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Author Topic: suche rat für herstellung einer (rest)reichweitenanzeige für elektrofahrzeug  (Read 1692 times)
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vielen dank für die info,
wie muss so ein kartenschacht dann mit dem arduino verbunden werden?? kann mir das nicht so recht vorstellen ... werde morgen früh so ein sd-schacht besorgen

ich tue mir mit der programmiererei etwas schwer... mit excel kann ich die daten auswerten das ist kein problem... aber dann kann der arduino nix damit anfangen oder?

wie könnte so ein auswerteprogramm aussehen?  hat sowas schonmal jemand hier im forum geschrieben?

wie kann ich einen mittelwert aus einer bestimmten datenmenge im arduino bilden?

1000 fragen sorry.. aber mein projekt klemmt gerade... würde gerne weitertüfteln
viele grüße steffen
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vielen dank für die info,
wie muss so ein kartenschacht dann mit dem arduino verbunden werden?? kann mir das nicht so recht vorstellen ... werde morgen früh so ein sd-schacht besorgen

Na eben einfach die richtigen Anschlüsse vom Kartenschacht mit Anschlüssen am Arduino verbinden, und dann die Pins mit geeigneter Software ansprechen. Gibt es als SD-Library zum Installieren. Was ein echter Bastler ist, der schließt SD-Karten ganz ohne Kartenschacht direkt an. Der biegt sich eine zweireihige Stiftleiste ein bischen zurecht:
http://hackerspace-ffm.de/wiki/images/thumb/BuildSDBreadboardHolder_Step2.jpg/253px-BuildSDBreadboardHolder_Step2.jpg
http://hackerspace-ffm.de/wiki/images/thumb/BuildSDBreadboardHolder_Step3.jpg/300px-BuildSDBreadboardHolder_Step3.jpg
Und steckt die Karte direkt dazwischen:
http://hackerspace-ffm.de/wiki/images/thumb/BuildSDBreadboardHolder_Step5.jpg/300px-BuildSDBreadboardHolder_Step5.jpg

Aber Vorsicht beim Selberbasteln: SD-Karten benötigen eine auf das Zehntel-Volt exakte Spannungsversorgung und dabei ziehen die kräftig Strom von teils über 100mA. Das zieht man nicht mal eben so aus dem 3.3V Pin am Arduino.

Also besser Du nimmst statt eines nackten Kartenschachtes einen auf einer kleinen Platine mit integrierter Stromversorgungs-Schaltung. Oder eben ein Shield mit Kartenschacht.

ich tue mir mit der programmiererei etwas schwer... mit excel kann ich die daten auswerten das ist kein problem... aber dann kann der arduino nix damit anfangen oder?

Was bedeutet "aber dann kann der arduino nix damit anfangen"?
Wenn Du die Daten mit MS-Excel oder OO-Calc auswertest, dann sind die Daten ausgewertet.
Genau das, was Du alternativ mit dem Arduino machen könntest.
Worin besteht das Problem, wenn die ausgewerteten Daten in einer Tabellenkalkulation stehen statt im seriellen Monitor des Arduino?

wie kann ich einen mittelwert aus einer bestimmten datenmenge im arduino bilden?

Der Algorithmus für eine Mittelwertberechnung ist überall gleich, wenn Du den "arithmetischen Mittelwert" suchst:
Mittelwert = Summe der Meßwerte geteilt durch Anzahl der Meßwerte

Für andere Arten der Mittelwertermittlung wird es ggf. aufwändiger. Gibt ja verschiedene Arten von "Mittelwert".

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Quote from: lostinINO on Today at 07:58:05 PM
ich tue mir mit der programmiererei etwas schwer... mit excel kann ich die daten auswerten das ist kein problem... aber dann kann der arduino nix damit anfangen oder?

Was bedeutet "aber dann kann der arduino nix damit anfangen"?
Wenn Du die Daten mit MS-Excel oder OO-Calc auswertest, dann sind die Daten ausgewertet.
Genau das, was Du alternativ mit dem Arduino machen könntest.
Worin besteht das Problem, wenn die ausgewerteten Daten in einer Tabellenkalkulation stehen statt im seriellen Monitor des Arduino?


ich meine damit das ich die daten bzw. die mittelwerte danach noch weiterverwenden muss, um zb einen Energieverbrauch zu berechnen.
dies sollte möglichst fortlaufend passieren.. ein reset könnte ggf. nur dann stattfinden wenn der akku ganz voll oder ganz leer (mindestspannung) ist
solange muss ich die energiemenge zwischenrechnen lassen um eine aktuelle kapazitätsinformation zu erhalten...
klingt kompliziert.. ist es auch.. leider


ich denke, die shield variante klingt ganz vernünftig smiley-wink

viele grüße
steffen
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ich meine damit das ich die daten bzw. die mittelwerte danach noch weiterverwenden muss, um zb einen Energieverbrauch zu berechnen.

Wenn die ausgerechneten Mittelwerte hinterher als Datengrundlage in einem weiteren Arduino-Sketch verwendet werden sollen, dann ist es gehupft wie gesprungen, wie Du die Werte errechnet hast:

Wenn Du sie mit einem Arduino ausgerechnet hast und die Ergebnisse wieder in eine Datei auf SD-Karte gespeichert hast, kann ein Arduino sie dort zwar direkt von SD-Karte wieder einlesen.

Aber wenn Du sie mit einem Arduino ausgerechnet hast und das Ergebnis per Serial.println() im seriellen Monitor hast ausgeben lassen, kannst Du die Ergebnisse per "Markieren, Kopieren, Einfügen" wieder in einem anderen Arduino-Sketch als Daten einfügen.

Und "Markieren, Kopieren, Einfügen" der Ergebnisse kannst Du genauso aus einer Tabellenkalkulation heraus im Arduino-Editor machen.

Also die Ergebnisse bekommst Du so oder so in einen neuen Arduino-Sketch rein, ohne sie einzeln (und fehlerträchtig) in einem Programm ablesen und im anderen Programm wieder eintippen zu müssen.

ich denke, die shield variante klingt ganz vernünftig

Also wenn die Mittelwerte nur einmalig von Daten eines Datenlogger errechnet werden müssen und dann im weiteren immer nur diese Mittelwerte benötigt werden, dann klingt es für mich vor allem kompliziert, aufwändig und teuer, diese Mittelwerte mit einem Arduino berechnen zu wollen, wenn man nicht schon bereits ein Shield mit SD-Kartenschacht hat.
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