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1  International / Deutsch / Re: Kommunikation und Power über XLR on: November 20, 2013, 04:52:34 pm
Also, noch mal

a) XLR-Kabel sind in der Regel 3-polig: +Signal, -Signal, GND = 2 Adern + Schirm
b) 5-polige XLR-Kabel für DMX sind entweder 3-polig beschaltet und identisch zu 3-poligen verwendbar (nur haben manche Geräte halt 5-polige Anschlüsse), korrekt wären +Sig1, -Sig1, +Sig2, -Sig2, GND; damit wird der DMX-Adressraum verdoppelt
c) Phantompower nutzt +Sig *UND* -Sig für die Spannung, das Nutzsignal ist die aufmodulierte Differenz aus beiden. Ein brauchbares Bild habe ich hier gefunden.

Damit ergibt sich dann aber auch nur *ein* Nutzsignal, nicht zwei.
Vielleicht könnte man, bei entsprechend geringem Strombedarf, beide Sig-Leitungen über einen Pullup standardmßig auf High legen, auf der anderen Seite diese Spannung mit Dioden auskoppeln und mit einem ausreichenden Elko puffern und dann mit "0-Level-Signalen" die eigentliche Daten übertragen? Solange nicht zu viele Daten laufen sollte das unkritisch sein?

Mal abgesehen davon: was willst du genau? Also woher kommt die *Quelle* für den Tretminen-Arduino?
Wenn du nur eine Handvoll Taster auswerten willst ... das geht zur Not auch anders? Oder Fremdgeräte mitnutzen und deren Zustand abfragen? Also mit separaten Tastern und einem speziellen Brett dafür würde ich das vereinfacht so machen:

Sig+ = 5V
Sig- = Tasterzustand
Schirm = GND
Schaltermatrix an analogen Port, Wert lesen. Je nach Level entsprechend MIDI generieren und senden.


Liebe Grüße

Dirk
2  International / Deutsch / Re: Kommunikation und Power über XLR on: November 17, 2013, 07:25:02 am
Zum Verständnis:
Du willst die Arduinos miteinander kommunizieren lassen um MIDI-Signale zu emulieren oder zu steuern oder willst du die Arduinos via MIDI über XLR/M-XLR/FM miteinander reden lassen?

Egal wie, ja das geht im Prinzip wie bei Phantompower.
Du musst nur die Signalwege vom Spannungsanteil entkoppeln. Und NIEMALS ein unsymmetrisches XLR erwischen.
Also im Prinzip mit Dioden Spannung auf beide (!) Signalleitungen geben und am Ende die Speisung zwischen Masse und Signalleitung wieder abfassen und glätten. Somit führen beide Leitungen ein gleiches Potential und dort kann das Signal überlagert werden. Nur halt Signal zwischen Signal+ und Signal- abnehmen und das ganze entkoppeln (Optokoppler, Spule).

Liebe Grüße

Dirk
3  International / Deutsch / Re: Servo, Blinker und Spannung messen Gleichzeitig on: November 15, 2013, 09:45:42 pm
Naja, sollte so komplex nicht werden ...

Initialisiere die Ports für Sensoren und Ausgaben, Spannung über einen Spannungsteiler am analogen (A/D) Eingang, so dass sie unter 5V bleibt ...

Dann einfach Schleife laufen lassen:

wenn Höhe < 1m merke Zeit als abhebezeit
wenn aktuelle Zeit > abhebezeit+4 UND status Beine ausgefahren dann fahre Beine ein und setze Status auf eingefahren
wenn Sensor < 1m dann Beine ausfahren (Status ändern?)
wenn Sekunden(aktuelle Zeit) geändert dann Zustand der Blink-LED ändern
wenn Spannung kleiner x dann rote LED anschalten

Das ganze läuft innerhalb von Sekundenbruchteiler mehrfach ab und reagiert halt auf Änderungen ...

Liebe Grüße

Dirk

4  International / Deutsch / Re: Unix-Zeitstempel aus Echtzeit errechnen on: November 15, 2013, 09:36:07 pm
Benutze doch einfach die Time-Library, auf die die Arduino-Referenz verweist?

