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Author Topic: Drucksensor für bis zu 75kg???  (Read 2100 times)
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Stuttgart
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Mir fällt da gerade noch eine weitere Möglichkeit ein. Ihr kennt doch sicher alle diese Sohlenwärmer, wie ein flüssigkeitsgefülltes Pad mit einer chemischen Substanz, die durch knicken eines Metalls erhitzt. Mir geht es nicht um die Erhitzung, sondern um das "Kissen".

Würde man das Kissen entsprechens mit einer Flüssigkeit füllen und einen Schlauch daran anbringen, dann könnte man an dessen Ende einen bestimmten Druck messen, der vermutlich proportional mit dem Gewicht übereinstimmen würde.

Gut, ok, damit wäre nur bedingt eine brauchbare Messung zu bewerkstelligen, da es ja möglich ist daß das Gewicht an der einen oder anderen Ecke punktuell aufliegt. Alternativ käme ein wassergefüllter Gummischlauch in Frage, der konzentrisch in Fussohlenform gewickelt ist smiley-wink
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Leute vielen Dank erst mal für die rege Diskussion, ich bin begeistert über so viel Interesse. Was Mikroelektronik angeht, bin ich leider absoluter Laie... Komme aus einer anderen Richtung. Ich bin Dankbar für jede Idee, muss für mich allerdings auch umsetzbar sein. Dachte auch schon an unsere Personenwaage , da sind bei und vier Messsensoren irgendeiner Bauform drin, aber weil die insgesamt nur 150kg, also pro Sensor bestimmt nicht mehr als 50kg kann, habe ich mir nicht die Mühe gemacht das Ding auseinanderzubauen, ach ja Budget... wie gesagt Uni!!! gedeckelt mit 200,-€ Habe heute noch mal den halben Tag rumtelefoniert. Im lowcost Bereich gibt's wohl nur Honeywell und Freescale, versuch denen mal auf Englisch klarzumachen was ich will, und am Ende heißt es: Können wir nicht..
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Stuttgart
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Ich denke was die Elektronik betrifft, wird Dir hier ganz bestimmt geholfen. Du zeigst ja Interesse und hast ein klares Ziel smiley-wink

Morgen ist Samstag, ich würde einen Gang auf den regionalen Wertstoffhof machen und die zuständige Person davon überzeugen, daß Du mehrere Personenwaagen für die Wissenschaft benötigst. Als Wiedergutmachung würde ich eine alte Stereoanlage und ein paar ausgediente Tintenstrahldrucker mitbringen smiley-grin smiley-lol Hier im Landkreis kennen die mich schon smiley-wink Ich brauche immer etwas ganz spezielles, und sei es auch nur ein alten Cinchstecker.

Halt uns auf dem Laufenden. Und nun ab in die Werstatt, wir wollen Resultate sehn smiley-wink smiley-wink smiley-wink
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Habe in meiner Verzweifelung  smiley-sad  gerade bei Mercateo erst mal zwei Dehnugsmesstreifen bestellt, werde damit nächste Woche mal ein bisschen rumprobieren...
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Hallo @Buntmann,
das ist schon korrekt so. Es gibt immer wieder Forumuser, die absolut das Recht für sich gepachtet haben und keine andere Meinung zulassen, das geht dann hin bis zur Wortklauberei. Mit dem, was du vorhast, hat schon jemand seine Doktorarbeit geschrieben, es ist Dr. Stephan Babiel, Biomechanik, Bereich Lauf- und Technikanalyse.
Ich habe mal einen Thread von einem anderen Forum "abgelichtet", doch leider komme ich an die Dissertation nicht ran. Mag sein, dass du mehr Glück hast.
Einst sollte doch egal sein, auch wo eine Dehnung stattfindet, braucht man eben Kraft. Versuch dein Glück.
Gruß Gerd

Hallo,
habe schnell mal die Dissertation von S. Babiel überflogen, sehr interessant, auch wenn es um Langlauf und Skiroller geht. Habe jetzt auch noch nicht alles im Detail studiert, aber die Grafiken zur vertikalen Belastung sind doch aufschlussreich, habe mal eine angehängt. Mittels Dehnungsmessstreifen wird u. a. die Belastung von Ferse und Ballen gemessen. Man sieht schön, wie bei diesen Sportgeräten ein Wechselspiel zwischen Fersen- und Ballenbelastung erfolgt.

