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Author Topic: Warum fiept mein Netzteil? Für Elektronik Laien...  (Read 1118 times)
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Hi,
musst heute mal wieder feststellen, dass mein 12V Schaltnetzteil von Meanwell bei bestimmten Vorgängen fiept:
Ich habe mir für die Steuerung meiner Strömungspumpe (eigenes Netzteil) einen PWMto10V Converter gebaut, der aus 12v Eingangsspannung max 10v Ausgangsspannung erzeugt, siehe hier:
http://arduino.cc/forum/index.php/topic,110521.0.html

FUnktioniert alles prima. Meine Code ist so programmiert, dass er 4sek eine niedrige Spannung (4Volt) und dann 4sek eine hohe Spannung (8Volt) erzeugt. Das wird durch das PWM Signal gesteuert (255=10v, 200=8v, etc).
Hintergrund ist, dass die Strömungspumpe einen Wellenschlag erzeugen soll, daher diese Zyklen.

Jetzt musste ich feststellen, dass bei dem 8V Signal das Netzteil fiept, bei 4v nicht. Wie kann das sein? Die Spannung liegt ja konstant mit 12v an, lediglich der Strom könnte??? variieren?! Wenn ja, wieso fiept es? Liegt es an dem PWM SIgnal? Also an dem "Strom ein Strom aus" Puls? Dann muss es ja an der Frequenz liegen, die ja je nach PWM Wert sich verändert.
Allerdings dachte ich, dass der COnverter aus den 12v ein analoges SIgnal macht, welche Rolle spielt dann noch das PWM Signal auf das fiepen?

Ist das Fiepen negativ für das Netzteil?

Hoffe mich kann hier mal ein Experte aufklären...auch ob man ggfs etwas optimieren kann. Kann schon mla nervig sein das fiepen.

BG
Thorsten

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Ohne Oszilloskop oder Frequnzzähler lässt sich das nicht genau sagen. Die Schaltdrossel wird halt irgendwo nicht 100% fest sein oder nicht vollständig vergossen sein oder irgendwo ist ein Keramikkondensator der wie ein Piezolautsprecher fungieren kann. Wenn jetzt in irgendeinem Regelzustand zufällig die Resonanzfrequenz von so einem Teil getroffen wird, dann kann man das hören. Ist nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal aber häufig anzutreffen und eher unschädlich. Und Dein PWM Output könnte auch Schuld sein, aber ohne Oszi wird das schwierig zu entdecken sein. Alternative: aufschrauben und genau lauschen welches Teil denn fiept.

Was für eine Frequenz hat Dein PWM? Wie hoch ist das fiepen?
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hi,

und beim lauschen das ohr an 220V anlegen. dann stört das fiepen auch nicht mehr... smiley-zipper

gruß stefan
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Achtung da sind gefährliche Spannungen drauf. Alternativ zum Ohrauflegen den Plastikgriff eines Schraubendrehers auf die Bauteile/ Bleche ecc drücken und sehen ob der Ton aufhört. Alternativ kannst du von einem Stetoskop den Kopf abmontieren und mit dem offenen Schlauchende die Geräuschquelle suchen (wenn man wie ich im Krankenhaus arbeitet, findet man immer ein Stetoskop irgendwo herumliegen  smiley-wink smiley-wink smiley-wink ).
Grüße Uwe 
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He habt Ihr in Österreich nur Schwachstrom? Bei uns kommen 230V aus der Steckdose smiley-wink
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hi,udo,

wahrscheinlich kommt es daher:
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Bis in die 1960er Jahre waren für die Versorgungsspannung Toleranzen von (−20…+10) % üblich. Bei teilweise widersprüchlichen Angaben wie beispielsweise von 220 Volt mit (−20…+10) %, 230 Volt mit ±10 % und 240 Volt mit (−10…+5) % handelt es sich daher um die gleiche Nennspannung, für die die Lieferanten jedoch unterschiedliche Toleranzen garantieren.
Quelle: Wikipedia

bei uns hat es sich eingebürgert, von 220 volt zu sprechen. hab's nie anders gehört. sprecht Ihr in Deutschland wirklich von 230 volt, wenn Ihr haushaltsstrom meint?

gruß stefan
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Depending....

