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Topic: Wie oft kann ein Arduino Nano programmiert werden? (Read 982 times) previous topic - next topic

eberduino

Ich frage mich, wie oft ein Ardino Nano überhaupt programmiert werden kann. Der Speicher, in dem ein Programm abgelegt wird ist ein Flash-Memory. Zitat Wiki: "Flash-Speicher haben eine begrenzte Lebensdauer, die in einer maximalen Anzahl an Löschzyklen angegeben wird (10.000 bis 100.000 Zyklen für NOR-Flash und bis zu zwei Millionen für NAND-Flash). " Ist der Programmierspeicher des 328 ein NOR oder NAND-Flash?

Ist jemand von euch schon mal an die Grenze gekommen? Ich bin mir nicht sicher, ob ich einen Nano gehimmelt habe oder er eines natürlichen Todes gestorben ist.... . Mir ist klar, dass mann 10.000 Programmierversuche nicht mal eben an einem Wochennende macht.

Gruß Eberhard
Oscar Wilde: "Am Ende wird alles gut, und wenn es noch nicht gut ist - ist es nicht das Ende."

Schachmann

Hallo,

ich meine ich hätte mal gelesen ca. 10.000 Mal. Ich habs mir tatsächlich nicht gemerkt, weil die Zahl für mich (für Programmierzyklen) sehr groß war.

Wenn Du es tatsächlich geschafft hast, einen "über die Wupper zu schicken", glaube ich fast nicht, dass es an der Anzahl der Programmiervorgänge liegt (aber möglich ist ja alles).

Gruß,
Ralf
Es gibt 10 Arten von Menschen, die einen verstehen Binär, die anderen nicht...

uwefed

Der richtige Ort wo man lesen muß, ist das Datenblatt des Kontrollers: (alles andere ist Höhrensagen) http://www.atmel.com/Images/doc8161.pdf
auf Seite 1 steht:
Quote
- Write/Erase Cycles: 10,000 Flash/100,000 EEPROM
- Data retention: 20 years at 85°C/100 years at 25°C

Der Hersteller garantiert 10000 Überschreiben des Flash-Speichers wobei auch noch beim 10000 mal die Daten 100 Jahre halten müssen.

Um 10000 Updates zu erreichen mußt Du Dich schon mächtig anstrengen. Wenn DU sagen wir mal 3 Stunden am Tag jede 5 Minuten einen Upload machst, dann sind 10000 Updates nach 1 Jahr ereicht.

Grüße Uwe

Transistorfips

Ich sag mal so: Die Lebensdauer von 10.000 x flashen muß nicht der Minimalwert sein, es kann auch statistische Ausreißer geben.

Mir ist mal ein Atmega 1284P (der große Bruder des 328P der auf der Ardino-Platine sitzt) kaputtgegangen - er ließ sich mitten im Code schreiben einfach nicht mehr flashen. Erst dachte ich es liegt an meinem chaotischen Versuchsaufbau, aber nach dem ich ne Stunde lang rumgetestet hab, ich ihn runter warf, einen neuen in TQFP-44 auflötete und dann alles auf Anhieb ging, gehe ich davon aus, daß der Flash-Speicher in diesem Fall frühzeitig seine max. Zyklen-Lebensdauer erreicht hat. Waren vielleicht ein paar tausend Flash-Zyklen bei denen ich sehr viele kleine Routinen getestet hab die sich in Bruchteilen von Sekunden mit dem ISP (1Mibt/sek) sehr bequem einflashen ließen (kein Vergleich zum Arduino-IDE Gedöns... )

uwefed

Typische Flash-Fehler sind Bits, die sich nicht programmieren lassen oder nach einer gewissen Zeit ihern Zustand ändern.

Grüße Uwe

eberduino

Nach dem hier Gesagten glaube ich wohl eher, dass ich der Möder meines Nanos war.  Ich werde die Tage mal versuchen eine externe Spannungsversorgung zu etablieren.

Dank an Alle, die geantwortet haben.

Gruß
Eberhard
Oscar Wilde: "Am Ende wird alles gut, und wenn es noch nicht gut ist - ist es nicht das Ende."

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