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Author Topic: Einstellbarer Zeitauslöser für Spiegelreflexkamera. Wie ralisieren?  (Read 3429 times)
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Dann müßtest Du 180 auch reingeben.
Grüße Uwe
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Ja könnte man machen. Fals jemand das ganze nachbauen will hier die Schaltpläne.

Greeez Oli


* SpiegelreflexKamera_langzeitbelichtung_LCD_Schaltplan.jpg (127.78 KB, 1637x1132 - viewed 25 times.)

* SpiegelreflexKamera_langzeitbelichtung_LCD_Steckplatine.jpg (109.42 KB, 1637x1139 - viewed 22 times.)
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Beim Schaltplan habe ich einige Fragen:
* Wieso schaltest Du eine Diode zwischen Minuspol der Batterie und Masse des Spannunsstabilisator? Wenn Du den Spannungsstabilisator schützen willst, dann kommt die Diode zwischen Vin und Vout des Spannungstabilisators.
* Wieso schaltest Du die Hintergrundbeleuchtung fix an; als größter Verbraucher leert sie die Batterie schnell (je nach Display unter 1 Stunde) Wenn Due ien Hintergrundbeleuchtung Brauchst dann Steuere sie über einen Transistor. Nicht alle Displays haben einenVorwiderstand für die Hintergrundbeleuchtung eingebaut. Bei vielen braucht es einen externen Vorwiderstand.
* Am Kontrastregler-Widerstand des Displays fehlt der Anschluß der 5V. Bei einigen Displays funktionert es auch ohne aber nicht bei allen. Also Masse und 5V an den Poti, Schleifer auf Vo des Displays.
* Die Ansteuerung der Kamera müßte auch funktionieren wenn Du den Auslöseknopf drückst bevor der Scharfstellknopf gedrückt wird. Zur Sicherheit sollte ein 2. Optokoppler dies machen.
* Der Quarz sollte so nah wie möglich am ATmega sitzen.
* Am Optokoppler muß die Basis frei bleiben; so wie Du das gezeichnet hast schaltet der Optokoppler permanet durch.
* Am ATmega fehlen der 0,1µF Kondensator nahe der Versorgungspannung (Masse und 5V).
* Vref (Pin 21) darf nicht an 5V angeschlossen werden ohne daß die Referenzspannung auf extern programmiert wurde. Dahin kommt ein 0,1µF Kondensator nach Massse.
* Die beiden Massen (Pin 8 und Pin 22) dürfen nicht als Masseverbindung zwischen den verschiedene Schaltungsteilen verwendet werden. Sie müssen durch eine Leiterbahn verbunden sein.

