Show Posts
Pages: 1 ... 3 4 [5] 6 7 ... 29
61  International / Deutsch / MLX90614 misst Mist! on: July 04, 2014, 08:18:04 am
Hallo,

ich habe 2 Versionen dieses Sensors. Beides die 5V Varianten. Zum einen die normale Version mit großem Öffnungswinkel und dann noch die mit, ich glaube, 10° Öffnungswinkel. Diese besitzt lediglich einen aufgesetzten schwarz eloxierten Tubus.
Beide liefern mir ein paar °C zu hohe Werte  smiley-eek
Die Raumtemperatur wird an einer weißen, nicht von der Sonne beschienenen Wand etwas zu hoch angezeigt - jedenfalls höher, als ein DHT22 die Raumtemperatur ausgibt. Und wenn ich mich über den Sensor beuge, werden 43° detektiert.
So viel Fieber habe ich nicht, auch wenn mich das Ding bald zur Weißglut treibt!
Dabei sollen doch die Sensoren ab Werk abgeglichen sein.
Wenn es ein fester Offset ist, mit einer einfachen Subtraktion könnte ich ja noch leben, aber passt die Steilheit? Ich komme mir vor, wie bei meinem Digitalthermometer vor 30 Jahren, das ich wechselweise mit Eiswasser und kochendem Wasser abgleichen mußte  smiley-yell

Gruß Gerald
62  International / Deutsch / Re: 12V Lüftersteuerung über 5V Arduino on: July 02, 2014, 11:00:45 am
Falls BD139: mit Kondensator zwischen Basis und Ground oder ist das unnötig?

Was soll der Kondensator bringen?
Damit "verschleifst" du die PWM Flanken, d.h. dein Transistor wird zeitweise analog betrieben. Genau das will man ja vermeiden.
Transistor gesperrt - kein Strom, keine Verlustleistung
Transistor leitet - (fast) kein Spannungsabfall, sehr wenig Verlustleistung
Transistor leitet 50% - na, klingelt's?  smiley-evil
Außerdem : Lüfter bekommt volle Spannung - liefert volles Drehmeoment
Das ist ja das Geile an PWM, das du auch bei wenig Drehzahl volles Drehmoment hast  smiley-grin
und genau das alles verschenkst du, wenn da da mit einem Kondensator an der Basis rumfummelst.
So lange es dafür keine triftigen Gründe gibt, wie Oberwellen durch schnelles Schalten, Schwingneigung etc. bringt ein C dort mehr Schaden als Nutzen  smiley-wink

Gruß Gerald
63  International / Deutsch / Re: 12V Lüftersteuerung über 5V Arduino on: July 02, 2014, 09:47:46 am
5,60€ Versand sind relativ zu sehen. Wenn du wirklich praktische Erfahrungen sammeln willst, dann wird es nicht bei ein oder 2 Transistoren bleiben  smiley
Vielleicht planst du ja schon dein nächstes Projekt und guckst, was du da so brauchst.
Pollin ist auch interessant. Gerade, wenn man sich einen Grundstock an Bauelementen zulegen will, denn die haben viele Restposten und Sortimente. Mit einem 1000'er Widerstandssortiment kann man nicht viel falsch machen. Und wenn da statt 1K 1,1K und statt 4,7 4,3K drin sind, wen juckt's.
Das Wissen, das du in der Schaltung siehst, welcher Widerstand empirisch aus der Praxis heraus ermitelt wird und welcher wirklich genau passen muß, solltest du vom Theorieteil her ja haben.
Als ich anfing zu basteln, da hatten die Kohleschichtwiderstände 20% Toleranz. Wenn du dir heute 1% Metallschicht kaufst und hast so krumme Werte im Sortiment, dann ist das auch nicht viel anders  smiley-razz
Oder wenn du ein bisschen Zeit und Geduld hast, kannst du auch beim freundlichen Chinesen per Direktimport bestellen. Oft ist das Porto da inclusive. Dauert halt 2-4 Wochen, aber es lohnt sich. Ebay international oder Aliexpress sind da gute Anlaufstellen.
Ich habe auch noch massig "veraltete" Bauelemente. Ehe ich einen Logiclevel-FET kaufe, nehme ich einen meiner 'zig pipolaren Transistoren. So lange der Aufwand nicht ausufert, verheize ich lieber vorhandenes Material, als das ich mir was Neues kaufe, wovon dann meist wieder was rumliegt, denn ich kaufe nicht abgezählt. Man will ja auch mal spontan in die Kiste greifen können und was auf die Beine stellen  smiley-wink

Gruß Gerald
64  International / Deutsch / Re: SSR / TRIAC / MOSFET / OPTOCOPPLER ? on: June 23, 2014, 12:27:03 am
Statt der 4 Dioden kannst du auch eine Gleichrichterbrücke nehmen. Gibt es sogar als DIL und auch SMD-Gehäuse. Die Wechselspannungsanschlüsse kommen an die Ausgänge, + an +5V und - an Masse.

Gruß Gerald
65  International / Deutsch / Re: Uno und 12V Magnetventile on: June 17, 2014, 11:18:34 am
Müsste da jetzt eigentlich irgendwo noch ein Pulldown hin? Habe mal mein Multimeter angeschlossen und das braucht einige Zeit bis es bei 0 angekommen ist.

Die Widerstände hatte ich beim ersten Test auf 390 Ohm auf der 5V Seite und bei der 12V Seite auf 1k Ohm. Habe beim 2. Test beide durch 10K ersetzt und der Optokoppler sowie der Transistor schalten beide ohne murren durch. Sollte ich jetzt bei den 10K Ohm bleiben oder eher auf 390 und 1k Ohm gehen.?

Das Multimeter braucht seine Zeit, bis es sich auf einen Wert eingepegelt hat  smiley-wink

Der TIP120 hat laut Datenblatt http://www.farnell.com/datasheets/1662652.pdf
eine minimale Stromverstärkung (hfe) von 1000.
Damit bist du mit beiden Widerstandskombinationen vermutlich auf der sicheren Seite. Miss einfach mal im durchgestuerten Zustand die Spannung vom Kollektor zum Emitter.
Pullups brauchst du nicht. Außerdem hat der TIP die eh intern - siehe Datenblatt.

Gruß Gerald
66  International / Deutsch / Re: Uno und 12V Magnetventile on: June 16, 2014, 06:47:45 am
Ich sehe in deinem Schaltplan keine Dioden parallel zu den Magnetventilen in Sperrichtung. Diese sind bei induktiven Lasten erforderlich, um den Transistor vor Überspannungsspitzen beim Abschalten zu schützen.
Zweitens sind die 10K Widerstände meiner meinung recht groß. Bei 10K und 5V fließen nur 0,5 mA. Die werden noch nicht mal erreicht, da die Schwellspannug der LED im Optokoppler noch von den 5V abgezogen werden muß. Aus dem Bauch heraus würde ich 470 Ohm nehmen. Das gibt bei 5-1,5V=3,5V/0,01A = 350 Ohm.
Bei den Basisvorwiderständen sieht es nicht viel besser aus. Ich weiß jetzt nicht, wie groß die Stromverstärkung deiner Transistoren in etwa ist. Damit der Transistor sicher schaltet, muß er übersteuert werden. Das heißt, du mußt einen Basisstrom (mehrfach) größer als Laststrom / Stromverstärkung reinschicken. Dazu sollte man ins Datenblatt schauen, wie groß der Basisstrom werden darf und was der Optokoppler an Kollektorstrom aushält.
10K sind dort sicherlich zu hoch angesetzt. Werden die Transistoren heiß? Kann man sie noch anfassen? Es kann gut sein, das deine Transistoren nicht ganz durchschalten und deshalb deine Magnetventile nichts machen  smiley-wink

Gruß Gerald
67  International / Deutsch / Re: Redesign des Uno Boards - USB ATmega8U2 Firmware für ISP Programmer on: June 16, 2014, 06:29:19 am
Was hindert dich, den auf dem UNO verbauten ATMEGA8U2 über den kleinen Header daneben auszulesen?  smiley-grin
Per Fuse gelockt wird er vermutlich nicht sein.

