Go Down

Topic: Steuerung von Kamera und Ventilen zur Aufnahme von TaTs (Read 3 times) previous topic - next topic

obiwan

Apr 12, 2013, 12:00 pm Last Edit: Apr 12, 2013, 12:02 pm by obiwan Reason: 1
Hallo,

ich möchte mir mit dem Arduino eine Steuerung für meine Kamera (Auslösung durch Lichtschranke oder nach Zeit) und für Magnetventile zum gesteuerten druchlassen von Wasser für die Aufnamen von TaTs (Tropfen auf Tropfen) selber "basteln".

Im Internet habe ich schon einiges gefunden, bin aber immer noch auf der Suche nach einem guten "Anfängerset" und/oder einem geeignetem "Anfängerbuch" für mich, um mein Projekt umsetzen zu können (ich kann ein weinig Excel-VBA, von daher ist mir Programmieren zumindest nicht fremd). Ein Buch wo das "aufleuchten" von kleinen Lämpchen beschrieben wird hilft mir hier nicht weiter (außer um ggf. die Grundfunktionalitäten zu verstehen).

Leider hat mir die Suchfunktion hier im Forum auch nicht weitergeholfen (direkt bezogen auf mein Vorhaben), daher dieser Beitrag.

Da ich schon mitbekommen habe, dass man mit dem Arduino-Board selber keine Ventile steuern kann (das Board hat wohl nur 5V und die Ventiele brauchen mehr) muss man da wohl noch etwas extra "dazwischenbasteln" um die Ventile mit dem Board steuern zu können.

Ich suche also a) Literatur die mir das Schritt für Schritt erklärt (auch was für genaue "Bauteile" ich brauche) und/oder ein entsprechendes fertiges Sett.

Danke für eure Antworten.

obiwan

In diesem Zusammenhang habe ich noch eine weitere Frage:

Gibt es eine "Simulationssoftware", die mir das ganze (bevor ich den Code auf das Arduino-Board spiele) testet und ggf. auch visuell am Bildschirm darstellt (z.B. mit roten/gründen Lämpchen wenn was an Port 2 passiert)?

michael_x

Das habe ich mich am Anfang auch gefragt.

Da gibts was, das du aber vergessen kannst, meiner Meinung nach.



Die ausführlichere Antwort:
Das Problem an
Quote
Gibt es eine "Simulationssoftware", die mir das ganze (bevor ich den Code auf das Arduino-Board spiele) testet und ggf. auch visuell am Bildschirm darstellt
ist "eine" und "das ganze"

Bis auf die reale Welt gibt es für die anderen Bereiche einzeln sowas, das dir aber nicht garantiert, dass die Simulation nachher mit der echten Hardware übereinstimmt.

Die wirklichen Probleme entstehen aus dem Zusammenspiel der realen Welt mit der Peripherie-Elektronik mit dem Arduino Board und dem darauf befindlichen Controller mit deinem Sketch und aus Echtzeit-Einflüssen.

Ausserdem ist (für mich) die Faszination des ersten Blink-Sketches überhaupt nicht mit einem Computer-Bildschirm nachempfindbar.
Einen Sketch auf den Arduino zu laden ist auch einfacher als eine Simulation zu konfigurieren.


jurs


Da ich schon mitbekommen habe, dass man mit dem Arduino-Board selber keine Ventile steuern kann (das Board hat wohl nur 5V und die Ventiele brauchen mehr) muss man da wohl noch etwas extra "dazwischenbasteln" um die Ventile mit dem Board steuern zu können.


Ja, mit dem Arduino kannst Du nur einen Schaltausgang von 5 Volt schalten und der darf mit höchtens 40 mA belastet werden. Wenn mehr Spannung und/oder mehr Strom geschaltet werden soll, mußt Du über den Schaltausgang mit 5V
- einen Transistor
oder
- eine Treiberstufe
oder
- ein Relais
ansteuern, damit dann darüber die eigentliche Last geschaltet wird.


Gibt es eine "Simulationssoftware", die mir das ganze (bevor ich den Code auf das Arduino-Board spiele) testet und ggf. auch visuell am Bildschirm darstellt (z.B. mit roten/gründen Lämpchen wenn was an Port 2 passiert)?


Das übliche wäre zuerst mal, über den "seriellen Monitor" der Arduino-Software (Funktion "Tools - Serial Monitor") sogenannte Debug-Meldungen zur Kontrolle auszugeben.

Also Du könntest jedesmal wenn geschaltet wird, eine Meldung auf dem Bildschirm ausgeben:
Code: [Select]

  digitalWrite(2, HIGH);
  Serial.println("Pin 2 HIGH");


Dann würdest Du über die ausgegebenen Meldungen im seriellen Monitor sehen können, wann was passiert, ganz ohne Simulationssoftware (aber auch ohne bunte Lämpchen auf dem Monitor).




obiwan

Sorry, daß ist mir schon viel zu technisch...

Ok, daß das mit der Simulation am PC nicht zu 100% funktioniert, da man nicht sehen kann wie sich die real angeschlossenen Gräte verhalten ist mir klar. Mir geht es ja eher darum zu prüfen, ob der Code evtl. einen Fehler hat.

Gibt es den nicht irgendein Tutorial oder Buch oder... wo das was ich machen möchte zu 100% beschrieben ist? Also was ich neben dem Board alles noch für "Teile" brauche, wie die angeschossen werden, wie das Programm aussehen muss, etc ?

Go Up