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« Reply #15 on: April 25, 2012, 12:59:34 pm » |
Darf ich fragen, wo du den Wert her hast?  Ich wusste ihn nicht, weil ich ihn nicht auf dem Datenblatt ablesen konnte und hab deswegen den (standartmäßigen) Wert von 300 verwendet. Kleinere Bassiströme durch zu große Basiswiderstände halten den Transistor im proportionalbereich wo dieser nicht ganz durchschaltet und deswegen die Kollektor-Emitter-Spannung nicht auf die Sättigungsspannung abnimmt sondern hoch bleibt. Okay das wusste ich nicht, danke für den Hinweis  Aber würde das nicht bedeuten, dass ein Arduino gar nicht genug A liefern kann um den BD241C voll durchzuschalten (mit 3A entsprechend 26Ω) und dieser dann eigentlich heiß werden müsste?Ohh hast du ja schon geschrieben, Sorry ;D Danke für deine Aufklärung!  Viele Grüße, Alex
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« Reply #16 on: April 25, 2012, 01:12:38 pm » |
Generell ist die Verstärkung umso kleiner je leistungstärker der Transistor ist. Deshalb verwendet man bei Schaltanwendungen mit Transistoren oft Transistoren in Darlingtonschaltung oder MOSFETS. Bei Verstärkern braucht man mehrere Stufen damit der Verstärker linear arbeitet. Aber würde das nicht bedeuten, dass ein Arduino gar nicht genug A liefern kann um den BD241C voll durchzuschalten (mit 3A entsprechend 26Ω) und dieser dann eigentlich heiß werden müsste? Genau das bedeutet es und das ist das Problem. Lösung um größere Ströme zu schalten: anderen Transistor, Darlington oder MOSFET. Grüße Uwe
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« Reply #17 on: April 25, 2012, 01:29:01 pm » |
Okay danke, kannst du mir sagen, wo man den Wert der Kleinsignalverstärkung herausfinden kann? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen MOSFET und Transistor außer das MOSFETS viel günstiger und leistungsstärker sind?
Viele Grüße, Alex
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« Reply #18 on: April 25, 2012, 01:56:59 pm » |
Den Verstärkungsfaktor findest du in der Regel im Datenblatt, dort ist er als hfe geführt.
Ein Mosfets und bipolare Transistoren unterscheiden sich in ihrer Ansteuerung: ein bipolarer Transistor wird über den Basisstrom geöffnet, FETs (Feldeffekttransistoren) werden durch eine Spannung angesteuert.
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« Reply #19 on: April 25, 2012, 02:52:46 pm » |
Okay Danke  Ich habe gerade noch herausgefunden, dass das Gate beim MOSFET, wie eine Art Kondensator wirkt. D.h. im Gegensatzt zum Transistor steuert der Mosfet weiter durch wenn man die Spannung am Gate abnimmt. Kann sich das Gate an dem digital Pin entladen, wenn dieser auf digitalRead(LOW); steht? Und brauch man dann bei dem Mosfet auch einen Vorwiderstand an dem Gate (eigentlich ja nicht, weil der ja Spannungsgesteuert ist) oder benötigt man nur den 1-220kOhm vom Gate zur Source? Source entspricht Emitter und Drain dem Kollektor beim Transistor? Also ist die Bezeichnung genau anders herum  Ich finde die Bezeichnung bei einem Transistor sowieso recht sinnlos, weil der Kollektor die Elektronen emittiert und der Emitter die Elektronen sammelt  oder ist das darauf bezogen, dass der Emitter die Elektronen in die p-Schicht emittiert und der Kollektor diese von der p-Schicht sammelt (bei npn Transistor)? Viele Grüße, Alex
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« Reply #20 on: April 25, 2012, 03:18:37 pm » |
Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen MOSFET und Transistor außer das MOSFETS viel günstiger und leistungsstärker sind? BJT (NPN oder PNP Transistor): Der Basis-Emittor-Strom steuert den Kollektor-Emittor-Strom. Das Verhältnis von Basisstrom zu Kollektorstrom ist die Stromverstärkung Hfe. FET ( Feldefekttransistoren ). Man hat einen Hableiterkanal zwischen Drain und Source. Mit der Spannung zwischen Gate une Source wird die Dicke und damit der Widerstand dieses Halbleiterkanals verändert. Es gibt verschiedene Typen von Feldefekttransistoren (FET) Solche, die eine Sperrschicht zwischen Gate und Source haben (JFET oder SFET) und solche, die einen Isolator zwischen Gate und Source haben (MOS-FET metal oxid semiconductor FET). Der Halbleiterkanal kann N oder P dotierter Halbleiter sein und die Erhöhung der Gate-Spannung kann den FET bzw MOSFET leitend machen oder sperren (Anreicherungstyp bzw. Verarmungstypen). mehr unter http://de.wikipedia.org/wiki/Metall-Oxid-Halbleiter-Feldeffekttransistor bzw http://de.wikipedia.org/wiki/Metall-Oxid-Halbleiter-FeldeffekttransistorAlso ist die Bezeichnung genau anders herum smiley Ich finde die Bezeichnung bei einem Transistor sowieso recht sinnlos, weil der Kollektor die Elektronen emittiert und der Emitter die Elektronen sammelt smiley-grin oder ist das darauf bezogen, dass der Emitter die Elektronen in die p-Schicht emittiert und der Kollektor diese von der p-Schicht sammelt (bei npn Transistor)? Nein ist schon richtig so wie es die anderen sagen, Elektroden sind negativ geladen und deshalb ist der Fluß der Elektroden genau umgekehrt zum Stromfluß. Und brauch man dann bei dem Mosfet auch einen Vorwiderstand an dem Gate (eigentlich ja nicht, weil der ja Spannungsgesteuert ist) oder benötigt man nur den 1-220kOhm vom Gate zur Source? Der Gate-Widerstand darf nicht zu groß sein um die Ladungsträger in das GAte bzw herauszubringen. Bei einem MOSFET ist das Gate vom Drain und Source Kanal isoliert und darum praktisch ein Kondensator. Am besten wäre kein Gate Widerstand damit die elektroden sehr schnell fließen können (hoher Strom) aber das Arduino-Pin gibt nicht unendlich viel Strom und ein 100 Ohm Widerstand schütut es vor einer zu großen Stromspitze. Kann sich das Gate an dem digital Pin entladen, wenn dieser auf digitalRead(LOW); steht? Ja. Viele Grüße Uwe
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« Last Edit: April 26, 2012, 04:05:36 pm by uwefed »
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« Reply #21 on: April 25, 2012, 04:19:05 pm » |
Hallo Uwe, leider hab ich nicht wirklich einen Arduino, wollte mir 30€ sparen und hab daher nur ein billiges Board bestellt  Wer billig kauft, kauft zweimal... Bin froh, dass du da keinen Fehler in meiner Schaltung findest, denn genau so habe ich es gemacht  Warum ich davon ausgehen ist ganz einfach: Vor dem Versuch lagen nach ca. 5V an DTR an, jetzt nicht mehr. Zudem habe ich das Board mit dem USB-Anschluss am PC verbunden und nach zwei bis drei Sekunden eine kleine Rauchwolke beobachten müssen. Jetzt muss ich mal schauen wie ich weiter mache. Noch ein Board kaufen oder evtl. doch ein Relai verwenden? Wäre das mit dem Relai wirklich so schlimm? Der GND und 5V PIN am Board funktionieren noch. Daher wäre das noch eine Möglichkeit ohne ein neues Board. @Alex: Der Transistors ist ein BC548C. Gruß Max
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« Last Edit: April 25, 2012, 04:21:53 pm by maxo22 »
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« Reply #22 on: April 25, 2012, 04:25:49 pm » |
Wo hast Du das Pin DTR?? Gibst Du bitte einen Link zu dem Board das Du gehauft hast. Grüße Uwe
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« Reply #23 on: April 25, 2012, 11:33:24 pm » |
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« Reply #24 on: April 26, 2012, 12:40:08 am » |
Na, dann wissen wir ja nun schon mal, daß das so gut wie nichts mit einem Arduino gemein hat, ausser das der µC auch von Atmel ist. Was Du dir gegrillt hast ist vermutlich der FT232 auf dem USB-Adapter. Sorry, das hättest Du gerne etwas früher erwähnen dürfen.
