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Topic: Bastler gesucht gegen Bezahlung (Read 9 times) previous topic - next topic

Udo Klein

Der Witz ist doch: wenn er wirklich Leiter einer IT Abteilung ist, dann weiss er wo man Entwickler herbekommt und was die Kosten. Und wenn die Idee wirklich so toll wäre, dann würde er auch einen Entwickler bezahlen. Stattdessen versucht er sich durchzumogeln. Das deutet darauf hin, dass die Idee vieleicht doch nicht so toll ist oder er keine Ahnung hat oder beides.

Superideen gibt es übrigens wie Sand am mehr. Vor allem je weniger Ahnung man von einer Materie hat, desto mehr solche Superideen entstehen. Das was wirklich zählt sind ausgeführte Ideen und dazu ist die Superidee nun mal der kleinste Teil. Wenn es anders wäre, dann würde ich schon lange nicht mehr arbeiten ;)
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bytzmaster

Hi hab nen Elektronikingenieur an der Hand, selbst hab ich auch mal Mikrotechnologe gelernt...für dein Projekt sollte es noch reichen :D
Zahl mir 2500€ und ich mach dir ne unverbindliche Realisierbarkeitsstudie.
Je nach dem, würde ich sagen, Prototypen entwickeln und herstellen noch mal das 10-20 fache der oben genannten Summe zzgl. Materialkosten.
ab 18.6 hab ich Urlaub :D da könnt ich mich dransetzten ^^

Udo Klein

Hehe, von der Größenordnung her würde ich die Kosten auch so einschätzen wenn er das bei mir entwickeln lassen wollte. Ich würde aber jede Wette eingehen, dass er das nicht zu zahlen bereit ist. Deshalb hat er ja einen "Bastler" gesucht ;)
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Marcus W

Ist ja auch nur ein Hobbyprojekt für ein paar Hanseln aus nem Forum. Nein Halt. Ist eine riesen Produktidee die es schon als mechanischen Murks für 2500€ zu kaufen gibt. Nein Halt. Ist eher doch ein kleineres Projekt, er will ja nicht reich damit werden. Nein Halt. Wird einschlagen wie ne Bombe - die Dinger gehen weg wie warme Semmeln. Höchste Geheimhaltung wegen evtl. Industriespionage. Sicherheitsbedenken? Egal. Arbeitsaufwand? Kein Plan. Benötigte Komponenten? Hallo - er ist nur der Denker, abeiten soll schon der Bastler.

Würd mich interessieren, in was für einer mittelständischen Firma er als IT-Leiter arbeitet. Ich würde einem solchen Menschen keine personalverantwortung übertragen... Vielleicht sollte ich mal ne Bewerbung hinschreiben.

ch-hunn

Also wenn das hier der gleiche Fishburn wie in http://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?15874-2ter-Geschwindigkeitssensor-am-Haibike-EQ-Trekking ist, dann will er durchaus ein Gerät bauen, welches eine vom Hersteller aus gutem Grund eingebaute Sicherheitsmassnahme umgeht.

So, dank Tante Google ist nun auch dieses Geheimnis gelüftet ]:D ]:D ]:D

big-maec

#35
Jun 05, 2012, 06:53 am Last Edit: Jun 05, 2012, 01:23 pm by big-maec Reason: 1
Hi,

also doch was Illegales?  Ist ja nichts anderes wie einen modifizierten Radcomputer für Fahrräder.


http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrorad
Gruesse
big-maec

Ballibum

Hi Fishburn, eventuell solltest du einer Uni oder Fachhochschule deine Projekt etwas näher Vorstellen und eine Master bzw. Diplomarbeit dazu schreiben lassen, gibt doch genug Zweige (technische Informatik => Programm, elektro Technik =>Gerät, Jura => Patentrecht, BWL => Marktanalysen). Jeder Prof ist froh, wenn er ein Thema anbieten kann was praxis relevant ist.
mfg
Balli

maverick1509

@ ch-hunn ja das wird es wohl sein, aber das Problem ist ja seit gestern gelöst, eine "Firma" aus Litauen wird es jetzt
richten.
Angeblich war es ja nichts illegales, aber ich glaube nicht, das es legal ist, wenn die e-bikes mit 30 oder 40 km/h durch die
Gegend fahren

derder

fakt ist, da es eine so riesen große idee ist und wir jetzt alle wissen worum es geht müssen wir sie doch umgehend klauen und schneller umsetzen als die leute aus litauen ;)

MueThoS

Im Kopf bin ich schon fertig!
Ich muss mir jetzt nur noch so ein Bike kaufen um es zu testen  XD

michael_x

aus dem pedelec-Forum:

Quote
bOAH: Zwischenzeitlich habe ich das mal mit einem Arduinoboard simmuliert, ist kein Hexenwerk.


