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Topic: Mit welchem Arduino soll ich anfangen? (Read 50528 times) previous topic - next topic

uwefed

#105
Nov 21, 2013, 01:14 am Last Edit: Nov 21, 2013, 01:30 am by uwefed Reason: 1

Eventuell mit einem kompatiblen anfangen das komplett auf 3V und 5V schaltbar ist.

Ich kann dieses empfehlen:http://www.shop.robotikhardware.de/shop/catalog/product_info.php?cPath=90&products_id=282

Viele Sensoren, Module und Bauteile arbeiten heute mit 3V Logik, die lassen sich an einem solchen Board ohne aufwendige Levelshifter/Schaltungen betreiben. Man hat also mehr Möglichkeiten.


Wobei wir schon bei 2 Problemen sind:
Der geschützte Namen "Arduino" ist falsch verwendet siehe "What should I call my boards?" auf http://arduino.cc/en/Main/FAQ  "Arduino Uno R3 kompatibles Board" ist nicht zulässig.
Das  2. Problem, das ich schwerwiegender finde: Bei 3,3 V sind 16 Mhz Systemtakt nicht zulässig. 28.3 Speed Grades auf Seite 316 von http://www.atmel.com/Images/doc8161.pdf bzw für den ATmega16U2 26.3 Speed Grades auf Seite 266  http://www.atmel.com/Images/doc7799.pdf
Darum ist ein zwischen 3,3V und 5V umschaltbares Board entweder bei 3,3V außerhalb der Spezifizierung des Herstellers des ATmega oder er läuft mit 8MHz und somit nicht kompatibel zum Arduino UNO. Wobei laut Quarz des ATmega16U2 das erstere zutreffen mag.
Ein dritter fetter Minuspunkt ist daß auf der Seite kein Schaltplan des Produkts ist.
Grüße Uwe

Ich finde der Uno ist füt Einsteiger am besten , da er günsteg ist (ca. 25 Euro). Wenn man aber ganz neu einsteig, d.h keine Ahnung von Schaltkreisen u.s.w. hat würde ich das Arduino Starter Kit empfehlen, im enthaltenen Buch wir alles von den Grundlagen aus Erklärt( auf English, aber leicht verständlich). Ausserdem sind im Kit viele Bauteile enthalten und eizelne Projekte die den Einstieg erleichtern erklärt.




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Arduino UNO, Ethernet Shield, Audio Shield, RGB Shield, I/o Shield, Arduino Due

jaybee79

Hallo!

Beschäftige mich seit einer Weile mit Arduino Boards, auf den Geschmack bin ich bei openenergymonitoring.org gekommen.
Inzwischen bevölkern meine Schubladen 2 UNO V3, ein Leonardo, ein Ethernet-Shield und mehrere Pro-Mini-Clone.

Für einen lötfreien Einstieg ist der Uno meiner Meinung nach am besten geeignet, da es fast für jeden Zweck ein Shield gibt, das was noch fehlt kann mit einem kleinen Steckbrett ergänzt werden.

Ich für meinen Teil werde vermehrt auf die Pro-Mini-Clone umsteigen. Die Gründe sind einfach:
1.) Preis (knapp 2,2€), 2.) Baugröße, 3.) Kann auch mal schnell auf ein Steckbrett 4.) 2 zusätzliche Analogeingänge (A6/A7). Einziger Nachteil den ich bei den Clonen bisher festgestellt habe: Man muß erstmal nen Bootloader installieren, den sparen sich die Chinesen. Dafür hab ich mir ne kleine Lochrasterprint gebastelt mit der ich von nem Uno aus den Bootloader flashe. Ein Mega ist für meine Zwecke zu groß, so viele Pins braucht derzeit nichts was mir in der nächsten Zeit als Projekt vorschwebt, mit etwas Gehirnschmalz kann man auch mehrere Eingänge zusammenfassen oder eventuell mit einem I2C Port-Expander noch ein paar weitere Ports schaffen.

Franzis

Hallo, ich würde auch den UNO nehmen, bin selbst noch recht neu auf dem Gebiet, der UNO ist mir aber sehr oft begegnet und ist auch ziemlich günstig. Für Einsteigerprojekte mit Licht oder kleinen Motoren ist er auch geeignet. Von Arduino gibt es aber auch ein Starter Kit, das ziemlich umfangreich ist, da ist auch ein Arduino Uno dabei , hier unter Products zu finden. DAs benutzen wir auch oft in unseren Webinaren.

