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Topic: Li-ion Akku + ATtiny45 + Laser (Read 3564 times) previous topic - next topic

J3RE

Hallo,
ich will einen Laser mit einem ATtiny steuern und das ganze soll mit einem alten Handy-Akku (Nokia BL-5CT) betrieben werden.
Lasermodul würde ich gerne diese hier verwenden:
http://dx.com/p/10mw-532nm-green-laser-module-3v-11-9mm-26886

Es steht dieses Modul benötigt 3V. Wie genau muss diese Spannung denn sein?
Die Spannung vom Li-ion Akku variiert ja und beträgt vollgeladen 4,1V oder 4,2V. Am Transistor fallen auch noch ca. 0,65V ab.(Collector-Emitter-Spannung)

Im Anhang könnt ihr meine Schaltung ansehen.
Der Code für die Schaltung ist schon fertig und getestet. (statt dem Laser habe ich eine LED mit Vorwiderstand verwendet)

Grüße,
J3RE

flomei

Die Leerlaufspannung des Akkus beträgt 4,1 Volt schätze ich. Normalerweise arbeiten Telefone (älterer Bauart, bei neuen weiß ich es nicht) mit 3,7 Volt Nennspannung, das wird wohl auch dein Akku unter Last liefern.

Mit der abfallenden Spannung am Transistor kommst du also ziemlich gut bei 3 Volt raus...
Beste Grüße
Florian

http://www.flomei.de

J3RE

Ja mein Akku hat eine Nennspannung von 3,7V, aber hat der Akku nicht eine Enladekurve von etwa 4,1V auf ca. 3V?
Oder bleibt die Spannung konstant 3,7V unter Last?

Und in welchem Spannungsbereich kann ich den Laser sicher betreiben?

Grüße,
J3RE

Rudi01

Hi

ja das stimmt die Spannung geht von 4,2V bei Volladung bis 3V bei voller Entladung.
Litium Akkuss sind auch sehr empfindlich was die Lade und Entladespannungen angeht. So n diese schaden wenn sie zu weit entladen werden und bei Überladung können sie sogar explodieren und brennen. Also nur über ein spezielles Ladegerät laden.
Was ich weiß sind die Laserdioden auch sehr empfindlich bei Überspannung. Bei dem Modul ist aber auch Elektronik dabei eventuell begrenzt diese ja den Diodenstrom.

J3RE


Hi

ja das stimmt die Spannung geht von 4,2V bei Volladung bis 3V bei voller Entladung.
Litium Akkuss sind auch sehr empfindlich was die Lade und Entladespannungen angeht. So n diese schaden wenn sie zu weit entladen werden und bei Überladung können sie sogar explodieren und brennen. Also nur über ein spezielles Ladegerät laden.
Was ich weiß sind die Laserdioden auch sehr empfindlich bei Überspannung. Bei dem Modul ist aber auch Elektronik dabei eventuell begrenzt diese ja den Diodenstrom.


Gegen die Tiefenentladung sind in den meisten Li-ion-Akkus Schutzschaltungen eingebaut oder?

Zum laden habe ich mir gedacht, dass ich diesen Baustein verwenden werde: http://datasheets.maximintegrated.com/en/ds/MAX1811.pdf
Den gibt es leider nur in "SO-8 Package", ich weiß nicht ob ich das löten kann. :(
Aber diesen IC könnte ich mit einem herkömmlichen USB-Netzteil versorgen.

Was die Elektronik vom Lasermodul macht, weiß ich leider nicht, weil es kein Datenblatt oder sonstige Beschreibung gibt.

uwefed

Ein 10mW Laser ist schon für die Augen gefährlich. Ich würde einen unter 1mW nehmen.
Grüße Uwe

J3RE


Ein 10mW Laser ist schon für die Augen gefährlich. Ich würde einen unter 1mW nehmen.
Grüße Uwe


Ich werde vorsichtig damit umgehen.
Der Laser kann auch erst eingeschaltet werden, wenn man eine 8-Bit-Zahl, über die zwei Taster, eingegeben hat. Somit kann den Laser keiner meiner Freunde bedienen, welcher sich der Gefahr vielleicht nicht bewusst sind.

