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46  International / Deutsch / Re: Box aus Plexiglas Fertiger gesucht on: August 12, 2014, 04:18:25 am
Bastlerglas ist Polystyrol, das läßt sich nicht vernünftig lasern. Dafür kommt nur Plexi in Frage. Ein Spezialkleber für Plexi ist Acrifix. Das stinkt zwar wie der Teufel, klebt aber wie verschweißt.
Ich habe an Plexiplatten kleine Quader mit einem Schlüsselring geklebt. Den Schlüsselring klappe ich aus und benutze ihn zum Öffnen, da die Platten über angeschraubte Karosseriescheiben durch starke Neodymmagnete gehalten werden. Ich ziehe dazu schon mit ein paar Kg Zugkraft an einer vielleicht 1,5 cm² Klebstelle. Das hält bombenfest  smiley-grin
Ein Laser kann übrigens nicht nur Konturen schneiden, sondern auch aus einem Block in 3D abtragen und so Konturen modellieren. Wird unterm Strich aber auch nicht billig, da dickes Plexi teuer ist und der Laser dazu erstens viel Zeit benötigt und zweitens am Comuter erst mal das Modell erstellt werden muß in einer Form, die der Lasercutter auch versteht. Für Prototyping hat es aber durchaus seine Berechtigung.

Gruß Gerald
47  International / Deutsch / Re: millis(), umrechnen ms in sekunde und dann auswerten on: August 11, 2014, 05:14:19 am
Bei der langsamen Schalthäufigkeit kann man doch locker hunderte von Ausgängen per Schieberegister bedienen.
OK. Schieberegister kannte ich bisher nicht. Werde ich dann wohl mal angehen. Vielen Dank!
Theoretisch schon. Praktisch solltest du dann ab ca. 10 Schieberegistern für alle Pins, die parallel von allen Registern liegen, Bustreiber spendieren. Das wären zumindest SH_CP Shiftregister Clock input, ST_CP Storageregister Clock input, falls nicht fest verschaltet, Output Enable auch noch. Aber den wirst du nicht benötigen. Der ist bei Anzeigen zum gemeinsamen dimmen nützlich.
Theoretisch wird ein CMOS Eingang leistungslos angesteuert und ein Ausgang könnte unbegrenzt viele davon schalten. Statisch betrachtet, stimmt das so. Dynamisch sieht die Sache dann etwas anders aus. Jeder Eingang hat eine Eingangskapazität von wenigen Picofarad. Die müssen bei jedem Pegelwechsel umgeladen werden. Liegen davon sehr viele parallel, dann hat der Ausgang ganz schön zu ackern. Deshalb würde ich aus dem Bauch heraus ab 10 zu treibenden Eingängen einen Treiber spendieren. Das kann ein einfaches Gatter eines Logik-IC sein. Entweder gleich ein IC mit nichtinverterenden Treibern suchen, oder zwei Inverter in Reihe schalten - oder beim Code schreiben einfach den Pegel auf der Leitung invertieren   smiley
Weiterhin sollte jedes Schieberegister einen Keramikkondensator so dicht wie irgendmöglich auf der Stromversorgung haben. So 33-100nF, was man gerade da hat. Weiterhin sollten ca. alle 4 IC ein kleiner Elko (ich nehme 47µF) kommen. Dies dient der Siebung der Betriebsspannung, da bei Schaltvorgängen im IC kurzzeitig für wenige Nanosekunden Lastspitzen auftreten, ode gänzlich ohne Pufferung ein Einbrechen der Versorgungsspannung und im Extremfall "wunderliches Verhalten" der Schaltung zur Folge haben. Weiterhin sollte die Versorgungsspannung sternförmig zu den IC's verlegt werden und nicht in Reihe, wie eine Lichterkette. Wenn 3-4 an einem Strang hängen und E-förmig verdrahtet wird, gibt es auch noch keinen Ärger, aber wenn 10 und mehr ICs so in Reihe verkabelt sind, kann's u.U. komisch werden.
Früher, in den Einführungsbüchern über Digitaltechnik, als man logische Funktionen aus einzelnen Zählern, Flipflops, Gattern und Schieberegistern aufbaute, wurden jedem Einsteiger diese Designregeln regelrecht eingeimpft.
Je komplexer eine Schaltung wird, umso wichtiger wird es,  auf derartige Designregeln zu achten.

