Go Down

Topic: Signalgenerator für Einsteiger (Read 707 times) previous topic - next topic

Hey,

für einen Test benötige ich ein Gleichspannungssignal welches ein mal pro Sekunde zwischen ca. 300mV und 600mV wechselt.
Da aus dem Arduino kein analoges Signal, sondern lediglich ein pulsweiten modeliertes Signal kommt habe ich mir gedacht
einen kleinen Kondensator und einen Widerstand parallel zwischen Pin 6 und Masse zu schalten.   
Funktioniert das so?? Wie groß wähle ich den Kondensator und den Widerstand?
Im Programm wollte ich ein analogWrite(6, 15); delay(1000); analogWrite(6, 30); delay(1000); in eine Endlosschleife packen.
Ist das so OK??
Viele Grüße

Ronny

michael_x

Warum nicht digital ?
Du willst doch sicher möglichst keine Welligkeit und schnelle Übergänge und 3 Widerstände sind auch nicht teurer als 1 Widerstand und 1 Kondensator.

1. Bau dir einen Spannungsteiler :
z.B:    15k + 1k  -- der macht aus 5V  ca. 310 mV
2. An diese Mitte schliesst du einen weiteren 15k Widerstand zu einem Digital-Ausgang.
Wenn der auf LOW ist, bleiben von den 310 mV noch 295 mV übrig
Wenn er auf HIGH ist, sollten es ca. 590 mV sein

Ist das genau genug ?

Ich geh mal davon aus, dass du keinen großen Strom ziehen willst, (das ginge mit der PWM - Lösung auch nicht), aber du kannst das Ganze locker um den Faktor 10 niederohmiger machen, wenn erforderlich.

uwefed

#2
Feb 01, 2013, 10:29 am Last Edit: Feb 01, 2013, 10:36 am by uwefed Reason: 1
Oder Du nimmst einen DAC zB MCP4921 und falls Du mehr Strom brauchst einen Operationsverstärker danach bzw eine Spannungsteiler und Operationsverstärker falls Du eine bessere Auflösung haben willst..
Grüße Uwe

Also, ich brauche einen sehr geringen Strom. Ist nur ein Signaleingang.
Das originale Signal hat auch eine geringe Welligkeit und ist in der Realität sehr unsauber,
also ein rechteckförmiges Signal mit abgerundeten Ecken.

Die Lösung mit dem Spannungsteiler ist schon eine sehr gute Idee, doch wenn ich die
Spannung testweise mal etwas erhöhen oder absenken möchte muss ich jedes mal andere Widerstände
einlöten (bzw. Poti benützen).

Wie lang ist die Periodendauer (Frequenz) des PWM-Signals??
Ich würde mal testweise einen 1my Kondensator mit 20kOhm parallel schalten.
(die habe ich hier)
Ob das schon ein gleichspannungsähnlichen Spannungsverlauf ergibt?

markbee

XBee blog: http://lookmanowire.blogspot.com/

uwefed

#5
Feb 01, 2013, 12:42 pm Last Edit: Feb 02, 2013, 01:37 pm by uwefed Reason: 1
Quote
Die Lösung mit dem Spannungsteiler ist schon eine sehr gute Idee, doch wenn ich die
Spannung testweise mal etwas erhöhen oder absenken möchte muss ich jedes mal andere Widerstände
einlöten (bzw. Poti benützen).

Dann nimm eine DAC. Da bist Du frei alle Spannungen zwischen 0 und 5V zu erzeugen.
Grüße Uwe

guntherb


einen kleinen Kondensator und einen Widerstand parallel zwischen Pin 6 und Masse zu schalten.   
Funktioniert das so??


Definitiv NEIN!

Wenn du einen Kondensator direkt an den Arduino Ausgang nach Masse schaltest, dann schliesst du den Ausgang praktisch kurz.

Du kannst das schon machen, aber dann so:
Pin6  -  10kOhm -  10microFarad - Masse.

An der Verbindung zwischen Widerstand und Elko kannst du dann deine Spannung abgreifen, die eine irgendwie rechteckige Form haben wird.

Das ist aber wirklich nur die Krücken-Lösung.
Professionell ist die vorgeschlagenen Lösung mit dem geschaltenen Spannungsteiler.

Gunther
Grüße
Gunther

Go Up