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Author Topic: Spannung regeln?  (Read 2470 times)
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Hallo,

ich würde gerne über den Arduino beispielsweise meinen Lüfter regeln. Der Lüfter startet bei 5v und hat seine Maximale Leistung bei 12v.
Wie kann ich z.B. über einen analogen Pin die Spannung bestimmen? Was brauche ich dazu?

Gruß
Chris
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Hi...
also mal so aus dem Stehgreif, Du brauchst :

den Lüfter,
eine 12 V Spannungsquelle,
einen Transistor (um die höheren Ströme zu bewältigen),
einen Basisvorwiderstand so um 1K-Ohm,
ggf einen Reihenwiderstand zur Strombegrenzung und Schutz des Transistors (abhängig von Leistungsaufnahme des Lüfters und Leistungsfähigkeit des Transistors)
einen PWM Ausgang vom Arduino,
dazu noch experimentell ermittelte Schreibwerte für PWM .

zumindest wäre das mein Ansatz.

LC
« Last Edit: September 20, 2009, 03:58:30 pm by LC_Data » Logged

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Prinzipiell ist der Ansatz von LC_Data völlig in Ordnung. Ich habe für meine Lüftersteuerung allerdings ein MOSFET genommen, da kannst Du Dir den Basisvorwiderstand sparen und auch dicke Lüfter mit steuern bei 12V. Such mal in den englischen Foren wie man einen DC Motor mit dem Arduino ansteuert, das wurde schon sehr häufig gemacht. 12V schalten und regeln ist ein Standardproblem smiley

Welchen Lüfter möchtest Du denn konkret regeln?

Um die Spannung zu messen benutzt Du den Befehlt http://arduino.cc/en/Reference/AnalogRead

Um die Spannung auf einen analogen Ausgangspin auszugeben benutzt Du den Befehl
http://arduino.cc/en/Reference/AnalogWrite
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Danke euch beiden! Einen speziellen Lüfter habe ich nicht im Auge.
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Könnt ihr mir noch sagen, was genau für einen Transistor ich jetzt benötige?
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Hallo Chris,

Bohne mag MosFets... ich stinknormale Transistoren..
Der theoretische Vorteil der MOSFETs... MosFet haben einen geringeren Durchlass-Widerstand (R-ON) und werden Spannungsgesteuert.
Transistoren werden Stromgesteuert.

Bohne... Du auch noch ein paar Worte zum Thema ??

LC_Data
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Guten Morgen Chris,

ich würde einen anderen Weg einschlagen als Bohne und LC_Data, weil heutzutage Lüfter ziemlich komplex aufgebaut sind. Ein Lüfter ist wesentlich mehr als nur ein Gleichstrommotor. Innen werkelt immer gewisse Elektronik, also ein Mikrocontroller. Fast alle Lüfter haben einen Blockierschutz. Das bedeutet, wenn genug Spannung zur Verfügung steht und der Rotor blockiert, schaltet die Lüfterelektronik den Strom ab und versucht zyklisch, den Rotor wieder anzustarten.

Ich würde die oben schon erwähnte PWM mittels eines Tiefpasses (Serienwiderstand und Kondensator nach Masse) in eine Gleichspannung zu überführen. Diese Gleichspannung an einen Leistungsoperationsverstärker wie z. B. L272M und etwas Außenbeschaltung und das ganze ist eine gesunde Sache. Wenn Du Dich für einen Lüfter entschieden hast, kann man an die Dimensionierung der Schaltung gehen.

Viel Spaß Michael
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while(!asleep) sheep++;

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Hallo Michael,

da ich leider nicht so versiert auf dem Gebiet bin, finde ich die Lösung von LC_Data und Bohne besser.
@LC_Data
Ich meine jetzt nicht die Art, sondern generell, welche Spezifikationen muss das Ding haben? Gibt ja zich verschiedene.
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Die Lösung mit dem L272M klingt interessant, habe ich noch nie drüber nachgedacht, prinzipiell kann das aber durchaus Sinn machen. Allerdings verstehe ich nicht, warum das PWM Signal in eine Gleichspannung überführt werden soll. Gemeint ist doch sicher, dass das wechselnde Gleichspannungssignal geglättet werden soll, oder? Das ist natürlich unabhängig von der Diskussion Transistor oder Mosfet immer nötig! Der Lüfter lebt länger wenn er keine digitalen Signale bekommt, sondern schön glatte,"analoge" Versorgung...

