler für Millisekunden beim Herunterzählen
  unsigned long nowMillis=millis();  // aktueller Stand des millis() Timers
  if (timerGestartet==true && winnerIs==-1) // Zähler läuft noch, Gewinner steht noch nicht fest
  {
    timedMillis+= nowMillis-lastMillis; // Millisekunden hochzählen
    if (timedMillis>=1000)  // Nach jeweils 1000 Millisekunden
    {
      timedMillis=0;  // Millisekundenzähler auf 0 setzen
      if (playerMove==PLAYERYELLOW)
      {
        timerYellow++; // Eine Sekunde Laufzeit addieren bei gelb
        if (timerYellow>=MAXTIME) winnerIs=PLAYERBLUE;
      } 
      else
      {
        timerBlue++;  // Eine Sekunde Laufzeit addieren bei blau
        if (timerBlue>=MAXTIME) winnerIs=PLAYERYELLOW;
      }
    }
  }
  lastMillis=nowMillis; // Zählerstand merken, bei dem diese Funktion zuletzt lief
}

void printTimer(int timerLaufzeit)
{
  int minuten=timerLaufzeit/60; // Ganzzahldivision durch 60
  int sekunden=timerLaufzeit%60;// Modulo-Divisionsrecht bei geteilt durch 60
  if (minuten < 10) lcd.print("0");
  lcd.print(minuten);
  lcd.print(":");
  if (sekunden < 10) lcd.print("0");
  lcd.print(sekunden);
}

void ausgabe()
{
  lcd.setCursor(0,0);
  lcd.print("Gelb: ");
  printTimer(timerYellow);
  lcd.setCursor(0,1);
  lcd.print("Blau: ");
  printTimer(timerBlue);
}

void gameOver()
{
  if (winnerIs == PLAYERYELLOW)
  {
    lcd.setCursor(0,0);
    lcd.print("* GELB GEWINNT *");
  }
  else
  {
    lcd.setCursor(0,1);
    lcd.print("* BLAU GEWINNT *");
  }
  while(1); // Endlosschleife nach Spielende bis zum Reset
}

void setup() {
  lcd.begin(16, 2);
  pinMode(START_SWITCH, INPUTMODE);
}

void loop()
{
  eingabe();
  verarbeitung();
  ausgabe();
  if (winnerIs>=0) gameOver();
  delay(5); // Kleines Delay zum softwaremäßigen Entprellen der mechanischen Schalter
}

Aufgrund der Formatierung im Zeitformat 00:00 ist die LCD-Anzeige momentan für Laufzeiten bis 99 Minuten und 59 Sekunden pro Spieler ausgelegt (entsprechend einer MAXTIME von 5999 Sekunden).
652  International / Deutsch / Re: Probleme mit Arduino ausfall on: May 14, 2014, 04:16:52 am
Also Kabellängen od dergleichen sind allesamt maximal 40 cm, es ist sozusagen alles in einer box

40 cm Kabel sind natürlich schon ganz schön lange Antennen.
Die fangen schon ordentlich was auf.
Ein Hersteller, der eine Mikrocontroller-Schaltung mit Sinn und Verstand aufbaut, würde das nicht bauen.
Arduino-Bastler, die irgendwelche Funk-Module an ihre Arduino-Boards hängen, verwenden fast immer viel kleinere Antennen als 40cm, obwohl sie etwas empfangen wollen. Und Du baust 40cm lange Antennen ein, obwohl Du NICHTS damit empfangen möchtest. Na ja.

Die Snubber aus dem eBay-Link wären vermutlich einen Versuch Wert.

Eine Garantie kann Dir natürlich niemand geben. Snubber müssen natürlich an die angeschlossene Last angepaßt werden, also Strom/Spannung/Leistung des zu schaltenden Motors und es ist von verschiedenen Unwägbarkeiten abhängig, welche Dimensionierung die besten Ergebnisse liefern. Da experimentieren wohl selbst Serienhersteller mit den Werten und testen verschiedene Dimensionierungen für R und C, bevor sie sich für den besten Kompromiß entscheiden. Aber das eBay-Angebot mit 100 nF / 100 Ohm sieht mir durchaus brauchbar für 230V Rohrmotoren von ca. 100 bis 400 Watt Leistungsaufnahme aus.
653  International / Deutsch / Re: Probleme mit Arduino ausfall on: May 14, 2014, 03:33:59 am
Danke für die ausfürliche Antwort, also das würde heissen dass ich ein Snubber brauche, und das in der 230V Schaltseite? , kann man nicht die Ansteuerseite Dämpfen? Dass da keine rückkoppelung stattfindet, SSR wollte ich eig nicht verwenden da ich jetzt schon die 20 Relais daheim liegen hab.

