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Topic: standalone arduino - MOSFET PWM für Lüfterregelung (Read 4 times) previous topic - next topic

guntherb

Mittlerweile kann ich jetzt die Schaltung auch mit 20-25 kHz und angeschlossenem Lüfter betreiben ....
Glückwunsch!

Wenn es also mit kleineren Maßnahmen noch möglich ist die Masseführung zu verbessern, dann würde ich das mal noch probieren.

Das ist nicht so einfach zu beantworten, weil eine wichtige Info fehlt: Wo ist die Spannungsversorgung angeschlossen, wo sitzt der Spannungsregler?

Was mir auf alle Fälle sehr ungünstig erscheint, dass die Masse des MosFet von der Source über den Prozessor führt.
Hier würde ich versuchen einen direkte Masseverbindung der Source nach rechts auf den Massering zu ziehen.

Generell gilt: Vom Leistungsteil (MOSFET, Spannungsregler möglichst kurz und dick zur Masseklemme der Versorgung (bzw. des Elkos dort), vom Prozessor möglichst kurz zum Massefußpunkt des 5V Reglers.

Gunther
Grüße
Gunther

dominikdh

So, sieht gut aus :)
Ich habe mal die Masse von der Source direkt nach rechts weg verlegt, nun läuft es absolut fehlerfrei :)
Gerade lasse ich das Programm mal zu Testzwecken mit 50kHz laufen, bisher ohne Fehler!

Ich habe trotzdem mal noch in das Bild die Anschlussklemme der Spannungsversorgung (GND/+12v) und die Positionen der Spannungsregler (7808/7805) eingetragen. Da ich kein neues Bild gemacht habe, ist die Masseleitung vom MOSFET natürlich noch die Alte.
Wenn du also noch einen kurzen Kommentar zu der Masseführung hast, würde mich das schon interessieren. Wie gesagt, ich lerne gerne dazu ;)

guntherb

Die Anbindung der Spannungsregler an die Masse ist perfekt.

Idealerweise wäre der Mosfet auch links unter den Spannungsreglern.

Also alle Leistungsführenden Bauteile zusammen in eine Ecke, alle signalführenden Bauteile in die andere.
Damit vermeidet auch, dass hohe Ströme, oder schnelle, Störungen verursachende PWM, quer über die Platte laufen.

Etwas verbessern kannst du die Sache, wenn du den Masserahmen aus dickem Draht ausführst, z.B. 1.5mm² massiv, was aber beim Löten eher Probleme verursacht.

Am besten ist es immer die großen Ströme an einer Stelle zu konzentrieren, damit sie garnicht erst in den Aufbau reinkommen.

Grüße

Gunther
Grüße
Gunther

dominikdh

Ok, das macht Sinn.

Wenn ich das nächste mal etwas mit Frequezen > 60Hz mache, werde ich mir wohl erstmal noch etwas Theorie aneignen müssen. Habe doch gemerkt, dass mir da noch einiges an Wissen fehlte. Bin halt Maschinenbauer und kein E-Techniker ;).
Da wäre ich ohne deine Hilfe doch aufgeschmissen gewesen.
Also nochmals vielen herzlichen Dank!

guntherb

Immer gerne.

vom programmieren verstehe ich leider nicht soviel wie von Hardware... :smiley-red:

Und da mir hier auch schon oft geholfen wurde, gebe ich gerne was  zurück.

Gunther
Grüße
Gunther

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