Viele Grüße
Jenny vom Franzis Verlag

Hubble_Pixel

Ich habe mit dem Arduino Uno Rev. 3 angefangen im Starterpacket direkt von Arduino selbst.
Finde ich immer noch super und für Einsteiger eigentlich die beste Wahl.

Allerdings würde ich den "Neuen" in Zukunft auch zu einem Arduino Zero raten, denn der hat so viele Möglichkeiten, wie kein Uno. Mag für Anfänger wahrscheinlich noch zu Gross aussehen, aber wenn man dann fortgeschritten ist, dann brauch man häufig mehr Platz und hat nicht immer die Mittel einen Neuen zu kaufen, also finde ich es besser, am Anfang ein paar Euro mehr auszugeben um dann am Ende mehr davon zu haben ;)

LG,
~Hubble

sschultewolter

#110
May 27, 2014, 05:49 am Last Edit: May 27, 2014, 05:51 am by sschultewolter Reason: 1
Uno - Pro Mini - Mini sind für den normalen gebrauch vollkommen ausreichend. Zu einem Zero oder Tre würde ich keinen Einsteiger raten. Gleiches gilt auch für den Due. Zum einen sind Zero und Tre nicht einmal veröffentlich , des weiteren wird darauf vorerst so gut wie keine typische Arduino Libary laufen. Für die Due bessert sich das inzwischen etwas.

Hardwaretechnischer Platz ist auch auf dem Uno gegeben oder direkt den Pro Mini auf mehrere Breadboard strecken. Nur weil mehr Pins zum vorschein kommt, heißt es nicht, dass er mehr Platz hat. Vorteil jedoch bei den Geräten ist die erhöhte Rechenleistung.

Schöner hätte ich es gefunden, wenn man bereits mit dem Due einen Schlussstrich gezogen hätte und ein komplett neues Layout entworfen hätte. Mich stört der Versatz der IOPins immer noch. Zum Glück bei den Pro Minis nicht der Fall. Der Pi hat auch keine krummen Dinger. Auch wenn dieser nicht dem Anwendungszweck eines Arduinos entspricht ;)

Zumal, ich weiß nicht was der Zero/Tre später kosten soll. Ein Pro Mini kostet keine 10€. Lieber davon ein paar mehr holen als einen Zero/Tre am ersten Tag zu rösten, da man sich versteckt hat.

Nicht bös gemeint, aber ich wollte das zurechtrücken, nicht das wir demnächst hier nur noch Thread finden wie, "Upload zum Tre fehlgeschlagen", "LibaryXY nicht für Zero? :( ". ....
Keinen technischen Support über PN!

uwefed

Eine Arduino TRE Developer Edition war erhältlich und kostete 149€ ohne MwSt. Sicherlich ist dann der Endpreis in dieser Preislage.
Grüße Uwe

olem_de

Hallo
also ich habe auch mit dem UNO begonnen, würde ich heute wieder so machen, allerdings mit dem freeduino UNO. Der hat neben den normalen Buchsenleisten nämlich auch alles auf Pfostenleisten. PLUS: zu jedem Kontakt auch noch Vcc und GND - und das macht die Verbindung sehr angenehm, da man Masse und Versorgung wirklich häufig benötigt und sich jeder die auf ein sep. Lochraster legt.

HaWe

#113
Jun 30, 2014, 02:54 pm Last Edit: Jun 30, 2014, 02:57 pm by HaWe Reason: 1
hallo,
ich war absoluter, totaler Arduino- und Elektronik-Anfänger und habe zwei (!)  Uno (duemilanove) zu einem (wie ich finde) Super-Preis bekommen: zusammen mit einem kleinen Anleitungsbuch, einem Steckbrett  und ein paar Elektronikteilen (Set von Franzis).  Alles zusammen für 20 EUR
Mit den ersten Gehversuchen kam auch schnell ein erster Erfolg, und für kleinere Projekte reichen die Ein/Ausgänge sicher aus.

