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Topic: Funkschaltsteckdose > Relaisschaltdose (Read 3 times) previous topic - next topic

mde110

Verboten nicht. Weder Zivil- noch Strafrechtlich  :D

Nur ist jeder, der sich sowas zutraut und etwas falsch macht, sprich im Falle von Sachbeschädigung (Brand) oder Körperverletzung (El. Schlag), voll haftbar.
Das wird bei dir sicherlich auch so sein.

BTW:
Das mit dem Zinn ist richtig. Nicht verzinnen sondern lieber das Feindrähtige verwenden.
Die VDE schreibt hier Aderendhülsen vor, mit oder ohne Kragen...
Des weiteren müsste der Aufbau nach dem Zusammenbau nach DIN VDE 0100 vermessen werden ;)

currymuetze

#16
May 31, 2013, 12:11 pm Last Edit: May 31, 2013, 12:15 pm by currymuetze Reason: 1
Hallo,

vielen Dank erst mal für alle Hinweise. Werd ich mir zu Herzen nehmen.
Aderendhülsen habe ich sogar und würde sie dann auch verwenden.

Trotzdem noch mal zum VErständnis:
Ein Optokoppler ist auf dem Board vorhanden. Wenn ich jetzt nicht die 5V des uC nutze, um das Relais zu schalten sondern über den ebenfalls integrierten Transistor ein eigenes 5V Schaltsignal anlege, dann wären doch die 230V sauber von uC getrennt - richtig?

Es gibt ja noch dieses ELV Board (siehe Anhang). Ist das vom Aufbau sicherer/besser gelöst?
Immerhin wurde/wird dieses auch zum selber löten als Bausatz angeboten. Wenn da jemand eine Diode falsch herum auflötet wäre das doch nciht weniger kritisch, aushc aus Haftungssicht?


VG



ixde

#17
May 31, 2013, 01:17 pm Last Edit: May 31, 2013, 01:19 pm by ixde Reason: 1
Hallo miteinander,

mir ist grad zufällig der Thread aufgefallen, ich habe bereits ein ähnliches Projekt "hinter mir".



Das Relais-Board selbst habe ich am Boden mit ein bisschen Heißkleber befestigt. Mein Relais-Board schaltet auch über einen Optokoppler, weshalb du dir keine Sorgen um dein Arduino machen musst. Auch zum Schalten selbst brauchte ich keine externe Spannungsversorgung, hat mit den Arduino-Ausgängen geklappt.
Da ich keine Abisolierzange zur Hand hatte, habe ich das mit einem Seitenschneider abisoliert (Am besten nicht nachmachen) und eine Aderendhülse draufgequetscht. Da der N und PE uns nicht interessiert, diese einfach in die jeweiligen Klemmen gepackt.

Für die Zugentlastung der Leitungen habe ich an beiden Seiten Kabelbinder befestigt (nicht im Bild), jedoch liegt bei mir die Box auch hinter meinem Schreibtisch (bzw im Moment nicht), weshalb das in meinem Fall eher vernachlässigbar ist.

Viel Erfolg bei deinem Projekt ;)

k4ktus




Das Relais-Board selbst habe ich am Boden mit ein bisschen Heißkleber befestigt. Mein Relais-Board schaltet auch über einen Optokoppler, weshalb du dir keine Sorgen um dein Arduino machen musst. Auch zum Schalten selbst brauchte ich keine externe Spannungsversorgung, hat mit den Arduino-Ausgängen geklappt.
Da ich keine Abisolierzange zur Hand hatte, habe ich das mit einem Seitenschneider abisoliert (Am besten nicht nachmachen) und eine Aderendhülse draufgequetscht. Da der N und PE uns nicht interessiert, diese einfach in die jeweiligen Klemmen gepackt.

Für die Zugentlastung der Leitungen habe ich an beiden Seiten Kabelbinder befestigt (nicht im Bild), jedoch liegt bei mir die Box auch hinter meinem Schreibtisch (bzw im Moment nicht), weshalb das in meinem Fall eher vernachlässigbar ist.