Grüße,
J3RE

uwefed

Darum geht es nicht. Laser dieser Leistung sind gefährlich auch wenn sie an metallflächen gespiegelt werden und di Gefahr ist darum unvorhersehbar.
Wieso brauchst Du einen 10mW Laser?
Grüße Uwe

J3RE


Darum geht es nicht. Laser dieser Leistung sind gefährlich auch wenn sie an metallflächen gespiegelt werden und di Gefahr ist darum unvorhersehbar.
Wieso brauchst Du einen 10mW Laser?
Grüße Uwe


Unbedingt brauchen tue ich die 10mW nicht.
Ich hätte nur gerne das man auch den Strahl des Lasers erkennen kann, nicht nur den Punkt.

uwefed

Den Strahl sieht man nicht wegen der Leistung sondern wegen der Schwebeteile / Rauch / Staub / Nebeltröpfchen in der Luft.
Grüße Uwe

J3RE

aber die Leistung spielt sicher auch eine Rolle oder?

Mit einem 5mW Laser kann ich mich vielleicht auch noch zufriedengeben, aber 1mW ist mir doch zu wenig.

Leider gibt es keine genauen Angaben zur Versorgungsspannung, oder ob die Elektronik des Modules die Spannung selber regelt.

Grüße,
J3RE

fckw

ich will ja nicht rumplöken

aber nachdem ich das gelesen habe...,
http://www.gutefrage.net/tipp/rechtslage-zu-laserpointern-in-deutschland
ungeachtet ob das jetzt alles so 100% stimmt und angewendet wird.

Ich würde es mir nochmal überlegen, so ein Teil, in dieser Leistungsklasse, überhaupt anzuschaffen...

zum Thema, wenn du eine konstante Ausgangsleistung am Laser haben willst, kannst du dem Modul eine geregelte Spannung zuzuführen, entweder mit Linearregler oder Schaltregler, was aber beides eine höhere Eingangsspannung erfordert (evtl 2. Akku?).

J3RE

Bin zwar aus dem schönen Österreich, doch dort wird das Gesetz auch nicht viel anderst sein.
Ich bin mir der Gefahr solcher Laser durchaus bewusst.


Wenn die Ausgangsleistung nicht ganz konstant ist hätte ich auch keine Probleme damit.
Aber ist es schädlich wenn am Lasermodul 3,5V anliegt, oder regelt das Modul dann selbst auf die 3V.
Wenn weniger als 3V anliegt, was passiert dann?
Wird der Laser dann dunkler oder leuchtet er garnicht mehr?

Auf einen 2. Akku würde ich gerne verzichten.

Grüße,
J3RE

J3RE

Wenn ich die Spannung mit einem LM317(hätte ich schon daheim rumliegen) auf 3,7V regle, dann würden am Laser immer 3V anliegen. (ca. 0,65V verlier ich ja durch den Transistor)
Wiegroß sollte dann die minimale Eingangsspannung am LM317 sein?

Ich würde mein Projekt gerne mit einem Akku versorgen, welcher Akku würde sich empfehlen?
Die Lade-Elektronik will ich auch direkt in meinem Projekt verbauen, so dass ich zum Laden nur ein Netzteil anschließen muss.

Grüße,
J3RE

bobmalaria

Hi,

dioden brauchen eigentlich alle einen konstanten strom, aber das scheint nach den kommentaren zu diesem laser bereits auf der platine zu sein...
trotzdem braucht das ding wohl 250mA und kann damit nicht ueber einen Chip angesteuert werden. der kann ja nur max 40mA liefern?

Ich vermute das du den laser ueber einen mosfet oder so schalten musst (hast du ja in der zeinung drin) da sonst der stromfluss durch den tiny zu gross ist und er in rauch aufgeht.

jetzt waehre es interessant zu sehen wie die konstante stomquelle auf dem board realisiert wurde, denn dann koennte man feststellen, wie sich das geraet auf wechselnde spannungen reagiert... ein datenblatt hatte ich auf die schnelle nicht gesehen.

ich schliesse mich aber den anderen an. Ich habe einen gruenen 20mW laser in meinem labor und der muss entweder im schutzgehaeuse sein oder beim einrichten muss eine laserschutzbrille getragen werden. 10mW ist eine wahnsinns power konzentriert auf einen sehr kleinen punkt.

wenn du das ding kaufst, dann trage bei der montage keine uhr und keinen ring. befestige den laser fest auf einer oderflaeche und ziele auf z.b. eine schwarze pappe. der punkt wird trotzdem so hell sein, dass wenn du auf den lichtpunkt schaust dir deine augen wehtun. *sternchen*

fuer einen roten 3mW helium-neon laser brauche ich im labor schon ein sicherheitsdokument + lasereinweisung. das ist laserklasse IIIb.
den strahl siehst du aber nur wenn wie gesagt partikel das licht reflektieren.du kannst mal kochendes wasser oder trockeneis probieren oder auch ein deo das diese weissen partikel enthaelt (dann riecht es gleich noch super).

ein action-movie maessiges durch den strahl springen oder drunter durchtanzen kannst du dir aus dem kopf schlagen, sorry :)

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