Wird dort aber eher als Privathobby oder Zuverdienst für Rechtsanwälte gesehen...
Vielleicht postet bOAH seine Lösung hier im Playground, falls er nicht fürchtet, dann nicht mehr "toleriert" zu werden.

;)




boah

Hallo Leute,

bin gerade über die Sache im Pedelecforum auf diesen Thread gestossen und habe mich draufhin angemeldet um hier vieleicht mal ein bissel Licht reinzubringen.

Fishburn (ausser die paar posts von ihm im anderen Forum) kenne ich nicht, finde es aber witzig das Leute wie er (gibts aber noch mehr von) so schlichte Basteleien gleich zu Geld machen wollen.

Seit etwas über einem Jahr bastel ich gerne mal an Pedelecs ( im Volksmund Fahrad mit Hilfsmotor der nur geht wenn man auch tritt bzw. die eingebrachte Eigenleistung verstärkt) rum, da gibt es wie immer und überall natürlich auch Beschränkungen z.b. die Räder regeln bei 25 - 27,4 km/h ab.

Natürlich würde man machmal gerne etwas schneller fahren, nun gut das kann man natürlich auch einfach mit mehr treten, da ist man dann natürlich neugierig und guckt halt was man da so machen kann. Die Rechtlich Geschichte lasse ich einfach mal aussen vor da es hierzulande Illegal ist.
Allerdings sollte jeder selbst wissen was er tut deshalb mal ohne Moralschiene.

Persönlich habe ich zugriff auf ein Rotes Nummerschild für sowas wenn ich es brauche aber auf den Punkt gebracht sieht es einfach so aus das eine "offenes" Pedelec halt immer noch ein Fahrrad ist d.h. ohne treten ist nix (zumindest bei den System mit denen ich mich beschäftige) so sehe ich es wenn man vernünftig dabei bleibt.

Ich mache sowas aus Spaß an der Sache und habe auch noch nie jemanden sowas gegen Geld angeboten, zeige allerdings auch wie man es machen könnte und wie weit ich mit diesem oder jenem bin. Machen müssen die Leute selbst wenn sie meinen das sie es brauche und auch für sich verantworten können oder einfach ein riesiges eigenes Grundstück habe.

Soweit dazu .... das eigentlich wo es sich bei der Frage von Fishburn dreht ist einfach ein Frequenzteiler der aus 2 in 1 aus macht... so die simpelste Form.
Mein Ansatz dazu ist ein bissel weiter (von dem mechanischen Hack den ich gebastelt habe abgeleitet) ist es ein Frequenzteiler der erst ab einer bestimmten Eingangsfreuenz anfängt diese runterzuteilen.

Das ist schon alles also wirklich kein Hexenwerk.... ins Rad habe ich das übrigens noch nicht gebaut weil es noch nicht ganz richtig klappt und selbst wenn es alles perfekt laufen sollte ist es mit einem Arduinoboar wohl mehr ein proof of concept.
Das mit dem Programmieren muss mir übrigens mein Sohn machen ... da bin ich nicht wirklich fit ;)

cu
K

sth77

Einen Frequenzhalbierer kann man auch ohne Mikrocontroller basteln, da reicht ja schon ein T-Flipflop. Wie wirkt sich das denn auf das Fahrverhalten aus, wenn man solch eine f/2-Schaltung einbaut, also insbesondere bei niedrigeren Tretgeschwindigkeiten? Liefert dann der Motor keinen bzw. kaum Unterstützung oder wie muss man sich das vorstellen?
Mein Arduino-Blog: http://www.sth77.de/ - letzte Einträge: Teensy 3.0 - Teensyduino unter Window 7 - Teensyduino unter Windows 8

boah

#43
Jun 05, 2012, 02:23 pm Last Edit: Jun 05, 2012, 02:26 pm by boah Reason: 1
Hi,

natürlich kann man das einfacher aber das ist leider dann  vom fahren her nicht so schön da man die gesammte parametrierung von der Motorsoftware damit aushebelt...

Hier mal ein Link zu open Ebike wo ich das am 1.6. gepostet habe

http://www.open-ebike.com/index.php/topic,171.15.html


Und da sind ein paar Bilder von dem mechanischen "Hack"

http://www.open-ebike.com/index.php/topic,30.15.html

hier noch ein Textzitat

So nach dem Bildchen mit dem Boostschalter noch ein zwei Sätze dazu...

