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Topic: Spannung reduzieren und erhöhen (Read 624 times) previous topic - next topic

strohhirn

Hallo,
ich habe eine Heizung auf der Arbeit (Firmengelände). Ich möchte das sie die Leistung, die ich ihr angebe, konstant hällt. Dazu reduziere oder erhöhe ich über den Kemo die Spannung.
Nun kommt es manchmal bei mir auf der Arbeit zu Netzspannungsschwankungen von +-5V . Um das zu beheben habe ich einen sketch geschrieben der das ganze an der Heizung stabiliesieren soll.
Die Tests führe ich zu Hause durch, doch hier habe ich keine schwankungen im Netzt, also kann ich es auch nicht richtig testen.

Kann mir jemand sagen wie ich die Schwankungen im netz simulieren kann?

Mfg

strohhirn
Gruß

strohhirn

pylon

Quote
Kann mir jemand sagen wie ich die Schwankungen im netz simulieren kann?


Am einfachsten indem Du einen grossen Verbraucher ran hängst und diesen dann öfters ein- und wieder ausschaltest. Ob das funktioniert, hängt aber stark davon ab, wie Du an's Stromnetz angeschlossen bist.

Die andere Möglichkeit besteht darin, ein Trennung vom Netz zu machen und einen Netzstabilisator (wie sie z.B. in USVs zu finden sind) "falsch herum" anzuwenden, d.h. dass Du ihn die Versorgungsleitung verunstalten anstatt glätten lässt. Dies ist allerdings deutlich aufwendiger zu realisieren.

Udo Klein

Wieso ist es wichtig die Leistung konstant zu halten? Wäre es nicht naheliegender die Temperatur zu regeln? Im zweiten Fall wäre ein fertiger PID Regler die einfachste Lösung.
Check out my experiments http://blog.blinkenlight.net

strohhirn

Danke,
Ich wollt noch fragen ob der sketchteil mit der stabilisierung richtig ist.
Ich habe desweiteren einen ACS712 Stromsensor in reihe angeschloßßen , der misst I und wandelt es über die Formel : (I*I)*R(der heizung) in W um.
W ist die gemmesene Leistung und Watt die vorgegebene Wattleistung. Ich steuere die spannung ander heizung durch ein zwischengerät über PWM (fade)

Hier der sketch teil:

Code: [Select]
Watt = 1300; //220V
   if (W < Watt){
     fade++;
     analogWrite(ledPin, fade);      
   }
   if(W > Watt){
     fade--;
     analogWrite(ledPin, fade);
   }


Würde das so funktionieren? Was meint ihr?

Das mit der konstanten Leistung ist bewusst gewollt.
Gruß

strohhirn

Udo Klein

Ja, könnte funktionieren. Allerdings stellt sich die Frage ob Du das nicht noch glätten solltest. Außerdem würde ich den Zielstrom ausrechnen und darauf hin regeln und nicht jedesmal die Leistung ausrechnen.

Bist Du Dir sicher, daß der Widerstand der Heizung nicht von der Temperatur abhängt?

Was allerdings vermutlich passieren wird, ist, daß Deine Lösung schwingt. Im Zweifelsfall auch wieder eine Anwendung für einen PID Regler: http://www.eetimes.com/ContentEETimes/Documents/Embedded.com/2000/f-wescot.pdf

http://playground.arduino.cc/Code/PIDLibrary
Check out my experiments http://blog.blinkenlight.net

uwefed

Mit dem ACS712 Stromsensor mißt Du den Momentanwert des Stroms. Je nach Meßzeitpunkt Werte zwischen -1,41 *I und +1,41*I.
Du mußt aus der Meßspannung des Sensors den Effektivstrom oder den Spitzenwert des Stromes berechnen oder durch gleichrichten und glätten erzeugen.

Grüße Uwe

guntherb

Kann mir jemand sagen wie ich die Schwankungen im netz simulieren kann?

eine 25m Kabeltrommel (als "Vorwiderstand") und einen Heizlüfter (oder einen anderen Verbraucher mit 2KW).
Bei Einschalten des Heizlüfters solle die Spannung an der Steckdose der Kabeltrommel um ca. 2,5% einbrechen.
Aber Vorsicht: das Kabel abrollen!

Gunther
Grüße
Gunther

Linpotec

Nur ne kurze Anmerkung:

Du sprachst von einem Firmengelände. Dort gelten besondere Vorschriften gerade in Punkto Brandschutz, nicht ortsfeste Geräte und so. Bitte schließe Dich mit Eurem Elektro Guru kurz (har har har...), nicht dass Deine sicherlich gut gemeinten Aktionen ein böses/ missverständliches Ende nehmen.

Ach so: Rechne mal bitte durch, in welchem Bereich die Leistungsschwankungen liegen. Dann wirst Du sicher sehen, das über eine 'Langzeit PWM' sprich, Zweipunktregelung die 'Regel' und 'Stell' güte noch gut im Rahmen bleibt.

Was beheitzt Du? Ich sehe natürlich ein, dass es Unterschiede zwischen einem Büro und einem Rasterelektronen-µ-Skop besteht... ;) ;)

Greetz, Linpo
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