Dort steht :
Code:
makeTime(tm);

Convert normal date & time to a time_t number. The time_t number is returned. The tm input is a TimeElements variable type, which has these fields:

tm.Second  Seconds   0 to 59
tm.Minute  Minutes   0 to 59
tm.Hour    Hours     0 to 23
tm.Wday    Week Day  0 to 6  (not needed for mktime)
tm.Day     Day       1 to 31
tm.Month   Month     1 to 12
tm.Year    Year      0 to 99 (offset from 1970)

Wobei time_t dann im Unix-Format ist.

Liebe Grüße

Dirk
5  International / Deutsch / Re: Led Effekte gesucht on: November 15, 2013, 03:18:47 pm
Oder mit Geräuscherkennung ein Graphicanalyzer? Frequenzen auf Flasche aufteilen und dann mit Farbton und Helligkeit je nach Intensivität des Tons? Gegebenenfalls etwas aufweichen / mitteln, um die Verläufe weniger hektisch und etwas stimmungsvoller zu machen ...

Liebe Grüße

Dirk
6  International / Deutsch / Re: Kopierschutz für Firmware on: November 15, 2013, 03:06:50 pm
Hmm, also ich stimme hier mal zu, OpenSource = quelloffen.
Aber: keineswegs immer kostenlos. Selbst Arduino selbst ist Opensource, kostet Geld und wird nachgebaut.
Ich kenne genügend Leute, die mit Entwicklung und Support von OpenSource gutes Geld verdienen, ich zähle gelegentlich auch dazu.
Und ein Microcontroller zu schützen - lies den Thread zum Thema Meteotime.
Wenn jemand euer Produkt manipulieren möchte - er wird es.
Sonst nehmt SMS-Controller, programmiert die und vergießt sie, schön mit Siegel gravieren, dann kann den niemand auslesen (solange die Ports zum Programmieren nicht herausgeführt werden).
Aber die Funktion des Bausteins oder Systems läßt sich reproduzieren und nachbauen! Und somit ist wieder kein guter Manipulationsschutz da!?
Der beste Schutz hängt immer vom zu schützenden Risiko ab, denkbar wäre auch OpenSource und die FW einfach mit Hashprüfung versehen, dann ist zumindest eine Manipulation nachvollziehbar.

Liebe Grüße

Dirk


7  International / Deutsch / Re: Timer Interrupt mit Arduino Simulator on: November 12, 2013, 02:41:06 pm
Es gibt einen Thread, der sich mit der Frage nach einem "Einstiegs-Arduino" beschäftigt.
Sehr empfehlenswert wenigstens mal quer zu lesen.

Darüberhinaus unterscheiden sich die Arduinos nur unwesentlich, es sind ganz grob 4 "Leistungsklassen" mit jeweils noch Unterabstufungen:

- der "normale" UNO
- der MEGA (mehr PINS, mehr Speicher)
- der Leonardo
- der DUE (32-bit Controller)

Ich habe bei meinem ersten Projekt den Leonardo genommen, weil ich die 4 Pins mit Interrupts benötigt habe.
Also vergleich die verfügbaren Arduinos mit deinen Anforderungen und entscheide dich.
Hinweis noch am Rand: Viele Shields sind nicht zu allen Boards kompatibel, der UNO ist in der Regel der Standard, da er das Arduino Referenzdesign ist.

Liebe Grüße

Dirk
8  International / Deutsch / Re: Akkuschrauber mit Arduino Steuern on: November 12, 2013, 06:08:51 am
Nur als Ergänzung, da die Frage kam:
Ein digital programmierbares Poti ist zum Beispiel der AD5235, der wäre in diesem Fall per SPI zu steuern.
Wobei der Widerstandswert des ursprünglichen Schalters interessant wäre, das Beispiel oben ist ein digitales 25 KOhm, 1024-Step Poti. In dem Datenblatt zum Schalter steht leider nur "END POTM. TRACK MIN VALUE" und "START POTM. TRACK MIN VALUE".

Ansonsten finde ich die Idee mit der fertigen SyRen-Bridge auch charmant.

Liebe Grüße

Dirk
9  International / Deutsch / Re: Akkuschrauber mit Arduino Steuern on: November 11, 2013, 11:48:23 am
Mal zurück zum Thema.

