Pages: [1]   Go Down
Author Topic: Eingangswiderstand "Analog Input Pins"  (Read 791 times)
0 Members and 1 Guest are viewing this topic.
Offline Offline
God Member
*****
Karma: 11
Posts: 599
View Profile
 Bigger Bigger  Smaller Smaller  Reset Reset

Hallo,

würde gerne einen Drehpoti an einen analogen Input Pin anschleßen.

Um dessen korrekten Widerstand zu berechnen, benötige ich den Eingangswiderstandswert der Analogpins.

Kan leider nirgends was dazu finden.

Gruß Chris
Logged


Germany
Offline Offline
Faraday Member
**
Karma: 59
Posts: 3071
View Profile
 Bigger Bigger  Smaller Smaller  Reset Reset

Kannst mal mit "unendlich" rechnen. Das kommt ziemlich gut hin. ( Es ist eher ein kleiner Kondensator als ein Widerstand )
Logged

Offline Offline
Edison Member
*
Karma: 39
Posts: 1175
View Profile
 Bigger Bigger  Smaller Smaller  Reset Reset

Ein Blick ins Datenblatt des ATMega328 zeigt:
(Seite 323)

Quote
RAIN Analog Input Resistance 100 MΩ

Gunther

Logged

Grüße
Gunther

Forum Moderator
BZ (I)
Offline Offline
Brattain Member
*****
Karma: 270
Posts: 21858
+39 349 2158303
View Profile
 Bigger Bigger  Smaller Smaller  Reset Reset

Beide Angaben sind statisch gesehen richtig aber trotzdem falsch.
Der A/D-Wandler lädt einen internen Kondensator der mit der zu messenden Spannung (sample and hold Schaltung) damit während der in mehreren schritten erfolgenden A/D-Wandlung die spannung konstant bleibt. Inerhalb der Ladezeit muß der Kondensator den Endwert erreichen damit die Messung richtig ist. Ist der Innenwiderstand der Spannungsquelle zu groß so kann innerhalb der Sample-Zeit nicht der nötige Strom fließen damit die Spannung des Kondensators den Endwert erreicht.

Das auf den Innenwiderstand der Analogen Eingänge umgerechnet kann man sagen daß sie eine Innenwiderstand von ca10kOhm haben. Die Beschaltung des analogen Pins muß 100µA Stromliefen können ohne daß die Spannung einbricht. Notfalls einen Rail to Rail  Operationsverstärker als Spannungsfolger zwischen Spannungsquelle und analog-Pin schalten.

Grüße Uwe
Logged

Germany
Offline Offline
Edison Member
*
Karma: 48
Posts: 2338
Arduino rocks
View Profile
WWW
 Bigger Bigger  Smaller Smaller  Reset Reset

Hallo,

würde gerne einen Drehpoti an einen analogen Input Pin anschleßen.

Um dessen korrekten Widerstand zu berechnen, benötige ich den Eingangswiderstandswert der Analogpins.

Kan leider nirgends was dazu finden.

Gruß Chris

Ich denke, du machst da einen Gedankenfehler. Potis an Analogen Eingängen werden ganz normal als Spannungsteiler beschalten: die beiden äußeren Pins an Versorgungsspannung und Masse, den Mittelkontakt an den Pin. Der Eingangswiderstand ist so hoch, dass man fast von einem unbelasteten Spannungsteiler sprechen kann.
Logged

Mein Arduino-Blog: http://www.sth77.de/ - letzte Einträge: Teensy 3.0 - Teensyduino unter Window 7 - Teensyduino unter Windows 8

Offline Offline
Edison Member
*
Karma: 39
Posts: 1175
View Profile
 Bigger Bigger  Smaller Smaller  Reset Reset

Beide Angaben sind statisch gesehen richtig aber trotzdem falsch.
Der A/D-Wandler lädt einen internen Kondensator der mit der zu messenden Spannung (sample and hold Schaltung) damit während der in mehreren schritten erfolgenden A/D-Wandlung die spannung konstant bleibt. Inerhalb der Ladezeit muß der Kondensator den Endwert erreichen damit die Messung richtig ist. Ist der Innenwiderstand der Spannungsquelle zu groß so kann innerhalb der Sample-Zeit nicht der nötige Strom fließen damit die Spannung des Kondensators den Endwert erreicht.
Da hast du natürlich recht. Mir ist nicht klar, wie hier der Arduino arbeitet. Ob der AD die ganze Zeit im free running mode läuft und mit analog.read() nur der Wert abgeholt wird, oder ob mit analog.read() ein singleshot ausgelöst wird. Hier wäre dann genug Zeit, den Kondensator zu laden, oder?

Die Beschaltung des analogen Pins muß 100µA Stromliefen können ohne daß die Spannung einbricht. Notfalls einen Rail to Rail  Operationsverstärker als Spannungsfolger zwischen Spannungsquelle und analog-Pin schalten.
Der OP ist unnötig und verursacht nur noch mehr Fehler. Wenns denn wirklich genau sein soll, dass direkt vor den AD-Eingang einen Kerko 10nF. Der puffert die Signalspannung ab und der interne C kann sich die Ladung aus dem externen C holen. Da der interne C Faktor 1000 kleiner ist, bleibt die Genauigkeit erhalten. Und filtern muß man das Signal sowieso, um Aliasing zu vermeiden.

aber, Back to Topic:
@Chris72622: Nimm' ein 10k Poti und gut ist's.
Potis muß man nicht genau einlesen, weil die per se ungenauer sind als dein AD.

Gunther
Logged

Grüße
Gunther

Offline Offline
God Member
*****
Karma: 11
Posts: 599
View Profile
 Bigger Bigger  Smaller Smaller  Reset Reset

Danke allen!

Gruß Chris
Logged


Pages: [1]   Go Up
Jump to: