Ich mische mich als "relativ" objektiver Dritter mal ein. Evtl. hilft es ja schon, wenn mal ein anderer den Faden aufgreift.
Es gibt ja für den Arduino einige RTC Module bzw. Breakoutboards, um vom internen millis() Counter unabhängig zu sein. Das ist recht praktisch, kann man doch sehr einfach auf Datum und Uhrzeit zugreifen und bekommt sogar noch eine wenig Flash-Speicher für reset-sichere Daten geschenkt. Alles gut und schön, wenn nicht das Problem bestünde, das man die RTC stellen muss. Solange es ein "interaktives" Projekt ist, mit LCD und Knöpfen etc. kann man das ja mit einbauen. Hat man keine interaktiven Elemente, wird es schon schwerer.
Man kann einmal beim flashen die aktuelle Zeit übertragen und damit das Modul initial stellen, muss dann aber sicherstellen das ein RESET nicht den im setup() eingebauten Code zum setzen der Compile-Zeit wieder ausführt und die Zeit zurücksetzt. Das ist zwar alles möglich, aber umständlich. Dazu kommt dann noch eine mögliche Abweichung von bis zu mehreren Sekunden pro Tag, Zeitumstellung, Schaltjahre, überlaufende Mayakalender

und was weiss ich noch alles ...
Hätte man also ein Breakoutboard oder ein Shield, das zusätzlich zur RTC einen integrierten DCF Empfänger hätte, der dann auch gleich die RTC regelmäßig auf die korrekte Uhrzeit stellt (z.B. einmal täglich oder nach einem RESET) müßte man sich um diese ganzen Dinge keine Sorgen mehr machen. Es geht also ( MueThoS korrigier mich, wenn ich falsch liege) um eine "intelligente RTC" in Form eines Shields das per I2C gesteuert werden kann.
Ich hoffe ich habe das Anliegen einigermaßen verstanden und sinnvoll wiedergegeben.
Mario.