Störungen von Geräten durch mangelhafte Beachtung von EMV gerechtem Schaltungsdesign haben immer zwei Seiten:

1. dass das gestörte Gerät mangelhaft ausgelegt ist und deshalb von anderen Geräten gestört wird
2. dass das störende Gerät mangelhaft entstört ist
Wenn beide Faktoren zusammentreffen, multiplizieren sich die Auswirkungen.

Um die Auswirkungen zu reduzieren, kannst Du natürlich auf beiden Seiten ansetzen, also entweder das gestörte Gerät (LCD) störungssicherer auslegen oder beim störenden Gerät (geschalteter Motor) die Störungen vermindern.

Maßnahmen zur Verminderung von Störungen bei einem gestörten Gerät wären beispielsweise:
- möglichst kurze Leitungen verwenden (jeder lange Draht wirkt als Antenne und fängt Störungen auf)
- geschirmte Leitungen verwenden
- abgeschirmtes (Metall) Gehäuse verwenden

Billiger wird es aber oftmals, die Störungen bereits an der Quelle zu vermeiden. Beim Schalten von Wechselstrommotoren z.B. durch einen Snubber (RC-Löschglied) über den Schaltkontakten.
654  International / Deutsch / Re: Probleme mit Arduino ausfall on: May 14, 2014, 02:50:22 am
Kann es sein dass eine rückkoppelung von Relais kommt?

Ja, natürlich. Immer beim Abschalten einer induktiven Last.

Wenn Du mit einem Relais induktive Lasten schaltest (z.B. "Motoren"), dann ist beim Abschalten des Stroms durch das Relais eine hohe elektrische Energie in den Spulenwicklungen des Motors vorhanden, die nirgendwo mehr hinfließen kann, weil der Stromkreis unterbrochen wurde.

Wenn keine schaltungstechnische Maßnahmen vorhanden sind, baut sich die Energie durch eine breitbandige Abstrahlung eines Störimpulses ab.

In solchen Fällen mußt Du bei Deiner Schaltung die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) beachten und durch konstruktive Maßnahmen dafür sorgen, dass keine Geräte gestört werden. Denn vom Prinzip her können elektromagnetisch unverträgliche Geräte nicht nur sich selbst in der Funktion stören, sondern sogar Auswirkungen auf andere elektronische Geräte in der näheren Umgebung haben. So dass dann z.B. der Fernseh- und Rundfunkempfang gestört werden kann. Bei Dir oder sogar Deinem Nachbarn.

Beim Schalten von Motoren wird die elektromagnetische Verträglichkeit üblicherweise hergestellt durch:
a) DC Gleichstrommotoren mit nur einer Drehrichtung: Verwendung einer Freilaufdiode
b) DC Gleichstrommotoren mit wechselnder Drehrichtung: Verwendung geeigneter Motortreiber
c) AC Wechselstrommotoren: Verwendung eines Snubbers und ggf. Schalten mit SSR (Solid-State-Relais) statt mechanischer Relais
655  International / Deutsch / Re: 1-Wire Bus gegen Kurzschluss schützen? on: May 14, 2014, 01:01:02 am
Natürlich besteht bei der Installation im Außenbereich auch immer die Gefahr, dass man einen Sensor mal falsch herum anschließt

Durch einen verpolten Anschluß eines Sensors am Bus dürfte nur der Sensor selbst gefährdet sein, nicht aber das Arduino-Board.

Frage: Gibt es eine hardwareseitige Möglichkeit (z. Bsp. durch Schottky-Dioden o.ä), damit ein Kurzschluss am 1-Wire Bus keinen Schaden am Arduino anrichten kann?

Eine Diode schützt nicht gegen einen Kurzschluss in der Sensor-Stromversorgung.