Es ist immer noch der "mechanische" Hack mit 2 Magneten auf dem Kettenblatt, allerdings bin ich jetzt einige Kilometer (ca.150-200) damit gefahren und habe festgestellt das es ein paar unangenehme Seiten hat.
Das erste Problem ist einfach mal das man immer das Kettenblatt wärend der Fahrt bewegen sollte da es bei einfach sonst so ist das der Antrieb dann bei wiederaufnahme doch recht unkultiviert mit einem Ruck dazukommt.
Vom angenehemen Ansprechverhalten des Antiebes kann man so eigentlich nicht mehr sprechen da natürlich alle von Bosch vorgesehenen Parameter natürlich "out of range" laufen.

Meine momentane Lösung mit dem Umschalter funktioniert recht gut und hat den Vorteil das das Rad sich im normalbetrieb natürlich auch so fährt, offen ist es z.b. in der Stadt zu schnell und vorallem vom regeln einfach unkomfortabel und ruppig.
Wenn man jetzt aber einfach vor sich hin radelt und man kommt in den Bereich der Abregelung drückt man einfach den Schalter nach vorne und dann macht das Rad einfach das was man manchmal gerne hätte.... es fährt schneller.

So das war es zu meinen Erfahrungen mit den 2 Magnete System...

Wenn man das mit einem Frequenzteiler machen will könnte man das natürlich westentlich eleganter lösen .... nur müsste der ein bissel intelligenter sein als ein normaler.

Vorschlag:
das Signal vom Reedkontakt wird bis ca 20 km/h durchgereicht (kann man ja ausrechnen wieviel impulse sein Rad bei 20 km/h macht) und dann erst geteilt, wenn man es aufwendiger machen will/kann eventuell in mehreren Schritten bis 2 zu 1.
Natürlich muss man das dann alles auf die jeweilige Radgröße anpassen, wobei ich denke 20 / 26 / 28 Zoll in der Unterscheidung sollte reichen.

Eigentlich sollte sowas mit nem Arduino Board als Testboard machbar sein.

cu

k


Wirklich witzig ist allerdings das Fishburn diese Thema hier dann am 2.6.12 aufgemacht hat...  :smiley-mr-green:

Udo Klein

Aha, das bringt Licht in die Sache und zeigt, dass Fishburn wirklich völlig daneben liegt.

1) Wenn sein Vorhaben tatsächlich zulässig sein sollte, dann würde Bosch vermutlich einfach die Parametriesierung ändern.
1b) Ich würde mal nachschauen ob es eine DE und eine Exportversion gibt.
2) Selbst wenn es zulässig sein sollte kann dadurch die Hardware (also der E-Antrieb) in Mitleidenschaft gezogen werden. Der Ruck ist ein deutliches Indiz dafür, daß die Belastung für den Antrieb außerhalb der Konstruktionsziele ist.
3) Sowas macht man grundsätzlich direkt in der Antriebssoftware. Ein guter Bekannter von mir hat damals einen "Swiss Flyer" als die Dinger noch nicht Pedelec hiesen und richtig teuer waren. Mit "Chiptuning" genauer: mit Exportversion aber in DE.

Schlußfolgerung: der riesige Markt von dem Fishburn träumt existiert nicht bzw. nicht in der von ihm erhofften Größenordnung. Wenn sich jemals ein legaler Markt für solche Teile auftun sollte dann könnte Bosch die Gewinne sofort einfacher abschöpfen.
Weiterhin ist die Software nicht annähernd so trivial weil das eigentliche Ziel ja ein "runder" Anlauf ist.
Das da keine Haftungsrisiken zu erwarten sind kann ich auch nicht sehen.

@boah: Danke für die Links :)

P.S. Die Regelung von Bosch scheint mir auf die Bewegung zu reagieren. Die damalige Version des Swiss Flyer hatte Kraftsensoren eingebaut. Der Unterschied im Fahrverhalten ist enorm. Die heutigen Billig-Pedelecs fahren sich wie ein E-Bike welches durch Bewegen des Kettenblatts aktiviert wird. Der Swiss Flyer hat sich wie ein normales Fahrrad mit eingebautem Rückenwind gefahren. Keine Ahnung ob heutige Pedelecs das so noch haben, ich fahre selber keins. Aber bevor ich ein billiges aufwendig tunen würde, würde ich mir (falls noch kaufbar) eins mit Kraftnehmer in einer Exportversion besorgen.
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