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Topic: Heraeus M222 Temperatur Sensor (Read 649 times) previous topic - next topic

conductor

Nov 19, 2012, 02:48 pm Last Edit: Nov 19, 2012, 02:52 pm by conductor Reason: 1
Moin

Ich hätte mal wieder ne Frage: Ich habe hier im Moment ein Projekt, bei welchem ich einen Temperatursensor brauche, welcher einen Messbereich bis 200° hat (unteres Ende irrelevant). (Ich heize etwas vor. Wenn 175° erreicht sind, soll das ganze Ding loslegen.)

Nun habe ich folgenden Sensor gefunden:

  • Sensor: http://www.conrad.ch/ce/de/product/172041/Platin-Temperatur-Sensor-bedrahtet-Heraeus-M222-Heraeus-Nr-32-208-571-70-500-C-Sensorelement-ohne-Gehaeuse/SHOP_AREA_37353&promotionareaSearchDetail=005

  • Datenblatt: http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/150000-174999/172041-da-01-de-Temp_Sensor_FK222_KlasseB_32208571.pdf



//edit: Ich habe eben noch einen (billigeren) gefunden, welcher meine Kriterien ebenfalls erfüllt:

  • Sensor: http://www.conrad.ch/ce/de/product/183458/Silizium-Temperatursensor-NXP-KTY-84-130-40-300-C-Gehaeuseart-DO-34/SHOP_AREA_37353&promotionareaSearchDetail=005

  • Datenblatt: http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/175000-199999/183458-da-01-en-Temperatursensor_KTY84.pdf



Ist der zu empfehlen? (Ich habe sonst keine anderen Sensoren gefunden, welche den benötigten Temperaturbereich haben und gleichzeitig nicht überteuert sind.)
Wie genau benutzt man den? (Wie er funktioniert ist mir klar: Grössere Temperatur->kleinerer Widerstand, aber das verläuft nicht linear, oder?)

Danke für die Hilfe,
Valentin

pylon

Der hier ist noch günstiger:
http://shop.boxtec.ch/thermistor-glas-p-40710.html

Quote
Wie genau benutzt man den? (Wie er funktioniert ist mir klar: Grössere Temperatur->kleinerer Widerstand, aber das verläuft nicht linear, oder?)


Nein, die Widerstands-Änderung ist meist nicht linear und kann dem Datenblatt entnommen werden.

uwefed

Ich rate dir ein K-Termoelement und einen MAX6675. Der Verstärkt und digitalisiert das Signal.

Ein Termoelement ist billig. Es ist teurer wenn Du es in Stahl eingeschlossen willst.

Grüße Uwe



conductor


Nein, die Widerstands-Änderung ist meist nicht linear und kann dem Datenblatt entnommen werden.


D.h. das wäre bei dem von dir verlinkten Sensor entweder eine E1, eine F, eine G oder eine J Kurve? Genauer bekommt man das mit den Angaben von Boxtec hier nichtmehr, oder?
Wie genau setzt man das dann um? Man wird ja keine Tabelle mit den Daten auf den Arduino draufschmeissen, und das dann so vergleichen?

@Uwe: Was ist der Vorteil deiner vorgeschlagenen Konfiguration? Schon alleine der MAX6675 scheint recht teuer zu sein. Und ein billiges Thermoelement habe ich bisher auch noch nicht gefunden :D.

uwefed


@Uwe: Was ist der Vorteil deiner vorgeschlagenen Konfiguration? Schon alleine der MAX6675 scheint recht teuer zu sein. Und ein billiges Thermoelement habe ich bisher auch noch nicht gefunden :D.

Mit dem einen IC machst Du alles. Meßbereich bis 1024 Grd mit 1/4 Grad Auflösung und bis 700 grad 2 grad Genauigkeit.
Die Thermoelemente je nach Ausführung reichen von 7€ bis 150€
http://www.adafruit.com/products/269
http://www.adafruit.com/products/270

http://www.adafruit.com/datasheets/MAX6675.pdf

Grüße Uwe

pylon

Quote
D.h. das wäre bei dem von dir verlinkten Sensor entweder eine E1, eine F, eine G oder eine J Kurve?


Ja, das ist richtig. Eine kurze Nachfrage bei Boxtec würde Dir die genaue Kurve liefern, sie sind sehr schnell im Antworten und normalerweise wird nach einem solchen Hinweis auch die Artikelseite schnell angepasst.

Quote
Wie genau setzt man das dann um? Man wird ja keine Tabelle mit den Daten auf den Arduino draufschmeissen, und das dann so vergleichen?


Doch, normalerweise wird das so gemacht. Du kannst natürlich die Werte auch annähern (ist ja mehr oder weniger eine Exponentialfunktion), aber das hängt von Deinen Spezifikationen ab. Entsprechende Software findest Du z.B. hier: http://thermistor.sourceforge.net/, eine einfache Erklärung, wie man das berechnet, in diesem PDF: http://www.telemeter.info/documents/uebersicht_nichtlineare_sensoren.pdf

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