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Topic: Spannungsmesser bauen (Read 2062 times) previous topic - next topic

mkl0815


mkl0815 gehst Du nicht etwas zu hart mit hauke-peters um?
Hier sind (fast) alle Fragen erlaubt und höfliche Antworten notwendig.
Wenn Du nicht die Tolleranz und Ruhe hast zu antworten bitte laß es bleiben.
Viele Grüße Uwe

Sorry, falls ich mich im Ton vergriffen habe, das war nicht meine Absicht. Für mich ließen die Posts von hauke-peters aber leider den Schluss zu, das er sich der möglichen Gefahren beim Hantieren mit solchen Spannungen nicht wirklich bewußt ist. Solche Fehler können schnell böse enden, daher wollte ich auf jeden Fall darauf hinweisen.
Mario.

fkeel

@mkl0815

Tonfall hin oder her - ich war gerade dabei einen inhaltlich aenlichen post zu schreiben, aber du bist mir zuvorgekommen. zwischen 5V und 1000V liegt ein riesen unterschied und auch wenn 1000V nicht notwendigerweise lebensgefaehrlich sind, ist es doch nicht unproblematisch und nicht etwas wo ich mich auf wissen aus dem internet verlassen wuerde. (Auch wenn ich hohes vertrauen in leute wie Uwe, AWOL, CodingBadly und vielen anderen leuten habe, die hier immer wieder ihre kompetenz beweisen.)
http://embodimentlabs.tumblr.com/
http://paulstrohmeier.info/

big-maec


Zuerst mal mußt Du den Eingang vor Überspannung schützen. Ein Gleichstrommotor mit Dauermagneterregung als Generator betrieben gibt bei Nenndrehzahl ca die Nennspannung ab.
Du mußt die Generatorspannung über einen Spannungsteiler auf maximal 5V herunterbringen und diese mit einem analogen Eingang messen. Der Spannungsteiler sollte einen Gesamtwidertand (R1 + R2) von ca 5kOhm nicht überschreiten. Um den Eingang zu schützen ist es das beste eine 5,1V Zenerdiode paralell zum Eingang auf Masse zu schalten.

Viele Grüße Uwe




Hi Uwe,

ist Zenerdiode nicht zu altmodisch ? Um Eingänge zu schützen kann man auch Suppressordioden nehmen bessere Eigenschaft. http://de.wikipedia.org/wiki/Suppressordiode.

Gruesse
big-maec

uwefed

Suppressordioden sind nichts anderes als Zenerdioden die für kurzzeitige sehr hohe Ströme optimiert sind. Wir sprechen von kA und µS. Sie werden ohne Vorwiderstand zwischen + und Masse der Versorgungsspannung geschaltet.
Zum Schutz der Eingänge des Arduino sind diese nicht geeignet da dort nicht kurzzeitige Überspannungsspitzen sondern Überspannungen allgemein befürchtet werden. Da die Eingänge wenig Strom ziehen kann ein Widerstand zwischen Eingang Arduino und Spannungsquelle geschaltet werden. Dieser begrenzt den Strom durch die Zenerdiode die paralell zum Eingang geschaltet ist.

http://ruggedcircuits.com/html/ruggeduino.html

Grüße Uwe 

mx55

Hallo,
bei dieser Gelegenheit mal eine grundsätzliche Frage:
Wie hoch ist der max. Strom, den ich dem Arduino entnehmen kann, wenn ich mehrere Pins als Ausgang schalte?
Ich fand bis jetzt nur den Wert von 40 mA pro Pin.
Beim "ruggeduino" wird der Gesamtstrom ja auf 150 mA begrenzt, also sollte dieser Wert wohl noch ungefährlich sein.
Im Datenblatt zum 328P steht leider auch nichts darueber (oder ich habe es nicht gefunden).

Gruß
Christoph

michael_x

#20
May 23, 2012, 02:03 pm Last Edit: May 23, 2012, 02:35 pm by michael_x Reason: 1
Quote
Wie hoch ist der max. Strom, den ich dem Arduino entnehmen kann, wenn ich mehrere Pins als Ausgang schalte?

200 mA, "more restrictions apply "
Pins sind in Gruppen organisiert, je Gruppe max 100 mA

Nick Gammon hat detaillierte Informationen hier:
http://www.gammon.com.au/forum/?id=11473

edit: spelling

mx55

Danke,
eine informative Zusammenfassung.

Gruß
Christoph

Megaionstorm

Voltage Sensor:
http://www.ebay.de/itm/1PCS-Arduino-Voltage-Sensor-Module-QLTY-/260886529688?pt=LH_DefaultDomain_0&hash=item3cbe0c8698
Mein Arduino Projekte Blog:
http://ardu-megatank.blogspot.de/

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