Viel Erfolg bei deinem Projekt ;)


Ist der Optokoppler auf der Platine tatsächliche potentialfrei? Bei den letzen chinesen Relaisboards die ich gesehen habe, war der GND der LED mit dem GND des Transistors verbunden. In diesem Fall hilft die Trennung wenig!
Und nochmal überall dort wo man 230V mit Relais über einen Kleinspannung schalten will die nicht der gleichen Schutzklasse wie die 230V entspricht muss das Relais eine sichere Trennung haben. Und da wir ja basteln, hat unserer Arduino Platine sicherlich nicht die gleiche Schutzklasse. Im schlimmsten Fall bricht irgendwas im Relais und brückt auf die Spule und schwupps hast du 230V auf deinen Fingern.

my blog and projects:
http://simons-holzvergaser.blogspot.com/

currymuetze

Hi,
bei meinem Relais setzt ich einen Jumper um den Optokoppler potentialfrei zu setzen.
Sprich, entweder nehme ich das 5V SIgnal des uC um den Transistor zu schalten oder eine eigene Stromversorgung (5V).
Müsste mir dann aber noch mal ganz genau die Schaltung anschaeun um sicher zu gehen.

Das Relais selbst sollte doch eigentlich auch Potenzialfrei sein oder? Also Eingansstrom (5V) und AUsgang (230V) getrennt.
Wenn alles richtig funktioniert hat man dann ja eine doppelte Absicherung mit Relais und Optokoppler.

Richtig?

k4ktus

#20
May 31, 2013, 04:12 pm Last Edit: May 31, 2013, 04:14 pm by k4ktus Reason: 1

Hi,
bei meinem Relais setzt ich einen Jumper um den Optokoppler potentialfrei zu setzen.
Sprich, entweder nehme ich das 5V SIgnal des uC um den Transistor zu schalten oder eine eigene Stromversorgung (5V).
Müsste mir dann aber noch mal ganz genau die Schaltung anschaeun um sicher zu gehen.

Das Relais selbst sollte doch eigentlich auch Potenzialfrei sein oder? Also Eingansstrom (5V) und AUsgang (230V) getrennt.
Wenn alles richtig funktioniert hat man dann ja eine doppelte Absicherung mit Relais und Optokoppler.

Richtig?


Nein falsch. Der Optokoppler dient in meinen Augen nur dazu keine böse EMV auf die Steuerleitung vom µc zu bekommen, denn du würdest ja die 5V für die Treiberstufe auch aus dem gleichen Netzwie der µc ziehen  Damit bist du dann schon wieder nicht galvanisch getrennt. Dafür ist ja eigentlich das Relais gedacht. Nur bei dem China Ding ist es halt fraglich, ob das Relais im Schadensfall immer noch gewährleistet, dass nichts auf die Kleinspannungsseite kommt. Deswegen, jetzt zum dritten Mal, für solche Sachen dürfen nur Relais mit sicherer Trennung verwendet werden, d.h. gilt natürlich für den Sockel bzw. für das PCB.

Ohne Schaltplan des Boards ist es aber auch müssig zu diskutieren.
my blog and projects:
http://simons-holzvergaser.blogspot.com/

currymuetze

Quote
Nein falsch. Der Optokoppler dient in meinen Augen nur dazu keine böse EMV auf die Steuerleitung vom µc zu bekommen, denn du würdest ja die 5V für die Treiberstufe auch aus dem gleichen Netzwie der µc ziehen  Damit bist du dann schon wieder nicht galvanisch getrennt.

Muss das so sein? Ich kann doch auch eine eigene 5V Spannung (=eigenes Netzteil) dafür nehmen? Eben damit keine GND und 5V Verbindung mit dem Arduino querlaufen? Seh ich das falsch? Ansonsten ist es mir schon klar, dass der Optokoppler nicht komplett galvanisch getrennt ist.

