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Author Topic: Mit welchem Arduino soll ich anfangen?  (Read 36599 times)
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northern germany
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Hi,

also es gibt ein Arduino Starterkit, schon erwähnt in diesem Thread.
Ohne konkrete Projekte oder Vorstellungen ein guter Start, da einiges zum Testen dabei ist.
Ansonsten eben etwas zusammenstellen, ich hab bei Conrad und Pollin begonnen.
Z.B. mit einem kleineren Frühstücksbrett, Kabeln, ein paar Widerständen (10 kOhm, 220 Ohm), Trimmpoti (10 kOhm), Kondensatoren (100 nF), Elko (22 uF), Stiftleisten , 9V Netzteil.
Ein paar Teile zum Experimentieren hab ich noch aus Jugendzeiten rumliegen, diverse Transistoren, ICs, LED. Und Displays hab ich mir für Anfangsspielereien (eins davon ein konkretes Projekt) ein 16x2 Textdisplay und ein 128x64 monochrom Grafikdisplay geholt.

Viel Spaß und Warnung: 'Arduino kann süchtig machen! Pflegen Sie weiterhin zwischenmenschliche Kontakte.' smiley

Dirk
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Viel Spaß und Warnung: 'Arduino kann süchtig machen! Pflegen Sie weiterhin zwischenmenschliche Kontakte.' smiley
Oh ja, und die Nacht ist auch zum Schlafen da!  smiley-yell

Wenn wir schon bei Conrad Produkten sind. Das Widerstands-Set find ich echt praktisch. Musste ich mir auch bestellen.
« Last Edit: February 18, 2013, 03:48:24 am by rediculum » Logged

Regards
ReDiculum

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LASERino

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Bei Amazon steht in den Bewertungen zum Fritzing-Set, dass es gut ist, aber eigentlich für sein Geld zu wenig bekommt.
War mir vorerst egal, also auf die Fritzing-Seite das Set ausgewählt, aber als dann während meines Bezahlvorgangs der Preis von 55€ durch Steuern und Versand auf 72 Euro gestiegen ist war mir das alles zu blöd.
Ich werde mir jetzt selber eins bei Conrad erstellen, weil ich hoffe, dass ich da am Ende mehr Teile habe die ich später nicht mehr kaufen muss.
Möchte aber natürlich so nahe wie möglich alles haben, was ich durch Fritzing-Set auch bekommen hätte.
Deswegen:
Die Widerstände finde ich zwar mit den richtigen Ohm-Angaben, aber da ich mich noch nicht auskenne bin ich durch die Wattzahl verwirrt.
Auf was muss ich da achten bei der Wattzahl der Widerstände bzw. was sollen mir die Wattzahlen sagen.
Das selbe bei dem Servo, Potentiometer, Kondensatoren etc.
Was sind die gängigsten "Formate" für Widerstände,Kondensatoren,Elkos etc. mit denen ich am Anfang überhaupt was anfangen kann (bringt mir ja jetzt nichts, wenn ich mir nen Haufen Teile kaufe, aber alle nicht gebrauchen kann, weil ich genau die Widerstände,Kondens. etc. brauche die ich nicht habe)

Hoffe ihr habt inetwa verstanden wo mein Problem liegt.
Danke für die letzten und hoffentlich nächsten Antworten smiley
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Zum Widerstand: Für Buttons wirst du 10K benötigen, für Displays ein 10K Poti.
Etwas Physik zum Stromkreis kann etwas bei den Wörtern und dem Inhalt
helfen. Ich muss es kennen, da ich (leidern kommt es in der Schule wie
ein Echo immer wieder) das ganze gerade in der Schule durchkaue.

Addi
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Hey,
kann leider über den Stromkreis nichts genaueres sagen, ich will ja erstmal nur alle Teile haben die man für die meisten kleineren Projekte braucht, damit ich nicht alle paar Wochen was bestellen & warten muss.
Hier das meinte ich mit den Wattangaben:


Was sagt mir diese Wattzahl(Rot)aus, der Widerstand in Ohm(Blau) ist ja der selbe.
Also wo ist der unterschied wenn ich 1/4 oder 1/10 nehme, und welche bräuchte ich für ein Arduino(wenn das überhaupt eine wichtige Rolle spielt)

Danke smiley
« Last Edit: February 20, 2013, 02:00:35 pm by impolly » Logged

northern germany
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Ohmsches Gesetz: R = U/I also ist I = U/R
Daraus ergibt sich, abhängig von dem durch den Widerstand (R) fließenden Strom (I) die an selbigem abfallende Spannung (U). Bzw. auch der fließende Strom (I), wenn du eine bestimmte Spannung (U) anlegst. Aus Strom (I) und Spannung (U) kann man die (Verlust-)Leistung (P) nach der Formel:
P = U * I
errechnen.