Gruß Gerald
48  International / Deutsch / Re: Programm-Upgrade Uno -> Mega; hier: i2c Probleme on: August 10, 2014, 04:24:36 pm
Code:
// I2C setup:
// SDA: dig pin 20 <-> NXT blue   (+pullup resitor 47k-83k -> NXT Vc 4,3V)
// SCL: dig pin 21 <-> NXT yellow (+pullup resitor 47k-83k -> NXT Vc 4,3V)
.
.
.
Meiner Meinung nach fehlt da das Komma. 4,7K wäre ein gängiger Wert für den PullUp. Ich hatte es schon, das ich mit 10K am UNO nur Müll hatte. Bis 2,2K kannst du problemlos runter gehen.

Gruß Gerald
49  International / Deutsch / Re: millis(), umrechnen ms in sekunde und dann auswerten on: August 09, 2014, 05:27:56 pm
oder ein paar 74HC595 - pro Stück 8 Ausgänge, macht mein vieren 32  smiley-wink
50  International / Deutsch / Re: externer Ultraschallsensor on: August 08, 2014, 08:21:49 am
Hier noch ein wasserfestes SR04 Modul. http://www.aliexpress.com/item/Free-Ship-high-end-Waterproof-3-pin-HC-SR04-Ultrasonic-Sensor-Distance-Transducer-Measuring-Module-5V/1260751888.html
Keine Ahnung, ob das wirklich wasserfest ist und mit Schutzlack und anderen US-Wandlern versehen wurde, oder ob da jemand auf Dummenfang ist.
51  International / Deutsch / Re: Buchsenleiste mit langen Stiften? on: August 08, 2014, 07:18:24 am
...und die von mir verlinkten Teile von Dipmicro kann man auch stapeln - daher der Name STAPELVERBINDER  smiley-grin
D.h. du kannst mehrere davon auch ohne Board dazwischen - eben stapeln  smiley-cool
52  International / Deutsch / Re: Buchsenleiste mit langen Stiften? on: August 08, 2014, 07:09:05 am
 smiley-eek smiley-eek smiley-eek
Wie jetzt?
Du suchst "Hosenträgerkabel" und der Steckstift soll dann 15mm lang sein, oder wie?
Dann könntest du folgendermaßen improvisieren: Dein kabel mit Buchse statt Stecker und dann so eine Stapelleiste hier: http://www.reichelt.de/Stiftleisten/STAPELLEISTE-20/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=19453&GROUPID=3220&artnr=STAPELLEISTE+20
Da reinprügeln u. ggf. verkleben.
Ist nicht schön, aber selten  smiley-evil

Gruß Gerald
53  International / Deutsch / Re: externer Ultraschallsensor on: August 08, 2014, 06:58:36 am
Also ich hätte da keine Skrupel, mal einen HC-SR04 herzunehmen, dessen US Sender und Empfänger rauszuschmeißen und testeweise die wasserfesten Sensoren der Einparkhilfe anzuschließen.
Bei unter 2€ für das Chinamodul hält sich das Risiko doch sehr in Grenzen  smiley
Hier gibts den Schaltplan des Chinamoduls: http://www.hmangas.com/Ventas/Electronica/HY-SRF05-SCHEMATIC.JPG
Nix mit Magie und Voodoo. Ein MAX232 missbraucht als US-Driver und ein TL074 OV um die Echos soweit zu verstärken, das man auch digital was damit anfangen kann. Der 3. im Bunde wird nur ein Grundgatter IC sein für den Quarzoszi und als Leitungstreiber.

