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Author Topic: Stromversorgung - Regler umgehen  (Read 1146 times)
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Da ich ein unglaublich geiziger Mensch bin, möchte ich einen Arduino (in diesem Falle ist es ein Duemilanove) energiesparend versorgen, was in diesem Falle heißt: mit einem Schaltregler an Akku. Und da dieser Regler 5V liefern könnte, möchte ich jene direkt unter Umgehung des Board-internen Spannungsreglers einspeisen (der nur unnötige Verlustleistung produzieren würde), was vermutlich am Einfachsten an der Steckerleiste mit den entsprechenden Erweiterungspins machbar wäre.
Frage: Sind da Probleme zu erwarten? Vielleicht mit dem Spannungsregler, der ausgangsseitig mit einer Spannung beaufschlagt wird?
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Cologne
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Frage: Sind da Probleme zu erwarten?
klare Antwort: nein
Ich benutzte fast immer den 5V Pin zur Einspeisung der Versorgung (z.B. mit 4x AAA NiMh-Akku). Kann man auch problemlos parallel zur USB Versorgung machen.
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Nein, das sollte alles ohne Probleme gehen, den Spannungsreglern macht das nichts. Einfach deine Spannungsversorgung an 5V und Gnd anschließen.

Wenn du Energie sparen möchtest:
Das Duemilanove kannst du auch mit mit weniger als 5 V betreiben (z. B. 3.3 oder 3.7 aus dem Akku), du musst nur auf den internen 8 Mhz Oszilator umschalten, da der Arduino bei so niedrigen Spannungen nicht mehr mit der vollen Frequenz (16 Mhz) richtig läuft. Für die meisten Projekte reichen die 8 Mhz aus, gerade für batteriebetribene Geräte sparst du da noch mal einiges an Energie. Du musst den Controller mit dem Lilypad-Bootloader flashen, dann werden du Konfigationsbits für den Taktgeber automatisch richtig gesetzt. Zusätzlich bekommst du noch zwei weitere digitale Pins dazu.
« Last Edit: June 30, 2013, 02:23:07 pm by MGOS » Logged

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Anstatt auf den internen RC Oszillator umzustellen kann man genausout auch den Quarz mit CKDIV runterteilen. Dann kann man auch auf 1 MHz und damit auf 1.5V runter. Allerdings muß man das bei den Timern und Schnittstellen entsprechend berücksichtigen oder eben für 1 MHz kompilieren.

Wenn Du wirklich richtig geizig bist, dann nimmst Du aber keinen Arduino sondern einen "nackten"  Chip smiley-wink  Damit kann man viel weiter runtern. Standardbeispiel: http://interface.khm.de/index.php/lab/experiments/sleep_watchdog_battery/
« Last Edit: June 30, 2013, 02:17:43 pm by Udo Klein » Logged

Check out my experiments http://blog.blinkenlight.net

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Auf den meisten Arduinos sind außer dem Controller noch andere ICs. Um wirklich Strom zu sparen mußt Du diese auch eliminieren. Am einfachsten geht das mit einem Arduino mini oder PRO mini. Von dem gibt es auch eine 3,3V 8Mhz Version.

Grüße Uwe
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AREA COLOGNE
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Am besten fährst du wirklich mit dem "nackten" Atmega da die USB-UART Wandler was brauchen und der klimbim drumherum auch. Wenn du den elemniert und dann über ICSP uploades kannst du auch noch die Pin 0+1 ohne weitderes für dein Projekt nutzten.
Dann mit dem Internen takt und du braucht dann als "Grundhardware" am Chip nur noch einen Widerstand als Pullup an dem Reset eingang und einen Taster der diesen dann auf masse ziehen kann für einen Handischen Reset.
Gruß
Der DANI
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Danke für die Antworten.
Natürlich wäre die Lösung mit dem nackten Controller die sparsamste, aber dann ist's kein Arduino-Projekt mehr. Und außerdem wäre es irgendwie auch ein bisschen drüber, da dann ein Ethernet-Shield dranzuhäkeln.
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Mit Ethernetanschluss sieht das ja wieder anders aus. Dann könntest du auch probieren, den Strom über deine Netzwerkleitung zu holen. Siehe: Power over Ethernet. Da kriegste ein paar Watt raus und kannst deine gesamte Arduino-Schaltung mit versorgen. Einen Spannungsregler brauchst du natürlich dann erst recht (48 V Standard).
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An der Stelle beißt sich die Katze leider in den Schwanz, weil der als WLAN-Schnittstelle dienende Range-Extender aus dem gleichen Akku versorgt wird wie das Controller-Gedöns...  smiley-wink.
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Soll der Strom komplett kostenlos sein, dann per Solarzelle und Akku versorgen.


Micky
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Genau darum geht's ja. Lichtnetz gibt's nicht in sinnvoll erreichbarer Nähe.
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Dann lade doch einen Akku in Deinem Auto auf und häng den an den Arduino. Wenn Du denn eins hast. Wieso geht Solar nicht? Weiß ja nicht wo der Arduino sich befindet. Mit Kabeln kann man aber sehr lange Entfernungen überbrücken. Sag doch einfach mal worum es geht. Willst Du den autark betreiben oder nur Strom sparen?


Micky
« Last Edit: July 02, 2013, 12:10:19 am by -Micky » Logged

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Ich glaube, du hast mich falsch verstanden: Lichtnetz = 230V Wechselspannung, Steckdose.
Das ganze Ding steht in meinem Garten und soll autark laufen, mit einem per Solarmodul zu ladenden Akku. Kabel bis dahin legen iss nich, also muss es so gehen.
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AREA COLOGNE
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Was hälst du dann von so einem Gerät
 http://www.ebay.de/itm/2600MAH-USB-Solar-Ladegerat-Batterie-Externer-Akku-5-Adapter-Ladekabel-Rosa-/190781401699?pt=DE_Handy_PDA_Ladeger%C3%A4te_Dockingstationen&hash=item2c6b752a63
Damit hättest alles da aus dem Gerät 5V rauskommen kannst du direkt auf die 5V des ARDUINO gehen und den internen Längsregler umgehen.
Gruß
Der Dani

Edith: Gibt es auch mit 5000mAh
http://www.ebay.de/itm/5000-MAh-Dual-USB-Solar-Ladegerat-universell-fur-alle-mobile-Gerate-Brandneu-/271196735871?pt=DE_Handy_PDA_Ladeger%C3%83%C2%A4te_Dockingstationen&hash=item3f2495c97f

Dann musst du halt noch "Stromsparenden" Code schreiben.
Du könntest die Verbindung z.B. mit einem RFM 866MhZ Funkstrecke machen und den mit dem nIIRQ den mitkromontroller aufwecken aus dem Sleepmodus und dann die Daten verabreiten bzw senden und dann wider schlafen legen das einzige was dauerhaft dann an strom muss ist das RFM12.

http://www.skutek.de/projekte/funkmodul/funkmodul.html

« Last Edit: July 02, 2013, 01:38:32 am by volvodani » Logged

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