LG Lena
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« Reply #25 on: April 26, 2012, 12:42:59 am » |
Hallo Lena,
hab nicht gedacht, dass es so einen Unterschied macht...
der FT232 scheint noch zu funktionieren.
Am USB-Anschluss wird das Gerät noch als COM-Adapter erkannt und verbinden kann ich mich auch mit dem Chip. DTR und co, kann ich aber nicht mehr steuern, im Handbuch steht was von einem Schutz der durchbrennt und ausgetauscht werden kann.
Was hätte ich denn bei dem Board ander machen müssen? Gibt es da so große Unterschiede?
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« Reply #26 on: April 26, 2012, 01:13:47 am » |
Sorry, aber Du bist auf einer ganz anderen Baustelle. Du hast in dem Sinne kein Board sondern einen Schnitstellenwandler, ein kleines Steckbrett und einen ATiny. An Software habe ich in der PDF nur was von VB gesehen, womit die Handshakeleitungen des FT232 geschaltet wurden. Das hat herzlich wenig mit Arduino & Co zu tun. Wenn was geraucht hat, sollte man auch einen sichtbaren Schaden erkennen. Wenn der DTR Pin kein Signal mehr abgibt ist der FT232 hin, denn der stellt doch das Signal zur Verfügung.
LG Lena
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« Reply #27 on: April 26, 2012, 02:12:47 am » |
Hallo Lena, das VB is natürlich extrem veraltet. Es gibt aber auch eine DLL die du mit C/C++ ansprechen kannst. Hier noch der Auszug zum Schutzwiderstand: Falls Sie einmal versehentlich einen direkten Kurzschluss zwischen VCC und GND erzeugen, schützt dieser Widerstand den PC. Der maximale Strom ist auf 500 mA begrenzt. Für einen kurzen Moment hält der Schutzwiderstand die Belastung aus. Bei einem länger anhaltenden Kurzschluss würde der Widerstand wie eine Sicherung durchbrennen und dies mit einer kleinen Rauchwolke anzeigen. Das ist immer noch besser als eine Beschädigung am PC. Und Sie könnten mit etwas Geschick einen neuen Widerstand einlöten. So wie ich das gelesen haben sollte der FT232 nach dem Austausch wieder funktionieren. Wenn ich damit hier komplett falsch bin, wo wäre ich denn richtig? Überlegen gerade ob ich mir einen Arduino besorge. Wenn ich den dann hätte, könnte ich es wie beschrieben aufbauen ohne das was passiert? Da gibt es doch auch Unterschiede. Was empfehlt ihr für mich so als Anfänger.
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« Last Edit: April 26, 2012, 02:19:37 am by maxo22 »
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« Reply #28 on: April 26, 2012, 02:22:57 am » |
Einen Arduino UNO. Eventuell ein Starterpaket. Bezugsquellen: http://arduino.cc/en/Main/BuyGrüße Uwe
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« Reply #29 on: April 26, 2012, 02:27:53 am » |
Ich finde das ja unheimlich amüsant, wenn sich jemand im Arduino-Forum anmeldet und gar keinen Arduino hat bzw. mit der Arduino-IDE programmiert.  Falls nur der DTR-Pin einen Schaden hat, könnte man noch immer einen Arduino programmieren, müsste allerdings den Reset manuell ausführen (Taster einbauen). Dann wäre auch die Steckbrettmontage machbar bzw. ein Arduino Mini denkbar. Wenn der FTDI aber komplett seinen Dienst eingestellt hat, dann rate ich eher zum Arduino Uno, vorzugsweise die Version mit dem Atmega328 im DIL-Format.
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