Go Down

Topic: Arduino als Türöffner (Read 4146 times) previous topic - next topic

maeckes


Das Board ist im allgemeinen als solches mit Optokoppler identifizierbar, wenn es eine inverse Schaltlogik für das Relais hat, also das Relais bei "HIGH" nicht geschaltet ist und bei "LOW" schaltet es. Diese Relais mit Optokoppler sind wesentlich störsicherer als solche ohne Optokoppler.


Das Board ist dann definitiv eins mit Optokoppler, da die Eingänge auf Low sein müssen, damit das Relais schaltet.


Das dann aber unschön... Heißt ja im Umkehrschluss, wenn das Relais nicht mehr bestromt ist, öffnet es die Tür, richtig?
-> Arduino fällt aus, Tür offen  :smiley-eek:

jurs


Das dann aber unschön... Heißt ja im Umkehrschluss, wenn das Relais nicht mehr bestromt ist, öffnet es die Tür, richtig?
-> Arduino fällt aus, Tür offen  :smiley-eek:


Nein, ohne Strom schaltet überhaupt kein Relais!

Und das völlig unabhängig davon, ob es mit Strom bei "active high" oder "active low" schaltet.

Bei den "active low" schaltenden Relais muß nur bei der Initialisierung eine bestimmte Sequenz in der setup() Funktion eingehalten werden, damit es immer dann, wenn es beim Einschalten Strom erhält, nicht einmal kurz klappert, also für Sekundenbruchteile durchschaltet. Das ist aber rein softwaretechnisch völlig einwandfrei lösbar, so daß auch ein "active low" schaltendes Relais immer nur dann schaltet, wenn es auch schalten soll.

Marcus W



Eine Alternative beim Schalten von Wechselstrom mit einem mechanischen Relais und Snubberschaltung wären Solid-State-Relais (Halbleiterrelais). Diese gibt es in Ausführungen, die im Nulldurchgang schalten und zusätzlich eine Varistor-Löschschaltung gleich mit im Relais enthalten haben.



Der Sharp S202S12 wäre da so ein Kandidat, allerdings nicht ganz billig und ein bisschen überkanditelt für einen 24V Klingeltrafo :)

jurs

#18
Apr 13, 2013, 01:15 pm Last Edit: Apr 13, 2013, 01:17 pm by jurs Reason: 1

Der Sharp S202S12 wäre da so ein Kandidat, allerdings nicht ganz billig und ein bisschen überkanditelt für einen 24V Klingeltrafo :)


Und ich würde im Zweifelsfall auch ein Solid-State-Relais auswählen, das für den gewünschten Kleinspannungsbereich geeignet ist und laut Datenblatt des Herstellers nicht hauptsächlich nur für eine "Recommended Load Supply Voltage" von 240 Volt empfohlen wird.

Das Relais wäre sehr gut, wenn er den Primärkreis seines Klingeltrafos schalten würde und nicht den Sekundärkreis.

prego

Hallo zusammen,

ich hatte diesen Thread ganz vergessen aber möchte zumindest mal die Lösung posten. Das Problem entsteht offensichtlich an den Shift-Registern selbst. Der Data Eingang (STORE, Pin 12) bekommt beim schalten der Relais durch die Spule des Klingeltrafos zu viele Störungen. Liegt in meinem Fall am schlechten Design und zu langen ShiftOut-Leitungen zu den Shiftregistern.
Ich habe im aktuellen Layout nur noch sehr kurze Strecken was das Problem zumindest eindämmt.

Komplett lösen lässt sich das Ganze über einen Pull-Up mit Entstörkondensator an Pin 12. Genaues dazu findet ihr hier: http://hstech.ro/HC595/595.html

Danke für eure zahlreichen Antworten :)

Gruß,
p

rudirabbit

Hi,
Du wolltest ja erst die Ursache mit der Verwendung eines Snubber beheben, damit Störimpulse erst gar nicht erzeugt werden.
Auf der anderen Seite sollte die Schaltung schon von Haus aus schaltungtechnisch von Störungen geschützt werden.

Der Arduino machte wohl keine Probleme, nur die Shift IC's hatten einen "Schluckauf".
Ich hatte z.b in deinem Fotos  keine 100nf  zwischen Pin 8 und 16 (VCC und Masse) gesehen, was bei jedem IC quasi usus sein sollte. 

Hast du die 100nf  zwischen Pin 8 und 16 vorher schon eingebaut, und ging nicht -  Oder war der Tiefpass (Pin 12) die Lösung ?
   

Bin nur neugierig  ;)

Grüße Rudi
Arduino UNO,MEGA  Fremdgänger mit dem  Nucleo L152RE   
Dunkel die andere Seite ist. - Klappe, Yoda, und iss deinen Toast :-)

Go Up