Vielen Dank zunächst für die ersten Meinungsäußerungen!
@COOL
meine weiterführenden Recherchen haben ergeben, daß die meisten SSR bereits über einen Nullspannungsschalter verfügen. Die Dinger sind zwar nicht gerade billig - aber dafür ist es eine solide (keine mechanischen Schaltelemente) und sichere (Potentialtrennung über Optokoppler) Lösung. Somit werde ich mich für die Ansteuerung der Heizung wohl für diesen Lösungsweg entscheiden, zumal der Zusatzaufwand gering ist, da das SSR ja direkt über einen Arduino-Ausgang angesteuert werden kann.
@fckw
mit Deinen Ausführungen zur Reglerauswahl hast Du natürlich völlig Recht. Ein PI-Regler reicht für diesen Einsatzfall aus! Soweit ich mich erinnere, existiert ja wohl auch eine Reglerbibliothek für den Arduino?!? Ich werde da mal weiterrecherchieren. Hast Du damit schon "Einsatzerfahrungen"?
P.S. Damit Du nicht platzt

: Das Tongefäß ist ein Kalträucherofen! Damit ist auch klar, daß es nicht um Wasser geht (wie Uwe annahm) sondern nur um "warme Luft". . .

Ich weiß: jetzt kommt das Argument: "Dafür braucht man aber keine ausgefeilte PI-Regelung!!!" Das stimmt völlig - aber ich dachte mir, daß wenn ich schon einen Microcontroller verwurste - dann soll es auch 'ne "vernünftige" Regelung - und nicht nur eine "schnöde" 2-Punkt-Regelung sein. Schließlich soll der Controller auch wenigstens ein bischen was zu tun haben. . .

@uwefed
Ich glaube, wir sprechen hier von zwei unterschiedlichen Dingen. Was ich meine ist eine Wellenpaketsteuerung, die im Prinzip nichts anderes als eine PWM mit entprechend großer Zykluszeit (wie groß wäre noch zu klären) ist. Ich kenne solche Lösungen z.B. für die Ansteuerung einfacher geregelter Lötkolben. In einer bestimmten (festen) Zykluszeit von z.B. 10 Sekunden wird das Heizelement für eine dem Reglerausgang entsprechende variable Zeit (in diesem Fall 0-10 Sekunden) eingeschaltet. Durch die thermische Trägheit des Heizelementes kann so die Temperatur geregelt werden.
Was für Heizelemente würdet Ihr mir in meinem Fall empfehlen? Ich habe keine Ahnung, in welcher Größe ich mich mit der Heizleistung bewegen müßte. Vielleicht ist auch der Einsatz mehrerer (2-4) kleiner "Heizkörper" der sinnvollere Weg um eine bessere Verteilung der Heizleistung zu erreichen?
Viele Grüße - Andreas