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Topic: Drehgeber an Arduino wie? (Read 2810 times) previous topic - next topic

Muecke

Hallo miteinander,

ich habe hier immer noch den Drehgeber "WACHENDORFF WDG 58A-5000-ABN-I05-S4" herumliegen denn ich Testen möchte muss.

ich würde diesen gerne an mein Arduino Mega anbringen und am Drehgeber mit der Hand drehen um zu sehen was dann passiert,
leider bin ich mir immer noch nicht sicher wie und was ich wo anschließen muss :-( 

kann mir da jemand vom Fach weiterhelfen?
denn der hersteller sagt nur das er mir hier keine Unterstützung anbieten möchte.
Arduino Mega 2560
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Schachmann

#16
Jun 13, 2014, 01:39 pm Last Edit: Jun 13, 2014, 01:44 pm by Schachmann Reason: 1
Hallo,

da sich niemand meldet, will ich es einmal versuchen. Vorab: Ich habe weder mit dem Drehgeber noch mit dem 26LS32 praktische Erfahrung. Mein Versuch ist also ein Schuss ins Blaue. Aber so würde ich es probieren, wenn ich vor Deinem Problem stünde.

Ich habe Dir unten einen Schaltplan angehängt. So würde ich den Drehgeber mal an den 26LS32 (gibt es bei Farnell z.B.) anschließen.

Jetzt mit dem Multimeter-Durchgangsprüfer +5V und GND testen, damit keine direkte Verbindung besteht, ansonsten ist was falsch aufgebaut.

Dann würde ich das ganze über mein Labor-Netzteil mit +5V und GND versorgen. Dabei würde ich mal mit einer Strombegrenzung von sagen wir 10mA anfangen, damit nichts kaputt geht.

Nun mal an einen Ausgang, sagen wir QA, das Oszi anschließen, am Geber drehen und sehen, was sich tut.

Evtl. Strom langsam steigern, bis ca. 70mA, dabei weiter drehen und Oszi beobachten.

Wenn nichts geht, würde ich an G und NOTG mal GND anlegen und wieder testen.

Wenn immer noch nichts geht, mal an G +5V und NOTG GND - testen. Evtl. umtauschen, also an G GND und NOTG +5V.

Ich denke irgendwann würde Dein Drehgeber sich melden.

Evtl. ist der Kondensator zu groß. Ich habe irgendwo mal eine ähnlich Schaltung gesehen, da waren nur 10pF verbaut - was mir aber sehr mickrig vorkommt.

Ich hoffe, das hilft Dir irgendwie weiter.

Gruß,
Ralf

PS: Ich sehe gerade Pin 16 muss noch mit VCC verbunden werden und statt dem MAX3095 kannst Du den 26LS32 verwenden.
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gloob

Hallo,

Wir nutzen hier bei uns in der Firma auch Wachendorf drehgeben und schließen sie folgendermaßen an:

In:

  • 24V

  • GND



Out:

  • A




Wobei A ein Rechtecksignal liefert, welches du direkt auf den Arduino Eingang geben kannst. Bei uns geht er direkt auf den Eingang einer SPS.
Der Drehgeben toleriert "5 VDC up to 30 VDC" als Spannungsversorgung, also kannst du auch hier die 5V vom Arduino nutzen.

Schachmann


Wir nutzen hier bei uns in der Firma auch Wachendorf drehgeben und schließen sie folgendermaßen an:

In:

  • 24V

  • GND




Bist Du sicher, dass das auch für den hier beschriebenen Typ zutrifft? Ich entnehme dem Datenblatt, dass es sowohl Typen gibt, die bis 30V vertragen, als auch Typen, die max. 5,5V vertragen. Hier scheint ein Drehgeber verwendet zu werden, der differenzielle Signale über einen Line-Driver ausgibt. Ich befürchte, 24V würden da was kaputt machen.

