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Author Topic: Hardwarefragen Hebebühne (Anfänger)  (Read 551 times)
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Hallo!

Ich habe vor, eine ca. 30x30cm große Hebebühne zu bauen und diese mit einem Arduino gesteuertem Schrittmotor zu bewegen. Das ganze solle dann Teil eines selbstgebauten 3D Printers werden.
Da ich leider noch sehr wenig Ahnung vor der Materie habe, ich aber die Hardware schon jetzt bestellen müsste, will ich mich an euch wenden.

Neben dem Arduino Board brauche ich ja sicherlich noch eine Platine und den passende Schrittmotor.

Ist sowas das Richtige?
http://www.pollin.de/shop/dt/Mjc5OTgxOTk-/Bausaetze_Module/Bausaetze/Schrittmotorplatine_Bausatz.html

Und natürlich einen Schrittmotor, da bin ich leider noch nicht wirklich weit gekommen. Er soll max. 30kg heben können, allerdings bei sehr geringer Übersetzung. Entweder wird die Bühne von 4 Gewindestangen mit jeweils einem Motor gehoben, oder ein Motor mit 4 Übersetzung per Riemen. Die einmotorige Lösung wäre mir natürlich lieber, da es für meine Ansprüche ja wirklich 100%ig gleichmäßig sein sollte. Ich bin mir halt nicht sicher ob es einer packen könnte.

Könnt ihr mir da weiterhelfen?
Ich bräuchte praktisch alles von der PC-Schnittstelle bis hin zum Antrieb der Hebebühne, da ich erstmal alle Materialien zusammenhaben will, um mich dann zügig an die Umsetzung machen zu können.

1000 Dank schon mal und Beste Grüße!
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Du hast sowas noch nie gemacht und willst alles vorher bestellen? Auweia, das wird hart. Weisst Du wenigstens schon wie genau die Hebebühne sein muss und wie schnell?

Und vor allem: was hast Du vor, dass Du 30kG Belastbarkeit brauchst?
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Alleine den Antrieb auszulegen und zu konstruieren erfordert schon einiges an Fachwissen. Ich kenn jetz deinen Hintergrund nicht, aber ich würde dir raten dich mal in elektrische Antriebstechnik einzuarbeiten.

Du hast doch bestimmt Anforderungen an die Genauigkeit. Und welche Größe(Höhe) soll der Printer werden, da 30 Kilogramm Kunststoff ne Menge Holz ist.

Eventuell mal in Richtung lineardirektantrieb schauen. Mit ner ausgeklügelten Konstruktion reicht dir vermutlich einer und du kommst in eine gute Genauigkeit.

Edit: eventuell geht sowas mit 400N

http://de.nanotec.com/linearaktuator_L4118.html

Einer davon und 3 gute Führungen, d.h spielfrei und schon läuft die Sache.

Oder 3 kleinere.

Also ich hab mal überschlagsmäßig gerechnet. Deine 30kg entsprechen einem massiven Kunstoffwürfel mit kantenlänge 30 cm, je nach Kunststoff. Wenn man mal grob 10 Kilo für den Tisch veranschlagt. Bleiben immer noch 20 Kilo Kunststoff. Des is immer noch viel. Ich glaube die 30 Kilo sind zu hoch gegriffen.
« Last Edit: May 21, 2012, 03:42:56 pm by Razor1990 » Logged

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Danke!
Ich erklärs mal etwas ausführlicher:

Ich komme aus der Bautechnik und wir haben an der Uni selbst schon einen manuellen "3D-Drucker", bei dem wir über Schablonen die Tauglichkeit verschiedener alternative Materialien (alternativ zu Kunststoff) als Binder und Körnung testen. Da die Hebebühne praktisch den kompletten Körper heben muss, um neue Schablonen aufzulegen, kann da je nach Zusammensetzung schon ein ordentliches Gewicht zusammenkommen. Die 30Kg sind jedoch sehr hoch angesetzt, mit 20kg könnten wir evtl auch hinkommen.

Zur Genauigkeit: Momentan bewegt sich das ganze noch in 1mm Schritten, ich peile eine Genauigkeit von 0,5mm an. Ist das realistisch?

Wie gesagt, ich komme aus der Bautechnik und habe von Antriebstechnik leider keine Ahnung. Bin allerdings sehr technikaffin und werde mich da schon reinarbeiten.
Ich hätte nur gerne den Antrieb und die Steuerung im Vorfeld zum eigentlich Bau, um mich damit etwas vertraut zu machen.
Falls ich dann irgendwann feststelle dass ich doch einen anderen Motor bräuchte, ist das auch nicht zu tragisch.

Nochmal zum generellen Verständnis:

Wenn ich mir beispielsweise ein System wie in der Grafik unten kaufe, brauche ich überhaupt kein Arduino Board mehr, oder?
http://de.nanotec.com/image_downloads/4/994/SMCI12_neuII.jpg


Das einzige was meine PC-Steuerung können muss, ist eine Bestimme Strecke in z-Richtung zu fahren.
Also beispielsweise fahre 1,5mm nach oben. Oder: Fahre alle 10sec 0,5mm nach unten.

Da würde es ja ein einfaches Java Interface tun, oder?

Edit:
Wegen der Geschwindigkeit: Spielt kaum eine Rolle, langsamer ist besser.
« Last Edit: May 22, 2012, 07:20:14 am by HansBaer » Logged

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Ich komme aus der Bautechnik und wir haben an der Uni selbst schon einen manuellen "3D-Drucker"

Wenn Du an der Uni bist dann sitzt Du doch in der Nähe von echten Experten --> geh mal bei den Maschinenbauern und den Elektroingineuren vorbei. Oder bei den Mechanotronikexperten. Da sollten Leute sitzen die sich mit dem Antriebsteil garantiert leicht tun.

Ob Du dann überhaupt noch einen Arduino brauchst bleibt abzuwarten, aber zuerst musst Du die Antriebsfrage klären. Das bischen Programmierung ist ein Kinderspiel dagegen.
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