Wenn ich das Datenblatt richtig lese hat der "Schalter" zwei Funktionen:

a) Er schaltet die Stromzufuhr an/aus (erster Hub, wenige Millimeter)
b) Er hat einen Widerstand eingebaut, der sich abhängig von der Druckweite ändert (Schiebepoti sozusagen)

Damit kannst du das recht einfach nachbauen:
a) mit einem (Soft-)Relais oder ähnlichem ein/ausschalten
b) mit einem programmierbaren Poti die Drehzahl regeln

Wäre nur noch die Frage der Leistungsumkehr, falls du tatsächlich in beide Richtungen drehen musst?
Dann vielleicht eben doch eine H-Brücke verwenden.

Die 24V/20,5A beziehen sich auf die maximale Schaltleistung.

Dirk
10  International / Deutsch / Re: "Nachbau von Wallart" - jemand ne Idee, wie das zu realisieren ist? on: November 10, 2013, 10:25:50 am
In "ganz klein" könnte man auch 100mm-Motorfader verwenden ...
11  International / Deutsch / Re: Modellrennstrecke - Rundenzähler on: November 10, 2013, 10:24:35 am
Ich gebe zu bedenken, dass optische Methoden in diesem Fall fehleranfällig sein werden.
Ein Auto fährt möglicherweise mal nicht gerade über die Start- / Ziellinie, die Geschwindigkeit variiert auch, somit sind Frequenzdetection und Barcodes schwierig.
Dreck auf Fahrbahn / Reifen oder Feuchtigkeit kommen erschwerend hinzu, bei 80 cm Spurbreite wird das ja OpenAir oder Halle sein ...
Daher denke ich, berührungslose Funkkopplungen sind wohl am einfachsten.
Und wenn die Autos möglichst wenig modifiziert werden sollen, warum nimmst du dann nicht "mobile" Identifikatoren, die "der Strecke" gehören und je nach Bedarf am Auto befestigt werden? Zur Not tut's Gaffertape smiley

Ein bekannter Hersteller von professionellen Systemen (AMB/Kloft) nutzt RFID mit einer großen Schleifenantenne in der Fahrbahn. Die Größe der Antenne ergibt sich aus der (max) Geschwindigkeit des Fahrzeugs und der benötigten Zeit zum (Starten und) Auslesen der Transponder am Fahrzeug. Also möglicherweise sind aktive Transponder sinnvoller.

Möglicherweise kann man aus der Bastelkiste Kleinstsender mit hoher Trägerfrequenz und einem aufmodulierten ID-Signal, wie z.B. die vorgeschlagenen 30-35-40 kHz nutzen, damit ist man nach Dekodierung im wesentlichen unabhängig von der Frequenz und kann die Antenne klein halten und somit die Messung genauer machen. Dann könnte man die Sender mit einfachen Schwingquarzen codieren und könnte das sogar analog auswerten: Ein Schwingkreis / Bandpass auf genau der Sender-ID-Frequenz als Dekoder steuert einen "Schalter" bzw. binären Signalausgang, dann könnte man sogar einen Arduino mit mehreren Fahrzeugen an je einem Port versorgen und somit auch mehrere Fahrzeuge gleichzeitig messen!4
Allerdings muss ich passen, ob man Sender mit entsprechend kleiner Leistung bei Frequenz X (ich denke an höheren MHz- oder sogar GHz-Bereich) anmeldefrei betreiben darf.

Liebe Grüße

Dirk
12  International / Deutsch / Re: Akkuschrauber mit Arduino Steuern on: November 09, 2013, 06:55:01 am
Außerdem sollte man darauf achten, ob der Moter für 2 Drehrichtungen geeignet ist, viele Akkuschrauber haben ein einfaches, mechanisch umschaltbares Getriebe dafür.

dischneider
13  International / Deutsch / Re: Watt bei Netzschwankungen konstant halten on: July 28, 2013, 05:17:10 am
Es mag ja sein, dass auch ich zu begrenzte Brain-Ressourcen habe, aber mir kommen ein paar Parameter merkwürdig vor.

a) Habe ich das so gelesen, dass ein PWM-Regler eingesetzt wird, wozu wird denn dann bitte noch ein RC-Glied für die D-PWM-A-Wandlung benötigt?
b) Wo steht denn, dass der PWM-Regler die 256 PWM-Stufen in 0-100% Heizleistung umsetzt und nicht 256 Stufen in einem viel engeren Bereich?
Der Regler verarbeitet 10%-90% Pulsbreite, also weniger als 256 Stufen, dafür regelt er aber einen Phasenanschnitts-Leistungsregler, der wiederum auf Grund seiner Arbeitsweise nicht linear von 0%-100% sein dürfte.

