Go Down

Topic: "Sound Radar" ein magnetgesteuerter Midi-Controller (Read 587 times) previous topic - next topic

Jwedelstaedt

Hey,
Ich habe vor einigen Wochen meine Abschlussarbeit für den "Design of Physical and Virtual Interfaces/ Musical Interfaces" Kurs an der FH Design in Potsdam abgeschlossen.
Die Magneten können beliebig auf der Schallplatte befestigt werden. Unter dem "Drehteller" sind 6 Magnetsensoren, welche die Magnetfelder erkennen und über das Teensy 2.0 Modul z.B. in Ableton überträgt. Das heißt man hat 6 verschiedene Spuren die man mit Tönen belegen kann.
https://vimeo.com/60256229


Ich würde mich sehr über Kritik oder Verbesserungsvorschläge freuen!
Interface Design Student & Freelance Photographer based in Berlin.

mkl0815

Sehr schöne Arbeit. Klasse.

Die erste Idee die mir beim Anschauen des Videos gekommen ist, warum läßt man den Plattenteller ( also den Radarbildschirm) nicht statisch und dreht stattdessen die 6 Magnetsensoren unter dem Teller. Somit kann man die Anordnung der Magnete wären des Abspielens verändern und hat somit mehr Einfluss auf die Sequenz?

Das größte Problem ist dabei vermutlich das Übertragen der Daten der Sensoren über die rotierende Achse.

Macht man nun noch die Linien des statischen Tellers durchsichtig und baut in dem darunter rotierten Teilen eine z.B. grüne LED-Leiste auf dem Radius der Sensoren ein, hätte man sogar noch einen visuellen Effekt für den Radarbildschirm.


Jwedelstaedt

Danke für die Antwort! Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Sehr gut!
Ich hatte erst gedacht man könnte die Magneten auf die Platte stecken während sie sich dreht. Das Magnetfeld ist allerdings zu stark, so dass sie immer an anderen hängen bleiben.
Sofern es meine finanzielle Lage zulässt werd ich noch mal einen ähnlichen Controller mit 3 verschiedenen Platten bauen, so dass man während des Spielens platten wechseln kann. Momentan hab ich allerdings nicht das Geld dazu.

Interface Design Student & Freelance Photographer based in Berlin.

jurs


Ich habe vor einigen Wochen meine Abschlussarbeit für den "Design of Physical and Virtual Interfaces/ Musical Interfaces" Kurs an der FH Design in Potsdam abgeschlossen.


Starkes Gerät, sieht richtig professionell aus!
Meinen Glückwunsch zum Abschluß der Abschlußarbeit des Kurses!


Die Magneten können beliebig auf der Schallplatte befestigt werden. Unter dem "Drehteller" sind 6 Magnetsensoren, welche die Magnetfelder erkennen und über das Teensy 2.0 Modul z.B. in Ableton überträgt. Das heißt man hat 6 verschiedene Spuren die man mit Tönen belegen kann.


Ich sehe das sich drehende Ergebnis, alleine: Wozu realisiert man so einen Tongenerator teilweise in Elektromechanik statt rein in Elektronik? Welchen Vorteil bietet es, daß sich da mechanisch etwas dreht? Fängt man sich da nicht Ungenauigkeiten im Millisekundenbereich zwischen den verschiedenen Spuren ein, weil die Magnete nicht auf hundertstel Millimeter genau justierbar sind? Oder justiert man hinterher die 6 Spuren des Geräts bei der weiteren Verarbeitung wieder elektronisch, so dass sie auf die Millisekunde genau synchron laufen?

Jwedelstaedt


Ich sehe das sich drehende Ergebnis, alleine: Wozu realisiert man so einen Tongenerator teilweise in Elektromechanik statt rein in Elektronik? Welchen Vorteil bietet es, daß sich da mechanisch etwas dreht? Fängt man sich da nicht Ungenauigkeiten im Millisekundenbereich zwischen den verschiedenen Spuren ein, weil die Magnete nicht auf hundertstel Millimeter genau justierbar sind? Oder justiert man hinterher die 6 Spuren des Geräts bei der weiteren Verarbeitung wieder elektronisch, so dass sie auf die Millisekunde genau synchron laufen?

In dem Kurs ging es unteranderem darum "alternative" Controller/Instrumente zu gestalten. Das heißt weg von gängigen Midi Controllern.
Du hast recht, dass man die Magneten nicht auf die Millisekunde genau platzieren kann. Massentauglich ist mein Gerät so wie so nicht.
Ich sehe es eher als Experiment/Übung.
Zuvor hab ich auch noch nie etwas vergleichbares gemacht, geschweige denn mich mit Elektrotechnik beschäftigt. Von daher war ich selbst überrascht dass alles so funktioniert hat, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Interface Design Student & Freelance Photographer based in Berlin.

Go Up