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Author Topic: Grundlegende Frage zu neuem Projektvorhaben: "schwebender Körper"  (Read 1605 times)
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Außerdem schießt er völlig übers Ziel hinaus, weil es hier um Grundlagen geht.
Da hast du recht.
PID-Regler zu optimieren ist schon schwer genug, aber man kann ein Gefühl dafür kriegen, sie halbwegs vernünftig einzustellen.
Mit theoretischen Berechnungen und noch abstrakteren mathematischen Modellen als der "normalen" Regelungstechnik  kommt man nicht wirklich weiter.

Wenn die Kugel aber mal schwebt, würde mich schon interessieren, was ein Prozessor anstelle eines analogen elektrischen Regelkreises an zusätzlichen Möglichkeiten erlauben könnte.


Nein, ist die Regelstrecke und ihre Parameter bekannt, lässt sich schonmal eine Richtung für die einzelnen Beiträge der Größen berrechnen, der Rest ist Optimierung am lebenden Objekt,
wo dann Erfahrung und Feingefühl gefragt ist. Ohne theoretische Berechnung hast du überhaupt keinen Anhaltspunkt für deine Regelung, dafür gibt es extra Verfahren.
Und wenn du die Möglichkeiten hast deinem Regler "abstrakte mathematische Modelle" verarbeiten zu lassen weil er es kann, kommst du natürlich weiter.
Es gibt heute Regelkreise die sind so komplex, über weite Strecken mit zig Störeinflüssen und und und, und der eigendliche Prozeß ist so schnell... sowas  geht nur mit moderner Digitaltechnik. Sieht man ja überall an der Entwicklung, Flugzeuge, Chemie etc.
Wofür man früher zig Schränke mit Baugruppen benötigte um einene analogen Regelkreis aufzubauen stellt man heute einen Computer hin. Vorteile?!?
Für analoge Technik fällt mir ein Szenario ein, zumindest in D benutzt man in AKWs für den Reaktorschutz noch analoge Technik, hier geht es aber um Sicherheit und Zuverlässigkeit. Da gibt es dafür dann keine Softwarefehler oder das man Angst haben muss vor Viren, etc.
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