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Author Topic: 12V Sensor auslesen  (Read 2458 times)
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Servus Leute,

ich weiß es ist ein alter Hut mit dem auslesen von 12V Sensoren. Aber ich suche nun schon seit knappen 3h im Netz nach einer eindeutigen Antwort.
Das Schema hier zu den Spannungsteilern kenne ich: http://arduino.cc/playground/uploads/Learning/Level_shifting_4_arduino.pdf

Nun ist mir dabei aber einfach nicht klar, ob bei einer Schaltung mit dem Optoisolator mein Sensor nach wie vor mit 12V betrieben wird (der brauch das nämlich zwingend um exakt zu arbeiten).
Kurzer Background: Ich möchte einen Wasserstand bestimmen, der mit einem Wasserdrucksensor bestimmt wird (Vorgabe). Der Sensor arbeitet mit 12 bis 30V und gibt dann je nach Druck zw. 4 und 20mA zurück.

So. Nun ist ja auf dem Schema zu sehen, dass da der R2 Widerstand ist. Daher meine Vermutung, dass mir da der ganze Messkreis runtergeregelt wird - denn eine Spannung herrscht ja immer im ganzen Kreis, d.h. der Sensor hätte ja dann keine 12V mehr?  smiley-roll
Meine weitere Annahme: Ich habe 12V an einem Netzteil, daran ist der Sensor angeschlossen und dessen zweites Kabel geht eben an den 12V Eingang, der wiederum zu R2 usw. geht.

Bitte helft mir, ich habe da irgendwo einen Denkfehler den ich selbst nicht lösen kann.
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Entweder ich habe einen Denkrfehler, oder das ganze passt überhaupt nicht zusammen:

Du willst einen Analogwert messen, und zwar ein 4..20mA Signal.
Dein Spannungsteiler-Link bezieht sich auf Digital-Signale.

Dein Sensor braucht genügend Versorgungsspannung, um - "egal" wie hoch der Leitungswiderstand ist - , bis 20 mA fliessen lassen zu können.

Arduino kann nur Spannungen messen. Deine gemessenen 4 .. 20 mA leitest du also durch einen 250 Ohm Widerstand, an dem du dann 1 .. 5 V abnehmen kannst.
- Oder du arbeitest mit kleinerer Referenz-Spannung und machst aus deinem 20mA Signal nur eine 1V Spannung ( 50 Ohm )
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Michael_X hat dies schon richtig ausgeführt. Dein Link bezieht sich darauf wenn du mir deinem 5V Arduino 12V digital Signale auswerten bzw. setzten willst. Dein Analoger Sensor braucht halt 12V aus einer separaten Spannungsversorgung. Die Massen von der Arduino versorgung und von der Sensor versorgumng müssen verbunden sein. Oder du Versorgst deinen Arduino am Vin auch mit den Selben 12V.  An den Analogausgang 4-20mA  verbindest du dann halt den 250Ohm Wiederstand gegen Masse und misst dann am Widerstand deine 1-5V Volt. Damit haste dann alles für deine Auswertung
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Hallo Ihr beiden!
Ich danke euch sehr für Eure hilfreichen Antworten! smiley

Dass die Schaltung für digitale Eingänge ist, war mir garnicht bewusst. Hatte mich zwar schon gefragt, wie der Transistor und der Optoisolator die Werte so gleichmäßig regeln sollen.

Euren Vorschlag find ich gut, ich kann ihn nur noch nicht zu 100% "verdrahten".
Habe mal (sehr schnell) eine kleine Skizze gemacht. Darauf sieht man die Arduino, den Sensor (S) und den Analogen Eingang (A).

Wie muss ich das andere Kabel nun an den Widerstand anschließen?
Wenn ich den Sensor nun direkt mit dem Widerstand zu (A) verbinden würde, hätte ich ja keine 12V mehr im Sensor, oder?

Beste Grüße!