Nicht zu vernachlässigen ist, dass das Heizelement selbst ja auch nicht einen konstanten ohmschen Widerstand hat, sondern sich in Abhängigkeit von der Wärme zumindest in bestimmten Grenzen ändern müsste.

Daher würde ich tatsächlich mal mit einem Leistungsmesser ein paar Tests machen, alternativ mit Volt- und Amperemeter.
Dann die Leistung bei konstanter Spannung in Abhängigkeit von der Heiztemperatur bestimmen (als Ausgleichswert) und dann daraus die Regelparameter generieren, nach "Erfahrungswerten", wie bereits gepostet.


Dirk
14  International / Deutsch / Re: Eigene DC-DC-Wandler-Schaltung mit Transienten-Anpassung on: June 22, 2013, 04:00:44 am
Abgesehen von den schon genannten Problemen kannst du im Eingang, sofern die beiden Regler nicht zu weit auseinander stehen, statt 2x 100µF auch 1x 220µF oder 1x 470µF nehmen. Bei avisierten 0,5A - 1A würde ich die eher großzügiger dimensionieren, ebenso die ausgangsseigen Elkos.
Die beiden 10 nF dann dicht an die Regler.

Wie gesagt, wäre *mein* Ansatz.

Dirk
15  International / Deutsch / Re: LCD Pins anlöten on: June 22, 2013, 03:53:35 am
Wieviel "Watt" ein Lötkolben hat, und wo er wieviel kostet sind sekundäre Angaben.
Wichtig ist, dass er die richtige Temperatur auf die Lötflächen bringen kann.
Daraus bedingt sich auch die Form und Güte der Lötspitze.

Aus meiner Erfahrung machen sich für Einsteiger einfache Lötstationen sehr gut.
Dort kann man mit einem feuchten Schwamm die Spitze sauber halten und die Temperatur regeln, wenn auch nicht gradgenau vorwählen.
Als Einstieg reichen Geräte wie z.B. http://www.amazon.de/Fixpoint-AP2-Analoge-L%C3%B6tstationgrau/dp/B000V8JYU8/ref=tag_stp_s2_edpp_url ohne dass ich jetzt Werbung für genau dieses Modell machen möchte. Mit etwa 50-60W sind da auch noch Reserven, falls mal etwas Leistung benötigt wird.

Dazu gutes (also in der Dicke geeignetes) Lötzinn mit ein wenig Flussmittel (ist fast immer enthalten).
Kein Lötfett oder anderes zusätzliches Flussmittel verwenden, das macht nur Leiterbahnen oder Kontakte kaputt!

Dann gilt allgemein: Beim Löten muss das Lötzinn gut um die Lötstelle fließen, nicht "kleben" oder "backsen".
Und das in möglichst kurzer Zeit.
Die Temperatur sollte so sein, dass dieser Zweck gerade so erreicht wird, zu heiß zerstört elektronische Bauteile oder hebt Leiterbahnen von der Leiterplatte ab.
Deswegen ist auch die regelung sinnvoll, kleine Lötstellen benötigen weniger Energie, größere (Massekontakte mit dicken Leiterbahnen) erheblich mehr.
Die Lötspitze sollte verzinnt werden, also Zinn aufnehmen können, bei manchen Spitzen muss man dazu einmalig die Spitze während der Erwärmung, wenn das Zinn noch nicht wirklich fließt, die Spitze (nur vorne die Spitze, also wenige mm!) mit Lötzinn impfen, also richtig reinreiben.

Ich habe ein Gerät ähnlich dem oben genannten, der Regler schwankt je nach Lötstelle zwischen etwa 60-80% Potistellung, bei größeren Stellen auch mal kurzzeitig voll.

Empfehlung: Übe an ein paar alten Platinen das ein- und auslöten um ein gefühl dafür zu bekommen.
Und kauf dir evtl. mal ein paar 0-8-15-Bausätze, das hilft.

So hab ich das mit Leuten gemacht, die das lernen wollten und sollten, ich habe das in meiner Berufsausbildung bis zur Perfektion übern müssen *würg* (wer HF-Komponenten löten kann weiß, dass es auf Form, Dicke und Qualität der Lötstellen ankommt ...)

Liebe Grüße

Dirk
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