Ciao
Wolfgang

Hier ist der "defekte Link" http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=965492826&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=965492826.pdf
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Hey Cool,

danke für den Tip, hab den Babiel mal gegoogelt und ne Seite gefunden, wo ich die Arbeit runterladen konnte  smiley

Werde mich Morgen mal damit auseinandersetzen, ob sie mir weiterhilft. Hoffentlich hatte der auch so ein kleines Budget  smiley-wink
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Bin gespannt was Du da rausziehst. Bitte halte uns auf dem Laufenden. Das Thema ist echt interessant ! smiley

Hoffentlich waren die Anregungen nicht alle für die Katz. smiley-wink
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Ich habe noch etwas gefunden, das vielleicht hilfreich sein könnte, aber das sprengt vielleicht dein Budget. Vielleicht kannst du ja mal ein Muster anfordern :-))

Overcrossing-Lauf-Bewegungsstudie

Das Projekt setzt sich mit der Korrelation zwischen der Eversion des Calcaneus und dem Crossing-Over-Value im Hinblick auf mögliche Auswirkungen auf den
Verlauf des Center of Pressure (COP) während des Laufens auseinander.
 
Primäres Ziel ist es, mögliche Korrelationen zwischen der Eversion des Calcaneus und dem Crossing-Over-Value herauszufinden. Overcrossing wird als ein Überkreuzen der Schritte während des Laufens definiert.
 
Um die benötigten Winkel und Größen berechnen zu können, wurde ein Modell nach NIGG (1986) verwendet, welches die Platzierung der nötigen Marker definiert. 40 Probanden wurden auf dem Laufband bei einer Geschwindigkeit von 3.5m/s vermessen. Dabei wurden Druckmesssohlen der Firma T&T medilogic getragen, um die Druckverteilung und somit den Verlauf des Center of Pressure zu verfolgen. Zur statistischen Auswertung der beiden Parameter wurde der Kolmogorov-Smirnov Test und der abhängige T-Test herangezogen.
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So Leute,

habe mich jetzt zwei Tage mit den Dehnungsmessstreifen auseiandergesetzt. Ist ja alles ganz toll, aber nach meinen Berechnungen bekomme ich mit einer Brückenschaltung eine Spannungsänderung von maximal 2 mV, hab das ganze mal aufgebaut und mein Multimeter kommte auf eine Spannungsdifferenz von max 1,6 mV. Da kann mein Arduino gar nüx mit anfangen.  smiley-sleep

Hat einer schon mal Erfahrungen mit einer 1000 fachen Verstärkung gemacht?

Für Ideen wäre ich sehr dankbar...
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Ach so ich habe in meiner Brückenschaltung zwei DMS, also auch wenn ich davon vier nehme macht das den Kohl nicht fett...
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Hallo @Buntmann,
die DMS geben in einer Brückenschaltung nur eine geringe Spannung ab. In jedem Fall brauchst du einen Messverstärker. So um die 1000-fache Verstärkung sollte wahrscheinlich reichen, es sind aber auch leicht 10.000 machbar. Hier nur einfach mal das Prinzip http://www.rn-wissen.de/index.php/Operationsverstärker. Da es ja auch immer darauf ankommt, ob man Druck- oder Zug-Spannungen messen will, kann man somit natürlich auch positive und negative Spannungen messen. Es gibt natürlich die schon fertigen Verstärken, z.B. http://www.helek.de/resources/he290.pdf oder noch kleiner www.messotron.de/1/download/mdm_datenblatt_388.html
Wenn du selbst Hand anlegen willst, so gibt es schon was halb fertiges http://www.acam.de/fileadmin/Download/pdf/Deutsch/DB_PS021_d.pdf
Vielleicht würde der Instrumentenverstärker, der hier verwendet wurde schon reichen http://mexlewiki.hs-heilbronn.de/UserFiles/File/Dokumentation%20Schlagkraftmesser.pdf oder hier http://www.meas-spec.com/downloads/1210_Std.pdf
Beispiele gibt es reichlich. Vielleicht war ja schon was dabei.

Gruß Gerd
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Hallo Gerd vielen Dank für die Info. smiley

Die Operationsverstärker hatte ich mir schon mal angeschaut, hatte aber nicht für möglich gehalten, dass bei Faktor 10000 noch halbwegs vernünftige Ergebnisse rauskommen. Werde Morgen mal zum Elektronikkrauter bei uns gehen mal schauen, was der so hat...

Halte euch auf dem laufenden...

Viele Grüße Thomas
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