Gruß,
Ralf
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Muecke

#19
Jun 13, 2014, 11:08 pm Last Edit: Apr 15, 2015, 10:57 pm by Muecke
ich kann mich irren da ich mich mit so was nicht wirklich auskenne,
wenn ich die Schaltung anschaue hier:
http://www.wachendorff-automation.de/drehgeber-vollwelle-inkremental-optisch-synchroflansch-wdg58a.html

Ausgangsschaltungen
und dann bei: "bis 5000 I/U"
und dort dann auf: "I05: 4,75 - 5,5 VDC, TTL, RS422 komp., invertiert, mit Frühwarnausgang"

was ist mit dem Schaltbild genau? muss ich den Chip mit einbauen oder nicht?
hier steht wie auch auf dem Drehgeber selbst supply 4.75-5.5 VDC und 70mA
Output: max. 40mA
push-pull

habe mal Bilder von dem teil gemacht.



EDIT: Bild Sichtbar gemacht: (ist doch sch*** wenn man die Bilder nicht sieht in der vorschalte)

P1160238.JPG
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Schachmann


was ist mit dem Schaltbild genau? muss ich den Chip mit einbauen oder nicht?


Falls sich die Frage auf meine Schaltung von oben bezieht: Ja, wenn Du das so probieren willst, musst Du es auch so aufbauen. Mit dem Chip und der vergessenen (aber erwähnten) Verbindung nach VCC.

Gruß,
Ralf
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Muecke

hmm dann muss ich wohl mal eine Bestellung aufgeben. :-(

das mit dem Oszi wird schwierig denn ich habe so was nicht :-(
kann man das auch anders Probeiren?
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Schachmann

Hallo,

wär schön, wenn Du Dir eines leihen könntest.

Du könntest es auch mal mit einem Multimeter mit Nadel probieren: So was z.B. http://www.amazon.de/REV-Ritter-0507970555-Analog-Multitester/dp/B001BAY5Q8/ref=pd_sim_sbs_ce_4?ie=UTF8&refRID=0CVB3B06HJ9QJC3YFFNB
Die sind in der Regel flotter als Digital-Multi-Meter (DMM).

Oder aber ein DMM mit TTL-Logik-Testfunktion in der Art wie das Uni-T UT70A (das gibt es glaube ich nicht mehr, aber was ähnliches sicher).

Zur Not könntest Du ja auch den Arduino (evtl. über einen 1K-Widerstand) anschließen - mit der Gefahr, dass es ihn mit in den Abgrund reißt, falls was nicht stimmt.

[Off-Topic:] Warum ich noch wach bin? Fußball ist rum. Zuerst war ich ja für Spanien, aber die Orangen haben wirklich toll gespielt. Daumen hoch für Holland!

Gruß,
Ralf
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Muecke


wär schön, wenn Du Dir eines leihen könntest.


Dann müsste ich aber noch wissen wie man das bedient ist bestimmt nicht so leicht wie ein Multimedialer?
ich muss mal schauen bei meinen Eltern im Keller musste glaube ich noch eins Stehen wies nur nicht ob das noch geht.



Du könntest es auch mal mit einem Multimeter mit Nadel probieren: So was z.B. http://www.amazon.de/REV-Ritter-0507970555-Analog-Multitester/dp/B001BAY5Q8/ref=pd_sim_sbs_ce_4?ie=UTF8&refRID=0CVB3B06HJ9QJC3YFFNB
Die sind in der Regel flotter als Digital-Multi-Meter (DMM).

He he, so was habe ich glaube ich mal weg geschmissen das ist aber schon 10 Jahre her.


Oder aber ein DMM mit TTL-Logik-Testfunktion in der Art wie das Uni-T UT70A (das gibt es glaube ich nicht mehr, aber was ähnliches sicher).

Ok, Bahnhof .... Tuf Tuf da kommt ein Zug .. sorry ich wies nicht was du meinst. ich glaube ich schaue bei meinen Eltern im Keller nach ist einfacher.



Zur Not könntest Du ja auch den Arduino (evtl. über einen 1K-Widerstand) anschließen - mit der Gefahr, dass es ihn mit in den Abgrund reißt, falls was nicht stimmt.

hmm, das ist eine Idee, jedoch bei meinen Künsten habe ich angst das es abschmiert und das ist mir zu heikel. 



[Off-Topic:] Warum ich noch wach bin? Fußball ist rum. Zuerst war ich ja für Spanien, aber die Orangen haben wirklich toll gespielt. Daumen hoch für Holland!

sorry da bin ich der falsche Ansprechpartner, denn davon versteh ich noch weniger wie vom Arduino.
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Muecke

#24
Apr 15, 2015, 11:25 pm Last Edit: Apr 15, 2015, 11:48 pm by Muecke
Hey,

immer noch das Alte Thema bei mir, leider habe ich mich noch nie getraut den Drehgeber anzuschließen das soll sich nun ändern.