Quote
Dafür ist ja eigentlich das Relais gedacht. Nur bei dem China Ding ist es halt fraglich, ob das Relais im Schadensfall immer noch gewährleistet, dass nichts auf die Kleinspannungsseite kommt. Deswegen, jetzt zum dritten Mal, für solche Sachen dürfen nur Relais mit sicherer Trennung verwendet werden, d.h. gilt natürlich für den Sockel bzw. für das PCB
Ohne Schaltplan des Boards ist es aber auch müssig zu diskutiere

Das ist mir klar - habe mal beim Verkäufer einen Schaltplan angefordert.
Im Anhang mal einer von einem vergleichbaren Board.
Und hier das Datenblatt des Relais:
http://www.songle.com/en/pdf/20084141716341001.pdf
Ich kann daran leider nichts erkennen.

VG
Thorsten

Linpotec

Also vom Schaltbild

hast u eine doppelte galvanische Trennung. Die für den Arduino wichtige ist die Versorgung der Optokoppler LED mit galvanisch getrennten 5V. Die zweite Trennung ist das Relas, dort besteht, wenn die Steuerschaltung extern versogt wird, ja auch keine kupfermäßige Verbindung.

zu der Verdrahtung:

bei flexiblen Leitungen immer Aderendhülsen. Es ist in der VDE offen, ob man sie nimmt, oder nicht, es ist lediglich empfohlen. Bei Käfigklemmen, also die, wo die Schraube NICHT direkt den Draht klemmt, ist es nicht exakt vorgeschrieben.  Bei Lüsterklemmen und so, MUSS eine ADH installiert werden.

Bitte jetzt hier keine Diskusion losbrechen... In Italien (Also Europa..) sind mehrere Anlagen ohne installiert, ich habe mit unserem Steuerungsbauer eine fette Diskussion gehabt, weil für mich es kein Kabel (flexibel) ohne Aderendhülse gibt. Lt Text ist es empfohlen, aber nicht zwingend vorgeschrieben...

Mein Tipp: Immer eine Aderendhülse.

Vom Verlöten und Klemmen lass blos die Finger. Spätestens wenn Power (Heizung, Senseo...) an die Dose gelegt werden, kannst Du nicht garantieren, dass die Verbindung steht. Tipp: Mal 2,5mm2 verzinnen, in Lüsterklemme einklemmen, FEST anziehen, nach 2 Tagen kontrollieren. Du wirst sehen, dass der Zinn weggeflossen ist, Du kannst nachdrehen. Nach 20Mal nachdrehen bist Du dann am Ende der Klemme, der Draht ist ab. Daher: Aderendhülse.

Zu Beginn hast Du erwähnt, dass du die NC Kontakte verwendet hast. Also hat die Dose nur keine Spannung, wenn sie angesteuert ist. Ist dies so gewollt?

In diesem Sinne:

Immer sicher arbeiten, lieber 2-Mal fragen...

Greetz, Linpo
????? ????? ?? ????? ????????

currymuetze

Hi Linpo,

vielen Dank - sehr hilfreicher Beitrag.
Ist es problematisch, Aderendhülsen mit einer normalen Zange anzudrücken? Eine richtige Zange liegt mir leider nicht vor.

Zu NC / NO:
Das werde ich noch mal genau testen. Nachfüll-Pumpen sollten meiner Meinung nach immer ausgeschaltet sein, sollte die Steuerspannung ausfallen (damit die nicht ungehindert weiter pumpt), daher dachte ich hier an NC. Eine Rückförderpumpe, die eigentlich 24/7 laufen sollte würde ich dann wohl eher auf NO setzen, damit die in der Regel immer läuft, auch wenn die Steuerspannung mal ausfällt.
Richtig?

Zum Schaltbild: Das war auch mein Verständnis, daher meine Nachfrage.

mde110


...
Bitte jetzt hier keine Diskusion losbrechen... In Italien (Also Europa..) sind mehrere Anlagen ohne installiert, ich habe mit unserem Steuerungsbauer eine fette Diskussion gehabt, weil für mich es kein Kabel (flexibel) ohne Aderendhülse gibt. Lt Text ist es empfohlen, aber nicht zwingend vorgeschrieben...
...