* Schaltung.jpg (32.68 KB, 500x327 - viewed 32 times.)
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+12V ---- Sensor ---+--- 250 ----  -12V
                    |
                    +------  Arduino A0

-12V ---------------------- Arduino GND


edit: ascii graphik so gut es geht

Quote
Wenn ich den Sensor nun direkt mit dem Widerstand zu (A) verbinde, hätte ich ja keine 12V mehr im Sensor?
Der Sensor ( wenn er nur 2 Anschlüsse hat ) braucht nur irgendeine eine Spannung, aus der er 20 mA machen kann.

Du kannst auch eine lange Leitung mit nochmal einigen Ohm nehmen, daran ist auch ein Spannungsabfall zu messen.
Du kannst auch 50 Ohm nehmen, falls die 12 V zu schwach sind, und daran nur 1 V max messen.
Du kannst auch 24V statt 12 nehmen, der Sensor sollte trotzdem 4 - 20 mA liefern und an deinem Widerstand sind es immer noch 1 .. 5 V

Stromquellen sind etwas gewöhnungsbedürftig: man darf sie kurzschliessen, aber nicht offen lassen.
« Last Edit: August 06, 2012, 05:24:45 am by michael_x » Logged

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Hallo michael_x!

Danke für deine Mühen!

Kann es sein, dass Du aus Versehen den Widerstand falsch gesetzt hast?
So habe ich doch 12V am A0. Im Sensorkreis jedoch keine 12V.  Dachte mir der Widerstand muss vor den A0 => ?
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Ne, stimmt schon (denke ich ; )

Aber du schliesst natürlich zuerst nur 12V, Sensor und 250 Ohm in einen Kreis, und schaust die das ganze mit einem Spannungsmesser an.

Am Sensor solltest du 11 .. 7 V, am Widerstand 1 .. 5 V haben, falls deine 12V sich nicht je nach Messwert und Stromfluss ändern.
Der Widerstand sollte auch nicht wirklich warm werden  ; )  5V * 20 mA = 0.1 W

 


Stromquellen sind gewöhnungsbedürftig: Du kannst sie kurzschliessen, aber eigentlich nicht offen lassen.
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Also ich denke ich kann langsam nachvollziehen was Du mir sagen willst smiley

Aber bei dem Widerstand bleibe ich stecken. Ich würde das so verstehen:

+12V ---- Sensor ---------  -12V
                    |
                    +--R250---- A0---------------|Arduino|---  +5V

-12V ------------------------------------+-----|Arduino|-+-  -5V
                                                  |_____________|

(ich würde es ja "schnell" testen, aber der Sensor kostet ca. 250 Euro - muss mir erst sicher sein bevor ich den kaufe)
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Was für ein Sensor willst du denn. Der Messwiderstand (Lastwiderstand) muss auch an den Sensor angepasst werden.

Auszug aus einem Datenblatt. Dein Arduino ersetzt das Voltmeter (V). Das entspricht exakt der Darstellung von michael_x


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Ich stimme zu.

Ohne das Datenblatt ist es schwierig, genaues zu sagen.

Die Schaltung die du brauchst ist so wie unten.

Du brauchst definitiv keine -12V!  Das ist Käse!

du brauchst eine externe Spannungsquelle die (wahrscheinlich) 12v hat, hängt aber von deinem sensor ab.
Die Masse der externen Spannungsquelle muß mit der Masse deines Arduino Boards verbunden werden.
Darauf achten, dass mindestes eine der beiden Spannungen potentialfrei ist, oder gleich ein kombiniertes Netzteil, das beide Spannungern erzeugt.

Der Messwiderstand sollte maximal 240 Ohm betragen, damit du zwischen Vollausschlag und Kurzschluss unterscheiden kannst.

Und bevor du das Geld ausgiebst: Welche Genauigkeit brauchst du denn?
Reicht dir die Genauigkeit, die du so erhälst?

Gunther





* Drucksens.jpg (12.07 KB, 551x292 - viewed 37 times.)
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Grüße
Gunther

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Du brauchst definitiv keine -12V!  Das ist Käse!

