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Topic: Zeitmessanlage (Read 1 time) previous topic - next topic

michael_x


Was bedeutet das jetzt für die Druchführung? Brauche einen speziellen Arduino oder zusätzliche Bauteile?

Auch mit dem Standard-Arduino ist ein 1'23.45 so genau wie jede handgestoppte Vergleichsmessung, wenn die Messung überhaupt funktioniert.
Technik-Freaks sehen es eventuell anders, aber die Quarzgenauigkeit ist meiner Meinung nach dein kleinstes Problem.

Wenn du speziell eine Arduino-Variante dafür besorgst, kannst du ja auf eine mit echtem Quarz achten. Der alte Duemilanove (???)
Wenn du nur den Prozessor auf eigenem Board verwendest, nimmst du natürlich nicht die internen 8 MHz und keinen Resonator, sondern einen "richtigen" Quarz und 2 Kondensatoren.

Als "zusätzliche Bauteile" täte jedem Arduino, der mit Zeit zu tun hat, eine EchtzeitUhr gut.
Damit könntest du entweder deine millis() kalibrieren oder gleich Zeitimpulse erzeugen ...

Mir kommt immer gleich das DataLogger-Shield in den Sinn ...

cr0n0s1

Quote

Wenn du speziell eine Arduino-Variante dafür besorgst, kannst du ja auf eine mit echtem Quarz achten. Der alte Duemilanove (???)
Wenn du nur den Prozessor auf eigenem Board verwendest, nimmst du natürlich nicht die internen 8 MHz und keinen Resonator, sondern einen "richtigen" Quarz und 2 Kondensatoren.


Da mich dieser Teil jetzt leicht verwirrt möchte ich nochmal zusammenfasse. Rein theoretisch kann ich einen Arduino kaufen, zwei Lichtschrank anschließen, das Programm schreiben und hab dann eine einfach aber denoch genau Zeitmessung?

sth77

Auch aus meiner Sicht richtig erfasst. Wenn du noch bei der Bauteilzusammenstellung bist, würde ich dir zu einem Arduino Uno raten. Wenn dein Projekt die Experimentierphase verlässt, kannst du den Mikrocontroller einfach auf eine Lochrasterplatine o.ä. setzen und ggf. mit einem genaueren Quarz ausstatten. Es gibt auch Atmega328 zu kaufen, die mit dem passenden Bootloader ausgestattet sind, die dann (im Tausch) in das freigewordene Arduino-Board kommen.
Ich drücke die Daumen, wünsche frohes Gelingen und hoffe auf einen Baubericht hier im Forum. ;)
Mein Arduino-Blog: http://www.sth77.de/ - letzte Einträge: Teensy 3.0 - Teensyduino unter Window 7 - Teensyduino unter Windows 8

cr0n0s1


Auch aus meiner Sicht richtig erfasst. Wenn du noch bei der Bauteilzusammenstellung bist, würde ich dir zu einem Arduino Uno raten. Wenn dein Projekt die Experimentierphase verlässt, kannst du den Mikrocontroller einfach auf eine Lochrasterplatine o.ä. setzen und ggf. mit einem genaueren Quarz ausstatten. Es gibt auch Atmega328 zu kaufen, die mit dem passenden Bootloader ausgestattet sind, die dann (im Tausch) in das freigewordene Arduino-Board kommen.
Ich drücke die Daumen, wünsche frohes Gelingen und hoffe auf einen Baubericht hier im Forum. ;)


Danke, sehr schöne Antwort ;) und der Tipp mit dem UNO ist auch hilfreich für mich als Anfänger. So bald ich die ersten Ergebnisse habe werde ich berichten.

circuit99



Wenn du nur den Prozessor auf eigenem Board verwendest, nimmst du natürlich nicht die internen 8 MHz und keinen Resonator, sondern einen "richtigen" Quarz und 2 Kondensatoren.


Oder du nimmst gleich einen Quarzoszillator dann kannst du dir das Kallibrieren auf jeden Fall sparen.

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