Noch mal eine Kleine zusammen Fassung was ich hier habe:

Mein Arduino:  Arduino Mega 2560
Mein Drehgeber
Code: [Select]

Drehgeber:        "WACHENDORFF WDG 58A-5000-ABN-I05-S4"
Hersteller:       Wachendorff
Impulszahl:       5.000
Power supply VDC: 4.75 - 5.5
Output circuit:   TTL, RS422 comp., inverted
Channels:         ABN


Dazu habe ich einen
- Logic Analyzer (8Channel Logic Analyzer)
- USB RS485 TTL Interface



unter dem Begriff Ausgangsschaltungen (auf der Herstellerseite)
"I05: 4,75 - 5,5 VDC, TTL, RS422 komp., invertiert, mit Frühwarnausgang"
finde ich folgende Angabe:


Code: [Select]
Betriebsspannung VDC   4,75 - 5,5 VDC
Betriebsstrom          max. 70 mA
Signalform             rechteck
Ausgangsschaltung      TTL, RS422 komp., invertiert
Kanäle                 AB, ABN, und invertierte Signale
Ausgang                egentakt
Belastung              max. 40 mA / Kanal
Pegel mA               bei 20 mA
Pegel H>               H > 2,5 VDC
Pegel L<               L < 0,5 VDC
Ausgabefrequenz        max. 200 kHz
Anschlussschutz        nein
Frühwarnausgang        ja



Jetzt dachte ich mir, da der Drehgeber bis 5,5 V ab kann das ich den über mein Arduino mit Energie versorgen könnte, und mit dem "Logic Analyzer" mir dann die Ausgangs Signale anschauen könnte.

Oder denke ich gerade Falsch?

Die andere Möglichkeit die ich noch im Kopf habe ist ist, über den Arduino den Drehgeber mit Energie versorgen und dann den Drehgeber an den TTL 485 Adapter anschließen und denn dann an den Arduino
denn der hat zwar den USB Anschluss aber in der Mitte die Jumper um mit dem Arduino die Daten abzugreifen.
oder ist das auch wider die Falsche denk weise?




zur Anschlussbelegung des Drehgebers habe ich auf Seite 8 des Datenblattes folgendes gefunden.

Bildschirmfoto 2015-04-15 um 23.21.37.jpg


EDIT:
und so dachte ich das ich es anschließen würde an den Logic Analyzer und Arduino erst mal um zu schauen ob die Signale verwertbar sind.


Bildschirmfoto 2015-04-15 um 23.36.51


was meint Ihr dazu?
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Muecke

ich habe es jetzt mal angeschlossen mit einer LED :-)

Code: [Select]
Drehgeber        Arduino             LED
  Pin               Pin              Pin

  10                GND              -
  12                +5V              -
   5                 -               Anode (+)
   -               GND -> R=220Ω ->  Katode (-)


Das ist die Spur A vom Drehgeber dann.

Die LED Leuchtet eigentlich Dauern man sieht ab und an wenn man Ihn dreht das sie etwas Flackert, wenn man ganz langsam dreht Schaft man es sie auch ganz aus zu machen das ist aber recht schwer und eher ein Zufall.

habe das ganze dann mit der Spur B und Spur N auch gemacht doch da geht die LED nicht an :-( sie bleibt aus. egal was ich mache.

Ist das ein Gutes oder schlechtes zeichne?

wenn das mit der LED Klappt kann ich dann einfach den "Logic Analyzer" dran hängen? oder muss da auch ein Widerstand mit dazu?
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Muecke

#26
Apr 16, 2015, 06:02 pm Last Edit: Apr 16, 2015, 06:03 pm by Muecke
hmm das ist jetzt etwas Doof.

ich habe den Drehgeber mit 5V vom Arduino versorgte.
Und dann alle Spuren mit dem "Logic Analyzer" eingelesen.
beim Einlesen habe ich natürlich vor und zurück gedreht und
über 5 Umdrehungen nur in eine Richtung.