Gruß Gerald
54  International / Deutsch / Re: Buchsenleiste mit langen Stiften? on: August 08, 2014, 06:42:29 am
Hallo,

guck mal hier, bei Dipmicro: http://www.dipmicro.com/store/index.php?act=viewCat&catId=595
Sitzen zwar in Canada, haben aber moderate Preise und auch die Versandkosten sind überschaubar. habe da auch schon mal bestellt. Vom zeitlichen Rahmen her isses ein bisschen schneller, als China.

Gruß Gerald
55  International / Deutsch / Re: Verständnis-frage Schieberegister on: August 08, 2014, 06:25:09 am
Hallo Uwe,

ich habe versucht, beide Lösungsansätze zu umreißen und gegeneinander abzuwägen.
Ich würde statische Ansteuerung bevorzugen. Außerdem ließe sich dann um weitere 16'er Zeilen erweitern, so das man ein mehrzeiliges Display, ähnlich den alphanumerischen LCD's realisieren könnte. Gerade bei den alphanumerischen LED's tummeln sich etliche ineffiziente "Funzeln" am Markt, mit denen man bei Multiplexing nicht glücklich wird. Die Dinger wurden nicht weiterentwickelt, da es inzwischen großformatige Monitorwände als Alternative gibt.
Da ich kaum glaube, das jemand, der so ein Display realisiert, das als Arduino "Shield" betreiben will, sollte der angesprochene Strom von 600 mA kein Problem sein.
Derartige Projekte werden wohl eher mit einem "nackten" ATMEL-IC, oder einem Pro-Mini o.ä. umgesetzt werden  smiley-wink

Gruß Gerald

PS. habe hier für 7-Segmentanzeigen eine pfiffige Lösung bei Ebay bekommen:
http://www.ebay.de/itm/111418134189?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1423.l2649
56  International / Deutsch / Re: Verständnis-frage Schieberegister on: August 08, 2014, 04:41:36 am
Pass aber auf, wenn du um mehr Stellen erweiterst, nimmt beim Muxen die Helligkeit der Anzeigen ab, da jede Anzeige dann nicht mehr 1/4 der Zeit leuchtet, sondern nur noch 1/8 oder gar 1/16!
Dem kannst du bedingt abhelfen, indem du den Segmentstrom erhöhst und Treiber hinter die 595'er schaltest. Das geht aber nicht beliebig hoch, denn es gibt einen maximalen Impulsstrom (Datenblatt konsultieren). Außerdem mußt du Vorkehrungen treffen, gegen ein "Festbrennen" falls das Programm abstürzt und eine Stelle statisch angesteuert wird!
Wenn du auf den Dezimalpunkt verzichten kannst, dann nimm 2x 595'er pro Anzeige und gut ist. Beim richtigen Anbieter bekommst du die SMD-Variante (ist auf Grund der nachfrage billiger) für ca. 10 Cent p. Stück. Die handlicheren DIL Versionen gibts mit etwas Glück für unter 30 Cent. Bei 16 Stellen, was dann 32 Schieberegistern entspricht, würde ich sicherheitshalber Pin 11, 12 und 13, die als Bus durchverbunden sind, mit einem Leitungstreiber abpuffern.
Hier findest du eine IC Übersicht: http://www.repaircafe-eu.com/elekttl.htm
Einfach Leitungstreiber nichtinvertierend gucken. Kannst auch invertierende nehmen und bei der Ansteuerung invertieren. Oder du nimmst ein IC mit 6x Gattern und schaltest 2 in Reihe, dann hebt sich's auch wieder auf. Generell sollte man nicht benutzte Eingänge nicht offen lassen, sondern auf ein definiertes Potential legen.