Gruß Gerald
68  International / Deutsch / Re: Hilfe Bei der Bauteilsuche on: June 12, 2014, 04:17:57 am
Man muß ja nicht aufs letzte Ohm mit Festwiderständen arbeiten. Je nach zu erwartendem Toleranzbereich, den es auszugleichen gilt, Festwiderstände und die restlichen 1 oder 10 Prozent Poti. Schau bei den Widerständen, das du Metallschicht 1% oder besser verwendest. Bei den Potis verwende Dickschichtregler, am besten mit Spindeltrimmer, damit man vernünftig ableichen kann.
(Gleich)ströme, insbesondere so Große, kann man recht gut mit analogen Hallsensoren messen. So nebenbei hast du dann ein potentialfreies Messignal. Das selbe Prinzip wird bei der Gleichstrommessung beim Zangenamperemeter angewendet. Gehen die Ströme in den Kiloampere Bereich, wäre es sogar denkbar, mittels Kraftaufnehmer die mechanischen Kräfte, die zwischen den Stromschienen wirken, zu messen. Die Lorenzkraft wirkt ja auch auf die elektrischen Leiter. Es sind bei Kurzschlüssen in Schaltschränken und bei Railgun-Versuchsaufbauten schon Isolatoren geborsten und Stromschienen verbogen  smiley-mr-green

Gruß Gerald
69  International / Deutsch / Re: Verständnis Adafruit INA219 Current Sensor on: June 01, 2014, 02:26:29 am
Hallo,

bei einem Linearregler wäre der Strom vor und hinter dem Regler gleich - sieht man mal vom geringen Eingenbedarf ab. Der Linearregler verheizt die Differenz einfach. Umwandeln einer kleineren in eine größere Spannung ist nicht.
Das Schöne an einem Schaltregler ist ja, das kaum Leistung verloren geht. Damit einhergehend ist eine Stromänderung, da das Produkt aus Strom und Spannung Leistung ist. Angenommen, du benötigst für den Arduino und Perepherie 5V und 100 mA sind 500 mW.
Bei einem Linearregler rauschen bei 10V Eingangsspannung 100mA durch - 500mW werden verheizt!
Bei einem Schaltregler gehen 500mW rein - also bei 10V 50mA  smiley-grin
Natürlich treten auch bei einem Schaltregler Verluste auf. Das aber nur mal zum Funktionsprinzip.
Theoretisch kannst du mal einen ganzen Zyklus mit frisch geladenen, vollen Akkus aus Strom und Spannung am Eingang mitloggen und die daraus resultierende real vorhandene Akkukapazität - die nicht unbedingt mit der aufgedruckten Kapazität übereinstimmen muß - ermitteln.
Wenn du diese Kurve ablegst, kannst du im realen Betrieb aus den aktuell ermittelten Werten für Strom und Spannung abschätzen, wie viel Restkapazität der Akku noch hat. So bekommst du zum Einen mit, wann der Akku getauscht werden sollte, weil er durch Alterung Kapazität verloren hat, außerdem bekommst du so eine Vorstellung davon, ob und wieviel Kapazität dir bei Kälte (in der Höhe) nicht zur Verfügung steht  smiley-wink

Gruß Gerald
70  International / Deutsch / Re: Arduino Uno R3 - Einstellung der Produktion?? on: June 01, 2014, 01:55:27 am
Die chinesischen "Kopierer" scheinen keine Lieferengpässe zu kennen  smiley-twist
Schade, das dadurch Käufer der Konkurenz in die Arme getrieben werden, denn jeder Käufer des Originals ist ein Förderer  smiley-neutral
71  International / Deutsch / Re: Atmega328 Sketch direkt programmieren und nicht über Seriell on: May 31, 2014, 06:55:50 am
Baue, oder besorge dir den USBasp. Dann blockierst du dir nicht den Arduino. Entweder du lädst das File, wie oben beschrieben, oder guck dir mal den eXtremeburner an. Nicht erschrecken, die Software ist aus Indien, funktioniert aber ganz prima. Das Programm kann viele Megas und Tinys ansprechen. Und sollte ein IC nicht hinterlegt sein, nimmt man die Einstellung eines Ähnlichen und klickt die Fehlermeldung einfach weg  smiley
eXtremeburner ist sehr komfortabel zu bedienen. Es ist ein Hex-Editor mit 3 Reitern für den FLASH, das EEPROM und die Fuses.

Gruß Gerald
72  International / Deutsch / Re: HC-Sr04 reparieren? on: May 30, 2014, 08:52:08 am
Hm, den Transistor könnte ebenfalls leicht ersetzen.
In dem verlinkten Schaltbild haben die IC's irgendwie Phantasiebezeichnungen. Nur der TL074 als BiMOS OV ist Klartext. Was ist U1? EM78 kann alles und nichts sein...
Ist es ein 4-fach Gatter, oder ein µC mit dem Quarz?
Wenn ich das richtig deute, steuert der Transistor den MAX232 auf, der nur halb beschaltet ist. Der wiederum wird als Piezo-Driver "missbraucht", damit der Piezo mehr Bums hat. Der MAX erzeugt ja einen Pegel von +/-12V auf der Line, mit dem der Ping dann raus geht. Und der 4-fach OV verstärkt dann das, was vom Echo zurückkommt.
Liege ich da richtig?

