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Author Topic: Problem mit 200 mA-Beschränkung des Mega  (Read 2988 times)
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Hallo,

zuerst meine Frage bitte: wie kann ich die Begrenzung der 200mA auf dem 5V-Pin umgehen?

Situation: Habe mein Projekt zur Heizungssteuerung fast fertig: 6 LM35-Sensoren (ziehen fast nichts) überwachen div. Stellen der Heizung, eine 8er Relaiskarte schaltet Pumpen, Ventile und so weiter. Auf dem Mega 2560 ist eine Netzwerk-Erweiterung, die die Daten ins Internet (Cosm) stellt. Ein 4*20 I2C-LCD hängt auch dran. Alleine das LCD -Licht zieht schon ca. 200 mA. Die Relais bringen bestimmt auch einiges zusammen. Kurz: ich brauche mehr Power.

Dazu habe ich zuerst das LCD an ein eigenes Netzteil (zuerst 4,7V, dann 6 V, exakte 5V liefert mir hier nichts, was ich gerade zur Hand habe) gesteckt - mit keinem Erfolg. Das Display wird beleuchtet, der I2C-Controller reagiert anscheinend nicht :-( Es kann doch nicht sein, dass das LCD so empfindlich ist, oder? Die LM35 kann ich so einfach wohl nicht mit eigener externer Spannung versorgen - sie stellen möglicherweise ein weiteres Problem dar: die ermittelten Werte schwanken enorm, im Bereich von 2-5 Grad Kelvon, dabei führe ich auf einen Schlag jeweils 300 Messungen, die ich mittle. Ich vermute, dass das mit zu wenig Power zusammenhängt.

Kann mir Laien bitte jemand einen guten Ratschlag geben? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das Problem alleine an dem 4,7V Netzteil hängt (dazu waren meine bisherigen Fehler einfach von einem anderen Kalliber ;-)

Grüße
Michael
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Wo schließt du denn diese Netzteile an? Wenn du die Spannung an die schwarze Buchse legst, wird da nicht viel passieren, da solltest du schon um mehr als 7V haben.
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Mein Arduino-Blog: http://www.sth77.de/ - letzte Einträge: Teensy 3.0 - Teensyduino unter Window 7 - Teensyduino unter Windows 8

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Alleine das LCD -Licht zieht schon ca. 200 mA. Die Relais bringen bestimmt auch einiges zusammen.
Die Hintergrund-Beleuchtung würde ich auf jeden Fall unabhängig von den I2C Signalen versorgen.
Die Relais brauchen wohl mehr als 5V*20mA, d.h. müssten auch über Transistoren,vermutlich mit 12V angesteuert werden. Details hängen von deiner Relais-Karte ab, aber deren Stromversorgung kommt sicher nicht aus dem 5V Pin.

Der hat schon mit dem Ethernet-Shield genug zu tun.
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Die Versorgung des Mega passiert tatsächlich, wie Du schreibst, mit 7 V. Bei 12V erhöht sich Temperatur des Wandlers auf Bratniveau.
Die 4,7V bzw. 6V lege ich an die GND und Vin des LCD. (Das LCD ist - natürlich - aus der Bucht: "LCD 2004 I2C" liefert mein Exemplar :-)
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Die 4,7V bzw. 6V lege ich an die GND und Vin des LCD
???
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Die Relais brauchen wohl mehr als 5V*20mA, d.h. müssten auch über Transistoren,vermutlich mit 12V angesteuert werden. Details hängen von deiner Relais-Karte ab, aber deren Stromversorgung kommt sicher nicht aus dem 5V Pin.

Die 5V-Relais bediene ich über eine I2C-Expander-Karte - aber den Vin und GND der Relaiskarte, die ebenso bisher am Arduino hängen, müsste ich dann genauso über das externe/zusätzliche 5V-Netzteil laufen lassen, oder?

Grüße
Michael
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Die 4,7V bzw. 6V lege ich an die GND und Vin des LCD
???

Der LCD wird über I2C angesteuert, hat neben SDA und SCL eine eigne Versorgung, die bisher über den Mega läuft. Sobald ich aber diese per zusätzlichem Netzlauf laufen lasse, zeigt das LCD ncihts mehr an (außer, dass es leuchtet).
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... ein weiteres Problem dar: die ermittelten Werte schwanken enorm, im Bereich von 2-5 Grad Kelvin, dabei führe ich auf einen Schlag jeweils 300 Messungen, die ich mittle. Ich vermute, dass das mit zu wenig Power zusammenhängt.

