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Topic: Datenlogger bauen, aber wie? (Read 5 times) previous topic - next topic

sambuka06

Sep 19, 2012, 12:26 am Last Edit: Sep 19, 2012, 12:28 am by sambuka06 Reason: 1
Ich muss einen Datenlogger bauen und weiß ehrlich gesagt gar nicht wie ich anfangen soll.

Das Ziel ist es, 20 Relais einem Dauertest zu unterziehen, wobei in einem Fehlerfall ein Log auf eine SD-Karte geschrieben werden soll.
Die Relais werden in gewissen Zeitabständen mit einer Siemens Logo ein und ausgeschaltet. Spannung an den Kontakten soll 5V sein.

Ich habe mir gedacht, ich besorge mir dieses fertige Atmega-Board:

http://www.ebay.de/itm/Arduino-compatible-Mega-2560-ATmega2560-16AU-Board-Free-USB-Cable-/230827575561?_trksid=p5197.m1992&_trkparms=aid%3D111000%26algo%3DREC.CURRENT%26ao%3D1%26asc%3D14%26meid%3D2141060091196537560%26pid%3D100015%26prg%3D1006%26rk%3D2%26

Meine 20 Signale (5V) lege ich dann z.B. an Pin 22-44 als Eingang. Ein zusätzlicher Eingang soll Signal von der Logo bekommen (z.B. Pin 45), der übermittelt,
wann die Relais ein- oder ausgeschaltet sein sollen.

Jetzt soll in gewissen Abständen verglichen werden. Pin 45 gibt das Signal vor und Pin 22-44 sollen gleich sein. Bleibt ein Relais kleben oder zieht nicht an,
soll diese Information mit Uhrzeit und Nummer des Eingangs auf eine SD-Karte hinterlegt werden.

Das Ganze soll zur stichprobenartigen Wahren-Eiganskontrolle von unseren Relais verwendet werden.

Ich hoffe, mir kann jemand ein wenig unter die Arme greifen. Fange gerade erst mit Mikrocontrollern an =(

uwefed

Ich sehe da ein Gedankenproblem. Ein Relais ohne Verbraucher zu schalten (oder in Deinem Fall mit einem minimalen Verbraucher: den pullup oder pulldown Widerstand) simuliert keinesfalls die realen Bedingungen in denen das Relais dann in der Schaltung betrieben wird.
Außerdem (hab mal einige Datenblätter zufällgig ausgesuchter Relais angesehen) garantieren die Hersteller 10 Millionen bis 100 Millionen Schaltzyklen für die Mechanik und 100000 bis 500000 Schaltzyklen für die Kontakte bei Nominallast.
Ein Hersteller gibt die maximale Schaltfrequenz bei der die Schaltzyklen für die Mechanik garantiert weden mit 10 Schaltzyklen pro Sekunde an und alle 2 Sekunden für die Kontakte ein anderer Hersteller alle 3 Sekunden.
Das wären dann im ersten Fall ca 11,5 Tage Dauertest mit 0,5 Hz (alle 2 Sekunden) für die Kontakte und 116 Tage für die Mechanik.
Im 2. Fall wären das mindestens 3,5Tage Duertest für die Kontakte.

Welches Relais mußt Du testen?

Grüße Uwe

sambuka06

Die Relais sind in digitale 2-Punktregler eingebaut, den Typ der Relais kenne ich nicht. Es geht auch nicht darum die maximale Schaltzahl in 11 Tagen zu erreichen. Ich möchte einen Test von 6-12 Stunden fahren können und 250-400 mal schalten lassen. Das Ganze am besten über Nacht und morgens dann gucken ob ein Reglerausgang eine Macke hat. 

michael_x

Wenn's eine SD Karte sein soll, nimmst du am einfachsten ein DataLogger Shield mit Uhr. Kostet allerdings mehr als dein HongKong-Mega-Nachbau.
Und ob die I2C und SPI Schnittstellen mit den Pins auf deinem ATMega zusammenpassen, solltest du auch klären.

Ansonsten kannst du auch die serielle Schnittstelle als Logger nehmen, und entweder die Uhrzeit darüber an den Arduino senden,
oder die Auswertung (Zeitstempel) gleich am PC programmieren.

sambuka06

Als RTC-Clock wollte ich diese nehmen:

http://www.ebay.de/itm/180874695555?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1423.l2649

Ist mit dem Board kompatiebel, da gleicher Hersteller.

---

Das SD-Kartenmodul soll dieses werden:

http://www.komputer.de/zen/index.php?main_page=product_info&products_id=122

--

Das Datalogger-Shield sollte aber auch drauf passen, die Pinne sind gleich (soweit ich das gesehen habe).




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