Ausschließen sollte man das nie... smiley-wink Ich habe es schon mehrfach beobachtet, dass Einsteiger die "der 12V-Spannung zugeordnete" Masse mit -12V bezeichnen. Da wir es hier in der Regel nicht mit symmetrischen Spannungen zu tun haben, ist 0V als Bezugspotential gemeint. (Und ja, ich weiß dass die neue Rechtschreibung mir weismachen will, dass es Potenzial heißt. smiley-grin)
Ein Datenblatt zum Sensor wäre auf jeden Fall aufschlussreich.
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Du brauchst definitiv keine -12V!  Das ist Käse!
Ausschließen sollte man das nie... smiley-wink Ich habe es schon mehrfach beobachtet, dass Einsteiger die "der 12V-Spannung zugeordnete" Masse mit -12V bezeichnen. Da wir es hier in der Regel nicht mit symmetrischen Spannungen zu tun haben, ist 0V als Bezugspotential gemeint. (Und ja, ich weiß dass die neue Rechtschreibung mir weismachen will, dass es Potenzial heißt. smiley-grin)
Ein Datenblatt zum Sensor wäre auf jeden Fall aufschlussreich.

Ja, du hast ja Recht.
Schließlich hat eine Batterie ja auch einen Plus- und einen Minus-Pol. Also quasi +1,5V und -1,5V.   smiley-wink
Strom ist einfach kompliziert, weil man ihn nicht sehen kann, nur spüren und riechen.  smiley-grin

Gunther
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Grüße
Gunther

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Hallo zusammen!

Zuerst nochmals Dankeschön für die fleißigen Helfer hier! smiley

Ja ich denke auch dass es am besten wäre, wenn Ihr den Sensor kennt: http://www.shop.robotikhardware.de/shop/catalog/product_info.php?products_id=142
Der liegt vom Preis zwar an der Obergrenze, hat aber sonst alles was ich brauche, um meine drei Tanks zu messen (brauche 3 der Sensoren für das eigentliche Hauptziel: Eine Niveauregulierung).
Habe auch schon andere Sensoren gefunden, aber die haben dann meist kein Kabel dran - ich kann den Sensor jedoch nicht von außen befestigen, sondern muss ihn ins Wasser lassen.

Wenn ihr euch einig seit, dass ich den Sensor so anschließen muss ist gut smiley  Dann habe ich was gelernt smiley
Zum Messwiderstand kann ich leider nichts sagen.

Das mit den 12V ist übrigens so: Ich ging nur von + und - aus. Also einmal 12V+ und einmal Masse. Wirkliche -12V habe ich noch nie gesehen....

PS: Danke guntherb - dein Schaubild verstehe ich am besten smiley-wink
« Last Edit: August 06, 2012, 08:32:41 am by FromAtoD » Logged

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Das mit den 12V ist übrigens so: Ich ging nur von + und - aus. Also einmal 12V+ und einmal Masse. Wirkliche -12V habe ich noch nie gesehen....
Sehr häufig stößt man darauf im Audio-Bereich. Viele Verstärker arbeiten mit symmetrischen Spannungen, dazu baut man dann eine Versorgungsschaltung auf, wie man sie (hoffentlich) im Anhang findet. Kennt man erst einmal solch ein Beispiel, macht man diesen Fehler dann nicht mehr. Schließlich ist eine Spannung auch nur eine Potentialdifferenz - bei +12V und -12V ergibt sich eine Spannung von 12V-(-12V)=12V+12V=24V.  smiley-eek

Und damit zurück zum Thema. Schein ja ein echt teurer Spaß zu werden, was du da vorhast. Darf man erfahren, wozu das Ganze dann dient? Vielleicht gibt es Ideen, mit denen das doch etwas kostengünstiger realisierbar ist...


* netzteil_dsb.PNG (83.34 KB, 1294x459 - viewed 27 times.)
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Ja, billig wirds nicht. Aber diese Sonden sind die Anforderung.

Kann mir noch jmd. für mein Verständnis erklären, wie der Sensor auf dem Schaubild von guntherb (Post # 9) mit 12V versorgt wird, obwohl er in seinem Kreis einen Widerstand hat?  smiley-red
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