Gruß Gerald
57  International / Deutsch / Re: Verständnis-frage Schieberegister on: August 07, 2014, 05:31:55 am
Oh, ich hatte übersehen dass es 14-Segment Anzeigen sind:

Nee, das sind 16 Segmentanzeigen! Oberes u. unteres Segment sind nochmals geteilt. Dazu kommt noch ein DP
http://www.elektron-bbs.de/elektronik/tabellen/ddr/vqb200.pdf
Und so sehen die Dinger von innen aus  smiley-grin
http://www.mikrocontroller.net/topic/284082#3008044

Gruß Gerald
58  International / Deutsch / Re: Verständnis-frage Schieberegister on: August 05, 2014, 10:30:37 am
Och, na ja, Werte werden grundsätzlich immer in den ungebräuchlichsten Einheiten angegeben.
Geschwindigleiten z.B. im Angström je Woche...  smiley-razz
59  International / Deutsch / Re: Verständnis-frage Schieberegister on: August 05, 2014, 08:18:58 am
Nicht nur die Bereitstellung der Daten spielt eine Rolle, sondern auch ob der µC die Ausgangslast bei schneller Taktung bereitstellen kann. CMOS IC's brauchen theoretisch keinen Eingangsstrom - es fließen aber Umladeströme, wenn die Leitungskapazitäten und die Gates umgeladen werden müssen. Wenn man 10 Schieberegister kaskadiert hat und die Taktleitungen parallel liegen (nur die Daten gehen von DO zu DI von Register zu Register) dann kann es da eventuell schon enge werden. Aber selbst das läßt sich sehr einfach mit einem Leitungstreiber lösen. Man muß es nur bedenken  smiley-wink
60  International / Deutsch / Re: Füllstand mit Ultraschallsensoren überwachen on: August 05, 2014, 07:28:50 am
Bei US-Sensoren hast du noch dazu das Problem, das du Refektionen von den Tankwänden bekommen kannst. Auf Arbeit (ich habe in einer Galvanik gearbeitet) wurden die US-Sensoren in Plastikrohre gesteckt, die in den Tanks standen und unten schräg angesägt waren. Das sollte auch Wellen im Tank beim Umpumpen verhindern und so für ruhigere Messergebnisse sorgen.
Du kannst den Füllstand auch mit Thermistoren bestimmen. Der Thermistor wird so niederohmig in einem Spannungsteiler betrieben, das er sich durch den durchfließenden Strom erwärmt (das versucht man ansonsten zu vermeiden) wenn er in der Flüssigkeit steckt, wird er gekühlt und ändert somit seinen Widerstand und die Spannung des Spannungsteilers ändert sich  smiley
Ansonsten gibt es neben den bereits erwähnten Schaltern auch noch Modelle mit einem kegelförmigen Dom aus transparentem Plastik. Die Dinger haben ein ganz pfiffiges Funktionsprinzip. Eine Lichtschranke verwendet die Oberflläche des Plastikdoms als Reflektor (Totalreflektion) an der Luft. Ist der Sensor in einer Flüssigkeit, dann ändert sich der Brechungsindex der Oberfläche (Grenzschicht) und das Licht wird nicht mehr reflektiert und die Lichtschranke unterbrochen.
Jeder Sensor hat so seine Tücken, die man kennen sollte. Kapazitive Sensoren kann man nur auf eine Flüssigkeit abgleichen. Fließt durch die selbe Leitung z.B. abwechselnd DI-Wasser und Säure dann ignoriert er das DI-Wasser, wenn er auf die Säure kalibriert wurde. Umgekehrt schaltet er nach der Säure nicht mehr ab, wenn er aufs Wasser calibriert wurde. An den optischen Sensoren haften sich manchmal Luftblasen an und sie zeigen fälschlich "leer", US-Sensoren spinnen bei einer schäumenden Flüssigkeit.
Bei sollchen Dingen kann der Teufel im Detail stecken  smiley-evil

Gruß Gerald
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