Einen speziellen Mosfet kann ich nicht empfehlen, da du zuerst entscheiden musst, welchen Lüfter du benutzen willst. Ich bin Fan von Mosfets, aber es spricht nichts gegen Transistoren.

Kurz: mach es am besten so wie alle und verwende eine Kombination von Transistor und Fet und zusätzlich noch ein paar hübsche Kondensatoren und Widerstände um das ganze zu glätten:
http://www.arduino.cc/cgi-bin/yabb2/YaBB.pl?num=1240301018
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Guten Morgen bohne,

ich habe mal Deinen Link durchgelesen. Große Kapazitäten brauchen viel Platz. Und deshalb würde ich die Variante mit OP bevorzugen. Aber schlussendlich ist es egal, wo die Leistung verbraten wird.

Ich wollte lediglich darauf hinaus, dass reine PWM an einem Lüfter nicht gut ist. Einem normalen bürstenbehafteten Gleichstrommotor ist es egal, auch einem Schrittmotor.

@ Chris
da ich leider nicht so versiert auf dem Gebiet bin, finde ich die Lösung von LC_Data und Bohne besser.

Das ist aber der falsche Ansatz. Guck Dir einen Lüfter aus und wir helfen Dir bei der Dimensionierung.

Michael
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while(!asleep) sheep++;

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Mein letzter Gedanke dazu war:
http://www.uchobby.com/index.php/2007/09/23/arduino-temperature-controlled-pc-fan/

Einfach alle Teile bestellen und zusammen bauen... ist nicht meine Traumschaltung, aber schadet auch nicht.
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Hier ein aktuelles Projekt, das zwar keinen Arduino nutzt, aber eine recht gute Inspirationsquelle darstellt:

http://www.robotroom.com/DualFan.html

(Hier werden MOSFETs genutzt...)
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Hi,

ich habe jetzt eine Lösung gefunden und direkt ein Tutorial verfasst:
http://arduinoinfos.net/tutorials/6-lueftersteuerung-mit-arduino
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Dein Lüfter hat im Schaltbild 3 Anschlüsse. Mach den Freilaufdiodenkathodenanschluss (tolles wort...) mal besser zwischen den Transistor und den Lüfter, dann ist's eindeutig.
« Last Edit: November 14, 2009, 07:34:18 pm by willich » Logged

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Super, dass Du damit weiter gekommen bist und auch direkt ein Tutorial geschrieben hast. Ich habe aber ein paar Anmerkungen bzw. Fragen.
Deine Zeichnung vom CNY75 sieht irgendwie anders aus als üblich. Pin 5 und 4 müssten doch eigentlich Transistor-Anschlüsse sein und keine Diodenanschlüsse, oder?
Betreibst Du den BD137 wirklich ohne Basis-Widerstand?

Die Diode ist definitiv nicht optional, sondern man muss eine verwenden! Und ich stimme zu, dass man die Diode wohl nicht an den Lüfter einzeichnen sollte, da dies impliziert, dass der dritte Anschluss vom Lüfter gemeint ist. Freilaufdiode möchte an 12V und zwischen Lüfter und Transistor.

Die Fritzing-Zeichnung mit dem Steckbrett ergibt keinen grossen Sinn, oder? Die Bauteile sind doch alle nicht verbunden?  Prüf das nochmal mit dem, was Du tatsächlich aufgebaut hast... die Kabelbrücken stecken sicher nicht nebeneinander, sondern untereinander...

Aber super, dass sich bei arduinoinfos.net was tut!
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