Gruß Gerald
73  International / Deutsch / Re: Wordclock-Verdrahtung "Brainstorming"... on: May 30, 2014, 02:44:03 am
Ich sag' immer, im Gehäuse isses dunkel!  smiley-razz
Man kann sauber löten, ohne zu klecksen, aber es muß nicht alles rechtwinklig gebogen sein  smiley-wink
Da es in den allermeisten Fällen nur um ein Stück geht, sehe ich von einer Leiterplatte ab. Lochrasterplatine und hinten dann mit versilberten Draht und lackertem Textilschlauch drüber. Keine Ahnung, was ich mache, wenn meine Vorräte davon zu Ende gehen  smiley
Bei einer Matrix, die elektrisch und geometrisch gleich ist, ist es ziemlich einfach. Die Zeilen untereinander verbinden und darüber quer dann die Spalten. Das geht sogar einfacher, als auf einer Leiterplatte.

Gruß Gerald
74  International / Deutsch / Re: RS232C -> RS232-TTL-Wandler on: May 29, 2014, 02:35:45 am
RS232 wurde ursprünglich als Datenverbindung zwischen Comutern und Datenmodems verwendet. Längere leitungslängen waren die Regel. Darum verwendete man relativ hohe Pegel von +/-12V, der Bereich zwischen +/-3V war nicht definiert.
Da bei heutiger PC Perepherie keine -12V mehr vom Netzteil geliefert werden und die Generierung dieser -12V zusätzlichen Schaltungsaufwand bedeutet, trickst man einfach, und erzeugt aus den üblichen +5V über eine Ladungspumpe -5V. Da +/-5V noch über dem undefinierten Bereich liegen, werden diese Signale gerade noch akzeptiert. Wenn man Die Eingänge vor zu hohen Pegeln mittels Vorwiderstand und Z-Diode schützt, kann auch nichts kaputt gehen. Oft ist es aber so, das man im Homebereich stillschweigend von +/-5V ausgeht. Eingänge für kleinere Spannungspegel würden +/-12V Pegel übelnehmen und kaputt gehen! Sollche Wandler passen die Pegel zwischen 2 Systemen an. Man muß da immer ganz genau hinschauen, was da angepasst wird. 3,3V, 5V oder 12V? Was kommt rein, was geht raus, was wird toleriert?
Da es sich hier um keine Verarbeitung der Signale, sondern um eine reine Pegelanpassung handelt, bracht auch nicht vorne und hinten RX und TX gedreht zu werden, sondern nur 1x, so als wäre der Wandler garnicht da. Er wirkt ja nur elektrisch und nicht logisch.
Mitunter wird da auch Verwirrung gestiftet und weil sich die Überkreuzverkabelung eingebürgert hat, die Beschriftung vertauscht, damit man stumpfsinnig einfach kreuzen kann  smiley-razz
Aber keine Angst, es kann bei vertauschten RX/TX Leitungen nichts kaputtgehen. Wenns nicht will, dann einfach probeweise tauschen. Wichtig ist nur, das Schnittstellen mit kleinem Pegel, wie der Arduino nicht mit hohen Pegeln beschädigt werden. Ein typischer Wandler dafür ist z.B. der weit verbreitete MAX232. Dieser IC übernimmt bei minimalster Außenbeschaltung (5 kleine Elkos) die Wandlung zwischen 0V/5V auf µControllerseite zu +/-12V als echtem RS232

Gruß Gerald
75  International / Deutsch / Re: TinyRTC DS1307 Probleme mit Batterie-Pufferung on: May 29, 2014, 01:55:42 am
Sobald der TinyRTC Spannungsfrei ist, wird dieser nicht richtig gepuffert und hört auf zu "zählen".
Das merke ich daran, dass die Uhrzeit immer da weitergeht, wo diese zuletzt spannungsfrei wurde.

Hm, eigentlich müßte er ohne Spannung alles vergessen.
Miss mal deine Batteriespannung. Wie hoch ist die? Möglich, das die Knopfzelle leer ist, das das RAM noch gepuffert wird, aber der Oszillator nicht mehr schwingt.

Gruß Gerald
Pages: 1 ... 3 4 [5] 6 7 ... 29