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Topic: smd-löten ist zu schwer... (Read 3374 times) previous topic - next topic

Eisebaer

nachtrag:

ist nicht der IC, der dann draufkommt, deswegen ist nur jede zweite leiterbahn belegt. TLC5940 wollte ich zum üben  nicht verbraten. die beine beim TLC sind etwas dünner, da wird's glaub' ich leichter, weil auch seitlich zinn dran kann.
eine pinzette, die von alleine zusammendrückt, hat mir sehr geholfen zum festhalten.
ist halt alles mögliche verzinnt, das ist dann mit der lötlitze passiert, aber ich hab' keine brücken.

noch ein gruß, noch ein stefan
nimm abblockkondensatoren!  100nF.  glaub mir, nimm abblockkondensatoren!

uwefed


...
Nur als ich an der Kasse nach meinem Ausweis gefragt wurde (eine Woche vor dem Kauf wurde ich gerade 40) weil ich ein Liter Spiritus kaufen wollte,
kam ich mir etwas doof vor.....
Gruß Ingo

Gratuliere zu Deinem jugentlichen Aussehen.  ;) ;) ;)

Ein Flußmittel für Weichlöten ist Kolofonium in Spiritus aufgelöst. Kolofonium ist ein Harz das auch für  Geigenbögen verwendet wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kolofonium#Elektronik.2FL.C3.B6ten

Grüße Uwe

uwefed


hi, liebe helferlinge,

beim 2 IC hat's dann geklappt. getan wie uwe gesagt hat. danke an alle und besonders nach bozen.

gruß, stefan

Jetzt müßtest Du nur was für den Schutz der Leiterbahnen machen.
Es gibt einen Lack den man vor dem Löten aufsprüt, Durch den man löten kann und nach dem Löten mittels Ofen aushärtet. Ich habs noch nicht ausprobiert aber vieleicht hat jemand anderes praktische Erfahrung gesammelt.
http://www.watterott.com/de/Loetlack-gruen
Servus nach Wien.
Grüße an alle Uwe


Eisebaer

#19
Jul 19, 2012, 01:49 am Last Edit: Jul 19, 2012, 02:29 am by Eisebaer Reason: 1
hi,

das mit dem kolophonium in spiritus hab' ich auch schon gelesen. will ich auf jeden fall besorgen. lötfett will ich aus oben besprochenen gründen nicht verwenden, aber wenn man das kolophonium in einer konsistenz wie lötfett hinbekommt, wär das hilfreich (vorher füßchen eintauchen).


@uwe: wenn Du diesen grünen lack noch nicht ausprobiert hast, womit schützt Du Deine schaltungen?

gruß, stefan
nimm abblockkondensatoren!  100nF.  glaub mir, nimm abblockkondensatoren!

Megaionstorm

#20
Jul 19, 2012, 01:55 am Last Edit: Jul 19, 2012, 02:03 am by Megaionstorm Reason: 1
Quote
womit schützt Du Deine schaltungen?

Ich benutze für meine Schaltungen Teslanol T7, besprühe meine Streifenrasterplatinen vor und nach dem Löten damit !

http://www.reichelt.de/Sprays-fuer-Beschichtungen/TESLANOL-T7-400/3/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=104173;GROUPID=4074;artnr=TESLANOL+T7+400;SID=10UAdMcH8AAAIAABkLKwY2e9cf6a9f422450acdab72fa52ed0ba9



Ist doch nicht schlechter als das grüne Zeug oder ?
Mein Arduino Projekte Blog:
http://ardu-megatank.blogspot.de/

uwefed


@uwe: wenn Du diesen grünen lack noch nicht ausprobiert hast, womit schützt Du Deine schaltungen?
gruß, stefan

Bis jetzt habe ich noch keine Patine geätzt. Ich habe nur auf Lochraster aufgebaut. :smiley-roll: :smiley-roll:
Grüße Uwe

woodmaster


hi,

das mit dem kolophonium in spiritus hab' ich auch schon gelesen. will ich auf jeden fall besorgen. lötfett will ich aus oben besprochenen gründen nicht verwenden, aber wenn man das kolophonium in einer konsistenz wie lötfett hinbekommt, wär das hilfreich (vorher füßchen eintauchen).

gruß, stefan


Das geht wunderbar. Mir ist zwar nicht bekannt, in welcher Form das Kolophonium für die Bögen gehandelt wird, aber ich habe Brocken, die ich noch aus DDR-Zeiten bei mir liegen hatte in Isopropanol gelöst und damit eine schön dicke Paste erzeugt(muss man halt sachte dosieren beim Auflösen). Die trage ich mit einem Spatel oder Schraubendreher auf die Beinchen auf und los gehts. Das duftet dann immer lecker (aber Spassverderber sagen , das wäre ungesund.... :(  )
Deine Chips sollten damit gut pappen.... ;)

Grüße, Thomas

Eisebaer

hi,

Quote
zwar nicht bekannt, in welcher Form das Kolophonium für die Bögen gehandelt wird


ja, so kenn' ich das auch. diese brocken werden dann über die haare des bogens gestrichen (heute ist das vielleicht anders, mehr hightech, aber wir hatten ja nichts, damals nach dem krieg).

gruß stefan
nimm abblockkondensatoren!  100nF.  glaub mir, nimm abblockkondensatoren!

erni-berni

Kolophonium gibts beim Geigembauer, aber auch im Elektronikversand.
Ich kratze von dem Block kleine Stücke mit einem Schraubendreher und löse das in Iso-Propanol auf. Je nach Verdünnung und Bedarf kann man eine Paste (abfüllen in eine Injektionsspritze) oder eine Lösung zum Aufpinseln daraus gewinnen. Das ganze ist auch als Löthonig bekannt. Danach mal googeln für nähere Infos.

Eisebaer

ja, ich weiß, trotzdem danke. hab' ein musikgeschäft um die ecke.
gibt's auch fertig bei conrad und konsorten, aber ich werd's selber machen, dann kann ich die konsistenz bestimmen.

gruß stefan
nimm abblockkondensatoren!  100nF.  glaub mir, nimm abblockkondensatoren!

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