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Author Topic: PWM als Dimmer verwenden  (Read 3447 times)
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Hi zusammen,

ich wollte die PWM ausgänge des Arduinos als Dimmer verwenden.
Nun ist meine Frage wie kann ich den PWM Ausgang nutzen um Bauteil-x anzusteuern das mir dann den Laststrom dimmt.

Ich wollte bis zu 18 Dioden über einen PWM ausgang ansteuern. Die Spannung der Dioden wollte ich vorher fest auf Maximal 2,7 V setzen.
Nun such ich das Bauteil mit dem ich den Laststrom schalten kann zwischen 0-255.

Das geht doch über PWM oder lieg ich da komplett falsch.
Hat jemand von euch schon einen Dimmer über PWM realisiert ?

Gruß

Jomelo
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"The old Europe"
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logic level mosfet, z.b. irlz34n. gibts bei reichelt fuer 46 cent. das teil kann 30A ab, das duerfte fuer 18 leds reichen.
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ok, danke schau ich mir mal an.
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Ich habe verschiedene MOSFETs zum dimmen von 12V RGB-LED Streifen getestet. Viele schalten zu langsam und deswegen nimmt man ein "Flackern" wahr.

Den genannten irlz34n habe ich nicht getestet, ist er schnell genug? Gute Erfahrung damit?

Aktuell benutze ich IRF634 (Pollin 50 Cent). Aber ob das ein ultimativer MOSFET zum dimmen ist kann ich noch nicht wirklich beurteilen. Erste Prototypen laufen problemlos.

Wichtige Frage: Sollte man einen Pull-Down Widerstand am Gate einplanen (habe ich immer gemacht) oder kann der Atmel auch ohne leben? Oder muss man gar einen Transistor nehmen zum runter ziehen (siehe Konstantstromquelle Roboternetz)? Weil wenn man die LEDs mit externer Spannung (sagen wir mal 12V) betreibt und der Arduino noch keine Spannung hat... dann hängt das Gate ja sonst in der Luft, oder ziehen die Arduino Pins den MOSFET ausreichend runter?
Kann dieses Szenario (12V dran, Arduino noch aus) den MOSFET evtl. sogar zerstören?

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Also laut Datenblatt schaltet der Mosfet im µs bereich, das liegt aber immer daran wie man ihn ansteuert.

In anderen Foren habe ich jetzt gelesen das man den Mosfet nur zerstören kann wenn man die Kenndaten überschreitet Spannung und co. Wie sich das ganze nun verhält wenn der Arduino noch nicht an, weiß ich so auch nicht.

[edit]
Der Pulldown Widerstand am Gate ist doch nur dafür da, das der Mosfet auch wieder ausgehen kann.
Bei einigen muss man den auch gegen Betriebsspannung legen damit der voll durchsteuern kann, das ist ganz unterschiedlich.
In vielen Foren habe ich gelesen das da oft schon ein 45kOhm Widerstand ausreicht.

Genaues werde ich erst in 2 Wochenfeststellen wenn die ersten Versuche laufen und die planung soweit abgeschlossen ist.
[/edit]
« Last Edit: June 21, 2009, 10:42:29 am by Jomelo » Logged

"The old Europe"
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also an einem pull-down widerstand fuer das gate des n-channel mosfets soll das ganze wohl nicht scheitern oder ?
falls in dem datenblatt die gate kapazitaet erwaehnt wird, kann man sich ja selbst ausrechnen wie gross der widerstand sein darf, so dass das gate in angemessener zeit entladen wird.

der fet von bohne hat allerdings einen RDSon von 0.38 Ohm, nicht gerade prickelnd ;-)
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Der irlz34n klingt interessant, das gebe ich zu. Hat den denn jemand dauerhaft mit 12V LED-Leisten getestet? Ich benutze die von mir genannten FETs nicht nur für LEDs sondern auch für Motoren, wo sie ausgezeichnet funktionieren.

Aber was ist jetzt mit dem pull-down Widerstand? Wie verhält der Atmel sich wenn man den Widerstand weglässt? Der müsste doch das Gate so oder so auf GND ziehen, oder?
Wäre eine Schaltung wie die in diesem Thread vom Roboternetz genannte nicht besser als der einfache pull-down Widerstand:



Natürlich geht es da um Luxeon LEDs und man muss entsprechend andere Widerstände verwenden, aber vom Prinzip her scheint mir die Variante mit dem zusätzlichen Transistor recht sinnvoll. Oder wird damit nur der Strom geregelt und es setzt kein pull-down Verhalten ein wenn der Atmel ausgeschaltet ist?
« Last Edit: June 22, 2009, 05:17:23 pm by bohne » Logged


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also den einzigen vorteil der transistor variante als strom begrenzer ist, dass das ganze unabhaengig von der versorgungsspannung funktioniert, wie in dem anderen forum schon ausfuehrlich besprochen. ist der strom zu hoch, dann wird das "problem" auf den fet verschoben und der wird dann evtl. warm/heiss, wenn der transistor ihn nicht ganz abschaltet, moeglicherweise faengt das ganze auch noch an zu oszillieren. einen strom begrenzungs widerstand / sensor widerstand braucht es so oder so.

wenn der arduino aus ist, dann sollten die pins alle hochohmig werden, d.h. wenn der fet vor dem ausschalten an war, dann bleibt er das fuer eine ganze weile (getrennte versorgungen). daher scheint ein pull-down ganz sinnvoll ;-)

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Ich werde das mal alles in Ruhe testen auch mit dem Pulldown Widerstand.

Bei mir ist es aber auch so das ich die Spannung immer Zusammen abschalte. Also alles oder nichts.

Vielleicht sollte ich beim einschalten noch eine Routine mit einbauen das der Controller alles freischaltet sobald er läuft.
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