Bei Federzugklemmen sind Aderendhülsen eher ein Nachteil. Deswegen gilt für mich bei Federzug immer ohne Aderendhülse, weil dadurch die Kontaktierungsfläche viel größer und damit der Übergangswiderstand viel kleiner ist.

uwefed

#25
Jun 03, 2013, 09:42 pm Last Edit: Jun 03, 2013, 10:21 pm by uwefed Reason: 1

Zu NC / NO:
Das werde ich noch mal genau testen. Nachfüll-Pumpen sollten meiner Meinung nach immer ausgeschaltet sein, sollte die Steuerspannung ausfallen (damit die nicht ungehindert weiter pumpt), daher dachte ich hier an NC. Eine Rückförderpumpe, die eigentlich 24/7 laufen sollte würde ich dann wohl eher auf NO setzen, damit die in der Regel immer läuft, auch wenn die Steuerspannung mal ausfällt.
Richtig?

Diese Überlegung finde ich richtig. Würde aber eine manuelle Ausschaltung mittels eines Schalters im 230V AC Strang zusätzlich vorsehen.
Grüße Uwe

Nachtrag: NC und NO sind vertauscht.

mde110


Zu NC / NO:
Das werde ich noch mal genau testen. Nachfüll-Pumpen sollten meiner Meinung nach immer ausgeschaltet sein, sollte die Steuerspannung ausfallen (damit die nicht ungehindert weiter pumpt), daher dachte ich hier an NC. Eine Rückförderpumpe, die eigentlich 24/7 laufen sollte würde ich dann wohl eher auf NO setzen, damit die in der Regel immer läuft, auch wenn die Steuerspannung mal ausfällt.
Richtig?


Nö. Ist genau anders rum:
NC = normally closed = in Ruhe geschlossen - sprich Pumpe in Ruhe an
NO = normally open= in Ruhe geöffnet - sprich Pumpe in Ruhe aus

uwefed


Nö. Ist genau anders rum:
NC = normally closed = in Ruhe geschlossen - sprich Pumpe in Ruhe an
NO = normally open= in Ruhe geöffnet - sprich Pumpe in Ruhe aus


Ups. Hab ich übersehen.
Ja, stimmt so wie mde110 es schreibt.
Grüße Uwe

currymuetze

HI,
hatte richtig gedacht aber closed und open falsch interpretiert ;)
Danke für den Hinweis, wäre mir dann vermutlich beim Testen aufgefallen
Gruß
Thorsten

Linpotec

Hi all...

inho ist eine Aderendhülsenzange ein gutes und wichtiges tool. unter dickes C, Best nr.

Aderendhülsenzange Basic, 145mm
Best.-Nr.: 804135 - 62

ist ein Beispiel..

Was ich in der Not (Agrrrr, 15m Gerüst, und die Zange ist imKoffer auf 0m...) manchmal mache, dass ich versetzt um 90° drei bis viermal die Hülse leicht anzwacke, also von allen Seiten und über die gesamte Länge vorpresse. Den Rest macht dann die Schraube..

Bezüglich Klemmen:
die geschraubten Käfigklemmen, wo also ein rechteckiger Querschnitt über eine Schraube verkleinert wird, Die, welche üblicherweise in den meisten Anlagen verbaut sind, die können (Empfohlen...) mit ADEs bestückt werden, die Pflicht ist hier schwammig formuliert. Ich benutzte sie grundsätzlich, aleine schon deshalb, damit kein 'Einzelgänger' aus der flexiblen Leitung sich vorbeimogelt.

Bei den Federzugklemmen, also Wago's un Co dort ist es explizit !verboten! mit ADEs zu arbeiten. Man stelle sich zwei gefederte gerade Flächen vor, und ein rundes Stück Holz, es werden nur Punkte als Kontakt verwendet. Mit einem 'Seil, also der flexiblen Leitung verteilen sich die Einzeladern und die Auflagefläche (Also Kontaktfläche, Stromdichte, Schmorbrand...) ist sogar weitaus besser, als mit normalen Schraubklemmen.

Die Aderendhülse, insbesondere mit der 'gasdichten Quetschung'(sieht dann so ähnlich aus wie das oben improvisierte beschriebene) hat bei einer Wago dan nur ein paar µm2... Mit 5V/ 0,2ma kein Prob, mit 230V, 16A ruf schon mal die Feuerwehr...

Aber ich bin schon stolz auf uns.. ein tolles professionelles Forum !!!

Greetz, Linpo
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