Also, Beispiel: ein Widerstand 100 Ohm zwischen 5V und Masse.
U = 5 V, R = 100 Ohm
I = U/R
I = 5V / 100 Ohm
I = 0,05 A

Daraus ergibt sich P = 5 V * 0,05 A = 0,25VA = 0,25W
Also in dem Fall 1/4 W.

Für Widerstände bis 1 kOhm würde ich 1/4 W empfehlen, für alles darüber reicht 1/10 W.

Gängige Widerstände sind 220 Ohm (LED-Vorwiderstand), 10 kOhm (für Logik, wie Pullup oder ähnliches), 10 kOhm Trimmpoti für Displays (Kontrasteinstellung).
Gängige Kondensatoren 10 nF, 220 nF; gängige Elkos 22 uF - 100 uF (meist als Siebkondensator in der Spannungsversorgung, recht unkritisch).

Liebe Grüße

Dirk
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Vielen Dank auch dafür,
ein letztes mal muss ich noch was fragen  smiley-mr-green
Müsste so zum Einstieg reichen oder ?
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Nur so als Tip:
Bei Conrad kauf ich nur ein wenn ich grad ein paar wenige Teile brauche und er eh bei mir fast ums Eck ist.
Wenns mehr wird, würd ich das immer online bei Reichelt bestellen. Da ist das Zeug in der Regel erheblich billiger, grad bei den Kleinteilen hat Conrad Apothekenpreise.
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Manfred

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"Ohmsches Gesetz: R = U/I also ist I = U/R"

Wie funktioniert die Umformung der Gleichung Schritt für Schritt?

Was hält ihr von den Tinkerkits für die man keine Physikkenntnisse braucht?
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"Ohmsches Gesetz: R = U/I also ist I = U/R"

Wie funktioniert die Umformung der Gleichung Schritt für Schritt?

Was hält ihr von den Tinkerkits für die man keine Physikkenntnisse braucht?
"Die Umformung" sind eher ganz grundlegende Mathe - Kenntnisse, wenn man überhaupt mit Variablen rechnen will.
Soll Leute geben, die auch ohne durchs Leben kommen und eine LED am Arduino blinken lassen können.
Aber die meisten haben daran keinen Spass.
Oder umgekehrt, wer an so was Spass hat, gewöhnt sich irgendwie auch an das Ohmsche Gesetz.

Für die ersten gilt halt:
 "nimm einen 1k (braun-schwarz-rot) Widerstand, wenn du nicht rechnen kannst
  ( oder 220 Ohm (rot-rot-braun) , wenn die LED wirklich hell sein muss an 5V ) "  
smiley-wink

Ich würde nie verraten, dass ich es so mache wie hier:
http://www.tinkerkit.com/relay-tutorial/
edit: -- natürlich ohne ein tinkerkit-shield --
und trotzdem noch lebe ( mehr oder weniger )

Nein: Offiziell ist sowas natürlich unverantwortlich, und überhaupt nicht zu empfehlen.
Auf jeden Fall nicht für Leute, die lieber ein tinkerkit nehmen, weil man da keine Kenntnisse braucht.
« Last Edit: February 22, 2013, 11:30:12 am by michael_x » Logged

northern germany
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"Ohmsches Gesetz: R = U/I also ist I = U/R"

Wie funktioniert die Umformung der Gleichung Schritt für Schritt?

Was hält ihr von den Tinkerkits für die man keine Physikkenntnisse braucht?

Ist das Ernst gemeint oder hab ich die Ironie übersehen?
Gleichung umstellen = Mathe Unterstufe, einfacher Dreiecksmerksatz als "Eselsbrücke":
   U
R     I

also: U=R*I; R=U/I; I=U/R

Geht auch für Leistung:
   P
U    I

also: P=U*I; U=P/I; I=P/U

ansonsten:

R = U/I -> Gleichung umstellen nach U ( | *I )
U = R*I ( bzw. R*I = U) -> Gleichung umstellen nach I ( | /R )
I = U/R

Und wenn man keinen Plan hat lieber nichts nutzen, was mehr als 12V hat, weil das kann gefährlich werden, über 40V auch tödlich.

Liebe Grüße

Dirk

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"Ohmsches Gesetz: R = U/I

Gleichung umstellen = Mathe Unterstufe, einfacher Dreiecksmerksatz als "Eselsbrücke":
   U
R     I

Auf diese Eselsbrücke kommst du aber nicht vom Ohmschen Gesetz (R = U/I) aus, oder?
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northern germany
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Guck's dir genau an, dann kommst du drauf smiley-wink
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Unten schreibst du:

"also: U=R*I"

Dann ist es logisch, weil das U oben kommt. Wie du auch

   P
U    I

also: P=U*I

übersetzt. Der Nenner kommt also bei Divisionen nach oben in deinem Dreiecksgebilde, okay.
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Wir Schweizer haben als Eselsbrücke unseren Kanton Uri  smiley-yell smiley-yell
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ReDiculum

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