Vielleicht weiß auch jemand das zu deuten: alle Fühler sind identisch (LM35DZ), angeschlossen sind sie an Pin8-13. Die gelieferten Werte schwanken aber in einer Breite von 2-5 Grad Kelvin - außer dem, der an PIN8 hängt, der bewegt sich um max 1/1024!

Rätsel über Rästsel :-?

Grüße
Michael
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Einiges zum klarstellen:
* Die 200mA sind der Gesamtstrom der über die Versorgungspannungspin Bzw Masse-Pin des ATmega2560 fließen dürfen. Das hat nichts mit dem Strom der auf 5V verbraucht wird zu tun
* eine 5V Schaltung mit 6V zu versorgen macht sie ziemlich sicher kaputt.

1. Besorg Dir ein ordentliches 5V Netzteil genug Strom liefert.

2. Die Spannungsmessung über die Analog-Eingänge funktioniert über eine Referenzspannung. Diese ist normalerweise die 5V Versorgungspannung. Wenn diese wegen zuviel Verbrauch schwankt hast Du Falschmessungen.
Wenn Du den LM35 verwendest kannst Du die interne 1,1V Referenz nehmen.

Grüße Uwe
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Hallo Uwe,

ich gehe mit.

* Die 200mA sind der Gesamtstrom der über die Versorgungspannungspin Bzw Masse-Pin des ATmega2560 fließen dürfen. Das hat nichts mit dem Strom der auf 5V verbraucht wird zu tun

Wenn ich diese 200 mA anzappfe, um mein LCD u.a. damit zu versorgen, welcher selbst 200 mA braucht, ist es schlecht, so weit bin ich auch. Daher brauche ich auch eine zusätzliche Stromquelle, so wie geschrieben.

Quote
* eine 5V Schaltung mit 6V zu versorgen macht sie ziemlich sicher kaputt.

Ist schon aus :-)

Quote
1. Besorg Dir ein ordentliches 5V Netzteil genug Strom liefert.

Scheint mir auch. Aber dass 4,7V für das $"§&-LCD nicht reichen, ist ein Ding.

Quote
2. Die Spannungsmessung über die Analog-Eingänge funktioniert über eine Referenzspannung. Diese ist normalerweise die 5V Versorgungspannung. Wenn diese wegen zuviel Verbrauch schwankt hast Du Falschmessungen. Wenn Du den LM35 verwendest kannst Du die interne 1,1V Referenz nehmen.

Mache ich bereits. Schwankungsbreite hat daher mit der 10b-Auflösung nichts zu tun.

Grüße
Michael
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4,7V müßten reichen, aber welche Leistung hat dieses Netzteil?
Grüße Uwe
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4,7V müßten reichen, aber welche Leistung hat dieses Netzteil?

*stutz und guck*
Hoppla, es sind 300 mA, zu knapp? Aber die Hintergrundbeleuchtung des LCD brannte hell wie der Tag.

Korrektur zu meiner Behauptung, PIN1 wäre besonders stabil: es ist der Fühler - habe Excel mit ein paar Hundert Werten angeworfen und die Varianz berechnen lassen: eindeutig der Fühler :-( Und wieder einen Ansatz zur Lösung der Schwankungsproblematik weniger.

Grüße
Michael
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Brauchst Du einen Vorwiderstand an der Hintergrundbeleuchtung und hast keinen montiert?
Grüße Uwe
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Vielleicht eine dumme Frage, aber: sind die beiden Massen verbunden? Also der Minus-Pol der LCD-Stromversorgung an den GND-Pin des Arduinos angeschlossen?
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Besorg dir ein ordentliches 5V-Netzteil, das alle verbraucher, auch den Arduino, versorgt. Ich verwende sowas hier:

http://www.reichelt.de/Universalnetzteile/MW-3K10GS/3/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=87339;GROUPID=4945;artnr=MW+3K10GS;SID=11UHPXeH8AAAIAAEKVK7Y6cceb8d90d2d1935cbc833ebd76259bd

für deine Heizungssteuerung könnte auch sowas interessant sein:

http://www.reichelt.de/Schaltnetzteile-Case-geschlossen/SNT-MW25-05M/3/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=66858;GROUPID=4959;artnr=SNT+MW25-05M;SID=11UHPXeH8AAAIAAEKVK7Y6cceb8d90d2d1935cbc833ebd76259bd

Wenn du mit einem Netzteil für Arduino und einem z.b. für dein LCD arbeitest, musst du die Massen verbinden, weil sonst der IC im LCD die Signale des Arduino nicht empfangen kann, weil kein "Steuerstrom" zwischen IC und Arduino fließt.

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