Grüße Uwe
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* Wieso schaltest Du eine Diode zwischen Minuspol der Batterie und Masse des Spannunsstabilisator? Wenn Du den Spannungsstabilisator schützen willst, dann kommt die Diode zwischen Vin und Vout des Spannungstabilisators.
Ich möchte damit damit die gesamte Schaltung gegen Verpolung schützen. Habe es vom "Make your Own Arduino on Breadborad" Howto.
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* Wieso schaltest Du die Hintergrundbeleuchtung fix an; als größter Verbraucher leert sie die Batterie schnell (je nach Display unter 1 Stunde) Wenn Due ien Hintergrundbeleuchtung Brauchst dann Steuere sie über einen Transistor. Nicht alle Displays haben einenVorwiderstand für die Hintergrundbeleuchtung eingebaut. Bei vielen braucht es einen externen Vorwiderstand.
Sorry das ist eine Sache die ich vergessen hatte. Auf meinen Versuchsaufbau habe ich einen 460Ohm Widerstand genutzt um die LED Beleuchtung zu schützen.
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* Am Kontrastregler-Widerstand des Displays fehlt der Anschluß der 5V. Bei einigen Displays funktionert es auch ohne aber nicht bei allen. Also Masse und 5V an den Poti, Schleifer auf Vo des Displays.
Ok, Danke für den Hinweis, bei meinen Drehpoti ging es ohne VCC
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* Die Ansteuerung der Kamera müßte auch funktionieren wenn Du den Auslöseknopf drückst bevor der Scharfstellknopf gedrückt wird. Zur Sicherheit sollte ein 2. Optokoppler dies machen.
Ja dies hatte ich erst in Betracht gezogen, aber da ich bei Langzeitbelichtungen so gut wie immer mit MF arbeite, habe ich mir den zweiten Optokoppler gespart. Werde stattdessen einen Taster direkt verbauen der an der Klinke den AF brücken kann sofern er gebraucht wird.
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*Der Quarz sollte so nah wie möglich am ATmega sitzen.
Ist mir bereits aus einigen Howtos bewusst.
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* Am Optokoppler muß die Basis frei bleiben; so wie Du das gezeichnet hast schaltet der Optokoppler permanet durch.
Habe hier mit 6N139 gearbeitet und diesen gab es leider nicht bei Fritzing. Dort musst ich von VCC an V0 brücken , hab es mit VB verwechselt.
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* Am ATmega fehlen der 0,1µF Kondensator nahe der Versorgungspannung (Masse und 5V).
Davon steht nichts im Breadboard Tutorial! Siehe Anhang Bild daraus.
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* Vref (Pin 21) darf nicht an 5V angeschlossen werden ohne daß die Referenzspannung auf extern programmiert wurde. Dahin kommt ein 0,1µF Kondensator nach Massse.
Also AREF ist auch im Tutorial mit an VCC angeschlossen wurden, zudem habe ich es schon mehrfach in YoutubeVideos gesehen.
Aber gut zu wissen. Was kann den passieren so wie es jetzt ist? Es funktioniert ja alles.
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* Die beiden Massen (Pin 8 und Pin 22) dürfen nicht als Masseverbindung zwischen den verschiedene Schaltungsteilen verwendet werden. Sie müssen durch eine Leiterbahn verbunden sein.
Ok ja, das kam jetzt durch das Autorouting von Fritzing. Beim löten habe ich das noch nie gemacht, da hat der Controller immer seine eigenen Leiterbahnen gehabt.


Greeez Oli





* bbArduino05.jpg (77.75 KB, 640x261 - viewed 17 times.)
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* Die Diode für den Verpolungschutz gibst Du besser auf den positiven Pol.
* Ob man beim Auslösen der Kamera zuerst scharfstellen und dann auslösen braucht oder auslösen genügt hängt vom Kameramodell ab. Kann hier nichts bestimmtes sagen; wenns mit 1 Kontakt funktioniert dann ist es kein problem so zu lassen. Meine Einwände sind auch für Nachbauer gedacht.
* Optokoppler und Masse ATmega : ich sehe nur das Schaltbild nicht Deinen Schaltungsaufbau und kann so nur Dinge im Schaltplan bemerken. Wie gesagt Du könntest die Schaltung richtig aufgebaut haben aber Fehler im Schaltplan gemacht haben. Wenn Jemand die Schaltung nachbaut, hält er sich an den Schaltplan.
*Aref: Wenn Du interne Referenz 1,1V einstellst hast Du einen Kurzschluß zu 5V. Du kannst die Schaltung der Referenz kaputmachen. Sicher mißt Du falsch, da Du anstatt 1,1V Referenz 5V von außen hast. Nicht alle veröffentlichen Schaltungen, Beispiele und Videos sind Fehlerfrei. Viele werden von Anfängern mit beschrenkten Elektronikkentnissen gemacht und dann sind Fehler drin. Auch Profis unterlaufen Fehler die dan aber unbewußt da sind weil sie eigentlich wissen wie's richtig gemacht werden muß.
ZB wie in viele Tutorials und Büchern als Beispiel steht eine LED ohne Vorwiderstand zwischen pin 13 und Masse zu stecken ist ein Fehler der sicht herübergerettet hat. In alten Versionen des Arduino (solche ohne USB) gabs einen Widerstand auf pin 13 und da konnte man das machen. Heute fließen bei einer roten LED ohne Vorwiderstand um die 80mA durch die LED. Das bekommt auf längere Zeit gesehen weder den ATmega noch der LED.
* Ein 0,1µF Kondensator gehört neben jedes IC um Stromspitzen während der Schaltvorgänge im inneren des ICs zu entstören.
Grüße Uwe
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* Ob man beim Auslösen der Kamera zuerst scharfstellen und dann auslösen braucht oder auslösen genügt hängt vom Kameramodell ab. Kann hier nichts bestimmtes sagen; wenns mit 1 Kontakt funktioniert dann ist es kein problem so zu lassen. Meine Einwände sind auch für Nachbauer gedacht.
Belichtungsreihen nimmt man im Allgemeinen mit manuellem Fokus auf, weil sich ja der Schärfebereich nicht verändern soll. Man könnte überlegen, ob man nicht die Möglichkeit einbaut, bei der ersten Aufnahme automatisch fokussieren zu lassen und die weiteren Aufnahmen nur auszulösen.

