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Topic: UNO Bootloader auf eigenes PCB brennen (Read 1 time) previous topic - next topic

UNOMEGA

Nov 08, 2012, 05:36 pm Last Edit: Nov 08, 2012, 08:01 pm by uwefed Reason: 1
Guten Tag miteinander!

Ich bastle zurzeit an einem Projekt herum welches auf dem UNO R3 basiert.

Ich habe eine eigenständige Leiterplatte mit einem Atmega328 (TQFP32) darauf.
Da das PinOut vom TQFP32 und dem MLF-Footprint identisch sind, dachte ich mir, ich brenne gleich den UNO bootloader auf
meine Platte....

Nun hab ich diesbezüglich ein paar Fragen:

-Ich habe die ISP schön sauber auf einem Stecker nach PinOut des AVR mkii. Wie kann ich nun mit dem genannten den Bootloader des UNO auf meinen Atmega brennen?

-Meine Leiterplatte läuft auf 3.3Volt. Ist das ein Problem für den bootloader?

-Kommt der Bootloader mit dem TQFP32 Footprint klar? Das PinOut von UNO und TQFP32 ist meines Wissens identisch

-Auf was sollte ich im Allgemeinen achten wenn ich den bootloader brenne? Gibt es vorarbeiten die geleistet werden müssen?

Danke euch schon mal ganz herzlich!!

pylon

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Ich habe die ISP schön sauber auf einem Stecker nach PinOut des AVR mkii. Wie kann ich nun mit dem genannten den Bootloader des UNO auf meinen Atmega brennen?


z.B. mit der Arduino IDE. Unter Tools->Burn Bootloader (in Deutsch wird's so ähnlich heissen).

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Meine Leiterplatte läuft auf 3.3Volt. Ist das ein Problem für den bootloader?


Nein, für den Bootloader nicht, aber vielleicht für die Fuses. Auch sollte man den ATmega328 lt. Datasheet mit 3.3V nur bis ca. 12 MHz betreiben, somit kannst Du den Bootloader für den UNO nicht nehmen, dieser ist für 16 MHz ausgelegt. All das musst Du beachten, wenn Du das richtige Board für das Brennen des Bootloaders auswählst.

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Kommt der Bootloader mit dem TQFP32 Footprint klar? Das PinOut von UNO und TQFP32 ist meines Wissens identisch


Der Bootloader muss das nicht wissen, Du musst ihn nur extern richtig beschalten.

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Auf was sollte ich im Allgemeinen achten wenn ich den bootloader brenne? Gibt es vorarbeiten die geleistet werden müssen?


Wie gesagt: Du musst das richtige Board auswählen, allenfalls einen neuen Eintrag im boards.txt machen, damit der richtige Bootloader (in Deinem Fall z.B. der für den Lilypad) und die richtigen Fuse-Einstellungen genommen werden.

UNOMEGA

Danke für die Antwort! Das hilft mir schon sehr!

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z.B. mit der Arduino IDE. Unter Tools->Burn Bootloader (in Deutsch wird's so ähnlich heissen).


Jap, ich habe schon gesehen, dass es da einen Eintrag "Bootloader installieren" unter Tools aufgeführt ist...aber wie zum Teufel schaffe ich es, das die IDE mit meinem Programmer kommuniziert? Ich habe einiges dazu gelesen, werde aber nicht wirklich schlau daraus...

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Nein, für den Bootloader nicht, aber vielleicht für die Fuses. Auch sollte man den ATmega328 lt. Datasheet mit 3.3V nur bis ca. 12 MHz betreiben, somit kannst Du den Bootloader für den UNO nicht nehmen, dieser ist für 16 MHz ausgelegt. All das musst Du beachten, wenn Du das richtige Board für das Brennen des Bootloaders auswählst.


Aha, der begriff des Bootloaders und dessen Funktion ist mir noch ein wenig schleierhaft aber gut wenn das keine Rolle spielt! Hmm...das mit den 12MHz ist mir wohl durch die Lappen...Aber das ganze auf 5V aufzubohren ist eine kleine Sache :)


Na dann, ich versuch das mal und hoffe darauf keine Rauchzeichen zu erhalten!

Merci!





sth77


Aha, der begriff des Bootloaders und dessen Funktion ist mir noch ein wenig schleierhaft aber gut wenn das keine Rolle spielt! Hmm...das mit den 12MHz ist mir wohl durch die Lappen...Aber das ganze auf 5V aufzubohren ist eine kleine Sache :)

Falls es dich interessiert, ich habe einen kleinen Blogeintrag zum Bootloader geschrieben: http://sth77.blogspot.de/2012/05/der-bootloader-und-die-schnittstelle.html
Bei weiteren Fragen und Anregungen einfach hier melden. ;)
Mein Arduino-Blog: http://www.sth77.de/ - letzte Einträge: Teensy 3.0 - Teensyduino unter Window 7 - Teensyduino unter Windows 8

michael_x

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der begriff des Bootloaders und dessen Funktion ist mir noch ein wenig schleierhaft

Da kann ich dich vielleicht ein wenig verwirren ;) : Wenn du eh einen Programmer verwendest und nicht über die serielle Schnittstelle "andauernd" neue sketches laden willst, brauchst du gar keinen Bootloader.


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