Leider kommt nur auf Spur A ein Signal. ...
Kann es sein das die anderen Spuren Kaputt sind?
geht so was? das nur Spur B & N Defekt sind?
oder wäre dann das ganze Teil kaputt?


20150416_175916.jpg


Bildschirmfoto 2015-04-16 um 17.54.09.png
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Muecke

So, heute habe ich mit Wachendorff telefoniert,

ob das ein Typisches Problem sein könnte das nur Spur A und Spur A inv. gehen tut und alles anderen werte überhaupt nicht reagieren.   


Laut Wachendorff ist das sehr untypisch das verhalten, den es ist anscheinend eine Glasscheibe verbaut und wenn die kaputt geht oder auf dem Sensor schleifen tut würden alle Spuren nicht gehen, und wenn eine Überspannung (Mehr als 5,5V) wäre die Elektronik defekt und es würde auch nichts mehr gehen.

Daher habe ich mir jetzt die Reparatur Adresse geben lassen und werde das teil mal einsenden.
Bin gespannt was die mir sagen werden. was das teil hat.



Bevor ich das weg sende, wollte ich noch kurz Fragen auf dem Etikett steht
supply: 4,75 - 5,5 VDC
(class 2 only) 70mA

ich versorge den Drehgeber mit über den Arduino Mega, kann es sein das ich den mit zu wenig mA versorge und daher die Spuren (B, N, B inv., N inv. und error) nicht gehen?
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rudirabbit

ich versorge den Drehgeber mit über den Arduino Mega, kann es sein das ich den mit zu wenig mA versorge und daher die Spuren (B, N, B inv., N inv. und error) nicht gehen?
Denke diese Angabe bezieht sich darauf mit wieviel Strom du die Ausgänge belasten darfst.

Der Spannungsregler im Arduino (7805 o.ä.) kann den Strom den der Geber braucht schon treiben.
Wenn du dir nicht sicher bist, messe einfach die Versorgungsspannung (5V) wenn der Geber angeschlossen ist.
Wenn diese innerhalb der Toleranzen liegt passt es.

Arduino UNO,MEGA  Fremdgänger mit dem  Nucleo L152RE   
Dunkel die andere Seite ist. - Klappe, Yoda, und iss deinen Toast :-)

jurs

#29
Apr 18, 2015, 09:27 pm Last Edit: Apr 18, 2015, 09:29 pm by jurs
ich versorge den Drehgeber mit über den Arduino Mega, kann es sein das ich den mit zu wenig mA versorge und daher die Spuren (B, N, B inv., N inv. und error) nicht gehen?
In Reply #24 hast Du selbst das Anschlussbild gepostet, mit welcher Auswertelogik dieser Drehgeber an Deinen Arduino angeschlossen wird.

Die ganzen Signale A, B, N und die invertierten Signale dazu kannst Du am Arduino erstmal vergessen, da der Arduino überhaupt nicht mit invertierten 'negativen' Spannungen unterhalb GND=0V umgehen kann.

Für den Anschluß dieses Encoders brauchst Du eine "Adapterschaltung", die Dir aus dem Plus-/Minusspannungen der Ausgangssignale ein 0V/5V (HIGH/LOW) Signal machen, das mit dem Arduino verarbeitet werden kann.

Dazu brauchst Du pro Signalausgang, den Du auswerten möchtest, drei Widerstände und eine 26LS32 Schaltung, wenn ich Dein vom Drehgeberhersteller gezogenes Schaltbild richtig interpretiere.

Jetzt stelle ich mich mal ganz doof und frage noch doofer, weil ich auf Deinem Steckbrett-Foto nix davon erkennen kann: Hast Du die von Dir selbst in Reply #24 gepostete Adapterschaltung mit drei Widerständen und einem 26LS32 für den A/A-1 sowie dasselbe für den B/B-1 überhaupt angeschlossen (N-Kanal brauchst Du ja nicht)?

Daher habe ich mir jetzt die Reparatur Adresse geben lassen und werde das teil mal einsenden.
Bin gespannt was die mir sagen werden. was das teil hat.
Wenn ich mal eine Ferndiagnose stellen soll: Das Teil hat einen Besitzer mit Null Ahnung. Und weil das Teil nur so funktioniert wie es das Datenblatt beschreibt, aber nicht so, wie der Besitzer es sich denkt, funktioniert es nicht.

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