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Topic: Mit welchem Arduino soll ich anfangen? (Read 47 times) previous topic - next topic

dischneider

Ohmsches Gesetz: R = U/I also ist I = U/R
Daraus ergibt sich, abhängig von dem durch den Widerstand (R) fließenden Strom (I) die an selbigem abfallende Spannung (U). Bzw. auch der fließende Strom (I), wenn du eine bestimmte Spannung (U) anlegst. Aus Strom (I) und Spannung (U) kann man die (Verlust-)Leistung (P) nach der Formel:
P = U * I
errechnen.

Also, Beispiel: ein Widerstand 100 Ohm zwischen 5V und Masse.
U = 5 V, R = 100 Ohm
I = U/R
I = 5V / 100 Ohm
I = 0,05 A

Daraus ergibt sich P = 5 V * 0,05 A = 0,25VA = 0,25W
Also in dem Fall 1/4 W.

Für Widerstände bis 1 kOhm würde ich 1/4 W empfehlen, für alles darüber reicht 1/10 W.

Gängige Widerstände sind 220 Ohm (LED-Vorwiderstand), 10 kOhm (für Logik, wie Pullup oder ähnliches), 10 kOhm Trimmpoti für Displays (Kontrasteinstellung).
Gängige Kondensatoren 10 nF, 220 nF; gängige Elkos 22 uF - 100 uF (meist als Siebkondensator in der Spannungsversorgung, recht unkritisch).

Liebe Grüße

Dirk
using arduino leonardo
--
tomorrow today will only be yesterday, so live your life today!

impolly

Vielen Dank auch dafür,
ein letztes mal muss ich noch was fragen  :smiley-mr-green:
Müsste so zum Einstieg reichen oder ?

MaFu

Nur so als Tip:
Bei Conrad kauf ich nur ein wenn ich grad ein paar wenige Teile brauche und er eh bei mir fast ums Eck ist.
Wenns mehr wird, würd ich das immer online bei Reichelt bestellen. Da ist das Zeug in der Regel erheblich billiger, grad bei den Kleinteilen hat Conrad Apothekenpreise.
_______
Manfred

meego

"Ohmsches Gesetz: R = U/I also ist I = U/R"

Wie funktioniert die Umformung der Gleichung Schritt für Schritt?

Was hält ihr von den Tinkerkits für die man keine Physikkenntnisse braucht?

michael_x

#39
Feb 22, 2013, 05:06 pm Last Edit: Feb 22, 2013, 05:30 pm by michael_x Reason: 1

"Ohmsches Gesetz: R = U/I also ist I = U/R"

Wie funktioniert die Umformung der Gleichung Schritt für Schritt?

Was hält ihr von den Tinkerkits für die man keine Physikkenntnisse braucht?

"Die Umformung" sind eher ganz grundlegende Mathe - Kenntnisse, wenn man überhaupt mit Variablen rechnen will.
Soll Leute geben, die auch ohne durchs Leben kommen und eine LED am Arduino blinken lassen können.
Aber die meisten haben daran keinen Spass.
Oder umgekehrt, wer an so was Spass hat, gewöhnt sich irgendwie auch an das Ohmsche Gesetz.

Für die ersten gilt halt:
"nimm einen 1k (braun-schwarz-rot) Widerstand, wenn du nicht rechnen kannst
 ( oder 220 Ohm (rot-rot-braun) , wenn die LED wirklich hell sein muss an 5V ) "  
;)


Ich würde nie verraten, dass ich es so mache wie hier:
http://www.tinkerkit.com/relay-tutorial/
edit: -- natürlich ohne ein tinkerkit-shield --
und trotzdem noch lebe ( mehr oder weniger )

Nein: Offiziell ist sowas natürlich unverantwortlich, und überhaupt nicht zu empfehlen.
Auf jeden Fall nicht für Leute, die lieber ein tinkerkit nehmen, weil man da keine Kenntnisse braucht.

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