Ansonsten werden das schon recht viele Taster. Wie sieht es mit einem Drehgeber/Drehencoder aus? smiley-wink
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Also stecke ich zwischen AREF und GND einfach einen 0,1uF ?

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Belichtungsreihen nimmt man im Allgemeinen mit manuellem Fokus auf, weil sich ja der Schärfebereich nicht verändern soll. Man könnte überlegen, ob man nicht die Möglichkeit einbaut, bei der ersten Aufnahme automatisch fokussieren zu lassen und die weiteren Aufnahmen nur auszulösen.
Genau! Deswegen habe ich ja einen manuellen Taster für den Auto Focus fals man ihn mal braucht. Wenn man zb den Sternenhimmel fotografieren will dann würde der AF nur hin und herstellen weil er es allein nicht scharf bekommt.

Greeez Oli
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@Uwe
Und nochmal wegen dem LCD und Transistor, kannst das mal genauer erklären? Ich hätte jetzt folgende hier 2N3906.

Greeez Oli
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Welches Display hast Du? Die Daten der Hintergrundbeleuchtung variien zu stark daß ich etwas verbindliches sagen kann.

Ich sage nicht, daß man den Autofokus benutzt; ich sage, daß es besser ist, wenn man die Schaltung universell für viele /alle Kameramodelle verwenden will vorzusehen, daß einige beide Kontakte brauchen.

Grüße Uwe
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Benutze ein Hitachi HD44780 1602a
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Ist der Schaltplan jetzt OK?

Greeez Oli


* SpiegelreflexKamera_langzeitbelichtung_LCD_Schaltplan.jpg (131.41 KB, 1458x1072 - viewed 17 times.)
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Poti: der Schleifkontakt kommt auf Vo des Displays. So beschaltet bekommst Du immer Massepotential auf Vo und einen Kurzschluß der Versorgungspannung wenn Du den Poti voll aufdrehst.
Diode bei Spannungstabilisator an den Pluspol, nicht in die Masseleitung!
Die beiden GND Pins des Arduino über eine Leiterbahn verbinden.
Den Transistor Q1 kommt zwischen Kathode und Masse der Hintergrungbeleuchtung. So funktioniert es nicht.
Die Angaben des Displays sind unvollständig. Damit finde ich kein verlässliches Datenblatt. Wo hast Du das Display gekauft? Bitte Link oder gesamtes Displaymodell.
Es fehlt ein 0,1µF Kondensator nahe am ATmega zwischen 5V und Masse.
Die richtige Polung des Fototransistors an der Buchse kann ich nicht kontrollieren aus Mangel an Infos Bezüglich Kamerakontakt.

Grüße Uwe
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Mit der Diode verstehe ich nicht den wenn ich angenommen vcc und gnd vertausche , dann wird das vcc doch sofort an gnd gestoppt?!
Und kannst du mir bitte schnell ein fritzing schaltplan machen mit dem transistor ?
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Gib die Diode in die Versorgungsleitung und nicht in die Masseleitung weil es so besser ist. Die Masse soll mie unterbrochen werden!!!.
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Gut und mit dem Transistor? Was hat dieser letzt endlich für einen Zweck in meiner schaltung?
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