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Topic: VCA/VCF mit dem LM13600/13700 (Read 761 times) previous topic - next topic

madias

Feb 06, 2013, 09:56 am Last Edit: Feb 06, 2013, 12:46 pm by madias Reason: 1
Hallo,

da ich gerade mit dem LM13600/700 experimentiere (Ziel ist es für einen Synthesizer einen VCA/VCF zu realisieren, der mit dem Arduino gesteuert wird), hätte ich folgende Frage zu folgendem Layout:
http://hem.bredbnd.net/bersyn/VCA/vca_shootout.htm Betrifft: "LM13600 circuit 2"

Aufgrund der Potentialunterschiede werden Entkoppelungskondensatoren nötig sein.

Sicher bin ich mir bei:
Nach dem Input (vor dem 15k Widerstand)
kurz vor dem Output
unsicher (gibt´s da Potentalunterschiede?):
zwischen Lm13600 Pin 5/1(Output) und TL072 Pin 6 (Inverting Input)
Meine Fragen wären:


    • Welche Typen eignen sich dafür am besten (Tantal, Bipolare Elkos ("Audio")? wie aus einem anderen Forum erfahren: Folie MKT mit 1uf sollte ausreichen.

    • Was gibt es bei den Werten zu berücksichtigen oder reichen als Faustregel 2,2uF-4,7uF aus? Antwort: siehe oben

    • Welche Funktion hat der 47p Kerko beim TL072 zwischen inverting Input und Output (parallel zum 22k Widerstand)? auch schon erfahren: Frequenzkompensation, damit nichts schwingt

    • Letzte relevante Frage: Lässt sich durch die CV Schaltung einstellen, dass mein VC Wert nur zwischen 0-5V beträgt? (CV Spannung werde ich mit dem Arduino (PWM + Glättung) realisieren, d.h. 0-5V)



    Bringt es etwas, den internen Buffer des LM13600 zu verwenden?

    Danke und liebe Grüße

    Matthias

Klaus_ww


madias

sorry, komisch, dass mir das beim c/p passiert ist :)
http://hem.bredband.net/bersyn/VCA/vca_shootout.htm
auf "LM13600 circuit 2" klicken!

Klaus_ww

Gedankenanstoß vor der Überlegung, den Spannungsbereich auf 0 - 5 Volt einzugrenzen (was natürlich geht): wenn ich einen Synthie basteln würde und einen VCA dazu konzipieren müßte, dann hätte ich den Anspruch auf kurze Reaktionszeiten für perkussive Klänge. Und daran wird's vermutlich mit der PWM-R/C Steuerung scheitern. Entweder zu kleine Zeitkonstante und damit kein sauberes Signal, oder zu große Zeitkonstante und zu lange Einstellzeit.

Ich hab's natürlich nicht probiert geschweige denn mir weitreichende Gedanken dazu gemacht, aber PWM wäre einfach nicht meine Wahl  :D

Was der interne Buffer des LM13600 sein soll erschließt sich mir nicht

Grüße
Klaus

madias

Lieber Klaus,
bin auch gerade mehr in der Theorie als Praxis (bestimmte Grundschaltungen u.a. mit dem 13700er schon am Steckbrett probiert)
Ein paar Punkte:
Spannungsbereich von 0-5V: Fraglich, ob ich mich darauf "reduzieren" sollte, va. weil viele Schaltungen auf -10(15) zu +10(15) ausgelegt sind. Spannungsbereich zu verändern (inkl. Offset von Plus/Minus), ist eigentlich eine Kleinigkeit mit jedem x-beliebigen OPamp. (ist in der von mir beschriebenen Schaltung schon inkludiert!) - erfolgreich getestet habe ich schon folgende Schaltung: http://i50.tinypic.com/29ffjoo.png
PWM ist auch nur meine "Reserve", Geschwindigkeit hab ich noch nicht getestet - danke für den Hinweis.
Es gibt drei Möglichkeiten:
-) PWM: schon besprochen, v.a. sehr eingeschränkter Wertebereich (die 0-255 bekommst du nie raus), Geschwindigkeit

-)externe DAC´s (muss ich mir bestellen, dann testen): Dürfte die eleganteste Lösung sein.

-)digitale Potentiometer: Sehr eingeschränkt benutzbar, da Wertebereich nur in Corespannung möglich (d.h. 0-5V, außer man greift tief in die Tasche). Angeblich auch ein furchtbares Rauschverhalten im Audiosignalweg (hab ein paar liegen, muss ich mal durchtesten).

Bezüglich der internen Buffer hab ich schon folgendes herausgefunden (v.a. dann relevant, wenn man 0-5V als Spannungsvorlage hat):

http://hackmeopen.com/2011/04/voltag...led-amplifier/
As shown in this manufacturer image, the darlington pair can be used on the output as a buffer. The darlington pair will supply the necessary current for the next stage in the signal path, sparing the OTA the load.

In my case, I can't use the darlington buffer because of the limit it imposes on the voltage rails. The darlington pair will have a minimum voltage drop across it of 1.0V meaning that's as close as the signal can get to the maximum circuit supply voltage before it distorts. My maximum supply voltage is 5.0V, so that would eliminate 20% of my operating range. Unacceptable.


Falls es dich interessiert:
Aufbau des Synths wie folgt: (anfangs monophon, soll dann polyphon erweiterbar sein), wichtig ist mir, dass ich "Standardbauteile" verwende, keine sündteuren Exoten:

VCO´s, keine DCO´s: IC´s  XR-2206 und ICL8038 werden hoffentlich bald geliefert :)
VCA´s: wie besprochen, mittels LM13x00
VCF´s: ebenfalls mittels LM13x00
Hüllkurven (ADSR), LFO´s, Midi->CV, alle Soundeinstellungen soll ein (oder mehrere) ATmegas328 (unter Umständen "opfere" ich auch meinen MEGA oder nehme einen Atmega1284 (bei Reichelt um 6 Euro))

Wie du siehst, ein Langzeitprojekt (v.a. mit 6 Monate alten Tochter...) :) Dementsprechend lange ist schon meine Recherchenliste...

LG
Matthias


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