Wenn Du mit einem Staubsaugerhalter sprichst, dann eher 220V, oder Steckdosenstromspannung, manchmal auch mit 'k' am Ende, sprich, gegenüber dem Laien..

Mit E-Fuzzis schon eher von 230/400, also den aktuellen Sollwerten.

Mit der Umstellung hatte ich direkt mal Probs... zur 220V Zeit wurden Lüfter gekauft, in der 230V Zeit beim TÜV geprüft. Wenn Du den 220V Motor mit 110% prüfst, kommen 242V raus. Läasst du den aber an 230V + 10% laufen, also mit 254V, dann kommt da locker Qualm raus, also, Prüfung nicht bestanden.

Hintergrund ist, dass immer mehr Anschlüsse Trafonah sind, also mehr an die 230 als die alten 220V kommen. Damit sind immer häufiger Verbraucher durchgeknallt. Somit hat man dann global beschlossen, die 230 (mal Wurzel3 =) 400V als Nennwert festzulegen. Gemessen wird dann häufig 407 und so Volt, also dann 240V auf den Steckdosen/ Steuerspannungen, man ist ja trafonah... Qualmmmmm....

BTT:
Warum fiept das NT:
Wie ein Physiklehrer zum brummenden Trafo mal sagte: wenn Du auch 50 mal in der Sekunde dein Periode haben würdest, würdest Du auch brummen..

Und Du taktest ja noch höher, also fiept da was...

Wie gesagt, such mal den auslösenden Fieper... Ach so, warum schaltest Du die Pumpe? kannst Du nicht eine schöne Kurve proggen, der die Wellenbewegung analog regelt? Wenn Du dann mit Grenzen und Konstanten arbeitest, kannst Du mit kleine Änderungen die Wellenform beeinflussen.

Gruß aus aktuell Korea
Mit Ardu und LCD...

Linpotec
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hi, linpotec,

global ist wohl zuviel gesagt. Du bist übrigens grad in einem land, das mit 220 Volt (bei 60Hz) fährt.

wenn er die wellenbewegung analog regelt, kann er damit natürlich auch die tonhöhe beeinflussen, vielleicht stört das fiepen nicht, wenn's musikalisch ist. dazu fällt mir ein, daß früher in den großrechenanlagen ganze musikstücke auf lochkarten programmiert wurden, unter einbeziehung von festplatten, bandstationen, druckern, lochkartenlesern usw.

gruß stefan
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Hi,
also ich entnehme dem Folgendes:
- schlechte bzw. nicht sehr gute Verarbeitung => Lösung wäre, Bauteile checken bzw. Geräschquelle orten
- PWM Signal so modellieren, dass es ggfs. nicht mehr hörbar ist => scheidet eigentlich aus. Natürlich kann ich statt 100 - 255 - 100 - 255 etc auch ne Kurve programmieren, die müsste dann aber auch sehr schnell/kurz sein, werd ich einfach mal testen. ABer ungern möchte ich meinen Code jetzt in ABhängigkeit vom Netzteil Sound gestalten smiley-wink
- nicht schädlich fürs Netzteil oder sonstige Komponenten, lediglich akustisch (subjektive Wahrnehmung) störend => Lösung: 30 Jahre älter werden, dann hör ich die Frequenz vermutlich nicht mehr

Ich werd mal schaun, ob ich nen lockeres Bauteil finde

BG
Thorsten
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Du könntest aber die PWM Frequenz rauf oder runtersetzen. Das kostet nur wenige Zeilen und wenn dann das Problem weg ist, dann ist doch gut.
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Hi Udo,
gibt es da ein tutorial im playground zu? Habe das noch nie gemacht

VG
Thorsten
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Ich würde mal vermuten "nein". Musst Du selber suchen. Ansonsten: ich würde mir im Datenblatt die PWM Modes / Timer Modes anschauen und dann noch was in wiring.c und wiring_analog.c implementiert ist.

Laut den Kommentaren stehen die Prescaler für die Timer auf "64". Ich würde den Prescaler kleiner machen und dadurch die Frequenz erhöhen. Aber aufpassen, daß Du das nicht mit einem Timer machst der in Deinem Programm noch andere Aufgaben hat. Timer0 wird z.B. für das ganze Timing von Delay, Millis usw. verwendet.
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