Willst du aber von vornherein etwas größeres bauen, dann bedenke, dass alles, was du anschließt, wieder Ein/Ausgänge verbraucht. Hast du anfangs davon 13 digitale +5 analoge, gehen für eine  i2c-Verbindung schon 2 analoge pins weg, für größere Displays  weitere 4 digitale, Motoren mit Drehencoder brauchen jeweils  5 digitale, und 2 von den 13 digitalen sind möglicherweise gar nicht universell verwendbar.
Der Arbeitsspeicher ist auch sehr bescheiden,  da bist du schnell an den Grenzen angekommen.
In einem Wort: Wenn es dich zu größeren Projekten drängt, nimm den Mega ADK, der hat sogar einen USB-Master-Anschluss.
Hätte ich gewusst, was ich heute weiß (für meine ganz persönlichen Ideen natürlich), hätte gleich einen solchen genommen - vllt z.B. diesen hier:
http://www.ebay.de/itm/231006831520?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1423.l2648

Gruß,
Helmut

skorpi08

Am besten gleich den DUE oder YUN  :smiley-roll:
Und dann viele Fragen stellen.

UNO war und bleibt der Anfänger Arduino.
Da hat Stefan Wolter (nehme an, sschultewolter) erst vor paar Tagen geschrieben dass man so am besten lernt mit Portexpander  & CO umzugehen.
Nicht Mensch, nicht Tier: Programmierer halt...

HaWe

wenn man weiß, dass man damit hin kommt, selbstverständlich.
Wenn man aber ausrechnet, dass man sowieso für 4 Encodermotoren 20 pins braucht und dazu noch 4 pins für ein Display - warum sollte man Geld für einen von vornherein unzulänglichen Uno ausgeben?

Dann doch lieber einen prinzipiell kompatiblen Mega, oder?

Due und Tre sind ntl eine andere Liga!
Gruß,
Helmut

sschultewolter

]:D Oha, da hat es ja einer gelesen ;)

Der Yun ansich geht eigentlich, da er auf dem Leonardo basiert und dieser im Playground und mit den vielen Beispielssketchen bzgl. der Client Bridge gut dokumentiert ist.

Namenszusammensetzung üben wir noch ;), du hast die Hälfte weggelassen  :smiley-eek:

Der Speicher bei Uno wird meist erst knapp, wenn man zusätzlich auch noch ein Grafisches Display oder halt viele Arrays nutzen will / muss.
Keinen technischen Support über PN!

uwefed


wenn man weiß, dass man damit hin kommt, selbstverständlich.
Wenn man aber ausrechnet, dass man sowieso für 4 Encodermotoren 20 pins braucht und dazu noch 4 pins für ein Display - warum sollte man Geld für einen von vornherein unzulänglichen Uno ausgeben?

Dann doch lieber einen prinzipiell kompatiblen Mega, oder?

Due und Tre sind ntl eine andere Liga!

Der UNO ist der "Anfänger-Arduino" weil am meisten Tutorials, Bücher, Kits und Erklährungen im Umlauf sind. Wenn ein Anfänger raten muß ob etwas nicht funktioniert weil sein Arduino XY das nicht kann oder weil er einen Fehler gemacht hat wirds schwierig.
Grüße Uwe

HaWe

ok, vllt habe ich da was falsch verstanden -
ist das also tatsächlich vielmehr so, dass der Mega ganz anders funktioniert und die Uno-C-Sketch-Programme nicht drauf laufen?
Oder sind nur die Pins anders nummeriert?
Gruß,
Helmut

Serenifly

Der Atmega2560 ist sehr ähnlich zum Atmega328, nur dass er größer ist. Mehr Pins, mehr A/D-Eingänge, mehr Timer, etc. Aber er funktioniert im Prinzip gleich. Die zusätzlichen Funktionen führen dazu dass die internen Register an manchen Stellen etwas anders sind, da man mehr Zustände bei den Einstellung braucht.
Dadurch ergeben sich auf Register Ebene ein paar Unterschiede. Aber Libs sind meistens so geschrieben dass sie sowohl auf dem UNO and auch dem Mega laufen. Da wird halt abgefragt was es für ein Prozessor ist und dann was anderes macht.

Der Due hat dagegen eine völlig andere Prozessorarchitektur.

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