Gegen Überstrom durch Kurzschluss in der Stromversorgung schützt eine http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstr%C3%BCckstellende_Sicherung

Durch eine solche "resettable Fuse" (Polyfuse) wird das Arduino-Board bereits geschützt, wenn Du ihn per USB-versorgst, denn in vielen Boards mit USB-Buchse ist eine 500 mA Polyfuse bereits in die USB-Versorgung mit integriert. Es gibt diese Sicherungen wohl bis herunter zu einem Nennstrom von 0,1A, so dass Du natürlich noch eine zusätzlich nur in die Bus-Stromversorgung integrieren könntest. Insbesondere dann, wenn Du das Board nicht über die USB-Buchse mit Strom versorgst.
656  International / Deutsch / Re: Hardware Schaltzeiten stimmen nicht on: May 13, 2014, 02:41:30 pm
wenn ich jetzt nur wüste was der Teil mit dem Sortieren wäre ... muss ehrlich gestehen das ich in dem Code recht wenig verstehe

Das Demoprogramm hatte ich Dir hier gepostet:
http://forum.arduino.cc/index.php?topic=223038.msg1636451#msg1636451

Der Aufruf zum Sortieren des schaltzeiten-Arrays lautet:
Code:
sortSchaltzeiten(anzahlSchaltzeiten);

In meinem Demoprogramm war der Aufruf im "setup" enthalten. Da sich die Zeiten innerhalb des laufenden Programms nicht ändern konnten, reichte ein einmaliges Sortieren beim Programmstart.

Mit Deiner flexiblen Bearbeitung der Schaltzeiten im Programm muss das Array mindestens dann sortiert werden, wenn es Änderungen bei den Schaltzeiten gegeben hat. Aber im Zweifelsfall sortierst Du einfach jedesmal vor dem Abarbeiten der Schaltfolge, unmittelbar bevor die Startzeit in Microsekunden festgelegt wird. Also vor der Festlegung von "starttime" einfügen:
Code:

  sortSchaltzeiten(anzahlSchaltzeiten);
  starttime=micros();
657  International / Deutsch / Re: Hardware Schaltzeiten stimmen nicht on: May 13, 2014, 02:20:02 pm
an was kann das Ligen?

Die Schaltzeiten im schaltzeiten-Array werden von Dir nicht sortiert, bevor Du mit dem Schaltdurchlauf beginnst.

Nur wenn das schaltzeiten-Array in sortierter Form vorliegt, kannst Du die Schaltzeiten chronologisch in einer Schleife von vorne nach hinten erfolgreich abarbeiten.

Meine Sortierfunktion dafür ist offenbar in dem Sketch immer noch drin, aber im Gegensatz zu meinem Demo-Code wird die Sortierfunktion in dem modifizierten Sketch nicht mehr aufgerufen.
658  International / Deutsch / Re: Bootloader auf blanken Atmega 2560 on: May 12, 2014, 09:50:15 am
Ich verwende nicht den 16U2 sondern einen FTDI FT232RQ. Wie gesagt, bei all meinen anderen Boards hatte ich bisher keinerlei Probleme. Nur mit dem 2560...

Aha.
Wenn "alle anderen Boards" ein Argument sein sollen:

Bei wievielen anderen Boards wird in der Boards.txt als Upload-Protokoll diese Zeile verwendet:
Code:
mega2560.upload.protocol=wiring
???

Zusatzfrage: Was hast Du da stehen?
659  International / Deutsch / Re: Bootloader auf blanken Atmega 2560 on: May 12, 2014, 04:50:13 am
ich versuche seit längerem den Ardunio Bootloader auf einen Fabrikneuen Atmega 2560 via ISP zu bekommen.

Schaltung?

Mit dem AVR ISP MkII ist es kein Problem, leider funktioniert das Ansprechen bzw Programmieren über USB trotzdem nicht.

Das Design der MEGA-Boards basiert auf zwei Mikrocontrollern, und zwar einem Atmega2560 und einem Atmega16U2 als USB-Serial Chip. Siehe Schaltbild:
http://arduino.cc/de/uploads/Main/arduino-mega2560_R3-schematic.pdf

Falls Du dieses Schaltbild mit zwei fabrikfrischen Controllern nachgebaut hast, kann der MEGA2560-Bootloader natürlich erst dann funktionieren, wenn Du nicht nur auf dem Atmega2560 den Bootloader hochgeladen hast, sondern wenn auch auf dem Atmega16U2 die dazugehörende Firmware aufgeladen ist und funktioniert.
660  International / Deutsch / Re: Servo mit 1 Taster steuern on: May 11, 2014, 03:19:58 pm
Danke für die Hilfe!!

Wobei genau brauchst Du Hilfe?

Beispiele zur Buttonabfrage im Arduino-Playground oder in der Software unter Datei-Beispiele-Digital-Button zu finden?

Beispiele zur Servoansteuerung im Internet oder in der Software unter Datei-Beispiele-Servo zu finden?

Hilfe beim Lernen von C-Programmierung für den Arduino, weil Du nirgends Beispiele finden kannst?

Oder wobei genau suchst Du Hilfe?
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