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Author Topic: Hausbusfragen  (Read 699 times)
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Hallo,

ich bin gerade (mal wieder) am planen für meinen Haubus. Ich hab da ein paar Überlegungen, zu denen ich ein paar Antworten benötige.
Ich bin mir immer noch nicht sicher, welches Bussystem ich verwenden soll. Meine derzeitige Planung hat grob folgendes Lastenheft:

  • Steuerung sowie Regelung von Licht (an/aus + dimmbar; teilweise RGB durch steuerbare Stripes), Heizung (an/aus; Thermostat), Steckdosen (an/aus), diversen Displays, Funkmodulen (Thermostate, evtl Steckdosen, Wetterstation, Klingel etc)
  • Alle Clients (Relaiskarten, Schalter, Dimmer, Sensoren) zentral und passiv (Wandschalter etc) steuerbar.
  • Alle Funktionen auch online
  • günstig & Problemlos erweiterbar

meine Überlegungen sind nun folgende:
  • Alle Clients bekommen einen eigenen MC
  • eigenes Übertragungsprotokoll bzw. auf bestehenden aufsetzen
  • Funk-Türklingel
  • Funk-Steckdosen bzw Funk-relais für steckdosen
  • Funk-Heizungsthermostate
  • 433 Mhz Band (gängig für o.G)
  • Funk-Extender über Hausbus

meine Fragen sind jetzt folgende:
  • Wie verteil ich den Strom? Versorgungsspannung ist 3-5 Volt. So niedervoltig hab ich irrsinnige Spannungsverluste über etwa 150m Kabel.
  • macht es Sinn, den Gesamten Bus über ein 433Mhz Funknetz zu realisieren:
    -- Protokoll von Steckdosen, Thermostaten und Klingel kapern
    -- über die Adressierung auf eigene Komponenten umleiten
    -- Broadcast
    -- div. Extender (1-2 pro Raum) die einfach die Originalnachricht empfangen und nochmals aktiv heraussenden, evtl getimed über Heuristik
    -- Übertragungsraten im kBit-Bereich
  • Welches Funkband alternativ
  • Oder lieber die Funkgeschichte nur als Feature für fertige Komponenten, den eigentliches Bus über Kabel?
    -- CAN oder RS485?
    -- Kabeltyp (Twin-Koax, Ethernet Cat5e, Cat4)?
    -- Versorgungsspannung

Ich bin hin und hergerissen:
- Die Funklösung hätte den Charm, dass ich die Clients sowohl über Akkus als auch über eine zentrale Stromversorgung anbinden kann, wenn ich erweitere.
- Ich müsste ich nur noch einen Nagel in die Wand bzw. ein Loch in selbige machen.
- Die Kabelvariante ist allerdings etwa 5€ billiger pro Empfänger.
- Das 433Mhz-Band ist ähnlich überlastet wie das 2,4Ghz-Band, allerdings hat es normalerweise weniger Reichweite
- der Central-Master wäre ein Raspberry-PI mit Netzwerk- und Internetzugang, der gerade als USB-Webstorage misbraucht wird.
- eigenes Protokoll plus Interpreterplatine (z.B. 2,4Ghz Meinprotokoll auf 433 Funksteckdose)? Vorteil: z.B Breites 2,4Ghz-Band verfügbar. Nachteil: teuer + Stromversorgung - (wobei das egal wäre mit stromversorgung über Hausbus. Wäre auch die Möglichkeit Interpreter und Repeater-Platine zu kombinieren...

Sorry für die arg schematische Auflistung, aber mir schwirren gerade tausend Dinge im Kopf herum und ich muss sie irgendwie in irgendeine Ordnung bringen...


Gruß
Marcus

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