Go Down

Topic: Luftdrucksensor für Arduino (Read 4 times) previous topic - next topic

thewknd

dir würde auch ein Relativdrucksensor reichen. Der Fachausdruck im Englischen ist dafür "Gauge", nicht zu verwechseln mit "Sealed Gauge", dies ist ein Absolutdrucksensor. Im Unterschied zum Differenzdrucksensor ist beim Relativdrucksensor ein Druckeingang immer mit dem Umgebungsdruck verbunden. Und misst so den angelegten Druck immer in Relation zum Umgebungsdruck (Luftdruck).

Ein passender Sensor ist der MPX5010DP (Differenzdrucksensor) oder MPX5010GP, MPX5010GS, MPX5010GSX (Relativdrucksensoren) von Freescale.
Datenblatt: http://www.freescale.com/files/sensors/doc/data_sheet/MPX5010.pdf

die von jurs genannte Möglichkeit hat den Nachteil, dass sich die Ungenauigkeit der Messung erhöht. Da du zwei Sensoren verwendest, misst du auch alle Fehler zwei mal (Nullpunktabweichung, Nullpunktdrift, Druckabhängigkeit, Genauigkeit über Temperatur, etc.). In einem Hobbyprojekt mag das nicht von Bedeutung sein, wenn du aber "richtig" messen willst, musst du das beachten. Je nach Wahl der Sensoren kann diese Variante aber erhebliche Vorteile bringen, wenn du z.B. in sehr feuchter / nasser Umgebung messen musst.
duemilanove / OSX & WIN
Arduino & Teensy: http://bit.ly/13rbdtQ

fckw

#11
Jan 05, 2013, 02:41 pm Last Edit: Jan 05, 2013, 02:48 pm by fckw Reason: 1

dir würde auch ein Relativdrucksensor reichen. Der Fachausdruck im Englischen ist dafür "Gauge", nicht zu verwechseln mit "Sealed Gauge", dies ist ein Absolutdrucksensor. Im Unterschied zum Differenzdrucksensor ist beim Relativdrucksensor ein Druckeingang immer mit dem Umgebungsdruck verbunden. Und misst so den angelegten Druck immer in Relation zum Umgebungsdruck (Luftdruck).

Ein passender Sensor ist der MPX5010DP (Differenzdrucksensor) oder MPX5010GP, MPX5010GS, MPX5010GSX (Relativdrucksensoren) von Freescale.
Datenblatt: http://www.freescale.com/files/sensors/doc/data_sheet/MPX5010.pdf

die von jurs genannte Möglichkeit hat den Nachteil, dass sich die Ungenauigkeit der Messung erhöht. Da du zwei Sensoren verwendest, misst du auch alle Fehler zwei mal (Nullpunktabweichung, Nullpunktdrift, Druckabhängigkeit, Genauigkeit über Temperatur, etc.). In einem Hobbyprojekt mag das nicht von Bedeutung sein, wenn du aber "richtig" messen willst, musst du das beachten. Je nach Wahl der Sensoren kann diese Variante aber erhebliche Vorteile bringen, wenn du z.B. in sehr feuchter / nasser Umgebung messen musst.


Verstehe ich nicht was für einen Unterschied es macht bei obigem genannten Fall. Auch ein "Relativdrucksensor" ist ein Differenzdrucksensor :-)
Er will den Luftdruck (Atmospähre) der ja Schwankungen unterliegt ( Hoch- und Tiefdruckgebiete) als normalnull (Relativdruck) verwenden. Absolutdruck geht immer vom Vakuum aus, also -1bar absolut. <-- und der ist fest, weniger geht nicht.
Auch der Luftdruck wird als Absolutdruck angegeben.

und Physikalische größen im µC umzurechen dürfte ja nicht allzuschwer sein,1 bar entspricht dabei 100.000 Pa.


PS: "Pascal" ist vielleicht die offizielle SI-Einheit, "bar" ist in der Industrie und auch privat überall immer noch gängig und keinesfalls abgeschafft. Das trifft auf "atü" schon eher zu.

thewknd

Ich habe den Relativdrucksensor nur erwähnt, weil er
a) in desem Fall auch den Anforderungen genügt
b) dadurch strohhirn aus einer grösseren Menge Sensoren den passenden auswählen kann


Quote
Warum man jetzt einen Prozeßdruck im Verhälniss zu einem relativen Umgebungsdruck verrechnen will erschließt sich mir nicht.

z.B. um den Füllstand einer Flüssigkeit in einem Behälter zu messen.
duemilanove / OSX & WIN
Arduino & Teensy: http://bit.ly/13rbdtQ

fckw




Quote
Warum man jetzt einen Prozeßdruck im Verhälniss zu einem relativen Umgebungsdruck verrechnen will erschließt sich mir nicht.

z.B. um den Füllstand einer Flüssigkeit in einem Behälter zu messen.
[/quote]

Ja der Satz war reichlich unüberlegt sorry. Habe ihn aus meinem Post rausgenommen  :smiley-red:

strohhirn

Kann ich auch den MPX5050DP verwenden?
Ich verwende ihn mit folgendem sketchteil:
Code: [Select]
include <LiquidCrystal.h>  

LiquidCrystal lcd(22, 23, 24, 25, 26, 27, 28);

int backLight = 29;
int   mpxPin = 5;
int   mpx;                
     
float pkPa;            

void setup() {
 lcd.begin(20, 4);
pinMode(backLight, OUTPUT);
digitalWrite(backLight, HIGH);
}

void loop() {
   mpx = (float)analogRead(mpxPin);
   pkPa = (mpx/(float)1023-0.04)/0.0018;
   
   lcd.setCursor(0, 0);
   lcd.print("mb ");
   lcd.print(pkPa);
   delay(1000);
 }

Das klappt prima( um den nullpunkt hüppft der wert ein bisschen), doch wenn sich in der nähe des sensors relais anschalten sringt der wert um min. 3mbar hoch.
Ich habe wie im datasheet gezeichnet kondensatoren angeschlossen. Doch statt des 470 pF kondensators habe ich einen 4700 pF verwendet. Ist das schlimm?
http://www.freescale.com/files/sensors/doc/data_sheet/MPX5050.pdf
Ohne die kondensatoren ist der wert noch höher gesprungen.
Deswegen wollte ich einen neuen ordentlichen sensor.
Aber kann ich denn auch meinen verwenden?
Verwende ich ihn falsch?
Gruß

strohhirn

Go Up