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Author Topic: LCD Pins anlöten  (Read 1162 times)
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Hallo,

Habe mir nun einen LCD Display besorgt.

Dieser hat leider noch keine PINS angebracht, sprich ich muss diese selbst löten nehme ich an (ich denke die Verbindung mit Jumpern / Wires ist nicht so ideal)

Leider habe ich was das Löten angeht so ziemlich gar keine Erfahrung.


Langt hierzu ein einsteiger Gerät von Amazon für um die 10-20€ ?
Muss ich hier was beachten, Lötzinn betreffend ?

Und was für Draht nehme ich für die Pins ? Der LCD soll natürlich nach dem Löten ins Breadbord gesteckt werden

Grüße
Tonno
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Cologne
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Hallo Tonno,

wenn du uns verrätst, welches Display du hast, fällt die Hilfe ganz sicher sehr viel leichter.

Gruß
Reinhard
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Drähte verbiegen sich da nur. Wenn du das irgendwo reinstecken willst, dann nimm Stiftleisten in 2,54mm RM. In deinem Fall vielleicht mit langen Pins, damit der Kontakt richtig ist:
http://www.komputer.de/zen/index.php?main_page=product_info&cPath=25&products_id=111

Die normalen sind da vielleicht etwas zu kurz. Da kannst da dann auch Buchsenstecker dranmachen oder Kabel anlöten wenn es mal anders verwendet werden soll. Nur zum probieren reichen da aber auch Jumper-Kabel.

Ich habe bei mir die normalen Stiftleisten (ca. 12mm lang) und wenn man die Stifte in die Mitte schiebt hat man auf beiden Seiten Kontakt. Dann kann man z.B. Arduino-Buchse <-> Stiftleiste <-> Kabel-Buchse machen. Wenn man die Stiftleisten anlötet lässt man sie so wie sie sind und verlötet die kurze Seite. Ob die dann lang genug für ein Breadboard sind weiß ich nicht.
« Last Edit: June 21, 2013, 06:10:50 pm by Serenifly » Logged

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Du könntest auch sagen, in welcher Gegend Du wohnst und jemand hilft Dir beim Löten.
Grüße Uwe
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Hallo bei dem Display handelt es sich um folgendes Modell:

http://www.ebay.de/itm/111090777224?ssPageName=STRK:MEWNX:IT&_trksid=p3984.m1439.l2649


Grüße
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Hm, löten ist gar nicht so leicht. Man muß sehr viel üben. Der Lötkolben sollte 30 Watt haben. Als Lötzinn nehme ich bleihaltigen, da sieht man besser kalte Lötstellen. Durchmesser 1 mm. Ach ja, es sollte Elektronik Lötzinn sein. Nicht der aus dem Baumarkt für Wasserrohre.


Micky
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northern germany
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Wieviel "Watt" ein Lötkolben hat, und wo er wieviel kostet sind sekundäre Angaben.
Wichtig ist, dass er die richtige Temperatur auf die Lötflächen bringen kann.
Daraus bedingt sich auch die Form und Güte der Lötspitze.

Aus meiner Erfahrung machen sich für Einsteiger einfache Lötstationen sehr gut.
Dort kann man mit einem feuchten Schwamm die Spitze sauber halten und die Temperatur regeln, wenn auch nicht gradgenau vorwählen.
Als Einstieg reichen Geräte wie z.B. http://www.amazon.de/Fixpoint-AP2-Analoge-L%C3%B6tstationgrau/dp/B000V8JYU8/ref=tag_stp_s2_edpp_url ohne dass ich jetzt Werbung für genau dieses Modell machen möchte. Mit etwa 50-60W sind da auch noch Reserven, falls mal etwas Leistung benötigt wird.

Dazu gutes (also in der Dicke geeignetes) Lötzinn mit ein wenig Flussmittel (ist fast immer enthalten).
Kein Lötfett oder anderes zusätzliches Flussmittel verwenden, das macht nur Leiterbahnen oder Kontakte kaputt!

Dann gilt allgemein: Beim Löten muss das Lötzinn gut um die Lötstelle fließen, nicht "kleben" oder "backsen".
Und das in möglichst kurzer Zeit.
Die Temperatur sollte so sein, dass dieser Zweck gerade so erreicht wird, zu heiß zerstört elektronische Bauteile oder hebt Leiterbahnen von der Leiterplatte ab.
Deswegen ist auch die regelung sinnvoll, kleine Lötstellen benötigen weniger Energie, größere (Massekontakte mit dicken Leiterbahnen) erheblich mehr.
Die Lötspitze sollte verzinnt werden, also Zinn aufnehmen können, bei manchen Spitzen muss man dazu einmalig die Spitze während der Erwärmung, wenn das Zinn noch nicht wirklich fließt, die Spitze (nur vorne die Spitze, also wenige mm!) mit Lötzinn impfen, also richtig reinreiben.

Ich habe ein Gerät ähnlich dem oben genannten, der Regler schwankt je nach Lötstelle zwischen etwa 60-80% Potistellung, bei größeren Stellen auch mal kurzzeitig voll.

Empfehlung: Übe an ein paar alten Platinen das ein- und auslöten um ein gefühl dafür zu bekommen.
Und kauf dir evtl. mal ein paar 0-8-15-Bausätze, das hilft.

So hab ich das mit Leuten gemacht, die das lernen wollten und sollten, ich habe das in meiner Berufsausbildung bis zur Perfektion übern müssen *würg* (wer HF-Komponenten löten kann weiß, dass es auf Form, Dicke und Qualität der Lötstellen ankommt ...)

Liebe Grüße

Dirk
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Die Wattzahl ist bedeutend. Lötstation braucht man nun wirklich nicht. Mit 25-30 Watt deckt man beim Elektronik löten so ziemlich die gesamte Bandbreite ab.


Micky
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Dieses Display ist leicht zu löten. Du nimmst sinnvollerweise Stiftleisten. Die passen da genau rein und wackeln auch nicht. Was Du zum Löten für sowas bevorzugt nimmst ist:

0) Brille oder Schutzbrille, falls Du das ohne probierst und jemals einen Sprizer Lötzinn oder Flußmittel ins Auge bekommst, dann wirst Du verstehen warum das Punkt 0 ist.

1) Lötkolben mit geregelter Temperatur und 1-2mm Spitze. Lötstationen sind sehr nett und kosten nicht viel. Es gibt professionelle Stationen mit feinen Spitzen und >100W. Aber das braucht man nur für Durchsatz. 30W reichen. Ich habe einen geregelten Netzlötkolben mit 50W.

2) Bleihaltiges Elektronik Lötzinn, 0.5mm - 1mm sind gebräuchlich.

3) Flußmittel aus einem Pen, nicht das für Dachrinnen. Viel Flußmittel ist Dein Freund, vor allem als Anfänger. Das für Dachrinnen enthält Säure und zerstört Dir hinterher die Elektronik. Bevorzugt nimmt man "no clean" Pens. Ich nehme immer das billigste Modell welches ich finden kann.

4) Kein nasses Schwämmchen. Das funktioniert zwar gut, macht Dir aber die Spitze mit der Zeit kaputt. Da ist trockene Küchenrolle noch eine bessere Alternative. Besser ist aber sowas: http://dx.com/p/soldering-remover-ball-large-6380

Wenn Du das noch nie gemacht hast dann üb vorher mit etwas Draht.

http://www.mikrocontroller.net/articles/L%C3%B6ten
https://wiki.raumzeitlabor.de/wiki/L%C3%B6ten_lernen
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Check out my experiments http://blog.blinkenlight.net

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