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Topic: Digitalpin Eingang mit USB Lader 5V 500 - 1000ma beaufschlagen? (Read 3 times) previous topic - next topic

uwefed


dann wäre es einfacher wenn ich gleich ein 3v netzteil nehme.
dann habe ich etwas puffer.

Arduino siehr Spannungen von 3,0V bis 5,5V als HIGH (bei Spannungsversorgung mit 5,0V) Wenn dein 3V Netzteil nicht genau 3V hat kann es sein daß Arduino nicht HIGH sieht.
Grüße Uwe

sth77

Diese günstigen USB-Netzteile kann man ruhig nehmen, ich würde aber eine andere Schutzschaltung präferieren. Das hatten wir erst kürzlich einen Thread, hier wurde ein Optokoppler vorgeschlagen. Damit haben wir die zu überwachende Netzspannung schon mal galvanisch vom Arduino getrennt.
Mein Arduino-Blog: http://www.sth77.de/ - letzte Einträge: Teensy 3.0 - Teensyduino unter Window 7 - Teensyduino unter Windows 8

Fat D


Wenn der Pin sicher ein Eingang bleibt, ist der Strom kein Thema.
Uwe's Einwand des Stromverbrauchs eines offen betriebenen USB Laders ist vermutlich auch nicht so gravierend, im Vergleich zum Stromverbrauch von Pumpe / Ventilator, die ja eigentlich "überwacht" werden.
Aber Bernd's Einwand:
Quote
In dem Anwendungsfall hier ist es viel wichtiger die Spannung von 5V zu verifizieren!
Ich habe hier etliche "angebliche" 5V-Steckernetzteile rumliegen, die im Leerlauf locker 7-8V Ausgangsspannung haben und erst bei (entsprechend hoher) Belastung auf ca. 5V einbrechen.

ist sehr wichtig: Der Arduino mag keine Eingangsspannung über 5.5 V, egal wie wenig Strom fließt.

Eine 4.7V Zenerdiode ( zusätzlich zu den schon beschriebenen Widerständen ) wäre in diesem Fall erforderlich.


Wo kein Strom, da keine Spannung. Wenn du eine Leerlaufspannung von mehr als VCC+0.7V oder so anlegst, fließt Strom durch die ESD-Dioden (und die parasitären Substratdioden der MOSFETs), welche den Pin beschädigen können wenn der Strom zu hoch ist. Daher kommt die Gefahr der Eingangsspannungen. Ist dieser Strom jedoch durch einen Widerstand beschränkt, sorgen die Dioden auch dafür, dass die Spannung am Pin wieder sinkt. Es muss nur sicher gestellt werden, dass das nicht bei zu großem Strom passiert, da das wieder auf die Dioden geht. Daher ist eine Schutzschaltung sinnvoll. Ausreichend dimensionierte Widerstände sollten reichen, aber eine Z-Diode schadet nicht.
Weiterhin könnte man auch einen Spannungsteiler verwenden. Hierbei sollte aber sichergestellt sein, dass der Pegel bei aktivem Netzteil deutlich über VIH liegt. Zwar verhindert ein Schmitt-Trigger, dass nennenswert statische Verluste auftreten, aber ich denke du hättest trotzdem gerne einen stabilen Pegel. Ansonsten gäbe es noch den ADC oder den Komparator.

uwefed


...
Wo kein Strom, da keine Spannung. ...

Diese Aussage kann ich nicht teilen. Spannung (Potentialunterschied) kann vorhanden sein ohne daß Strom fließt. Strom fließt aber immer zwischen 2 verschiedenen Potentialen (Dichte der freien Ladungen in einem Leiter).

Quote from: Fat D

Weiterhin könnte man auch einen Spannungsteiler verwenden. Hierbei sollte aber sichergestellt sein, dass der Pegel bei aktivem Netzteil deutlich über VIH liegt. Zwar verhindert ein Schmitt-Trigger, dass nennenswert statische Verluste auftreten, aber ich denke du hättest trotzdem gerne einen stabilen Pegel. Ansonsten gäbe es noch den ADC oder den Komparator.


Die Engänge des Arduino haben keine Schmitttrigger-Funktion.

Ich tendiere für die Vorwiderstand-Zdioden-Lösung oder bei gewollter galvanischer Trennung (wegen Potentialunterschied auf Erdungsleiter und geerdeter Masse der Sekundärseite des Netzteils) für einen Optokoppler. EingangsLED mit Vorwiderstand an Netzteil; Ausgangstransistor zwischen Eingang und Masse und Pullup-Widerstand aktivieren.

Grüße Uwe

Fat D



...
Wo kein Strom, da keine Spannung. ...

Diese Aussage kann ich nicht teilen. Spannung (Potentialunterschied) kann vorhanden sein ohne daß Strom fließt. Strom fließt aber immer zwischen 2 verschiedenen Potentialen (Dichte der freien Ladungen in einem Leiter).

In Ordnung, ich präzisiere: Bei endlichem Widerstand. Und die Inputs haben soetwas, besonders wenn die Dioden leitfähig werden.

Quote from: Fat D

Weiterhin könnte man auch einen Spannungsteiler verwenden. Hierbei sollte aber sichergestellt sein, dass der Pegel bei aktivem Netzteil deutlich über VIH liegt. Zwar verhindert ein Schmitt-Trigger, dass nennenswert statische Verluste auftreten, aber ich denke du hättest trotzdem gerne einen stabilen Pegel. Ansonsten gäbe es noch den ADC oder den Komparator.


Die Engänge des Arduino haben keine Schmitttrigger-Funktion.

Atmega328P-Datenblatt Abbildung 13-2 (Seite 76) unten. In Abschnitt 13.2.5 noch mal seperat erwähnt. Gut, es ist kein präzise spezifizierter oder einstellbarer Schmitt-Trigger, aber es sollte gut genug sein, um statische Verluste zu minimieren. Dynamische allerdings könnten durch Rauschen weiterhin entstehen, je nach Hysterese mehr oder weniger.

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